Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Länger auf Studium warten,um Bafög beantragen zu können?
hm ja gut, wenn das bei dir so ist, aber meine Eltern können mir keine 500 euro im Monat sponsoren. und 400 Euro Job darf man immer machen.
ich befürchte nur dass alles was Mehrarbeit (als der 400 euro Job) ist, im Physikum wirklich eine harte Nummer wird.
medizininteressiert
04.12.2011, 13:02
Also ich finde schon dass Bafög ne Menge ausmacht! Immerhin sind es über 600 Euro und man muss am Ende nicht mal alles zurück zahlen! Bei einem studienkredit allerdings schon! Und wie gut ist es doch wenn man sich aussuchen kann, ob man arbeiten geht, weil man möchte und nicht weil man muss! Ich weiß dass viele arbeiten gehen, weil es nicht anders geht und die schaffen es auch, aber wieso unnötig Druck machen, wenn es auch anders geht!?
Hast du geklärt, ob du Bafög bekommst? Laut deinen Angaben verdienst du derzeit ja nicht schlecht. Das wissen die vom Bafög-Amt auch. Selbst wenn nur irgendwo ein Konto auf deinem Namen läuft, musst du nicht mal was von wissen.
Ich war damals in einer ähnlichen situation wie amy-mia und habe selbst auch nach meiner Ausbildung bewusst 3 Jahre gearbeitet, um den Anspruch auf elternunabhängiges Bafög zu erlangen. Auch im nachhinein halte ich das für eine sehr gute Entscheidung, denn mir fiel die Finanzierung des Studiums dadurch sehr viel leichter als meinen Freunden ohne Bafög. Und die Schulden am Ende sind deutlich geringer. Ersparnisse werden tatsächlich angerechnet, aber bis zu 400 Euro/Monat kann man problemlos dazu verdienen. Oder eben auch mal nicht, wenn die Zeit fehlt. Denn man sollte natürlich nicht vergessen, dass man im Normalfall in der Regelstudienzeit bleiben muss (ggf. wird ein zusätzliches Semester vor dem Physikum toleriert), um den Bafög-Anspruch zu erhalten.
Übrigens kann man durchaus auch mehr Geld dazu verdienen, dann gibts halt anteilig weniger Bafög, aber den Anspruch verliert man dadurch auch nicht.
Hast du geklärt, ob du Bafög bekommst? Laut deinen Angaben verdienst du derzeit ja nicht schlecht. Das wissen die vom Bafög-Amt auch. Selbst wenn nur irgendwo ein Konto auf deinem Namen läuft, musst du nicht mal was von wissen.
wie jetzt... muss ich nicht mal wissen? ich kenne meine Finanzen und Konten ziemlich gut. Und ich bin mir durchaus im klaren darüber, dass ich nur eine bestimmte Summe als Rücklage haben darf.
Und nur weil ich derzeit gut verdiene, heißt es ja nicht, dass ich kein Anspruch auf Bafög habe.
Allgemein gilt, dass man nach 3 Jähriger Ausbildung, 3 Jahre Erwerbstätig gewesen sein muss, um Anspruch auf elternunabhängiges Bafög zu haben und das muss ich nicht nochmal abklären, denn es steht schwarz auf weiß auf der offiziellen Seite geschrieben.
Meinen Lebenslauf kenne ich, daher kann ich mir selbst ausrechnen, wann ich denn diese Bedingungen erfüllt habe.
Und ich weiß leider auch, dass mir mit Zulassung zum SoSe noch ca. 2 Monate fehlen.
