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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Medizin und arbeiten???



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Kackbratze
11.09.2010, 13:13
Es gibt ja auch Elternunabhängigen Bafög, der wird irgendwie vergessen.
Oder Stipendien.

Aber auch ohne all diese Möglichkeiten ist es möglich.

LotF
11.09.2010, 13:17
für elternunabhängiges musst du ja aber ersteinmal die Vorraussetzungen erfüllen.

ernieundbert123
11.09.2010, 15:48
Was machst du und wieviel verdienst du ?



Ich arbeite in meinem alten Job auf halber Stelle im Büro weiter. Ich habe natürlich den Vorteil, dass ich eine Ausbildung habe, deshalb hatte ich dem Threadsteller auch gesagt, dass er/sie u.U. mehrere Jobs brauchen würde.

Wie viel ich verdiene, muss ich hier ja nicht kundtun :-)

Ehemaliger User 05022011
12.09.2010, 20:27
auch noch eine Möglichkeit!

ich finde es meist komisch, dass Leute kein Bafög bekommen und trotzdem keinen Unterhalt von ihren Eltern erhalten können. Ich meine: Für Bafög = 0 müssen die Eltern schon viel verdienen. Ich habe manchmal das Gefühlt, dass viele glauben zu wissen, dass sie kein Bafög bekommen, den Antrag aber nie gestellt haben...
da hast du recht - nur 18 % aller Studenten stellen überhaupt einen Antrag, also viel zu wenig

Kidna
13.09.2010, 09:49
ist vielleicht ne blöde frage, aber wie steht es denn mit einem studienkredit?
ich meine, die vorstellung ist sicher nicht rosig, mit schulden ins berufsleben zu starten, aber andererseits ermöglicht so ein kredit vielen erst das studium.
:-meinung
Wenn du dann eine Arbeitsstelle hast, kannst du das ja auch schnell wieder abbezahlen und gut ist. Dafür konntest du ausgebildet werden :)

Nebenbei könntest du auch einmal die Woche am sa/so in der Klinik als studentische Aushilfe arbeiten. Bei uns in der Uniklinik kann man sich bewerben, wird direkt genommen und kann sagen, wann man immer Zeit hat. Dann wird man dort auch eingeteilt.


Ihr solltet aber auch bedenken, dass man ab einem Verdienst von über 365 Euro/Monat (zweimal im Jahr darf man mehr als diese 365 Euro verdienen) aus der Familienversicherung fliegt.

LotF hat bei der 400 Euro Grenze recht - arbeite momentan auch auf dieser Basis und bin noch in einer Familienversicherung. Erst über 400 Euro muss man sich selbst versichern.
Bis 800 Euro kann man dann auch Lohnsteuerfrei verdienen, man muss dann nur die Sozialversicherungen zahlen, wobei man also knapp 700 Euro rausbekommt.

Ehemaliger User 05022011
13.09.2010, 10:09
Bis 800 Euro kann man dann auch Lohnsteuerfrei verdienen, man muss dann nur die Sozialversicherungen zahlen, wobei man also knapp 700 Euro rausbekommt.

das ist ein wenig knapp gerechnet, ich habe gerade von 600 knapp 550 rausbekommen , dass war nur der Abzug für bei nur Abzug Rentenversicherung ( keine Krankenversicherung)

Kidna
13.09.2010, 10:24
Oh, okay, da hast du recht. :)
Laut Nettolohn.de (http://www.nettolohn.de/index.php) wären das tatsächlich nur 636 Euro.
Schade.

Strodti
13.09.2010, 16:17
Das ist etwas anders. Krankenversichert wärst du über die studentische Pflichtversicherung (gesetzlich) oder eben privat. Das ist ein fester Betrag, der wird nicht vom Lohn abgezoge (wie bei diesem Internetportal), sondern per Lastschriftverfahren. Das gleiche gilt für die Pflegeversicherung.

Arbeitslosenversicherung zahlt man als Studi nicht.

Rentenversicherung halt so wie es da steht (9.95 %)-

Struebinator
13.09.2010, 17:39
man kann ja auch als Präp-Assistent jobben, wie einfach/schwer ist es denn so eine Stelle zu bekommen? Wie viel verdient man da und vor allem in welchem Semester (in Heidelberg?) muss man dazu sein?
Das stelle ich mir irgendwie noch ganz interessant vor. Oder ist das ein total blöder Hiwi-job?
Wie stehen denn hiwi mäßig generell die chancen als mediziner?

sweetashoney
13.09.2010, 18:26
LotF hat bei der 400 Euro Grenze recht - arbeite momentan auch auf dieser Basis und bin noch in einer Familienversicherung.

Ja, das stimmt bei einem Minijob. Wenn man allerdings mehrere Jobs hat (davon war in dem thread auch mal die Rede), gelten leider die 365 Euro :( Bin selber davon "betroffen".

Kidna
13.09.2010, 20:32
Ja, das stimmt bei einem Minijob. Wenn man allerdings mehrere Jobs hat (davon war in dem thread auch mal die Rede), gelten leider die 365 Euro :( Bin selber davon "betroffen".

Ahh, ok. :( Das ist natürlich ne andere Geschichte...:-((

Nochmal wg Studienkredit: hab das hier (http://www.test.de/themen/geldanlage-banken/test/Studienkredite-Guenstige-Darlehen-4122805-4128091/) zum Thema zufällig gerade im Inet gefunden.

