Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Miniumfrage: Was halten eigentlich Medizinstudenten vom NC?
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Seltens so einen Rotz gelesen. Da müssen sogar die Lymphabflüsse des Pimmels warten, die 5mins des Lesens hier waren es mir wert.
Selten so gelacht, danke für den Kommentar. War nach dem ganzen Histoscheiß echt gut :-))
Mr. Pink online
12.06.2011, 23:03
Wenn jemand ein gutes Abi macht und danach direkt anfangen will zu studieren, dann ist das sein gutes Recht. Dass derjenige dann erst 18 oder 19 ist minderqualifiziert ihn in keinster Weise. Das Studium ist erstmal nur lernen, lernen, lernen. Da bringen einem soziale Kompetenzen rein gar nichts. Und ich hab bisher eigentlich keine Leute getroffen, von denen ich sagen würde, dass die absolut ungeeignet sind, bzw. für menschlichen Umgang nicht geschaffen wären. Wenn die fertig sind werden die einen guten Job machen.
Ich hab nach wie vor eher das Gefühl, das ist das Standardargument von Ex-Pflegern, Eingeklagten oder Wartezeitlern, die vllt. im Krankenhaus mal vom Arzt zusammengefaltet wurden, oder wegen Ablehnungen von den Unis gefrustet sind. Das man dafür die guten Abiturienten zur Zielscheibe macht find ich inzwischen nur noch arm. Die Diskussion hat überall an Substanz verloren.
Ich hab nach wie vor eher das Gefühl, das ist das Standardargument von Ex-Pflegern, Eingeklagten oder Wartezeitlern, die vllt. im Krankenhaus mal vom Arzt zusammengefaltet wurden, oder wegen Ablehnungen von den Unis gefrustet sind. Das man dafür die guten Abiturienten zur Zielscheibe macht find ich inzwischen nur noch arm. Die Diskussion hat überall an Substanz verloren.
Wirf mal nicht alle in einen Hut :peace:
Mr. Pink online
13.06.2011, 11:16
Mach ich nicht. Aber es sind nun mal immer die gleichen Leute, die mit dem gleichen Thema und den ewig gleichen Argumenten kommen.
Is ja nicht nur das Thema NC. Beim KPP gehts da gleich weiter. Irgendwie hab ich halt das Gefühl jeder Pfleger/Pflegerin meint das alleinige Recht auf soziale Kompetenz zu haben.
hulahopp
13.06.2011, 11:37
Wenn jemand ein gutes Abi macht und danach direkt anfangen will zu studieren, dann ist das sein gutes Recht. Dass derjenige dann erst 18 oder 19 ist minderqualifiziert ihn in keinster Weise...
...Das man dafür die guten Abiturienten zur Zielscheibe macht find ich inzwischen nur noch arm. Die Diskussion hat überall an Substanz verloren.
Sehe ich genauso. Man hat manchmal das Gefühl, als ob Sozialkompetenz und Eignung zum Arztberuf allein mit einem Abi > 2.5 korreliert zu sein scheint. Einfach lächerlich! Wer die Oberstufe zum Partymachen statt zum Lernen benutzt hat, hat sich dadurch nicht zum besseren Menschen entwickelt. Er hat sich wahrscheinlich nur den Abschluss versaut, es sei denn es lag generell an mangelnden Fähigkeiten. Dass man mit 25 oder 30 ein reiferer Mensch ist, ist doch logisch. Auch Berufserfahrung führt zwangsläufig dazu. Aber da kommen die heute 19jährigen auch noch hin. Klar, dass man jetzt als jüngerer Student noch mehr Interesse am Feiern hat. Vieles wird nachgeholt, was vielleicht vor dem Abi vernachlässigt wurde. Das mag einem älteren Semester unreif vorkommen, ist aber völlig legitim, solange das Studium bewältigt wird. Und es gibt keine Zahlen, die das in Frage stellen, im Gegenteil.
