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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Medizin mit 1,8 - Wegweiser gesucht - PTA ?



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pillango
21.09.2010, 11:39
Hallo zusammen,

habe mich gerade hier angemeldet, weil ich nach langem Stöbern in eurem Forum den Eindruck gewonnen habe, mit meinen Fragen hier richtig zu sein.

Zu mir:

- Abi 1,8 ( typischer Fall von selbst dran Schuld )
- 2 Monate KPP ( mehr ging bis jetzt zeitlich nicht )
- Bewerbung bei hochschulStart ( Chancen = 0 ? )
- 11 Monate EFD ( Assistenz an einer Schule für Behinderte )
- noch kein TMS ( möchte ich einigermaßen vorbereitet angehen, da
leider nur einmalige Chance )

Jetzt habe ich mir die Liste der verschiedenen Ausbildungen angesehen und bin spontan an der PTA - Ausbildung ( Pharmazeutissch - technische Assistenz ) hängengeblieben.
Finde die Inhalte der Ausbildung recht interessant und sie geht als schulische Ausbildung auch nicht an die Dreijahresgrenze.
Hier im Forum gehen die Empfehlungen ja eher Richtung OTA, MTA, Rettungsassistenz.

Gibt es hier jemanden, der mir die PTA empfehlen kann, Erfahrungen damit hat oder würdet ihr eher davon abraten???

Bitte dringend um eure Hilfe!

Liebe Grüsse
pillango

fallenangel30487
21.09.2010, 11:53
Darf ich mal fragen was EFD ist?

Ich denke dass du mit nem guten TMS ne Chance hast. Musst halt auch dran denken dass der NC mit jedem Jahr härter wird.

pillango
21.09.2010, 12:13
Hallo,

EFD ist der Europäische Freiwilligendienst - tolle Sache übrigens!
Wenn du mehr dazu wissen möchtest, frag ruhig.

Ja auf den TMS setze ich auch noch einige Hoffnungen. Ist aber nach meiner Sicht eben auch mehr Hoffnung als realistische Planungsgröße.
Müsste extra einfliegen, um den Test zu machen. Weiss nicht, ob das vielleicht zu stressig wird und ich dann deswegen den Test verhaue.


Lieben Gruss
pillango

fallenangel30487
21.09.2010, 12:20
Hallo,

EFD ist der Europäische Freiwilligendienst - tolle Sache übrigens!
Wenn du mehr dazu wissen möchtest, frag ruhig.

Ja auf den TMS setze ich auch noch einige Hoffnungen. Ist aber nach meiner Sicht eben auch mehr Hoffnung als realistische Planungsgröße.
Müsste extra einfliegen, um den Test zu machen. Weiss nicht, ob das vielleicht zu stressig wird und ich dann deswegen den Test verhaue.


Lieben Gruss
pillango

Meines Wissens zählt das auch als Dienst wie FSJ und Zivi. Denke mal dass du in Mannheim / Heidelberg, Ulm und noch ein paar anderen Unis mit nem guten TMS ne Chance hast.
Für 12 Monate FSJ gibts in HD / Mannheim 1 Punkt, für eine Ausbildung nochmal 1-5.

Wo wohnst du denn zz? Ab wann bist du denn wieder in Deutschland?

pillango
21.09.2010, 13:21
Hallo,

bin zz in Südengland, noch bis Ende Juli 2011.
Ja der EFD zählt als Dienst. Denke, dass die 11 Monate leider nicht als volles Jahr punkten , sondern eher als 6 Monate verrechnet werden? Pech halt.

Vor dem TMS hab ich etwas Bammel aufgrund seiner Endgültigkeit.
Das Ergebnis hängt einem ja wirklich lebenslänglich an.

Habe hier im Forum von vielen gelesen, die den Test nicht ganz so ernst genommen haben oder einen schlechten Tag hatten und jetzt mit dem Ergebnis dasitzen und sich wahrscheinlich ewig ärgern.

Zwecks Ausbildung:

Der Hauptgrund bei der PTA Ausbildung liegt für mich in meinem Interesse für die aufgeführten Fächer.
Es ist meiner Meinung nach einiges an Chemie dabei, hatte ich leider abgewählt.
Ausserdem hat ja eine Apotheke auch mit Patienten zu tun.
Vielleicht ist ja ein kleiner Einblick in die Welt der Pharmazie nicht so nachteilig für einen Mediziner?!

