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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Essstörung im Studium!?



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ehemalige Userin 24092013
08.06.2011, 14:29
@ schmuggel: klar ist es im einzelfall recht individuell. aber geh doch bitte mal nach beiden formen im netz suchen (haste sicher getan) da findeste auch nix weiter als zu jedem der einzelnen erkrankung so 7 - 11 stichpunkte, welches das "allgemeine pauschalverhalten" der entsprechnder erkrankung beschreibt.

möchtest du jetzt jeden satz auf die waage legen, mit dem du dich nun zu allgemein angesprochen fühlst?:peace:

Colourful
08.06.2011, 15:15
EKT - enlighten us please!


Mir ist zum Beispiel auch durchaus klar, dass hinter einer Essstörung oftmals eine andere psychische Störung/Erkrankung steckt - nicht selten PTSD, Depressionen und viel häufiger als man annehmen mag auch eine Persönlichkeitsstörung/Strukturstörung. (Essstörung durchaus auch mal *nur* als Symptom.)
So einfach wie hier vorerst dargestellt ist das mit Sicherheit nicht.

Hat ja aber auch niemand behauptet, oder?

tehs89
08.06.2011, 22:01
sorry wollt hier niemandem an den karren fahren, mich hats nur interessiert;-)

Sonnenschein2
08.06.2011, 22:59
Es gibt sicherlich einige die trotz psychsicher Erkankungen, sei es eine Essstörung oder Depression etc. pp, ihr Medizinstudium geschafft haben.



Ja - aber ich frage mich bei einer Freundin, die auch betroffen ist, wie es im Job wird - kann man das auf Dauer durchstehen, den Stress im Job - insbesondere, wenn man Berufsanfänger ist und die - bei ihr leider massive - Essstörung

wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich ?

teletubs
09.06.2011, 01:48
Ja - aber ich frage mich bei einer Freundin, die auch betroffen ist, wie es im Job wird - kann man das auf Dauer durchstehen, den Stress im Job - insbesondere, wenn man Berufsanfänger ist und die - bei ihr leider massive - Essstörung

wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich ?

Also das Arzt-Dasein ist sicherlich kein Job, der "essensfreundlich" ist, was die regelmässige Mahlzeiten angeht. Das kann für jemanden, der seine Essstörung "auslebt" einfach ein guter Vorwand sein, kaum noch etwas zu essen...Essis können ja Meister in Ausreden sein. Jemand, der aber bewusst dagegen ankämpft, kann es jedoch schwer haben, weil er einfach nicht zum regelmässigen Essen kommt. Und je nachdem wie weit du drinsteckst und mit dir selbst kämpfst, ist natprlich dein Berufsleben mehr oder minder schwer. Man kann arbeiten und seine Probleme im Hinterstübchen lassen...oder sie beeinträchtigen dich, so dass du kaum richtig arbeiten kannst. Also damit meine ich, dass halt die Konzentration, Ausdauer, Belastungfähigkeit etc.pp minimiert sind. Man kann alles...die Frage ist nur wie...wenn man Probleme hat, kann man sie ausblenden und sich voll auf den Job konzentrieren...aber das wird auf Dauer einfach wahrscheinlich nicht gut gehen :-nix

WackenDoc
10.06.2011, 22:24
Ich hab´s im Studium bei vielen Komilitonen gesehen, ohne dass sie gleich essgestört waren:
Zu den Examenszeiten haben viele von denen, die von Hause aus schlank waren durch den Stress weiter abgenommen. Und teilweise schon in Bereiche, die vielleicht auch eher nicht so gesund waren.
Die, die eher zu Übergewicht neigten, haben oft zugenommen.

Hängt wohl damit zusammen, dass man in Zeiten von vermehrtem Stress auf "altbewährte" Kompensationsmöglichkeiten zurückgreift.
Also jemand, der sich eher konzentrieren muss, dass er genug isst, wird diese Konzentration nicht unbedingt aufbringen wenn etwas anderes Kraft braucht.

Jemand, der sich eher zum Sport zwingen muss und Stress schon latent mit Essen kompensiert, wird in einer entsprechenden Phase eher weniger Sport machen und mehr essen.

Dazu kommt bei Essgestörten noch das zugrundeliegende Problem. Zum einen hat das Medizinstudium und späteres Arztsein ein recht hohes Frustrationslevel zum anderen wird man- je nach Fachrichtung mehr oder weniger mit allen Facetten des menschlichen Lebens inclusive den Abgründen dazu konfrontiert. Beides kann das zugrundeliegende Problem an die Oberfläche befördern bzw. triggern.

Zusätzlich ist das Medizinstudium ziemlich anspruchsvoll und nur die wenigsten sind in allen Bereichen sehr gut- was zusätzlich zu Problemen führen kann- erst recht wenn man leistungsorientiert ist und es von der Schule her gewöhnt ist, eher zum Spitzenfeld zu gehören.

Und die anderen haben ja schon geschrieben, dass bei Anorektikern und auch Bulimikern die verminderte Energie als zusätzliches Problem dazu kommen kann.

amy-mia
16.06.2011, 12:04
Ja - aber ich frage mich bei einer Freundin, die auch betroffen ist, wie es im Job wird - kann man das auf Dauer durchstehen, den Stress im Job - insbesondere, wenn man Berufsanfänger ist und die - bei ihr leider massive - Essstörung

wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich ?

um so mehr stress, um so besser die Symptome der Essstörung... also keine Symptome... :peace:

JohnossonJoe
23.06.2011, 21:34
Interessant dass ihrs ansprecht. Mir ist auch neulich aufgefallen, dass UNHEIMLICH viele meiner Mediziner Kommilitonen(-innen!) eine Essstörung haben.

Warum ist das so?

amy-mia
25.06.2011, 22:42
vielleicht der irrational einfachste Weg mit stressinduzierter Problematik zurecht zukommen, wenn man es sonst nicht verarbeiten kann?
bzw stressinduziert einfach nicht das Essen genießen kann?

netfinder
25.06.2011, 23:08
Interessant dass ihrs ansprecht. Mir ist auch neulich aufgefallen, dass UNHEIMLICH viele meiner Mediziner Kommilitonen(-innen!) eine Essstörung haben.

Warum ist das so?

Unheimlich viele? Wo studierst du?