Lightning_Bolt
13.06.2011, 12:11
Sehe ich genauso. Man hat manchmal das Gefühl, als ob Sozialkompetenz und Eignung zum Arztberuf allein mit einem Abi > 2.5 korreliert zu sein scheint. Einfach lächerlich! Wer die Oberstufe zum Partymachen statt zum Lernen benutzt hat, hat sich dadurch nicht zum besseren Menschen entwickelt. Er hat sich wahrscheinlich nur den Abschluss versaut, es sei denn es lag generell an mangelnden Fähigkeiten. Dass man mit 25 oder 30 ein reiferer Mensch ist, ist doch logisch. Auch Berufserfahrung führt zwangsläufig dazu. Aber da kommen die heute 19jährigen auch noch hin. Klar, dass man jetzt als jüngerer Student noch mehr Interesse am Feiern hat. Vieles wird nachgeholt, was vielleicht vor dem Abi vernachlässigt wurde. Das mag einem älteren Semester unreif vorkommen, ist aber völlig legitim, solange das Studium bewältigt wird. Und es gibt keine Zahlen, die das in Frage stellen, im Gegenteil.
Aber wenn Du Pech hast, und ein 1,7-1,9er NC hast...dann bekommst Du trotzdem meistens die Arschkarte. Und befindest Dich in einem Niemandsland. Das ist wie im Sport - der Viertplatzierte gewinnt nichts, nur eine Holz-Medaille, es schmälert keineswegs die erbrachte Leistung, denn auch dieses Resultat will erst einmal erbracht werden. De facto bleiben ihm aber nur Rum&Ehr, und nichts Handfestes.
Und was genau willst du uns damit jetzt sagen? Ich versteh jetzt die Relevanz nicht so recht, außer, dass das Leben halt manchmal ungerecht ist, wenn man selber gut, andere aber besser sind. So ists im Leben. Willst du jetzt dem Viertplatzierten auch noch eine Metallmedaille geben? Aber was ist denn dann mit dem Fünftplatzieren? :-nix
Edit: Abgesehen davon nochmal der obligatorische Hinweis, dass man keinen NC, sondern eine Durchschnittsnote hat. ;-)
Mr. Pink online
13.06.2011, 12:33
wenn der vierte ab jetzt auch ne Medaille bekommt, dann beschwert sich morgen der fünfte.
Das wollte ich damit sagen ;-)
Mr. Pink online
13.06.2011, 12:46
hab dein post erst jetzt gesehen ... also konsens
Wenn jemand ein gutes Abi macht und danach direkt anfangen will zu studieren, dann ist das sein gutes Recht. Dass derjenige dann erst 18 oder 19 ist minderqualifiziert ihn in keinster Weise. Das Studium ist erstmal nur lernen, lernen, lernen. Da bringen einem soziale Kompetenzen rein gar nichts. Und ich hab bisher eigentlich keine Leute getroffen, von denen ich sagen würde, dass die absolut ungeeignet sind, bzw. für menschlichen Umgang nicht geschaffen wären. Wenn die fertig sind werden die einen guten Job machen.
Ich hab nach wie vor eher das Gefühl, das ist das Standardargument von Ex-Pflegern, Eingeklagten oder Wartezeitlern, die vllt. im Krankenhaus mal vom Arzt zusammengefaltet wurden, oder wegen Ablehnungen von den Unis gefrustet sind. Das man dafür die guten Abiturienten zur Zielscheibe macht find ich inzwischen nur noch arm. Die Diskussion hat überall an Substanz verloren.
sagt mal leute, wasn los mit euch? wieso glaubt ihr das ihr hier angegriffen werdet?
keiner behauptet das ein 1er abiturient dumm ist und nur auswendig lernen kann. hier geht es um den beruf des arztes und nicht um das studium an sich. aussagen wie diese lassen an der geistigen entwicklung zweifeln...
ich will, und ich denke in anbetracht der vorangehenden zitate alle anderen auch, einen kompetenten arzt, der mich als mensch sieht und nicht als einen auspuff, dessen löcher er stopfen muss. warum setzt man dann das kriterium an der fähigkeit fleißig zu sein und glück mit der schule bzw. der lehrer zu haben fest?
