Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Freizeit und Freunde
@Gersig: Was kann man später damit machen? Muss gestehen, dass ich mir da nicht viel drunter vorstellen kann.
(sorry fürs OT)(Fast) alles. Kurzzusammenfassung meiner Fakultät (http://www.mh-hannover.de/ph_studiengang.html):"Die Studierenden werden für Aufgaben in der Forschung und im Planungs- und Managementbereich des nationalen und internationalen Gesundheitswesens qualifiziert. Sie erwerben berufsbezogene Kenntnisse und Fertigkeiten auf den Gebieten der Bevölkerungsmedizin und des Gesundheitswesens. Public-Health-Absolventen kennen die Entscheidungsstrukturen im Gesundheitswesen, wissen über das System, seine Akteure und deren unterschiedliche Interessen ebenso Bescheid wie über Steuerungsmodelle und die Finanzierung. Sie sind über das Management einzelner Bereiche (z. B. stationäre Einrichtungen) informiert, kennen Konzepte des Qualitätsmanagements und können Kostenfragen in den Blick nehmen. Sie sind in der Lage, Aussagen über vermeidbare und nichtvermeidbare Morbidität und Mortalität der Bevölkerung zu analysieren, entsprechende wissenschaftliche Untersuchungen vorzunehmen und auszuwerten. Sie haben Kenntnisse über den Stellenwert von Gesundheitsförderung, Prävention, Kuration und Rehabilitation, verfügen über Strategien gesundheitlicher Aufklärung und sollen so nicht zuletzt auch die Interessen der Nutzer des Systems kritisch vertreten."
Kurzum: Eigentlich sind fast alle Führungspositionen im Gesundheitswesen damit möglich. Und wer ne ruhige Kugel schieben möchte verzieht sich auf eine Behörde. Bezahlung dürfte gleich bis besser sein, Lebensqualität ist ein Quantensprung :-meinung
Naja, ich denke mir das so: ich hab vielleicht insgesamt MEHR Nachtdienste (derzeit sind es im Schnitt 6 pro Monat), aber dafür sind sie auch kürzer. Ich arbeite ja quasi jeden Tag 9 bis 11 Stunden, wenn ich Dienst habe ca. 13. Mit Schichtdienst werden es hoffentlich nur noch 8 sein. :-oopss
Satellit
14.12.2010, 16:25
Kurzum: Eigentlich sind fast alle Führungspositionen im Gesundheitswesen damit möglich. Und wer ne ruhige Kugel schieben möchte verzieht sich auf eine Behörde. Bezahlung dürfte gleich bis besser sein, Lebensqualität ist ein Quantensprung :-meinung
Hast du damit direkt nach dem Medizinstudium begonnen, oder wie ist das bei dir gelaufen? Und wie alt bist du, wenn man fragen darf :-blush?
papiertiger
14.12.2010, 16:59
Naja, ich denke mir das so: ich hab vielleicht insgesamt MEHR Nachtdienste (derzeit sind es im Schnitt 6 pro Monat), aber dafür sind sie auch kürzer. Ich arbeite ja quasi jeden Tag 9 bis 11 Stunden, wenn ich Dienst habe ca. 13. Mit Schichtdienst werden es hoffentlich nur noch 8 sein. :-oopss
Also ich denk, dass ist mal wieder wie üblich nicht verallgemeinerbar - aber Konsens der chirurgischen Assis auf unserer ITS ist eigentlich eher: Intensiv ist geil, ich hab endlich mal wieder so was wie geregelte Arbeitszeiten!
Also ernsthaft, hab ich schon von mehreren jetzt gehört. Dass sie es bzgl. Freizeitplanung/Privatleben sogar eher angenehmer finden als den normalen Chirurgenalltag.
teletubs
14.12.2010, 17:27
Also ITS hatte bei uns den Vorteil, dass du deinen Dienstplan für das kommenden viertel-halbe Jahr wusstest und man dementsprechend auch mal planen konnte. :-bee
Hast du damit direkt nach dem Medizinstudium begonnen, oder wie ist das bei dir gelaufen? Und wie alt bist du, wenn man fragen darf :-blush?Ich habe ein halbes Jahr klinisch kurativ gearbeitet und dann das Studium begonnen. Nach dem Alter fragt man doch nicht :-oopss Aber ich bin noch keine Dreißig. Kurative Medizin würde ich nicht a priori ablehnen, aber momentan lässt es mich ruhiger schlafen, wenn ich ein Ass im Ärmel habe. Niemand ist unersetzlich im Gesundheitswesen und danken tut dir deine Arbeit keiner. Von daher: Ich kann auch alleine Spaß haben. Am Wochenende zuhause, mit meiner Familie :-meinung
Merlins Erbe
14.12.2010, 21:00
Ist das dann ein Vollzeit oder berufsbegleitendes Teilzeitstudium? Und wo? Düsseldorf z.B. ? Schönen Abend noch.
