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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Noch in der Aubildung und trotzdem Studienplatz annehmen?



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Feuerblick
15.01.2011, 08:55
Ähmm ja, weißt du wieviel Patientenkontakt JEDER im Studium hatte,
(jetzt mal ohne UaK+Pflegepraktikum) 4 Monate Famulatur und 1 Praktisches Jahr.... glaub mir das ist genügend Patientenkontakt zum Üben,BE,Organisation und natürlich auch Medizin ,da hat ein Ausbildungsberuf keinen Bonus mehr...
Trotzdem merkst du auch unter den Assistenzärzten, wer vor seinem Studium eine Ausbildung gemacht hat und wer nicht. Es IST ein Unterschied und fast immer auch ein Bonus - für beide Seiten übrigens!

@TE: An deiner Stelle würde ich die Ausbildung bestmöglich beenden und mich dann um einen Studienplatz bewerben. Beides gleichzeitig ist einfach nicht machbar! Du kannst dich schlecht auf deine Abschlussprüfung vorbereiten, arbeiten UND nebenher Pflichtkurse besuchen und ein paar Testate bestehen. Gerade die ersten Semester sind noch ein Fulltime-Job. Mach deine Ausbildung zuende, damit die letzten Jahre nicht umsonst waren und du für den Fall, dass das Studium nicht klappen sollte, etwas in der Hand hast und dich nicht mit "ich habe eine Ausbildung gemacht, aber kurz vor Ende abgebrochen" bewerben musst. Ein halbes Jahr mehr oder weniger macht bei der Dauer des Studiums den Kohl auch nicht fett...

][truba][
15.01.2011, 20:03
Ähmm ja, weißt du wieviel Patientenkontakt JEDER im Studium hatte,
(jetzt mal ohne UaK+Pflegepraktikum) 4 Monate Famulatur und 1 Praktisches Jahr.... glaub mir das ist genügend Patientenkontakt zum Üben,BE,Organisation und natürlich auch Medizin ,da hat ein Ausbildungsberuf keinen Bonus mehr...

Also auch wenn ich sonst deiner Meinung durchaus zustimme muss ich hier doch mal wiedersprechen bzw. hab ich noch nicht die Erfahrung um es bestimmt zu tun aber ich sehe es anders. Ich habe ja selbst eine Ausbildung gemacht und 2 jahre im Beruf gearbeitet. Mit Sicherheit hat im Studium jeder die gleiche Zeit Patientenkontakt aber das Verhältniss Arzt-Patient ist bei weitem anders als Pflegekraft - Patient. Das eine Ausbildung also keinerlei Vorteile hat ist meiner Meinung nach falsch. Jemand der beides durchgezogen hat, hat eine ganz andere Sicht auf bestimmte Sachen und KANN das mit Sicherheit auch für sich nutzen ABER es tun bei weitem nicht alle (kenn einige Ärzte die Pfleger waren) und auch sehr viele die keine Ausbildung haben sind da sehr geschickt.

Also ich würde es durchziehen und dann den Platz nehmen.
Beides parallel? Ich glaube das geht echt nicht. Ich bin jetzt seit 4 Monaten dabei und glaub mir, da geht nebenher nicht noch eine Ausbildung mit lernen für ne Abschlussprüfung.

MfG Thomas

Sonna
16.01.2011, 19:35
dann bleibt ja nur noch zu wünschen übrig, dass du zum ss keinen platz (damit du dich nicht entscheiden musst) bekommst, die ausbildung gut abschließt und zum ws mit medizin voll durchstarten kannst :-) Viel Glück !

mcramsen
01.02.2011, 17:25
Ich möchte meinen Senf auch gerne noch dazugeben.

Ich mach zur Zeit 'ne Physio-Ausbildung(Fast 2/3 geschafft) und würde ohne Skrupel 4 Monate vor Beendigung abbrechen und mit dem Studium anfangen.
Der Grund ist auch ganz banal: Mir gefällt diese Ausbildung mittlerweile überhaupt nicht mehr.
Anatomie/Physiologie und die Arztfächer haben wir schon komplett abgeschlossen, so dass jetzt nur noch speziell PT-Zeug auf dem Plan steht - grausam.
Spiele zur Zeit sogar mit dem Gedanken auch ohne Studienplatz abzubrechen um für 'ne Weile nach England zu gehen.
Die Zeit wäre dort auf jeden Fall sinnvoller überbrückt.

