Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Studium und Kids ?
Ja ich denke auch hier ist es wie überall. Es muss einfach zu einem selbst passen :peace:
Familie ist wirklich eines der funktionellsten Wörter die ich kenne, aber das macht es auch so spannend. Ich hatte zum Bsp. vorher ein ganz anderes Bild von mir als Mutter gehabt, als das, was ich jetzt "bin".
Ich hatte zum Bsp. vorher ein ganz anderes Bild von mir als Mutter gehabt, als das, was ich jetzt "bin".
Ich glaube, das geht fast jedem so. Hand aufs Herz: Wer hat nicht in der Schwangerschaft gedacht: "Hey, ich werde eine ganz coole Mutter, mache alles so wie vorher, dieses Muttisein wird mir niiiiiiiiiiiiiie passieren" ;-)
Durch das Elternsein verändert man sich, da kann nichts gegen machen, aber mal ganz ehrlich: Das ist auch gut so. Prioritäten werden anders gelegt als vorher, auch anders als man sich das je gedacht hätte. Dennoch bleibt es einem selber überlassen, ob man sich vollends der Klischeemutter in Hauptsache-bequem-Klamotten im Kangoo mit drei Kindersitzen zwischen Blockflötenunterricht und Schwimmen hin und her hetzend hingibt oder eben wohl dosiert die passende Portion Mama mit Ich paart.
Traverso
02.02.2011, 12:12
Dem kann ich mich nur anschließen. Ich kenne etliche Mütter, die ab der Geburt ihrer Kinder nur noch nach strengstem Zeitplan leben und glauben, jede "Unregelmässigkeit" würde ihren Kindern schaden. Wem es gut tut, der soll es so machen. Ich hab das nie so gesehen und meine Kids sind wohl ganz ordentlich geraten.
Wir haben als die Kinder da waren ständig Sachen gemacht, die wir auch vorher taten z.B. einfach so in der Stadt bummeln, bis spät Abends bei Freunden sein, spontan am WE mal zelten gehen. Oder für 4 Wochen Radfahren in Holland (da waren sie 2 und 5) mit Anhänger und Zelt.
Ich denke, das lag auch mit daran, daß wir Eltern jünger waren.
Ich hatte allerdings auch mal eine Phase, in der ich gerne in einem Einfamilienhaus im Neubaugebiet gewohnt hätte neben all den anderen Müttern, die alles so "regelgerecht " machen. Zum Glück ist es dazu nie gekommen.
Die Frage "und wie geht das mit den Kindern?" wurde mir oft gestellt. Es ging immer, irgendwie. Sozusagen geht nicht gibts nicht.
Allerdings stelle ich fest, daß ich, je älter ich werde, mir mehr Regelmässigkeit vorstellen kann. Das bringt ja allein schon der Tagesablauf mit seinen durch Schule und Kiga vorgegebenen Rhythmen mit sich.
Doch in den Ferien, da machen wir alles so wie es uns passt. Für einen gewisse Zeit tut das dann wieder gut.
So eine "richtige" Mutti werde ich wohl nie...
Ich hatte zum Bsp. vorher ein ganz anderes Bild von mir als Mutter gehabt, als das, was ich jetzt "bin".
Ich glaube, ich hatte sogar kein Blid - bin aber (mit mir) zufrieden so, wie es jetzt ist. :-))
Und mein Sohn geht mindestens so gerne in die Kita wie er zuhause ist...kein Wunder, da sind mindestens 2 hübsche blonde 5-6 jährige Mädels, die ihn bemuttern und bespaßen und eine meinte gestern zu mir: "du, ich lieb den S." - erst 18 Monate alt und schon den Mädels den Kopf verdrehen:-love
^^
Ja, das kenne ich..
Und ja, ich denke auch, dass sie sehr viel Spaß hat.
Und wie gesagt, es muss einfach zu einem passen.
Ich bin ganz ehrlich: Wenn ich jeden Tag in der (Arbeits-) Woche die ersten 3 Jahre zu Hause bleiben würde, würde ich verrückt.. Und zwar so richtig ^^
Aber das gilt eben für mich und ist bestimmt nicht universalanwendbar.
Aber beim zweiten (wenn es eins gibt :) ) werde ich auch wieder früh weiterstudieren / arbeiten.
Powered by vBulletin® Version 4.2.3 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.