vorangehendes zitat zur pauschalisierung:
ich arbeite jeden monat mehrere hundert mal mit ärzten verschiedenster fachrichtungen und alter zusammmen. mit und ohne patient. dies sollte mir einen objektiven einblick in die arbeitsweise dieser ärzte geben. und ja, ich weiß dann wer von denen direkt studiert hat und wer nich, denn ich unterhalte mich mit denen...
es klingt zwar hart, aber die realität ist so, wie ich sie beschrieben habe. nicht weil ich jetzt lange warte und frustriert bin, sondern weil ich, im gegensatz zu abiturienten, die direkt angefangen haben und hier und da mal in ein krankenhaus kommen, weiß wie das leben neben dem lernen ausschaut und was dabei herauskommt.
es klingt zwar hart, aber die realität ist so, wie ich sie beschrieben habe. nicht weil ich jetzt lange warte und frustriert bin, sondern weil ich, im gegensatz zu abiturienten, die direkt angefangen haben und hier und da mal in ein krankenhaus kommen, weiß wie das leben neben dem lernen ausschaut und was dabei herauskommt.
Lass mich kurz überlegen, wieso sich einige hier angegriffen fühlen könnten...
Und wie war das mit den Pauschalisierungen?
Und nochmal die Frage, die ich eben schonmal jemand anderem gestellt habe: Was genau willst du uns damit jetzt sagen? Auswahlkriterien: Krankenhaus mehr als einmal von innen gesehen haben? Nicht so viel gelernt haben, damit man weiß, wie das Leben aussieht?
Alles auch nur so halbgar meiner Meinung nach.
Zumal ich mich so ganz persönlich dadurch jetzt schon auch irgendwie angegriffen fühle - obwohl ich ein gutes Abi gemacht habe und halbwegs gut durchs Studium komme, behaupte ich von mir selber, das Leben neben dem Lernen (manchmal zu gut) zu kennen. Dass es da Ausnahmen gibt, ist keine Frage, aber es gibt auch Wartezeitler, die relativ wenig Leben haben, sondern mehr so den ganzen Tag lernen.
Aber was ich eigentlich sagen will: Ich habe das Gefühl, dass sich diese Diskussion hier im Kreis dreht.:-nix
Mr. Pink online
13.06.2011, 13:38
Okay Viting, dein Post gibt natürlich niemandem Grund sich angegriffen zu fühlen. ;-)
Aber is angekommen. Ich geh jetzt mal weiter Medizin studieren und arbeite an meiner geistigen Entwicklung.
Lass mich kurz überlegen, wieso sich einige hier angegriffen fühlen könnten...
Und wie war das mit den Pauschalisierungen?
Und nochmal die Frage, die ich eben schonmal jemand anderem gestellt habe: Was genau willst du uns damit jetzt sagen? Auswahlkriterien: Krankenhaus mehr als einmal von innen gesehen haben? Nicht so viel gelernt haben, damit man weiß, wie das Leben aussieht?
Alles auch nur so halbgar meiner Meinung nach.
Zumal ich mich so ganz persönlich dadurch jetzt schon auch irgendwie angegriffen fühle - obwohl ich ein gutes Abi gemacht habe und halbwegs gut durchs Studium komme, behaupte ich von mir selber, das Leben neben dem Lernen (manchmal zu gut) zu kennen. Dass es da Ausnahmen gibt, ist keine Frage, aber es gibt auch Wartezeitler, die relativ wenig Leben haben, sondern mehr so den ganzen Tag lernen.