Ich weiss nur noch nicht genau, ob das dann für den Bafög-Antrag als Fachrichtungswechsel zählt oder nicht?
Habe die Information, dass wenn eine schulische Ausbildung vor dem Studium kürzer als 3 Jahre ist, man hinterher problemlos Bafög beantragen kann. Und ich bin darauf angewiesen.

Hinzu kommt, dass ich hoffe, mit einer abgeschlossenen Ausbildung, Geld fürs und neben dem Studium verdienen zu können.
Laut Internet werden PTAs nach Tarif bezahlt.

Und vielleicht gibt es von denen ja weniger als MTAs, Rettungsassistenten, ...???

Soviel zu meinen Gedankengängen.
Wäre aber für jede Hilfe dankbar.

Lieben Gruss
pillango

schmuggelmaeuschen
21.09.2010, 16:55
Ich würde von PTA abraten. Ich bin jetztz nicht so bewandert aber erstmal weiß ich nicht ob PTA im AdH angerechnet wird und dann bekommt man ja meist pro Ausbildung halbjahr nen Boni....
Und von den Fächern her hast du auch viel Botanik, Galenik etc.
Ich habe eine MTA Ausbildung gemacht, aber an der Schule wurden auch PTA ausgebildet und da war die MTA-L Ausbildung aufjeden fall anspruchsvoller und man hat mehr Medizin relevante Fächer.

Dann kommt noch dazu, dass du als PTA vorallem (nur??) in Apotheken arbeiten kannst und "relativ" normale Arbeitszeiten hast, die lassen sich oft schwer mit dem Studium vereinbaren. Als MTA, GuK, RetAss hast du schichtdienst und kannst besser planen...

Daher würde ich dir zu einer anderen Ausbildung raten, tendenziell eher zu GuK oder Helfer, weil die Ausbildung bezahlt wird und man im falle eines Abbruchs schon was verdient hat.

Mit 1,8 und nem guten TMS hast du wirklich chancen auf nen Platz. ABER wenn du den TMS versemmelst und deine LKs ungünstig sind, kann es passieren, dass du auch sehr lange warten musst. Von daher würde ich mich für ne dreijährige Ausbildung entscheiden, da ist man für den worst case abgesichert und abbrechen kann man immer.

knoedel
21.09.2010, 18:23
hey.

meine abi dn war auch 1,8. habe danach ein fsj gemacht und dann mit der physiotherapie ausbildung begonnen. jetzt im mai den tms und siehe da...fürs wise 2010/11 einen studienplatz in mannheim.

also du hast durch aus chancen mit 1,8. musst eben nur damit rechnen, dass du einen kleinen umweg gehen musst! : )

Zetsuna
21.09.2010, 19:01
Hey, ich hab ein Abi von 1,9 und hab jetzt die Hälfte von der PTA-Ausbildung rum und würde es nicht wieder machen...:-?

Der Schwerpunkt liegt ganz klar im pharmazeutischen Bereich, sprich Galenik und bringt dir fürs Med-Studium effektiv nix. In Chemie machen wir schon ziemlich viel, das ist auf jeden Fall ne gute Grundlage fürs Studium, Arzneimittelkunde vllt auch noch, wobei man da doch (wie fast überall?) ziemlich an der Oberfläche bleibt.

Als "leicht" empfinde ich die Ausbildung jetzt nich direkt, es ist nicht wirklich anspruchsvoll, aber auf jeden eine riesen Stoffmenge in relativ kurzer Zeit :-lesen :-lesen

Aber fürs Medizinstudium sind Ausbildungen wie GuK oder RA doch geeigneter denke, auch wenn du im AdH Bonus für PTA bekommst...bin mir nicht 100pro sicher, aber Freiburg, Ulm und Heidelberg sind auch dabei...

An welche Schule würdest du denn wollen? :-)

Lg Zetsuna

pillango
22.09.2010, 13:27
Hallo,

und danke für die vielen Antworten!

Mmh, das wirft mich jetzt doch etwas aus der Bahn. Scheint, dass die Mehrheit von euch meinen Plan nicht so gut findet.

Dass der TMS in euren Augen so gute Chancen bietet, freut mich wiederum.

Wie habt ihr euch denn so auf den Test vorbereitet und welche Erfahrungen habt ihr mit dem Test selbst?
Müsste mich wohl im Januar anmelden und im Mai zum Test. Wird schwierig.
Aber nichts ist unmöglich.

