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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tag2 - A17/B2 - Schwerverbrannter Maßnahme



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Unregistriert
06.10.2010, 15:19
Nochmal: 100km (auch per Luft) gegen Stabilisierung der Vitalfunktionen und schnellstmöglicher Kliniktransport - da gibt's kein oder, das ist ein Muss und zwar eines in das nächste erreichbare Krankenhaus mit Röntgenabteilung und Chirurgie! Für mich gibt's da kein Überlegen...

Unregistriert
06.10.2010, 15:20
nicht jede Stadt in Deutschland heisst Berlin

Unregistriert
06.10.2010, 15:20
Gegenfrage: steht der Hubschrauber schon da? Wie lange bräuchte er für die evtl. nur 10km in's nächste Kh und wie lange hat der Patient bevor er hinüber sein könnte?

Unregistriert
06.10.2010, 15:22
Ich denke, ausschlaggebend ist, dass man in den meisten Helis nur an den Kopf und nicht an den koerper des Patienten kommt. Und deshalb kann man ihn nicht transportieren so lange er kritisch ist. Diese Vorraussetzung ist ja durch die Frakturen gegeben.

Unregistriert
06.10.2010, 15:23
Unmögliche Frage! Ohne die Frakturen zu nennen bzw. einen Hinweis zu geben - instabiles Becken etc. ist die Frage nicht zu lösen! Mit Wissen prüfen hat das nichts zu tun!
Ich habe bestimmt 10x radiert und immer zwischen c und e geschwankt.

Unregistriert
06.10.2010, 15:23
mh... okay ich bin überzeugt :-/

Unregistriert
06.10.2010, 15:25
Wahrscheinlich stimmt das mit dem Akutkrankenhaus. Aber man hätte ruhig mal darauf hinweisen können was da nun an Brüchen genau da ist. Und dass ich den Patienten auch vor dem Flug stabilisiere, ist eigentlich sowieso selbstverständlich. Aber das ist halt der Spaß mit MC Fragen...

Unregistriert
06.10.2010, 15:29
also ich sehe das nicht so, dass er wegen der frakturen gleich vital gefährdet ist. das können ja auch mehrere periphere frakturen ohne großen blutverlust sein...
und nur wegen multipler frakturen ist er nicht gleich ein polytrauma

Unregistriert
06.10.2010, 15:30
kann mir bitte nochmal den genauen fragentext posten, ich weiß nicht mehr was da mit dem zvk war und so. ich hab den nicht da. danke

so ein helikopter fliegt 200-300 kmh und ist 100 km so in ner halben stunde da, das sind vieleicht 15-20 min langer als via strasse ins akutkrankenhaus. ich hab den auch in die brandklinik geschickt:
es wird nicht aussgeschlossen das der vor dem fliegen stabilisiert wird. nach definition des verbrennungsmuster gehört der in ne spezialklinik. sonst kann ich mich an nix in der frage erinnern was für das akutkrankenhaus spräche, außer vllt 15 min früher da zu sein, um dann massenweise zeit zu verlieren weil der von da dann nochmal verlegt werden muss...

Zahir
06.10.2010, 15:32
Ich weiß nicht. Die Frage ist, welche Maßnahme "vordringlicher" ist. Und das wohl eher nicht der direkte Lufttransport, sonder die Stabilisierung der Vitalfunktionen. Wohin danach scheint mir doch erstmal egal zu sein, obwohl ich das Akutkrankenhaus auch für die sinnvollere Antwort halte.

Unregistriert
06.10.2010, 15:33
polytrauma ist doch definiert als mehrere verletzungen bei denen eine oder die kombination aus allen lebensbedrohlich ist. 30% verbrennung plus mehrere frakturen bedeutet für mich lebensbedrohlich.....also akut-kh

Unregistriert
06.10.2010, 15:34
Unmögliche Frage! Ohne die Frakturen zu nennen bzw. einen Hinweis zu geben - instabiles Becken etc. ist die Frage nicht zu lösen! Mit Wissen prüfen hat das nichts zu tun!
Ich habe bestimmt 10x radiert und immer zwischen c und e geschwankt.

ging mir genauso! dito

Unregistriert
06.10.2010, 15:34
wie schon gesagt, vor dem transport ins brandzentrum werden natürlich auch die vitalfunktionen stabilisiert. das ist ja klar. und bei einem schwerverbrannten ist es eben nicht egal wohin!

Unregistriert
06.10.2010, 15:34
1. es ist Nachts!
2. der Hubschrauber ist noch nicht da!
3. falls im Akutkrankenhaus tatsächlich nichts "Schlimmes" rauskommt, kann man den Pat. weiterverlegen und dort direkt mit Schwerverbrannten-Maßnahmen beginnen. Man "verliert" einzig und allein die 10 Minuten zum Akutkrankenhaus im Vergleich zur Spezialklinik und gewinnt knapp ne Stunde falls schwere inneren Verletzungen vorliegen, die man an der Unfallstelle NIE ausschließen kann. Da spielt es auch keine Rolle, ob "nur" periphere Frakturen da sind. Keiner weiß, was da noch alles drin ist...

