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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lasst mich rein, ich kann Arzt!



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Sebastian1
29.07.2011, 08:07
Dank des Internets ist es ja jedem gegeben, sich zu informieren. Hochschulstart.de hat meiner Meinung nach eine sehr gute Seite, wo man alles nachlesen kann. Da hast du völlig Recht. Nur: bis zu dem Zeitpunkt, wo man sich bewirbt, hat man sich den harten Realitäten üblicherweise noch nicht stellen müssen. Denn bis zum Abi läuft es ja. Um Schulplätze muss man nicht bangen, die bekommt man. Was man in der Schule tun muss, bekommt man auch gesagt bzw schnell mit.
Man muss erstmal mitbekommen, dass man sich informieren muss. Es scheitert nach der nicht repräsentativen Erfahrung, die ich mit nicht allzu wenigen Schülergruppen an der Uni gemacht habe durchaus nicht am Willen oder der Selbstinformationsbereitschaft, sondern daran, dass gar nicht rechtzeitig bewusst ist, dass es da was zu informieren gibt.
Und schon die wenigen Antworten in den vergangenen Stunden hier zeigen, dass die Angebote an den Schulen offenbar durchaus heterogen sind.

medi93
29.07.2011, 08:19
Ich muss Sebastian1 völlig Recht geben. Außerdem möchte ich noch etwas hinzufügen: Ja, es ist richtig, dass an vielen Schulen Informationen zum Studium, zur Bewerbung und allem was dazugehört an die Schüler verbreitet werden, allerdings - meiner Meinung nach - zu spät. Wenn es nach mir ginge, fände das schon in der neunten oder zehnten Klasse statt. Gerade wo es in AdHs zu einigen Fächern (wie halt auch Meidzin) auf die Fächerwahl ankommen kann, die man nunmal vor der Oberstufe verbindlich trifft.

Bei vielen Schülern herscht eben die "erstmal Abi" - Mentalität, alles andre scheint dann drittrangig, obwohl man mit reiner Mehrinformation soviel für sich rausschlagen kann.:-top

Die Niere
29.07.2011, 08:27
Es wäre schon viel gewonnen, wenn viele Schüler besser über dieses Rennen um die Plätze informiert werden würden.
Ich habe ehrlich gesagt damals auch Glück gehabt einen Platz zu bekommen, weil mein Abitur einfach gut genug war...und böserweise muss ich jetzt zugeben, dass ich in der Oberstufe nicht gewusst habe, was ich als Zugangsvoraussetzung erfüllen müsste.

Ich denke jedoch auch, dass es angebracht wäre FRÜHZEITIG den Schülern von heute einen Informationstag aufzuoktoyieren, in dem sie umfassend über genau solche Dinge informiert werden sollten. Klar sollte ein jeder sich doch gefälligst selbst informieren, aber wir alle wissen, wie faul und unorientiert man noch in der 10. Klasse ist und da halte ich ein wenig Unterstützung für mnicht falsch.

Aber noch mehr von diesen Jammertexten von nicht Zugelassenen kann ich wirklich nicht mehr lesen *gähn*.

gruesse, die niere

epeline
29.07.2011, 09:01
bei uns war eine dame von der zvs in der schule und hat uns das damals neue 20-20-60 system erklärt.
allerdings erst in der 12. klasse, also unserem letzten schuljahr.

und die halbe klasse dachte danach, toll hätte ich letztes jahr mal andere kurse gewählt...

jijichu
29.07.2011, 11:42
Bei uns an der Schule gibt es ab der 9. Klasse (12. wird bei uns Abi gemacht) jedes Jahr eine Berufsinsformaionsveranstaltung die mehrere Tage geht. Ich würde mal behaupten das an unserer Schule damals wie heute keiner sagen konnte er war nicht gut genug informiert. Jedoch scheint das eher die Aussnahme zu sein wenn ich mir das so alles durchlese...

Toffiwesen
29.07.2011, 14:03
Wer eine "Hauptsache Abi, wie interessiert keinen!"-Einstellung besitzt, verleugnet schlicht und einfach die Realität. Jeder Schüler weiß heutzutage, dass die meisten begehrten Fächer einen NC haben. Und den ungefähren NC für Medizin findet man über Google mit einem Klick.