Zetsuna:
Ich würde gern auf eine staatliche Schule gehen, da mir die Mitarbeiter in den hiesigen Apotheken von den privaten Schulen abgeraten haben. "...da lernt man nichts, weil die jeden nehmen, Hauptsache er bezahlt..."

Was genau gefällt dir denn nicht an der Ausbildung? Ist dein Kriterium nur die Verwendbarkeit des Gelernten fürs Medizinstudium oder siehst du noch andere Nachteile?

Ich war eigentlich nur auf den chemischen Bereich aus, was diesen Punkt betrifft und würde mir von der pharmazeutischen Seite eher so etwas wie eine "Horizonterweiterung" versprechen, die ja sicher nicht schadet?

schmuggelmäuschen:
Das mit der Schicht- und Wochenendarbeit ist natürlich ein schlagendes Argument. Hatte ich so noch nicht bedacht - Danke.


Zum Schluss noch eine Frage zum Bafög:
Hat eine dreijährige schulische Ausbildung nicht den Haken, dass sie als abgeschlossene Erstausbildung gilt und somit den Anspruch auf Bafög beim anschließenden Studium verhindert.
Hat mir zumindest das Studentenwerk so erklärt.
Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Würde mich über weitere Hinweise wirklich sehr freuen!
Lieben Gruss
pillango

Zetsuna
22.09.2010, 19:55
Ich würde gern auf eine staatliche Schule gehen

Ich bin auch auf einer staatlichen Schule und es wird einem nichts geschenkt, im Gegensatz zu den Privaten, wo es dann letztendlich doch nur auf das Geld ankommt...

Mir persönlich gefällt an der Ausbildung die viele Laborarbeit nicht. Es ist eine super Vorbereitung aufs Pharmaziestudium, weil du nach der Ausbildung ein Profi im Arzneimittel herstellen bist (was ja auch das Ziel ist).
Aber fürs Medstudium bringt dir das wie gesagt nichts, und ich denke, dass ich für mich persönlich in der GuK Ausbildung um einiges glücklicher wäre... Was dich jetzt nicht davon abhalten soll, doch PTA zu machen ;-)
Aber Schmuggelmäuschen hat auch Recht, wenn sie aufs Arbeiten während dem Studium hinweist. Ich weiß nicht, wie ich das regeln sollte, da ist Schichtdienst schon um einiges besser, wenn man auch in der Woche arbeiten will/muss.

Wenn du sagst, du willst auch in gewisser deinen Horizont erweitern, dann ist PTA vielleicht schon geeignet, weil du dann auch mal was nicht komplett Medizinisches siehst und die Arbeit mit Arzneimitteln mal vom andern Ende siehst als die Ärzte ;-)

Ich weiß, die Entscheidung für das Richtige in der Wartezeitüberbrückung ist schwer, aber wenn du dir das vorstellen kannst und dir die doch relativ medizinferne Ausbildung nicht so fern liegt, warum nicht? :-)

pillango
23.09.2010, 09:15
Hallo,

Zetsuma:
Dank dir für die vielen Infos!
Warum hast du dich denn damals für PTA entschieden und nicht für eine der "gängigen" Ausbildungen? Oder kam dein Wunsch, Medizin zu studieren, erst später?
Bei PTA hab ich halt so die Vorstellung von: (Nicht auslachen! ) Hex, hex und Zauberkessel.
Find ich irgendwie faszinierend, dass man zumindest eine Vorstellung davon bekommt, wie man sich sein eigenes Süppchen anrühren kann.

Ich würde auch gern etwas ganz anderes Lernen, wie Musik, Kunst oder Schiffe bauen.
Aber entweder ich bin auf diesen "exotischen" Gebieten völlig talentfrei oder es sind doch eher Studienrichtungen und somit keine Wartesemester.

Auch konnte ich das mit dem Bafög und dem Fachrichtungswechsel noch immer nicht klären. Möchte mir den Baföganspruch fürs Studium nicht aus lauter Dummdideldei verbauen.

Vielleicht weiss ja einer von euch noch was Genaueres???