Aber was ich eigentlich sagen will: Ich habe das Gefühl, dass sich diese Diskussion hier im Kreis dreht.:-nix
Also nochmal:
die fragestellung ist die: ist der nc als kriterium geeignet?
aus gründen, die ich genannt habe meiner meinung nacht nicht.
hinzu kommen erfahrungen, die ich mit regelzeitärzten gemacht habe, die leider die mehrheit darstellt.
es ist de fakto so, dass jmd der lange gewartet hat deutlich besser im umgang mit patienten ist.
jmd der gut in der schule war warscheinlich im schnitt deutlich besser im lernverhalten im studium.
nun, warum wird der, der sich in der schule ausgezeichnet hat dem, der den willen und anscheinend auch die fähigkeit hat arzt zu werden, vorgezogen?
die frage ist ja immer, was dabei herauskommt. beide sind ärzte. der eine jünger, der andere älter. der eine hat sein leben noch vor sich, der andere hat viele jahre damit verbracht etwas zu tun, was nicht in seinem sinne war.
jedoch meistern beide das studium. also is die auswahl über den nc de facto völlig subjectiv und zwar, wie es ein vorredner schon schrieb reine faulheit der universitäten bei der auswahl der vielen bewerber. und das frustitriert einen dahingehend, dass er sich lange und intensiv darüber gedanken macht, was genau falsch läuft und zu erkenntnissen kommmt, die im ersten moment für andere nach polemik und pauschalisierung klingen aber in wahrheit der realität entsprechen.
seht es doch ein, nur weil man gut in der schule war, is man nich der bessere arzt oder student. es macht es nur für die unis einfacher. und ihr fühlt euch bestätigt einer elite anzugehören. was unweigerlich dazu führt das manche ärzte sich der realität nich mehr soo bewusst sind und meinen immernoch einer elite anzughören anstatt sich auf ihren job zu konzentrieren.
aber wie ihr schon mehrfach deutlich gemacht habt: das trifft nicht auf alle zu, aber leider auf einen zu großen teil, ausgelöst durch die willkür des NC´s.........
seht es doch ein, nur weil man gut in der schule war, is man nich der bessere arzt oder student. es macht es nur für die unis einfacher. und ihr fühlt euch bestätigt einer elite anzugehören. was unweigerlich dazu führt das manche ärzte sich der realität nich mehr soo bewusst sind und meinen immernoch einer elite anzughören anstatt sich auf ihren job zu konzentrieren.
aber wie ihr schon mehrfach deutlich gemacht habt: das trifft nicht auf alle zu, aber leider auf einen zu großen teil, ausgelöst durch die willkür des NC´s.........
Besserer Student ist man, in der Vorklinik zumindest, auf jeden Fall. Die Zahlen sind da recht eindeutig.
Der NC ist meiner Meinung nach schon ein gutes Kriterium um Leute auszuwählen, die das Studium mit großer Wahrscheinlich packen. Die Unis interessiert auch nichts anderes, man will Absolventen "produzieren", da bleibt leider auch so manches auf der Strecke.
Ich finde den NC gut und die Wartezeitregelung auch, es gibt kein objektiveres Verfahren (und NEIN, Auswahlgespräche sind nicht im geringsten objektiv und dort wird es mindestens genauso viele Leute geben, die sich ungerecht behandelt fühlen). In Deutschland hat jeder die Chance Medizin zu studieren, also freut euch doch, statt ständig am System herumzumäkeln :-meinung
Der NC ist meiner Meinung nach schon ein gutes Kriterium um Leute auszuwählen, die das Studium mit großer Wahrscheinlich packen. Die Unis interessiert auch nichts anderes, man will Absolventen "produzieren", da bleibt leider auch so manches auf der Strecke.
da muss ich dir leider widersprechen. jeder professor will so wenig studenten wie möglich, bzw. einen bestimmten schnitt. und dass durch ständige anpassung der prüfungsfragen an die qualität des jahrganges. hier soll nicht produziert werden...
es ist de fakto so, dass jmd der lange gewartet hat deutlich besser im umgang mit patienten ist.
jmd der gut in der schule war warscheinlich im schnitt deutlich besser im lernverhalten im studium.
nun, warum wird der, der sich in der schule ausgezeichnet hat dem, der den willen und anscheinend auch die fähigkeit hat arzt zu werden, vorgezogen?