Fehlende Information ist einfach keine Ausrede mehr, wir reden schließlich auch von erwachsenen Menschen.

KoelnerMedizin
29.07.2011, 14:28
Wer eine "Hauptsache Abi, wie interessiert keinen!"-Einstellung besitzt, verleugnet schlicht und einfach die Realität. Jeder Schüler weiß heutzutage, dass die meisten begehrten Fächer einen NC haben. Und den ungefähren NC für Medizin findet man über Google mit einem Klick.

Fehlende Information ist einfach keine Ausrede mehr, wir reden schließlich auch von erwachsenen Menschen.

Eher "volljährig".

milz
29.07.2011, 14:42
Also ich wußte in der Schulzeit noch nicht, dass ich mal Arzt werde. Hat trotz Abi 2,3 dann aber doch noch geklappt nach 8 Selbstfindungs-WS durch Zivi und Ausbildung. Stex dann mit Note 1,5 in der Regelstudienzeit beendet (6 Jahre sind sowieso schon viel zu lang). Schule selbst hat mich nicht besonders interessiert, in dem Alter hat man halt auch andere Dinge im Kopf und viele Schulfächer fand ich langweilig bis ätzend. Studiert habe ich dann hingegen mit Leidenschaft. Gewundert hat es mich dann nur, als fast die Hälfte meiner (wohl überwiegend 1er-Abi-)Komillitonen nicht nach 4 Semestern Physikum machen durfte und ich kann es mir immer noch nicht erklären. Klar schaft man nicht jede Klausur mit super Note, aber das reine Bestehen war kein Problem.

Mr. Pink online
29.07.2011, 18:01
Also ich wußte in der Schulzeit noch nicht, dass ich mal Arzt werde. Hat trotz Abi 2,3 dann aber doch noch geklappt nach 8 Selbstfindungs-WS durch Zivi und Ausbildung. Stex dann mit Note 1,5 in der Regelstudienzeit beendet (6 Jahre sind sowieso schon viel zu lang). Schule selbst hat mich nicht besonders interessiert, in dem Alter hat man halt auch andere Dinge im Kopf und viele Schulfächer fand ich langweilig bis ätzend. Studiert habe ich dann hingegen mit Leidenschaft. Gewundert hat es mich dann nur, als fast die Hälfte meiner (wohl überwiegend 1er-Abi-)Komillitonen nicht nach 4 Semestern Physikum machen durfte und ich kann es mir immer noch nicht erklären. Klar schaft man nicht jede Klausur mit super Note, aber das reine Bestehen war kein Problem.
der ein oder andere möchte sich vielleicht während dem Studium noch ausleben... oder es gab keine wirkliche Pause zwischen Abi und Studium. Ein halbes Jährchen länger machen einige. Ist bei 12 1/2 Semestern regelstudienzeit dann auch kein Beinbruch. Die sind dann immer noch jünger Arzt als so manch anderer ;-)

Kackbratze
29.07.2011, 19:56
Es bleibt trotzdem dabei, dass in jedem Abijahrgang genug Leute dabei sind, die einem die ganze Zeit vorjammern, wie schwer der Unizugang ist. Wenn man da auchnur ein halbes Ohr investiert hat man relativ schnell raus, dass man sich für manche Studiengänge anstrengen muss.

Shizr
29.07.2011, 21:24
Man wird so ziemlich erschlagen von den Wörtern Ich, Mich und Mir.
Sehe ich genau so.

Man hört immer nur, wie begeistert, wie motiviert, wie unglaublich heldenhaft und engagiert sie ist und ja nur vom bösen System in den Hintern getreten wird... es ist echt lächerlich.

Wir brauchen keine Sonderquote für selbstverliebte Jammerlappen mit eigener Spiegelreportage.


Das System ist zum Kotzen, keine Frage, es verursacht Frust ohne Ende, die Wartezeiten sind jenseits von Gut und Böse, aber von allen schlechten Ideen zur Studienplatzvergabe halte ich es immer noch für das am wenigsten unfaire.