Lieben Gruss
pillango

Zetsuna
23.09.2010, 19:09
Ich war mal auf dem Trip, Pharmazie zu studieren, daher diese Ausbildung...
Hab allerdings nach dem Abi 5 Monate Praktikum im KH gemacht und bin der Medizin verfallen ;-)
Ich hatte damals schon den Ausbildungsplatz sicher, hatte mal kurz überlegt, noch kurzfristig zu GuK oder OTA umzuschwenken, aber habs dann doch begonnen, aus ähnlichen Gründen wie du: Mal was anderes sehen ("Horizont erweitern") und Bonus gibts ja bei einigen Unis trotzdem. Naja, wenigstens weiß ich jetzt, dass ich Pharmazie nicht glücklich werden würde ;-)

[QUOTE][Bei PTA hab ich halt so die Vorstellung von: (Nicht auslachen! ) Hex, hex und Zauberkessel./QUOTE]

Hier gibts nix zum Lachen, weil es einfach so ist. Im Praktikum rührst du den ganzen Tag irgendwas an, stellst Arzneimittel her und "kochst also dein Süppchen". Im Chemiepraktikum gehts eher um chemische Nachweise von Arzneistoffen, also Qualitätsprüfungen und Versuche. Das ist eigentlich ganz ok ( für mich) und wahrscheinlich auch ne Grundlage fürs Chemiepraktikum im Studium. Inwiefern du jetzt Sachen lernst, die im Studium auch dran kommen, kann ich nicht beurteilen, aber man lernt halt schon so wissenschaftliches Arbeiten im Labor. Wobei wahrscheinlich im Bezug auf Laborarbeit auch MTA geeigneter wäre. aber da kann dir vllt Schmuggelmäuschen mehr zu sagen, ich glaube, sie hat grad Examen gemacht :-)

wegen Bafög hab ich eigentlich wenig Ahnung, weil ich selber keins kriege. Das Schülerbafög muss man ja nicht zurückzuzahlen, aber ich weiß sicher, dass man nicht benachteiligt wird, wenn man im Studium nochmal welches beantragt obwohl mans schonmal bezogen hat.
Wie das allerdings bei PTA zu Medizin aussieht, weiß ich nicht. Denn mir scheint der direkte Bezug zwischen beiden Ausbildungen nicht so klar. Nach der PTA-Ausbildung würde das Bafögamt wahrscheinlich ein Pharmaziestudium als Weiterbildung und somit als Teil der Erstausbildung anerkennen. Aber ich halte mich bei dem Thema lieber mal zurück, weil ich da eh nicht so viel Ahnung hab :-))

fallenangel30487
25.09.2010, 17:10
hey.

meine abi dn war auch 1,8. habe danach ein fsj gemacht und dann mit der physiotherapie ausbildung begonnen. jetzt im mai den tms und siehe da...fürs wise 2010/11 einen studienplatz in mannheim.

also du hast durch aus chancen mit 1,8. musst eben nur damit rechnen, dass du einen kleinen umweg gehen musst! : )

Darf ich mal fragen wieviele Punkte du für die Pt Ausbildung bekommen hast? Ich bin auch PT und will mich nächstes WS auch für Mannheim bewerben?
Hab 1,7 + FSJ + PT.

pillango
29.09.2010, 14:18
Hallo,

Zetsuna:
Großes Dankeschön für deine Mühe!!!
Wenn ich deine Ausführungen so lese, tendiere ich eigentlich immer mehr zu PTA.

Stimmt leider auch, dass die Ausbildung nicht von allen Unis anerkannt wird.
Scheint fasst, als gäbe es da die Mauer noch - zwischen Ost und West.

Das mit dem "Fachrichtungswechsel" muss ich noch endgültig klären. Ich hätte da doch gern etwas Schriftliches, bevor ich mich darauf einlasse.
Auf irgendwelche mündlichen Auskünfte am Telefon kann man sich eh nicht verlassen. Heute "ja", morgen "nein" und in 3 Jahren: "wer weiss?".

Hinzu kommt das Problem, dass es für Abiturienten immer schwerer wird, überhaupt einen Ausbildungsplatz zu bekommen.
Da heisst es dann: "... Was Abitur! Da wollen Sie doch bestimmt nach der Ausbildung noch studieren und sind dann gleich wieder weg. Da geben wir den Platz doch lieber einem Realschüler. ..."
Es gibt immer mehr Einrichtungen, die Abiturienten aus deisem Grund generell ablehnen und das auch ganz offen zugeben.

Na wenn das mal keine Diskriminierung ist!

Fürs Studium unter- und für eine Ausbildung überqualifiziert: Das ist doch echt zum ...!!!


