Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Medizinstudium bei der Bundeswehr trotz schwachen Deutschkentnisse
der te scheint das doch alles zu wissen und auch zu wollen.
weiß gar nciht, wieso man ihm/ihr da so "ins gewissen" reden muss.
Schimmelschaf
17.03.2011, 21:00
Naja, der Threadersteller scheint sich noch nicht besonders mit dem Militär beschäftigt zu haben, sonst würde er wohl anders oder auch gar nicht fragen.
Mein Bruder war im Berufsmilitär (Fernspäher) und im San.-zentrum als Sani eingeteilt, das ist nicht lustig, was da manchmal abläuft! Falls dir etwas nicht passt und du nicht ganz oben in der Rangliste stehst- tja, dann hast du halt Pech gehabt.
Es geht doch auch darum, dass niemand einfach so sagt "cool, die Bw, lustiger Verein, geh dahin und alles wird gut".
Kackbratze
17.03.2011, 21:28
Es geht doch auch darum, dass niemand einfach so sagt "cool, die Bw, lustiger Verein, geh dahin und alles wird gut".
Tut ja auch keiner, nur "alles ist da gut" und "alles ist da schlecht" ist beides nicht korrekt.
Feuerblick
17.03.2011, 22:19
der te scheint das doch alles zu wissen und auch zu wollen.
weiß gar nciht, wieso man ihm/ihr da so "ins gewissen" reden muss.
Erstens klingt das für mich eher nach "studieren egal wie" und zweitens liegen zwischen den Hochglanzbroschüren der Bw und der Wirklichkeit Welten und er wäre nicht der erste, dessen Euphorie in tiefster Enttäuschung enden würde... Besser vorher gesagt bekommen als nachher für Jahre angekettet zu sein, obwohl man das so nie wollte.
Ein guter Rat, vergiss das mit dem Bund! Die Deutschkentnisse werden wohl das geringste Problem sein.
Mein Bruder ist auch beim Bund ihm gefällt es anscheinend auch aber ist nichts für jeden...
Und wenn du unbedingt im Militär tätig sein willst geh zum türkischen Militär, bist dort definitiv besser aufgehoben.
:-meinung
Du kannst dich auch erst einmal freiwillig für bis zu 23 Monate zum Ersatzdienst melden, sozusagen ein Praktikum beim Bund um zu schauen, ob einem das wirklich liegt. Natürlich wird man da noch nicht zum Offizier ausgebildet, aber man lernt zumindest das Leben in der Truppe kennen. Ein Bekannter macht das gerade, wenn auch nicht um später Medizin zu studieren und klingt im Moment auch nicht sehr begeistert.
Man / der Threadsteller kann die ganze Angelegenheit natuerlich auch anders angehen: ob er nun etwas ueber die BW bekommt oder nicht, ob er sich beim Bund gut aufgehoben fuehlt oder nicht, ob das Abi besser oder schlechter als 1,5 ausfaellt - er kann daran arbeiten, seine Deutschkenntnisse aufzubessern. Das halte ich allemal fuer effektiver uns sinnvoller, als sich wegen mangelhafter Sprachkenntnisse wegen beim Bund verpflichten zu wollen. Schliesslich will der Threadsteller, zumindest gehe ich davon aus, in D studieren und arbeiten, und da sollte man schon meinen, dass er schon allein deswegen an Sprachproblemen arbeiten sollte, anstatt sie als unabaenderlich hinzunehmen.
Man kann viel lesen, unbekannt Woerter nachschlagen, Radiosendungen wie Deutschlandfunk hoeren und auch Lehrer vermehrt um Rueckmeldung bitten. Wer das umsetzt, wird auch Erfolge verzeichnen und nicht mehr aus einer Art Verzweiflung heraus sich ueber viele Jahre zu etwas verpflichten, wozu er sonst nicht bereit waere.
Das waere auch eine gute mentale Vorbereitung fuers Studium, bei dem man sich auch durchboxen muss und sich nicht durch die schiere Masse des Lernstoffs erschlagen lassen darf. :-meinung
Ich habe zwar nicht die große Ahnung, aber Deutsch in der Schule ist doch ein Pflichtfach, wenn es nicht sogar Pflicht beim Abi ist? (auf Deutschland bezogen)
Und Deutsch als Pflichtfach bis zur 13. Schulstufe bzw. auf Abiturniveau sollte doch eigentlich ausreichen oder nicht?
Kackbratze
23.03.2011, 15:14
Denkst Du.
Skyreaver
24.03.2011, 18:57
Ich finde die Vorstellung eines BW Offiziers der der deutschen Sprache nicht völlig mächtig ist gerade aus der Sicht von Untergebenen leicht absurd.
Kackbratze
24.03.2011, 19:20
Wirklich?
Mein einer Vorgesetzter kam aus dem tiefsten Bayern, da war es mit den Deutschkenntnissen auchnicht sooo weit her...
Feuerblick
24.03.2011, 19:24
Ich habe zwar nicht die große Ahnung, aber Deutsch in der Schule ist doch ein Pflichtfach, wenn es nicht sogar Pflicht beim Abi ist? (auf Deutschland bezogen)
Und Deutsch als Pflichtfach bis zur 13. Schulstufe bzw. auf Abiturniveau sollte doch eigentlich ausreichen oder nicht?
Zumal mir ein wenig unklar ist, wieso man die Sprache des Landes, in dem man geboren, aufgewachsen und in die Schule gegangen ist, so schlecht spricht, dass man ernsthafte Probleme haben kann. Selbst wenn man zuhause die Muttersprache spricht... Zumindest ist mir derartiges bisher nicht begegnet...
Kackbratze
24.03.2011, 20:10
Ich hatte im Studium 2 Leute, die dem genannten Schema des Threaderstellers entsprachen (wobei ich nicht weiss, wie es bei dem Ersteller im Detail aussieht).
Keine Ahnung wie die das Abi gepackt haben und auch kein Ahnung, wie das im Examen geklappt hat.
Normale Konversation war nur erschwert möglich, Verständnis für die Themen der Vorlesung schien gegen Null zu tendieren, da das Verstehen auch hier deutlich erschwert war.
Aber am Ende haben die Leute Examen und eine Arbeitsstelle.
Am Ende egal, die Approbationsurkunde ist das entscheidende Kriterium. :-nix
netfinder
24.03.2011, 21:18
Zumal mir ein wenig unklar ist, wieso man die Sprache des Landes, in dem man geboren, aufgewachsen und in die Schule gegangen ist, so schlecht spricht, dass man ernsthafte Probleme haben kann. Selbst wenn man zuhause die Muttersprache spricht... Zumindest ist mir derartiges bisher nicht begegnet...
Du scheinst ja behuetet aufgewachsen zu sein :-))
Feuerblick
24.03.2011, 21:20
Du scheinst ja behuetet aufgewachsen zu sein :-))
Im Gegenteil... mit vielen Gleichaltrigen, die Migrationshintergrund hatten, zuhause nur ihre Landessprache sprachen und trotzdem ein perfektes Deutsch draufhatten. Warum auch nicht? Kinder schaffen so etwas normalerweise problemlos mit der Zweisprachigkeit, wenn sie beide Sprachen im täglichen Leben nutzen müssen.
netfinder
24.03.2011, 21:22
Jau, eigentlich schon...
emergency doc
24.03.2011, 22:16
Und wenn du unbedingt im Militär tätig sein willst geh zum türkischen Militär, bist dort definitiv besser aufgehoben.
:-meinung
:-??? Er schreibt doch, daß er deutscher Staatsbürger ist. Was soll er dann bei der türkischen Armee?:-nix
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