die frage ist ja immer, was dabei herauskommt. beide sind ärzte. der eine jünger, der andere älter. der eine hat sein leben noch vor sich, der andere hat viele jahre damit verbracht etwas zu tun, was nicht in seinem sinne war.
jedoch meistern beide das studium. also is die auswahl über den nc de facto völlig subjectiv und zwar, wie es ein vorredner schon schrieb reine faulheit der universitäten bei der auswahl der vielen bewerber. und das frustitriert einen dahingehend, dass er sich lange und intensiv darüber gedanken macht, was genau falsch läuft und zu erkenntnissen kommmt, die im ersten moment für andere nach polemik und pauschalisierung klingen aber in wahrheit der realität entsprechen.
seht es doch ein, nur weil man gut in der schule war, is man nich der bessere arzt oder student. es macht es nur für die unis einfacher. und ihr fühlt euch bestätigt einer elite anzugehören. was unweigerlich dazu führt das manche ärzte sich der realität nich mehr soo bewusst sind und meinen immernoch einer elite anzughören anstatt sich auf ihren job zu konzentrieren.
aber wie ihr schon mehrfach deutlich gemacht habt: das trifft nicht auf alle zu, aber leider auf einen zu großen teil, ausgelöst durch die willkür des NC´s.........
Da wir anscheinend jetzt endgültig auf der persönlichen Ebene angekommen sind: Immerhin befähigt mich mein gutes Abi dazu, auch in einem Internetforum halbwegs öffentlichkeitstaugliches Deutsch zu schreiben, so mit Rechtschreibung, Groß- und Kleinschreibung und Grammatik und solchen Dingen.
Mal abgesehen davon - wenn es so wäre, dass Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung und ein paar Jahren im Beruf die absoluten Überärzte mit herausragendsten Fähigkeiten wären, kann es trotzdem nicht Ziel einer Bildungspolitik sein, dass alle erst eine Ausbildung machen, damit also, um es überspitzt zu formulieren, denen die Ausbildungsplätze wegnehmen, die später auch tatsächlich in dem Beruf arbeiten wollen, um dann mit 25, 26 noch ein langes Studium anzufangen, sodass die Berufsanfänger in dem Beruf erst Anfang, Mitte Dreißig anfangen.
Und wie kommst du auf die Idee, dass sich diejenigen, die sich in der Schule angestrengt haben, um ein gutes Abi zu machen, nicht lange damit auseinander gesetzt haben, was sie studieren wollen und warum? Zumal ich auch nichts verwerfliches daran finde, wenn man etwas - ja, auch Medizin - "nur" studiert, weil man es interessant findet oder auch weil man keine bessere Idee hatte. Ich wusste mit 19 zufällig, was ich will, aber ich mache auch niemandem einen Vorwurf, wenn er es nicht weiß und Medizin nunmal innerhalb des Möglichen liegt. Wenn derjenige jetzt Germanistik studieren würde oder ein FSJ machen würde, würd hier keiner rumschreien.
Und zum letzten Absatz: :-((
Zumal ich jetzt nicht so die "Willkür" im NC sehe. Angebot und Nachfrage, aber das wurde hier ja schon des Öfteren thematisiert.
Mr. Pink online
13.06.2011, 14:26
da muss ich dir leider widersprechen. jeder professor will so wenig studenten wie möglich, bzw. einen bestimmten schnitt. und dass durch ständige anpassung der prüfungsfragen an die qualität des jahrganges. hier soll nicht produziert werden...
was ist denn das für ein nonsense?
Da wir anscheinend jetzt endgültig auf der persönlichen Ebene angekommen sind: Immerhin befähigt mich mein gutes Abi dazu, auch in einem Internetforum halbwegs öffentlichkeitstaugliches Deutsch zu schreiben, so mit Rechtschreibung, Groß- und Kleinschreibung und Grammatik und solchen Dingen.