Shit happens
Ich war damals in einer ähnlichen situation wie amy-mia und habe selbst auch nach meiner Ausbildung bewusst 3 Jahre gearbeitet, um den Anspruch auf elternunabhängiges Bafög zu erlangen. Auch im nachhinein halte ich das für eine sehr gute Entscheidung, denn mir fiel die Finanzierung des Studiums dadurch sehr viel leichter als meinen Freunden ohne Bafög. Und die Schulden am Ende sind deutlich geringer. Ersparnisse werden tatsächlich angerechnet, aber bis zu 400 Euro/Monat kann man problemlos dazu verdienen. Oder eben auch mal nicht, wenn die Zeit fehlt. Denn man sollte natürlich nicht vergessen, dass man im Normalfall in der Regelstudienzeit bleiben muss (ggf. wird ein zusätzliches Semester vor dem Physikum toleriert), um den Bafög-Anspruch zu erhalten.
Übrigens kann man durchaus auch mehr Geld dazu verdienen, dann gibts halt anteilig weniger Bafög, aber den Anspruch verliert man dadurch auch nicht.
Vielen Dank für deinen Zuspruch...
Man muss in der Regelstudienzeit bleiben und ich finde es auch ok, denn das ist schaffbar, wenn man nicht zwingend arbeiten muss.
Allerdings schaut es anders aus, wenn man nebenbei Geld verdienen muss, dann hat man weniger Zeit zum lernen bzw Freizeit allgemein.
Und wenn man deshalb "Pause" machen muss, hat man nichts gewonnen, denn Arbeiten muss man und Semesterbeiträge werden trotzdem fällig.
answerai
05.12.2011, 05:21
Bin in einer ähnlichen Situation wie du, habe zum WiSe auch 14 WS und gehe eigentlich von einer Zulassung aus. Auch ich habe dann 3 Jahre Ausbildung + 3 Jahre Berufserfahrung hinter mir. Ich kann dir nur raten, das elternunabhängige Bafög mitzunehmen denn:
-- du zahlst nur 50% zurück und wenn du dich klug anstellst, sogar nur bis zu 35%
-- du bist während des Studiums finanziell unabhängig, d.h. du musst nicht unbedingt arbeiten gehen, damit ist deine Chance, in Regelzeit fertig zu werden wesentlich größer
Und lass dich nicht beirren von irgendwelchen Kommentaren du würdest momentan zu viel verdienen, dein Einkommen ist völlig irrelevant. Was zählt, sind Vermögenswerte wie z.B. Sparbücher. Hierbei darfst du die Grenze von 5200 Euro nicht überschreiten (ich gehe davon aus, dass du nicht verheiratet bist und keine Kinder hast). Das Geld einfach zu verschieben oder schlagartig abzuheben würde auch dir nicht empfehlen, wenn dann musst schon belegen können, wofür du es ausgegeben hast. Aber das Vermögen für Haushaltsgegenstände schrumpfen zu lassen (schön Quittungen aufbewahren) und dein verdientes Geld, welches auf deinem Girokonto landet quasi nach und nach unter das Kopfkissen zu legen, ist schon ne gute Variante :)
answerai
05.12.2011, 05:23
achja, ein PKW wird seit diesem Jahr voll angerechnet
Hallo,
weiß jemand, wie das ausschaut, wenn ich zwei dreijährige Ausbildungen absolviert habe und dann anfange zu studieren? Habe ich dann auch ein Recht auf elternunabhängiges BAföG?
lg, Kiddo
answerai
09.12.2011, 16:41
Hallo,
weiß jemand, wie das ausschaut, wenn ich zwei dreijährige Ausbildungen absolviert habe und dann anfange zu studieren? Habe ich dann auch ein Recht auf elternunabhängiges BAföG?
lg, Kiddo
Nein, leider nicht. Auf eine 3-jährige Berufsausbildung müssen mindestens 3 Jahre ERWERBSTÄTIGKEIT folgen. Das geht zumindest aus der Bafög-Seite hervor.
http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/elternunabhaengig.php
Spiralgalaxie
19.12.2011, 18:50
achja, ein PKW wird seit diesem Jahr voll angerechnet
Auch wenn der zu 75% noch der Bank gehört? ;-)
Naja, werde meine kleine rote Knutschkugel dann eh verkaufen müssen...
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