Kackbratze
02.11.2010, 21:05
Nachdem ich ja ausgiebigst erwähnt worden bin, fasse ich noch ein paar Punkte kurz zusammen:
Meine Meinung nach ist die miserable Situation der Ärzte auch den Ärzten selbst zu verschulden. Ich kenne einige junge Absolventen die nach Studienabschluss bewusst in Abteilungen gegangen sind, die schon nach sklavenausbeute gerufen haben. Solange es genügen solcher Duckmäuse gibt die bedingungslos gehorchen wird sich nichts ändern.
Da stimme ich Dir vollkommen zu. Wer da anfängt zu arbeiten ist selber Schuld.
mein chef zum beispiel trägt 2 facharzttitel. hat publikationen mit gesamt impact von über 200...ist ca 40 jahre alt...arbeitet 70 std. die woche. er ist aber kein oberarzt obwohl habilitiert
Vielleicht sollte er dann mal die Klinik wechseln? Oder er findet es gut so zu arbeiten, dann kann man ihm aber auch keinen Vorwurf daraus machen.
diese sind aber eher die seltenheit- unterm STRICH ist die FA ausbildung in den USA einfach besser und strukturierter. das ist ein fakt und ich denke dass wissen menschen wie du auch.
Schön wie Du Spekulation durch Worte wie "Fakt" oder "das wissen Menschen wie Du auch" versuchst zu untermauern. Es bleibt trotzdem Spekulation.
in deutschland herrscht eher neid auf menschen die einem konkurrent werden könnten oder menschen die einfach besser in dem sind was sie tun oder ein größeres auto fahren.blablabla deshalb auch deine sarkastische antwort.
Ich bin nicht neidisch auf Dich und wenn Du dich in meiner Klinik bewerben würdest, wäre ich der Letzte, der in irgendeiner Form damit ein Problem hätte (weniger Nachtdienste für mich und mehr Entlastung am Tage)
im übrigen werden in den USA 90% !!! der zur Zeit nicht versicherten eine versicherung erhalten. unversicherte patienten nachhause zu schicken wenn sie krank sind...das wird sich ändern..
So sicher, wie die vor der Wahl versprochenen Steuersenkungen in Deutschland.
Das hat zwar nix mit dem Thema zu tun, ist aber eine nette Fussnote.
ich kenne genug junge ärzte und oberärzte mit denen ich unmittelbar zusammenarbeite. und ich habe aus erster hand direkt erfahrungesberichte von ihnen angehört.... in deren unzufriedenen gesichtern die frust lesen können.
Vielleicht arbeiten die auch einfach in einer falschen Klinik? Wie schon in deiner ersten Quote beschrieben, wer sich sowas gefallen lässt ist selber Schuld.
vielleicht denkst du ja mal an mich wenn DIR ein oberarzt in einer vollen runde in der visite sagt "sie taugen zu nichts"!....40% der in großen kliniken tätigen ärzte in dt. sind unzufrieden mit ihrem job und würden nicht nochmal medizin studieren.
Wenn MIR ein Oberarzt sowas während einer Visite sagen würde, würde ich nicht an Dich sondern an den Anzeigenteil im Ärzteblatt denken.
Und wie genau ich meine Kündigung formuliere, damit klar ist, warum ich gehe.
Was die 40% Unzufriedenen anbetrifft muss ich sagen, dass ich die Statistik im Ärzteblatt nicht aussagekräftig fand. Der Fragebogen dazu lag auch auf meinem Schreibtisch und war sehr tendenziös geschrieben.
Die Umfrage kam auch pünktlich zu Tarif- und Politikverhandlungen, so dass ich eher einen politischen als einen aufklärerischen Hintergrund hinter der Zahl sehe.
Abschliessend bleibe ich dabei, dass ich deine angeführten medizinischen Gründe nicht zu 100% nachvollziehen kann. Du argumentierst teilweise in der Luft, d.h. es fehlen doch fundiertere Zahlen oder Fakten, es ist eher auf Focus- oder Sternniveau. Nett zu lesen, man fühlt sich betroffen, aber echte Daten tauchen nicht auf.
Was deine persönlichen Gründe anbetrifft, den kann und will ich nicht beurteilen.
Deine "bitte basht mich hart"-These mit "ich nehm das billige Studium und danach den Reibach in den USA" ist eher bemitleidenswert.