Unregistriert
06.10.2010, 15:35
So ein Patient gehört stabilisiert und in ein Akutkrankenhaus zur Polytrauma-Diagnostik. In ein Schwerbrandverletztenzentrum muss er sicher, aber erst danach. Und ein Bett bekommt man dort schließlich auch net so einfach mal in 5 min. Und was bringt die Verbrennungsversorgung, wenn er nach mind. 15 min warten auf den Heli schon verblutet ist...

Unregistriert
06.10.2010, 15:37
Das Verbrennungszentrum Niedersachen sagt dazu:

"Patienten mit thermomechanischem Kombinationstrauma
werden in die nächste geeignete Klinik - möglichst in ein
Traumazentrum - transportiert."

"Der direkte Transport von der Unfallstelle in ein Brandverletztenzentrum
ist nur bei geringer Entfernung und
nach vorheriger Anmeldung indiziert. Ansonsten werden
die Patienten zur Erstversorgung in ein nahe gelegenes
Akutkrankenhaus gebracht und von dort koordiniert - lageabhängig
bodengebunden oder im Lufttransport - in ein
Brandverletztenzentrum verlegt."

Quelle: Die notfall- und intensivmedizinische Grundversorgung
des Schwerbrandverletzten* H. A. Adams und P. M. Vogt / Anästh Intensivmed 2010;51:90-112

Unregistriert
06.10.2010, 15:38
kann mir bitte nochmal den genauen fragentext posten, ich weiß nicht mehr was da mit dem zvk war und so. ich hab den nicht da. danke

so ein helikopter fliegt 200-300 kmh und ist 100 km so in ner halben stunde da, das sind vieleicht 15-20 min langer als via strasse ins akutkrankenhaus. ich hab den auch in die brandklinik geschickt:
es wird nicht aussgeschlossen das der vor dem fliegen stabilisiert wird. nach definition des verbrennungsmuster gehört der in ne spezialklinik. sonst kann ich mich an nix in der frage erinnern was für das akutkrankenhaus spräche, außer vllt 15 min früher da zu sein, um dann massenweise zeit zu verlieren weil der von da dann nochmal verlegt werden muss...

Es ist Nacht! Da fliegen nicht sonderlich viele Hubschrauber. Die Erstversorgung kann auch in einem Akutkrankenhaus vorgenommen werden (auch der Brandwunden). In der Zeit kann ein Bett in einer Verbrennungsklinik und der Transport dahin organisiert werden.

Das war so meine Überlegung ( und in der Notfallmedizin war beim IMPP Vitalfunktionen stabilisieren doch meist mit der richtigen ANtwort verknüpft)

Unregistriert
06.10.2010, 15:38
Also mal ehrlich - ich sage es dauer sogar bis zum Schluss noch mehr als 15-20min mehr. ABER: weißt du wovon du da redest? 15-20min in der Notfallrettung mehr, da kann oft das Leben davon abhängen bei Polytraumatisierten. Da fährt ein Notarzt mit Blaulicht los nur um 1 min im Verkehr rauszuholen und dann wird die evtl. notwendige apparative Diagnostik und OP-Möglichkeit in der Verbringungszeit in die Klinik um 15-20min verspielt... ich muss echt sagen - ne, ich sag's nicht. Aber ganz ganz dünnes Eis, auf das man sich da begibt! Und was macht die Brandverletztenklinik akut anders, was eben ein anderes Akutkrankenhaus nicht leisten kann? -Richtig, zumindest nicht viel...

Unregistriert
06.10.2010, 15:40
Also ich habe auch den Transport ins Brandzentrum angekreuzt, da das die vordringliche Maßnahme ist. Selbstverständlich wird der Patient vorm Transport sachgerecht stabilisiert und transportfähig gemacht.

Im Text steht nur leider, dass es sich um ein nächtliches Ereignis handelt. Nun ist es so, dass die meisten Rettugshubschrauber nachts nur Sekundärtransporte durchführen und keine Primäreinsätze, da es sich nachts im unbekannten Terrain nur unter Risiko landen lässt. Allerdings gibt es hier auch Ausnahmen, z.B. spezielle RTHs oder die Möglichkeit in beleuchteten Gegenden zu landen wie z.B. einem Sportstadion mit Flutlicht.

Unregistriert
06.10.2010, 15:42
1. es ist Nachts!
2. der Hubschrauber ist noch nicht da!
3. falls im Akutkrankenhaus tatsächlich nichts "Schlimmes" rauskommt, kann man den Pat. weiterverlegen und dort direkt mit Schwerverbrannten-Maßnahmen beginnen. Man "verliert" einzig und allein die 10 Minuten zum Akutkrankenhaus im Vergleich zur Spezialklinik und gewinnt knapp ne Stunde falls schwere inneren Verletzungen vorliegen, die man an der Unfallstelle NIE ausschließen kann. Da spielt es auch keine Rolle, ob "nur" periphere Frakturen da sind. Keiner weiß, was da noch alles drin ist...

Wo war es denn da Nacht? Und selbst wenn, steht da dass es dunkel ist? Ggf. ist es nahe des Polarkreises und doch hell. Das weiß man bei IMPP ja nie! Bitte schreib nochmal einer den Fragentext und die Antworten, ich hab die genaue Formulierung auch nicht mehr im Kopf.