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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was haben Humanmediziner eigentlich gegen Zahnmediziner?



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Sawyer
26.09.2010, 14:55
Hah, Dissertation in Medizingeschichte muss ja super sein :-notify

Mr. Pink online
26.09.2010, 15:20
Schaut mal was ich gefunden habe:
http://www.jungmeister.de/html/zahnbrecher.html

Vor allem dieser Teil scheint mir plausibel:

[...]bei Zahnschmerzen den Zahn eines Toten an dem schmerzenden Zahn zu reiben und die heilige Märtyrerin und Jungfrau Apollonia anzubeten.

ringelflocke
26.09.2010, 15:51
naja, ganz einfach:

1. zahnärzte sind keine ärzte, tun aber so.
2. wer mit stöckelschuhen in den präppsaal kommt, der WILL gemobbt werden.
3. warum verdienen die mehr?

zahnteufel
26.09.2010, 16:00
peinlich...

Selber peinlich. Immer schön über die Zahnmedizin[er] frotzeln, aber selbst zu unfähig bzw. borniert, Kritik am eigenen Berufsstand zu üben. Einfach nur erbärmlich.

Im Übrigen ist E. v. Hirschhausen ein angepasster Langweiler wie er im Buche steht. Diese andauernde, aufgesetzte gute Laune, seine trivialmedizinischen Bauernweisheiten... habe gerade "Die Leber wächst mit ihren Aufgaben gelesen" und mich selten derart gelangweilt. Und dann noch dieses feminine Fistelstimmchen... sorry, meine Meinung. :-D

Der Mann geht ja mal gar nicht.

Mr. Pink online
26.09.2010, 16:35
ich bin mir auch nicht sicher ob Mediziner (auch die selbsternannten ;-)) die Zielgruppe des Buches sind.

Tanita
26.09.2010, 16:46
Off-Topic
Ich mag das Buch...und E.v.H. auch. Aber das würd ich vermutlich auch so ohne Mediziner zu sein.
Aber ich fühl mich jetzt auch nicht extrem gedisst (weder als Humani noch so), nur weil du den doof findest, Zahnteufel.

On topic
Damit hier mal wieder Friede einkehrt könnten wir uns auch einfach auf böse Klischees konzentrieren, die beide Fachrichtungen betreffen

z.B. die fiese Geheimprache in die Mediziner (wahrscheinlich Humanis sowie Zahnis gleichermaßen) in Grüppchen immer verfallen und die andere dann nicht verstehen... *gg*

Schluss daraus:

- Mediziner wollen sich durch ihr Wissen profilieren, immer und überall...sind also voll arrogant

usw. usw....

Oh ups, hab ich da meinen eigenen baldigen Berufsstand kritisiert. Mann, was bin ich heute wieder kritikfähig^^:-party


:peace:

Rico
26.09.2010, 17:23
Oh ups, hab ich da meinen eigenen baldigen Berufsstand kritisiert. Die Meldung an die Ärztekammer erfolgt automatisch über die Forensoftware. Du brauchst Dich um nichts weiter zu kümmern, die Erteilung Deiner Approbation wird automatisch verzögert und das standesrechtliche Verfahren eingeleitet.

:-D

Tanita
26.09.2010, 17:29
Ja, das dacht ich mir schon...so ein Mist aber auch :-))

Spydaman
26.09.2010, 18:55
Nee, meine Dissertation war Gott sei Dank eine experimentelle Studie über Implantate im Unterkiefer im Molarenbereich, die Ausführungen über die Geschichte war nur mit im Einleitungsteil :-)

Toll- jetzt gibts sogar ne Friedenstaube hier :peace: :-party

netfinder
27.09.2010, 10:24
Selber peinlich. Immer schön über die Zahnmedizin[er] frotzeln, aber selbst zu unfähig bzw. borniert, Kritik am eigenen Berufsstand zu üben. Einfach nur erbärmlich.

Im Übrigen ist E. v. Hirschhausen ein angepasster Langweiler wie er im Buche steht. Diese andauernde, aufgesetzte gute Laune, seine trivialmedizinischen Bauernweisheiten... habe gerade "Die Leber wächst mit ihren Aufgaben gelesen" und mich selten derart gelangweilt. Und dann noch dieses feminine Fistelstimmchen... sorry, meine Meinung. :-D

Der Mann geht ja mal gar nicht.

