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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Studenten und bekannt infektiöse Patienten?



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Muriel
21.02.2011, 13:05
Frauen gönnen sich gegenseitig nicht das Schwarze unter den Fingernägeln.
Wieder ein weiterer Beweis in meiner Sammlung der interfemininen Abstrusitäten.

Tja, entweder sind die armen weiblichen Geschöpfe völlig unterrepräsentiert in den oberen Etagen, weil die bösen Männer sie immer unterdrücken oder aber da ist so ne olle karrieregeile Tussi, die mal lieber Kinder in die Welt gesetzt hätte. Je nachdem, wie es gerade in den Kontext passt.

Kackbratze
21.02.2011, 18:33
Interessante These.
Ich denke eher, dass es einfach nur Stutenbissigkeit ist.

So wie Dominanzgehabe bei Männern untereinander.
Karriere oder das Fehlen derselbigen interpretiere ich da nicht rein.

WackenDoc
05.03.2011, 11:25
Mein Senf zu dem Thema:
Studenten, Praktikanten etc. haben mit spitzen Gegenständen nichts an infketiösen Patienten zu suchen.

Als fertiger Arzt werde ich für solche Arbeiten bezahlt und kann mir auch die Fachrichtung und Ort meiner Tätigkeit aussuchen und damit das Risiko beeinflussen.
Absolute Frechheit fand ich es während des Gyn-Block-Praktikums, wo ein bunter Kleber auf den Röhrchen war und man mir erst auf Nachfrage gesagt hat "Patientin ist infektiös"- aber weder welche Krankheit sie hat noch welche speziellen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen sind. Hab mich dann geweigert.

Was schwangere Mitarbeiter bei uns angeht, ist mein Haus sehr streng- es wäre undenkbar, dass Schwangere (egal ob Prakti, Pflege oder Arzt) mit Nadeln hantiert.

nitas
06.03.2011, 16:48
Mein Senf zu dem Thema:
... während des Gyn-Block-Praktikums, wo ein bunter Kleber auf den Röhrchen war und man mir erst auf Nachfrage gesagt hat "Patientin ist infektiös"- aber weder welche Krankheit sie hat noch welche speziellen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen sind...

Warst du in der Uniklinik in FFM? Kommt mir gerade sehr bekannt vor...

Prinzipiell sehe ich es so, wie schon einige geschrieben haben: Man sticht sich bitte auch nicht mit einer Nadel eines wahrscheinlich nicht-infektiösen Patienten! Von dieser Warte aus betrachtet, kann man genauso gut auch beim einem HIV/HEP C infizierten Drogi Viggos schieben... Wenn man aber Angst hat und deswegen zittrige Finger, dann könnte es vielleicht von Vorteil sein, Stationsonkel oder Stationstante zu fragen, ob die die BE nicht übernehmen können. Da wird sicher keiner böse sein, wenn man es so begründet.

BTW: Nadelstichverletzungen geschehen sowieso immer dann, wenn man gerade mal überhaupt nicht damit gerechnet hätte. Ich hab vor einigen Jahren einer niedlichen alten Omi Blut abgenommen. So wie immer habe ich auch bei ihr gesagt: "Achtung, jetzt wird's mal kalt" (Desinfektion). Kein Problem. Dann: "Achtung, jetzt kommt der Pieks". SWOOSH! Es schoss ihr Arm nach oben, das Butterfly aus der Ellenbeuge raus in meinen linken Zeigefinger rein, ich total verdattert und erschrocken, sie in etwa "Oh mein Gott, was war denn das?"... Und dann das ganze Drama mit Betriebsarzt und BG-Meldung. Einfach nur ätzend! Ist zwar nix passiert - hätte aber, obwohl ich (meiner Meinung nach) keinen Fehler begangen habe.

WackenDoc
06.03.2011, 17:01
Ne, war ne andere Uni.