Ehemaliger User 05022011
13.09.2010, 21:01
Das ist etwas anders. Krankenversichert wärst du über die studentische Pflichtversicherung (gesetzlich) oder eben privat. Das ist ein fester Betrag, der wird nicht vom Lohn abgezoge (wie bei diesem Internetportal), sondern per Lastschriftverfahren. Das gleiche gilt für die Pflegeversicherung.

Arbeitslosenversicherung zahlt man als Studi nicht.

Rentenversicherung halt so wie es da steht (9.95 %)-

naja aber viel mehr kommt am Ende auch nicht raus - rechnen wir doch mal : 800 €, davon 9,95% Rentenversicherung = 79,60 €, dazu die monatliche Krankenversicherung derzeit 53,40 Euro wenn man sich selbst krankenversichern muss + monatliche Pflegeversicherung von 9,98 Euro (bzw. 11,26 Euro für Kinderlose ab 23 Jahren) 657 €. Aber bitte nicht vergessen, für 800 € müsste man 20 Stunden ! die Woche arbeiten (in der Vorklinik nicht machbar), wenn man 10 € Stundenlohn bekommt (im Osten arbeitet man oft für 5,-€, 7,50 € sind schon toll, wenn man einen solchen Job findet) - diese Rechnung sieht nur bei denen anders aus, die einen Beruf haben und deswegen mehr verdienen können - hat aber die Threadstellerin nicht.

Kackbratze
13.09.2010, 21:18
Naja, es gibt auch Möglichkeiten ohne Lohnsteuerkarte zu arbeiten und Geld zu verdienen.
Legal.


Mein Studium wurde per Ebay und Kleinanzeigen in Verbindung mit Flohmärkten finanziert, nachdem die lukrativen Ferinejobs durch die Zwangspraktika wegfielen.

Ehemaliger User 05022011
13.09.2010, 21:25
Naja, es gibt auch Möglichkeiten ohne Lohnsteuerkarte zu arbeiten und Geld zu verdienen.
Legal.


Mein Studium wurde per Ebay und Kleinanzeigen in Verbindung mit Flohmärkten finanziert, nachdem die lukrativen Ferinejobs durch die Zwangspraktika wegfielen.

ich kenne jemanden der so gefragt war als Tennislehrer, dass das Geldverdienen fürs Studium ein Klacks war - aber repräsentativ und damit eine brauchbare Antwort für die Threadstellerin ist das alles eben nicht

Kackbratze
13.09.2010, 21:28
Als Tennislehrer schwarz zu arbeiten ist sicherlich eine andere Liga als An- und Verkauf von Gegenständen.

DeKl
13.09.2010, 21:31
Als Tennislehrer schwarz zu arbeiten ist sicherlich eine andere Liga als An- und Verkauf von Gegenständen.

Aber eben nicht REPRÄSENTATIV!!!

Ehemaliger User 05022011
13.09.2010, 21:33
Als Tennislehrer schwarz zu arbeiten ist sicherlich eine andere Liga als An- und Verkauf von Gegenständen.

war keine Schwarzarbeit
ich wollte auch nur verdeutlichen, dass so, wie Wenige gute Tennislehrer sind, die Meisten sicher auch kein Talent zum Kleinhändler haben (und die Zeiten, wo man mit Ebay Geld verdienen konnte, sind übrigens auch lange vorbei)

Solara
13.09.2010, 21:57
wobei dies deutlich schwerer ist, wenn man in München für 15qm 500 Euro zahlt und dafür woanders eine komplette Wohnung bekommt, wo man noch ein Zimmer untervermieten kann.

Wer in München 500 EUR für 15qm zahlt ist einfach unfähig und unflexibel.
Sorry, aber für 500 EUR bekommt man selbst in München was größeres.

Ehemaliger User 05022011
13.09.2010, 22:03
Wer in München 500 EUR für 15qm zahlt ist einfach unfähig und unflexibel.
Sorry, aber für 500 EUR bekommt man selbst in München was größeres.

da hast du völlig Recht - Bekannter von mir hat gerade ein 16 qm Zimmer mit Gemeinschaftsbad mit 8 anderen Leuten auf einem Flur für 500 € ergattert :-top

Ulle
14.09.2010, 17:09
Ich hatte früher (1998-2004) immer einen Ferienjob ausgeübt und damit den Kindergeldfreibetrag gesprengt (damals bei ca. 7.600€).

Man durfte max. 50 Arbeitstage sozialversicherungsfrei arbeiten (keine Ahnung, ob es da Änderungen/Anpassungen gab) - die brauchte man meist nicht ganz, sonst wäre das Kindergeld weg. Lief dann so, dass ich sieben Tage die Woche ca. 13h am Tag gearbeitet habe (war im Bereich Landwirtschaft/stark saisonabhängig)- sonntags haben wir eine Stunde später angefangen.

Dies hatte den Vorteil, dass man a) schon mal im Sommer kein Geld ausgeben konnte und b) den Rest des Jahres sich voll auf Studium und Party konzentrieren konnte. Ich bin froh, dass ich das nicht mehr machen muss, damals war es aber eine nette Sache. Sicher nicht ganz einfach, so einen Job zu finden, stark saisonabhängige Branchen gibt es aber eigentlich überall. Und mit Kindergeld und kleinem Bonus der Eltern (insgesamt ca. 300€) war ich finanziell damit unter meinen Kommillitonen finanziell eher gut gestellt. Vielleicht auch ein Weg, der für Dich in Betracht kommt.