Nicht, weil es so ist, sondern weil Du es erst schreibst und Dich dann über den Aufstand der Anständigen beschwerst.
Meine Meinung nach ist die miserable Situation der Ärzte auch den Ärzten selbst zu verschulden. Ich kenne einige junge Absolventen die nach Studienabschluss bewusst in Abteilungen gegangen sind, die schon nach sklavenausbeute gerufen haben. Solange es genügen solcher Duckmäuse gibt die bedingungslos gehorchen wird sich nichts ändern.
Da stimme ich Dir vollkommen zu. Wer da anfängt zu arbeiten ist selber Schuld.
mein chef zum beispiel trägt 2 facharzttitel. hat publikationen mit gesamt impact von über 200...ist ca 40 jahre alt...arbeitet 70 std. die woche. er ist aber kein oberarzt obwohl habilitiert
Vielleicht sollte er dann mal die Klinik wechseln? Oder er findet es gut so zu arbeiten, dann kann man ihm aber auch keinen Vorwurf daraus machen.
diese sind aber eher die seltenheit- unterm STRICH ist die FA ausbildung in den USA einfach besser und strukturierter. das ist ein fakt und ich denke dass wissen menschen wie du auch.
Schön wie Du Spekulation durch Worte wie "Fakt" oder "das wissen Menschen wie Du auch" versuchst zu untermauern. Es bleibt trotzdem Spekulation.
in deutschland herrscht eher neid auf menschen die einem konkurrent werden könnten oder menschen die einfach besser in dem sind was sie tun oder ein größeres auto fahren.blablabla deshalb auch deine sarkastische antwort.
Ich bin nicht neidisch auf Dich und wenn Du dich in meiner Klinik bewerben würdest, wäre ich der Letzte, der in irgendeiner Form damit ein Problem hätte (weniger Nachtdienste für mich und mehr Entlastung am Tage)
im übrigen werden in den USA 90% !!! der zur Zeit nicht versicherten eine versicherung erhalten. unversicherte patienten nachhause zu schicken wenn sie krank sind...das wird sich ändern..
So sicher, wie die vor der Wahl versprochenen Steuersenkungen in Deutschland.
Das hat zwar nix mit dem Thema zu tun, ist aber eine nette Fussnote.
ich kenne genug junge ärzte und oberärzte mit denen ich unmittelbar zusammenarbeite. und ich habe aus erster hand direkt erfahrungesberichte von ihnen angehört.... in deren unzufriedenen gesichtern die frust lesen können.
Vielleicht arbeiten die auch einfach in einer falschen Klinik? Wie schon in deiner ersten Quote beschrieben, wer sich sowas gefallen lässt ist selber Schuld.
vielleicht denkst du ja mal an mich wenn DIR ein oberarzt in einer vollen runde in der visite sagt "sie taugen zu nichts"!....40% der in großen kliniken tätigen ärzte in dt. sind unzufrieden mit ihrem job und würden nicht nochmal medizin studieren.
Wenn MIR ein Oberarzt sowas während einer Visite sagen würde, würde ich nicht an Dich sondern an den Anzeigenteil im Ärzteblatt denken.
Und wie genau ich meine Kündigung formuliere, damit klar ist, warum ich gehe.
Was die 40% Unzufriedenen anbetrifft muss ich sagen, dass ich die Statistik im Ärzteblatt nicht aussagekräftig fand. Der Fragebogen dazu lag auch auf meinem Schreibtisch und war sehr tendenziös geschrieben.
Die Umfrage kam auch pünktlich zu Tarif- und Politikverhandlungen, so dass ich eher einen politischen als einen aufklärerischen Hintergrund hinter der Zahl sehe.
Abschliessend bleibe ich dabei, dass ich deine angeführten medizinischen Gründe nicht zu 100% nachvollziehen kann. Du argumentierst teilweise in der Luft, d.h. es fehlen doch fundiertere Zahlen oder Fakten, es ist eher auf Focus- oder Sternniveau. Nett zu lesen, man fühlt sich betroffen, aber echte Daten tauchen nicht auf.
Was deine persönlichen Gründe anbetrifft, den kann und will ich nicht beurteilen.
Deine "bitte basht mich hart"-These mit "ich nehm das billige Studium und danach den Reibach in den USA" ist eher bemitleidenswert.
Nicht, weil es so ist, sondern weil Du es erst schreibst und Dich dann über den Aufstand der Anständigen beschwerst.