Du bist einer dieser Menschen, die mangels jedweden Gefühls für Humor im diesem Thread eher weniger verloren haben...schon mal was davon gehoert, auf den Arm genommen worden zu sein?

Arutha
27.09.2010, 11:03
Hallo alle miteinander!

Hab da mal eine Frage, die mich brennend interessiert und evtl. hier reinpassst ohne nen neuen Thread aufzumachen!

Vorab, ich möchte niemanden beleidigen oder ähnliches...alle "anmaßenden" oder ähnliche Fragen entspringen meiner Unwissenheit bezgl. des Themas! :-D

Also, warum gibt es überhaupt einen extra Studiengang "Zahnmedizin"? Ist das historisch gewachsen? Ist der Mund, Kiefer, Zahnbereich so kompliziert und aufwendig, dass man dafür eine eigene, spezialisierte 10 Semester lange Ausbildung/Studium braucht?

Warum gibt es dass dann z.b. nicht für Augen, Hals- Nasen- Ohrenbereich usw. sondern erst in der Facharzt Auswbildung? Oder andersherum, warum macht man als Zahni nicht ein Humanmedizin Studium und anschließend seinen Facharzt, Fachrichtung Zahnmedizin? Sprich könnte es sein, dass irgendwann mal jemand auf die Idee kommt, das Studium so zu ändern, man sich schon zu Studienbeginn für eine Fachrichtung entscheiden muss?

viele vielleicht "dumme" Fragen...aber über ein paar kurze erklärende Antworten würde ich mich sehr freuen! :-)



Vielen Dank im Voraus!

Gruß,
Arutha

Rico
27.09.2010, 12:07
Ich denke, das liegt daran, dass die Schnittmenge zwischen Zahnmedizin und den Fachrichtungen der Humanmedizin sehr klein ist.
Der Gedanke hinter der humanmedizinischen Ausbildung mit der angeschlossenen Facharztweiterbildung ist ja, zunächst einen Arzt auszubilden, der von vielen Aspekten der Medizin schonmal was gehört hat um dann z.B. auch Differentialdiagnosen zu kennen, die nicht im späteren eigenen Fachgebiet liegen und dann eben auch zu merken wo man lieber einen Kollegen hinzuruft.
Auch bei vermeintlich lokalisierten und "überschaubare"Körperregionen begrenzten Fachgebieten - wie die von Dir genannten Augen und HNO - gibt es eine Vielzahl systemischer Erkrankungen, die sich unter andererem im umschriebenen Gebiet der Fachrichtung manifestieren, z.B. Augenmitbeteiligung bei diversen rheumatologischen Erkrankungen. Hier ist es natürlich nicht damit getan, sich nur um das Auge zu kümmern, auch wenn der Patient primär den Augenarzt ansteuert, daher ist ein weites Blickfeld hier oft hilfreich.
In der Zahnmedizin kommen zwar auch solche fachübergreifenden Probleme vor, aber in deutlich geringerem Ausmaß, sodass die Zahnärzte das auch selbt handlen können (z.B. Antibiotikaprophylaxe vor Zahn-OPs bei Patienten mit künstlichen Herzklappen oder Hüftgelenken) - zumindest meiner Kenntnis nach, die zahnmedizinischen Kollegen mögen mich gerne korrigieren.

Und wahrscheinlich ist da auch ein gewisser Anteil historisch gewachsen, die medizinhistorisch Bewanderten können da sicher kompetent auskunft geben wie sich der Arzt vom Bader und der Zahnarzt vom Schmied (mit der großen Zange ;-)) entwickelt hat...

Mondo Medicale
27.09.2010, 15:01
Auch gibt es ja Fachzahnärzte und der Werdegang
Humanmedizinstudium-Facharzt für Zahnmedizin-Fachzahnarzt für Oralchirurgie/Kieferorthopädie/Parodontologie oder MKG wäre dann schon etwas langwierig und wahrscheinlich vieles davon unnötig.
Auch liegt bei Zahnmedizinern ja zusätzlich ein deutlicher Schwerpunkt auf dem Praktischen und es macht Sinn das von vorne herein zu lernen, finde ich.
Wobei ich zugeben muss, dass mir die Trennung von Zahn- und Humanmedizin die Studiengangwahl ziemlich erschwert hat, weil ich mich lange nicht entscheiden konnte, da die Humanmedizin einfach vielfältigere Möglichkeiten bietet. Aber ZM ist eigentlich genau mein Ding und ich hoffe, dass das allgemeine medizinische Wissen für mein persönliches Interesse nicht zu kurz kommt.