Lieben Gruß
pillango

Zeolith
07.10.2010, 22:39
Will ich auch mal meinen Senf dazugeben!
Anscheinend ist es ja doch nicht so ungewöhnlich von PTA zu Medizin zu wollen!

Ich hab die Ausbildung hinter mich gebracht und bereue es nicht, Pflege wäre für mich definitiv keine Alternative gewesen.

Der Unterricht ist anspruchsvoll und sehr chemielastig. Das praktische Arbeiten im Labor fand ich anstrengend, aber hoch interessant. Die Galenik kommt natürlich nicht zu kurz, inwieweit es als Arzt mal nützlich ist, dass man perfekte Bisacodylzäpfchen gießen kann sei dahingestellt. ;-)
Am interessantesten war für mich der Pharmakologieunterricht, so ganz unnütz werden die dort erworbenen Kenntnisse mal hoffentlich nicht sein.

Die Arbeit in der Apotheke selbst ist glaub ich eine gute Vorbereitung für den späteren Umgang mit Patienten. Zum einem lernt man in der Apotheke Sachverhalte einfach und verständlich dem Patienten zu erklären. Das dollste Mittel hilft schließlich nicht, wenn man es dem Patienten nicht erklären kann bzw. das Erklärte nicht versteht und er es anschließend nicht nimmt.
Eine Fähigkeit die manch Arzt ganz gut zu Gesicht stehen würde.
Zum anderen lernt man recht gut mit schwierigen Menschen und deren Wünschen umzugehen und sie zu verstehen.
Das wird dir am Anfang noch den letzten Nerv rauben. ;-)

Ich selbst arbeite in einer Klinikapotheke und zwar im Steril-/Zytostatikabereich. Gerade dort hab ich viel Einsicht in Therapien und habe mehr mit den Ärzten zu tun. Dort habe ich wirklich enorm gelernt.:-love

Meiner Meinung nach ist PTA nicht die schlechteste Ausbildung, der Stellenmarkt ist eben knapp durch die hohe Zahl an Abgängern. Und seien wir mal ehrlich, die Apothekerchefs in der öffentlichen Apotheke sind Drecksäcke. Das Arbeitsklima ist oft nicht besonders, zumal es ein Frauenberuf ist. *Zickenalarm*

Ich war übrigens an einer privaten Schule.

pillango
08.10.2010, 16:19
Hallo,

Zeolith:
Super! Noch eine Meinung, die mich eher bestärkt.
Chemie kann ich gut gebrauchen. Vorm Umgang mit schwierigen Kunden habe ich eigentlich keine Angst. Bin recht diplomatisch veranlagt.
Und miese Chefs und Zickenalarm gibt es glaub ich in jeder Branche. Habe ich gerade beim KPP zur Genüge erlebt.
Ich danke dir ganz herzlich für den klasse Einblick!

LG pillango

pillango
14.11.2010, 12:11
Hallo zusammen,

habe noch eine Frage an euch im Zusammenhang mit der PTA Ausbildung und den Boni für Ausbildungen allgemein:

Es gibt Unis, die Ausbildungen pro Halbjahr honorieren.
Die PTA Ausbildung besteht aus 2 Jahren schulischer Ausbildung und einem anschließenden halbjährigen Praktikum in einer Apotheke.

Ist dieses Praktikum in den Augen der Unis Bestandteil der Ausbildung oder bekommt man nur Boni auf den schulischen Teil?

Einen schönen Restsonntag
pillango

Zeolith
14.11.2010, 20:52
Ohne das halbjährige Praktikum bekommst du deine Berufserlaubnis nicht, also gehört es dazu!

pillango
15.11.2010, 18:37
Zeolith: Danke dir!!!

Damit sind ja dann die 5 Halbjahre perfekt ausgeschöpft.

Gruss pillango

Ines-Lucia
15.11.2010, 19:00
Zum Schluss noch eine Frage zum Bafög:
Hat eine dreijährige schulische Ausbildung nicht den Haken, dass sie als abgeschlossene Erstausbildung gilt und somit den Anspruch auf Bafög beim anschließenden Studium verhindert.
Hat mir zumindest das Studentenwerk so erklärt.
Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Würde mich über weitere Hinweise wirklich sehr freuen!
Lieben Gruss
pillango

Schülerbafög und Studentenbafög sind unabhängig voneinander.
Man kann eine Ausbildung machen und dafür Schülerbafög bekommen und danach studieren und dafür Studentenbafög bekommen.