Mal abgesehen davon - wenn es so wäre, dass Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung und ein paar Jahren im Beruf die absoluten Überärzte mit herausragendsten Fähigkeiten wären, kann es trotzdem nicht Ziel einer Bildungspolitik sein, dass alle erst eine Ausbildung machen, damit also, um es überspitzt zu formulieren, denen die Ausbildungsplätze wegnehmen, die später auch tatsächlich in dem Beruf arbeiten wollen, um dann mit 25, 26 noch ein langes Studium anzufangen, sodass die Berufsanfänger in dem Beruf erst Anfang, Mitte Dreißig anfangen.
Und wie kommst du auf die Idee, dass sich diejenigen, die sich in der Schule angestrengt haben, um ein gutes Abi zu machen, nicht lange damit auseinander gesetzt haben, was sie studieren wollen und warum? Zumal ich auch nichts verwerfliches daran finde, wenn man etwas - ja, auch Medizin - "nur" studiert, weil man es interessant findet oder auch weil man keine bessere Idee hatte. Ich wusste mit 19 zufällig, was ich will, aber ich mache auch niemandem einen Vorwurf, wenn er es nicht weiß und Medizin nunmal innerhalb des Möglichen liegt. Wenn derjenige jetzt Germanistik studieren würde oder ein FSJ machen würde, würd hier keiner rumschreien.
Und zum letzten Absatz: :-((
Zumal ich jetzt nicht so die "Willkür" im NC sehe. Angebot und Nachfrage, aber das wurde hier ja schon des Öfteren thematisiert.
:-D
kann mich nicht erinnern persönlich geworden zu sein....
finde es im übrigen auch nicht schlimm, dass ich keinen nerv habe immer die feststelltaste zu suchen um aus einem kleinen n ein großes zu zaubern. aber wenn du magst, kann ich dir gerne mal einen persönlichen brief schreiben, oder einen artikel, oder ein buch. aber bitte erwarte nicht, dass ich in einem forum auf dergleichen achte... da setzt halt jeder den maßstab anders ;-)
aso, und vergesst nicht immer die fragestellung dieser umfrage. ist nc das entscheidende kriterium? das einzige argument das hier immer genannt wird is der vermeindliche fleiß den ein 1er abiturient einem 2er oder 3er voraus hat. Oder das geschenk, dass man bekommen sollte wenn man ein gutes abi hat -sich das studium aussuchen zu dürfen.
in gesamt europa sieht man dass ein wenig anders und fährt gut damit. aber ich will hier nich noch ein argument auf den tisch legen müssen bis sich die beführworter mal ein paar weitere ausdenken...
Mr. Pink online
13.06.2011, 14:42
Okay Viting. Wenn du dich mit der Fragestellung beschäftigen willst, dann solltest du dir den Begriff NC erst mal begreiflich machen. Sofern du Latein in der Schule hattest wird das hoffentlich kein Problem sein. Den NC kann und wird man nicht abschaffen können.
Falls du auf die Korrelation von DN und Studienerfolg anspielst, von der du behauptest sie sei nicht gegeben, dann muss ich dir widersprechen. Da gibt es eine positive Korrelation. Interessanterweise gibt es wohl sogar eine positive Korrelation zwischen TMS und DN.
Und zu guter letzt solltest du dir vllt doch noch die Zeit nehmen, die Vergabeverfahren in anderen europäischen Ländern mal unter die Lupe zu nehmen bevor sowas rauskommt:
in gesamt europa sieht man dass ein wenig anders und fährt gut damit. aber ich will hier nich noch ein argument auf den tisch legen müssen bis sich die beführworter mal ein paar weitere ausdenken...
Der größte Quatsch den ich je gehört habe. An fast allen europäischen Unis läuft die Auswahl über horrende Studiengebühren oder eben über Stipendien. Wenn man von Österreich mal absieht, die haben den EMS (über die Korrelation von TMS/EMS und DN hab ich ja bereits schon geschrieben) und Frankreich die nach 1 Jahr alles rauskicken was nicht einigermaßen zu Pötte kommt, hat man doch überall das selbe spiel. Ich finde Deutschland ist dabei am fortschrittlichsten.
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