Ehemaliger User 05022011
27.09.2010, 15:47
Contenance, bitteschön! Khiri macht grundsätzlich nur Scherze

stimmt genau

Das ist schon interessant-tatsächlich weiss ich gar nicht, von wem die "schlechte Meinung" über Zahnis kommt- aber ich bin auch damit seit der Vorklinik großgeworden.

na bei uns hieß es auch immer " das müsst ihr nicht wissen, ihr seid nur Zahnis" - für mich ein Grund in die Humanmedizin zu wechseln, weil ich es eben doch wissen wollte:-D

hennessy
27.09.2010, 16:38
....na bei uns hieß es auch immer " das müsst ihr nicht wisen, ihr seit nur Zahnis" - für mich ein Grund in die Humanmedizin zu wechseln, weil ich es eben doch wissen wollte:-D

und jetzt weißt Du´s, was wir alle begeistert bestätigen können. :-stud:-))

zahnteufel
27.09.2010, 18:51
Also, warum gibt es überhaupt einen extra Studiengang "Zahnmedizin"? Ist das historisch gewachsen? Ist der Mund, Kiefer, Zahnbereich so kompliziert und aufwendig, dass man dafür eine eigene, spezialisierte 10 Semester lange Ausbildung/Studium braucht?

Definiert wird die Zahnmedizin (Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde) als ein breit gefächertes Spezialgebiet der Humanmedizin. Der Zahnarzt ist ebenso, wie etwa ein Augenarzt, Humanmediziner. Allerdings mit einer schon während des fachspezifischen Studiums einsetzenden Spezialisierung (vgl. dazu "Zahnärztliche Propädeutik", 11. Aufl. 2008).

Ich persönlich denke, dass die Zahnmedizin einfach einen Tick zu speziell ist, um sie gewissermaßen als Facharztweiterbildung an ein reguläres Medizinstudium anzuhängen. Ich denke nicht, dass ein Zahnarzt wissen muss, wie man eine Koloskopie durchführt und der Arzt muss sicherlich nicht wissen, wie man eine Periimplantitis therapiert.

Hoffe, ich konnte helfen.

zahnteufel
27.09.2010, 18:55
Du bist einer dieser Menschen, die mangels jedweden Gefühls für Humor im diesem Thread eher weniger verloren haben...schon mal was davon gehoert, auf den Arm genommen worden zu sein?

Dir geht leider jedwedes Gefühl für Humor ab. Du verwechselst Humor mit Spott und Sarkasmus. Schwerer Fehler.

Flemingulus
27.09.2010, 19:02
ur-ärztliche Tätigkeit

Wenn ich groß bin, möchte ich Urarzt werden! :-love

Und der Urarzt der sich um die Goschn gekümmert hat, war übrigens der Säbelzahnarzt. :-stud

Flemingulus
27.09.2010, 19:17
Ich persönlich denke, dass die Zahnmedizin einfach einen Tick zu speziell ist, um sie gewissermaßen als Facharztweiterbildung an ein reguläres Medizinstudium anzuhängen.

Hm. D. h. wenn die nichtzahnärztlichen Kollegen ihre Facharztausbildung bestreiten, hat der Zahni schon ausgelernt?

Arutha
27.09.2010, 19:31
Hm. D. h. wenn die nichtzahnärztlichen Kollegen ihre Facharztausbildung bestreiten, hat der Zahni schon ausgelernt?

Genau das frag ich mich halt auch...und naja auch der Augenarzt ist doch aufs Auge spezialisiert und muss da Dinge wissen, die den Internisten nicht interessieren usw.! Im Endeffekt ist alles nachher doch ein Spezialgebiet nur, dass Zahnärzte bereits im Grundstudium darauf "getrimmt" werden, korrekt?!

Würde es denn dann nicht auch Sinn machen alle anderen Fachbereich...ach nee, das wäre ja ein Wust an Studiengängen und alle müssten sich schon vorher entscheiden usw....! Interessant find ich das Thema trotzdem...hat mich schon immer interessiert warum das so ist und nicht anders... :-)