Cosma
19.09.2010, 19:41
Huhu,
aaalso: meine Freundin ist Psychologin und arbeitet aber eigentlich als systemsische Familientherapeutin. Dazu hat sie eine 3 jährige Ausbildung bei einem anerkannten Institut (Isys) gemacht, berufsbergleitend, kostete einiges.
Sie hat dann freiberuflich eine Praxis aufgemacht und die läuft sehr gut und was sie inhaltlich macht finde ich mehr als klasse, soweit ich das als Freundin mit psych(atrischem) Interesse beurteilen kann.
Sie selbst sagt, daß sie ihr Wissen für ihre Tätigkeit eigentlich nur aus der Ausbildung / Fortbildungen zieht und nichts mit ihrem Studium zu tun hat.
Nun bin ich schwer am hadern ... ich würde auch so gerne eine solche Ausbildung / Kenntnisse haben ... und am liebsten auch freiberuflich.
Alles ist so schön lösungsorientiert, positiv, es geht vielen so schnell besser ... natürlich sind es Ängste, Lebenskrisen und nicht-medikamentös zu behandelnde Krankheitsbilder, aber die Klienten rennen ihr die Bude ein ...
Frage an die Psychiater:
Ist der systemische Ansatz bei Psychiatern anerkannt, oder wird das als "Heilpraktikergetue" abgetan ?! Man braucht ja letztlich kein Studium um so zu arbeiten ...
Hätte man im Klinikalltag überhaupt Möglichkeiten das umzusetzen, oder ist das für die Katz ?
Ich bin jetzt im 9.Semester ... fast fertig ... aber wenn ich an den Klinikalltag denke und an meine Famulatur bei nem niedergelassenen Psychiater (5 Min Zeit pro Patient, NUR Psychopharmaka verschreiben, das wars) und das mit dem vergleiche was meine Freundin macht, könnte ich mein Studium gerade hinschmeissen. Ich hab echt ne Krise.
Hat jemand ernsthaft was dazu zu sagen, wäre nett, gerne auch per pn :-)
LG
Cosma
aaalso: meine Freundin ist Psychologin und arbeitet aber eigentlich als systemsische Familientherapeutin. Dazu hat sie eine 3 jährige Ausbildung bei einem anerkannten Institut (Isys) gemacht, berufsbergleitend, kostete einiges.
Sie hat dann freiberuflich eine Praxis aufgemacht und die läuft sehr gut und was sie inhaltlich macht finde ich mehr als klasse, soweit ich das als Freundin mit psych(atrischem) Interesse beurteilen kann.
Sie selbst sagt, daß sie ihr Wissen für ihre Tätigkeit eigentlich nur aus der Ausbildung / Fortbildungen zieht und nichts mit ihrem Studium zu tun hat.
Nun bin ich schwer am hadern ... ich würde auch so gerne eine solche Ausbildung / Kenntnisse haben ... und am liebsten auch freiberuflich.
Alles ist so schön lösungsorientiert, positiv, es geht vielen so schnell besser ... natürlich sind es Ängste, Lebenskrisen und nicht-medikamentös zu behandelnde Krankheitsbilder, aber die Klienten rennen ihr die Bude ein ...
Frage an die Psychiater:
Ist der systemische Ansatz bei Psychiatern anerkannt, oder wird das als "Heilpraktikergetue" abgetan ?! Man braucht ja letztlich kein Studium um so zu arbeiten ...
Hätte man im Klinikalltag überhaupt Möglichkeiten das umzusetzen, oder ist das für die Katz ?
Ich bin jetzt im 9.Semester ... fast fertig ... aber wenn ich an den Klinikalltag denke und an meine Famulatur bei nem niedergelassenen Psychiater (5 Min Zeit pro Patient, NUR Psychopharmaka verschreiben, das wars) und das mit dem vergleiche was meine Freundin macht, könnte ich mein Studium gerade hinschmeissen. Ich hab echt ne Krise.
Hat jemand ernsthaft was dazu zu sagen, wäre nett, gerne auch per pn :-)
LG
Cosma