Damit möchte ich sagen, dass Kittie das selbst entscheiden muss, wie viel Spaß ihr die Ausbildung macht und ob Sie sich es vorstellen könnte - falls es wegen des Studiums irgendwelche Probleme geben sollte - den Beruf auch tatsächlich auszuüben.

Das klingt jetzt vllt. sehr krass, aber ich könnte es mir definitiv nicht vorstellen.

Fen
05.02.2011, 10:47
Ne, da haste keine Konsequenzen;-)(nur vll. ein schlechtes Gewissen:-peng) Wo hast du dich denn beworben?


Das habe ich bei der ZVS erfragt, die Frage kam mir völlig spontan in den Sinn.
Und jetzt haltet Euch mal fest, wenn das ganze übers adh läuft, hat die Uni ja auch Unterlagen zu euch, solltet ihr den Platz ablehnen und bei der nächsten Bewerbung wieder an dieser Uni landen, könnte es unter Umständen passieren, das die Uni euch ablehnt oder nach trifftigen Gründen fragt, weshalb ihr davor das Semester abgelehnt hat.
ich fragte den Typen dann, was denn ein trifftiger Grund sei? Zum Beispiel, die Finanzierung meines Studiums durch eine abgeschlossene Ausbildung sicher zu stellen? Daraufhin sagte er, es käme auf die Uni an, aber das wäre definitiv ein trifftiger Grund, einen Studienplatz zu einem bestimmten Zeitpunkt abzulehnen.

und zum Abbruch der Ausbildung möchte ich noch was anmerken.
Ich kann da aber nur über meine persönlichen Bedenken sprechen.
1. ist da bei mir der Lebenslauf, 2 Semester Bio, dann abgebrochen, Ausbildung angefangen, ein weiterer Abbruch wäre zwar gut erklärbar, weil der Studienplatz ja mein primäres Ziel war, dennoch muss man das dann immer wieder erklären.
2. Absicherung falls aus irgendeinem Grund der Plan Studium nicht läuft.
Ich weiß nicht, ob ich das Studium in der Regelzeit packe, was mein Leben noch für mich bereit hält. Vielleicht kommt irgendwann der Punkt wo ich mich umentscheiden MUSS und dann froh sein kann, eine abgeschlossene Ausbildung in meinem Fall als Krankenpflegerin zu haben.
3. Finanzierung des Studiums, wie oben beschrieben, ich kann mich nicht auf meine Eltern verlassen, werde aber auch kein Bafög kriegen so wie ich das überblicke. Als ausgebildete Krankenpflegerin hab ich die Möglichkeit mich selbst zu finanzieren und unabhängig zu sein.
4. für mich ist es wichtig die "großen" Prüfungen am Ende einmal gemacht zu haben. Sollte zwar kein Problem sein, aber praktische Prüfungen haben einen völlig anderen Beigeschmack als theoretische.

Matzexc1
07.02.2011, 19:27
2. Absicherung falls aus irgendeinem Grund der Plan Studium nicht läuft.
Ich weiß nicht, ob ich das Studium in der Regelzeit packe, was mein Leben noch für mich bereit hält. Vielleicht kommt irgendwann der Punkt wo ich mich umentscheiden MUSS und dann froh sein kann, eine abgeschlossene Ausbildung in meinem Fall als Krankenpflegerin zu haben.
3. Finanzierung des Studiums, wie oben beschrieben, ich kann mich nicht auf meine Eltern verlassen, werde aber auch kein Bafög kriegen so wie ich das überblicke. Als ausgebildete Krankenpflegerin hab ich die Möglichkeit mich selbst zu finanzieren und unabhängig zu sein.
4. für mich ist es wichtig die "großen" Prüfungen am Ende einmal gemacht zu haben. Sollte zwar kein Problem sein, aber praktische Prüfungen haben einen völlig anderen Beigeschmack als theoretische.
:-dafür:-dafür:-dafür:-dafür:-dafür:-dafür

Mit einer fertigen Ausbildung erwirbt man sich durchaus Respekt bei vielen. Besonders wenn man sich wo bewirbt und schon sagen kann: Ich habe vor dem Studium eine Ausbildung gemacht und durchgehalten.Jetzt stehe ich hier als fertiger Medizinstudent.
Ach ja:
Ich hab die praktische probeprüfung gründlich versemmelt und hätte auch am liebsten 4 Monate vor Ende alles hingeschmissen.
Aber es macht im Lebenslauf immer einen schlechten Eindruck abzubrechen und es macht jetzt Spass.