Ist das dann ein Vollzeit oder berufsbegleitendes Teilzeitstudium? Und wo? Düsseldorf z.B. ? Schönen Abend noch.In Hannover, wo ich studiere, geht beides :-top
ich finde, man bekommt alles unter, wenn man Freunde hat, die vernünftige Jobs mit vernünftigen Arbeitszeiten haben, deswegen sind meine besten und längsten Freunde auch wohl Nichtakademiker ;)
Naja, wenn man so wie ich zur Zeit drei von vier Wochenenden im Monat arbeitet und in der Woche viele Spät- und Nachtdienste hat, bleibt trotzdem nicht viel gemeinsame Schnittmenge mit den Freunden mit konventioneller Arbeitszeit. Naja, egal. 1,5 Monate noch... :-music
LG
Ally
Leelaacoo
16.12.2010, 11:06
He he, das kenne ich...gestern hatte ich mit zwei ehemaligen Mitstudenten ein Treffen auf dem Weihnachtsmarkt ausgemacht...und zwar schon im September! Weil wir alle 3 in versch. KHs arbeiten....was ist passiert? Hat nicht geklappt...ich hing bei Notfall auf ITS fest, der eine musste für kranken Kollegen einspringen und der dritte war vom ND so müde, dass er ganz froh war, nicht kommen zu müssen...wir wollen jetzt mal einen Termin im Mai anpeilen:-keks
Ich werde ab Januar dank neuem Dienstplan 5 Wochenendtage im Monat arbeiten + wahrsheinlich 1 NEF-Dienst am WoEnde, weil wir zu wneig Leute haben....also 3 komplette WoEnden...ich liebe die ITS, aber ob ich das schaffe, weiß ich nicht...für 6 Monate kann das ja gehen, aber dauerhaft???:-nix
Dafür Freund abgeschafft (unfreiwillig:-keks)....
Schwierig...auf Dauer wird jeder da raus wollen, oder?
LG Lee
Ich hab zwar nach 5 Jahren so langsam die Nase voll von Klinikdiensten, aber ansonsten hab ich jetzt nicht so sehr Grund zum Meckern.
Klar, 1 bis 2 WE pro Monat sind wegen Diensten (5 bis 8 Dienste insgesamt pro Monat) hinüber, aber meine sozialen Kontakte pflege ich trotzdem, auch mit Fernbeziehung. Alles eine Frage der Organisation. ;-)
Und mit Beginn der Praxiszeit steigt ja der Freizeitanteil wieder :-)
Jaja, die Beziehung. Bis jetzt hält sie und es gibt auch noch keinen Anhalt für eine Änerung an diesem Zustand. Mein hat mich ja als Ärztin kennen gelernt, er wusste also von Anfang an, worauf er sich einlässt. Aber die Angst, dass er sich das irgendwann nicht mehr antun will bzw. es kriselt, eben weil wir so viel verpassen, bleibt. :-?
Käthe, MD
23.12.2010, 17:18
Ich hab zwar nach 5 Jahren so langsam die Nase voll von Klinikdiensten, aber ansonsten hab ich jetzt nicht so sehr Grund zum Meckern.
Klar, 1 bis 2 WE pro Monat sind wegen Diensten (5 bis 8 Dienste insgesamt pro Monat) hinüber, aber meine sozialen Kontakte pflege ich trotzdem, auch mit Fernbeziehung. Alles eine Frage der Organisation. ;-)
Und mit Beginn der Praxiszeit steigt ja der Freizeitanteil wieder :-)
Dito! :-meinung
Espressa
23.12.2010, 17:38
Also ich kann auch nicht klagen. Mache unterm Strich fast schon Minusstunden, komme eigentlich immer mehr als pünktlich raus.
Dienste ca. 4-6 im Monat, nur Rufbereitschaft, Wochenende immer Fr-So geblockt, sprich es ist auch nur maximal ein WE vom Dienst "versaut".
Wenn ich auch sehe wie wenig unser Hintergrund beansprucht wird möcht ich direkt gern eine OA-Karriere an einem kleinen Haus anstreben. Bezahlt werden deren Dienste ja auch nicht so schlecht...
Ehemaliger User 05022011
23.12.2010, 20:39
und es gibt auch noch keinen Anhalt für eine Änerung an diesem Zustand. Mein hat mich ja als Ärztin kennen gelernt,....
Na Lava ein wenig zu viel Glühwein getrunken ? Das fehlerhafte Schreiben ist doch sonst eher mir vorbehalten :-blush.
Aber die Angst, dass er sich das irgendwann nicht mehr antun will bzw. es kriselt, eben weil wir so viel verpassen, bleibt. :-?Zu Recht! Die Scheidungsquote liegt im Beruf ganz weit vorne...
Relaxometrie
23.12.2010, 21:18
Ehefrauen von Chirurgen gelten nicht umsonst als Witwen, deren Mann noch lebt. Umgekehrt (Frau: Chirurgin ; Mann: Witwer) geht natürlich auch.
Kackbratze
23.12.2010, 21:54
Das Schlimme ist, dass meine Frau dem Spruch zustimmt. :-?
Gibt es schon Finanzmodelle zur Finanzierung einer womöglichen Scheidung? Das wär doch mal ne Lücke für die Finanzdienstleister :-)
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