Keenacat
29.07.2011, 21:27
Sehe ich genau so.

Man hört immer nur, wie begeistert, wie motiviert, wie unglaublich heldenhaft und engagiert sie ist und ja nur vom bösen System in den Hintern getreten wird... es ist echt lächerlich.

Wir brauchen keine Sonderquote für selbstverliebte Jammerlappen mit eigener Spiegelreportage.


Das System ist zum Kotzen, keine Frage, es verursacht Frust ohne Ende, die Wartezeiten sind jenseits von Gut und Böse, aber von allen schlechten Ideen zur Studienplatzvergabe halte ich es immer noch für das am wenigsten unfaire.
:-meinung
QFT.

chil-i
30.07.2011, 14:27
Ich freue mich schon auf die Artikel in 4 Jahren, wenn die selbsternannten Sozial-Robin-Hoods aus den Artikeln den nächsten Aufschrei starten, weil sie 3 mal durch die Bioklausur gefallen sind(nachdem sie nach 7 Jahren Wartezeit endlich nen Platz bekommen haben) und nun exmatrikuliert werden, ohne dass ihnen das jemand vorher gesagt hätte und wie krank das System doch ist, dass die, die wirklich sozialkompetent sind und mit Menschen umgehen können und die auch schon 10 mal nen Notfall als Assistenzpersonal mitbekommen haben, dass DIE gerade dann aus dem Studium gekickt werden!!!
Und die anderen bestehen halt alles und dürfen Arzt werden, nur weil die Streber sind und außer Lernen nix drauf haben.

medi93
30.07.2011, 14:52
aus dem Studium "gekickt", wie geil :) :DD

KoelnerMedizin
30.07.2011, 17:04
Ich freue mich schon auf die Artikel in 4 Jahren, wenn die selbsternannten Sozial-Robin-Hoods aus den Artikeln den nächsten Aufschrei starten, weil sie 3 mal durch die Bioklausur gefallen sind(nachdem sie nach 7 Jahren Wartezeit endlich nen Platz bekommen haben) und nun exmatrikuliert werden, ohne dass ihnen das jemand vorher gesagt hätte und wie krank das System doch ist, dass die, die wirklich sozialkompetent sind und mit Menschen umgehen können und die auch schon 10 mal nen Notfall als Assistenzpersonal mitbekommen haben, dass DIE gerade dann aus dem Studium gekickt werden!!!
Und die anderen bestehen halt alles und dürfen Arzt werden, nur weil die Streber sind und außer Lernen nix drauf haben.

:-meinung

Wobei es schon eine Kunst für sich ist, in Göttingen 3 mal durch die Bioklausur zu fallen :-D

Toffiwesen
30.07.2011, 17:07
Ich freue mich schon auf die Artikel in 4 Jahren, wenn die selbsternannten Sozial-Robin-Hoods aus den Artikeln den nächsten Aufschrei starten, weil sie 3 mal durch die Bioklausur gefallen sind(nachdem sie nach 7 Jahren Wartezeit endlich nen Platz bekommen haben) und nun exmatrikuliert werden, ohne dass ihnen das jemand vorher gesagt hätte und wie krank das System doch ist, dass die, die wirklich sozialkompetent sind und mit Menschen umgehen können und die auch schon 10 mal nen Notfall als Assistenzpersonal mitbekommen haben, dass DIE gerade dann aus dem Studium gekickt werden!!!
Und die anderen bestehen halt alles und dürfen Arzt werden, nur weil die Streber sind und außer Lernen nix drauf haben.

Haha, das ist großartig! :-D

Kackbratze
30.07.2011, 19:46
Diese "Robin-Hoods" studieren nicht weiter, faken gegenüber Arbeitgebern ihre Zeugnisse und arbeiten dann in der Psychiatrie oder Kinder-Onkologie;
Können dabei eine Menge Schaden anrichten, haben aber zumindest 2 Jahre das Glück auf ihrer Seite bis die Ärztekammer ein Originalzeugnis anfordert.
Danach werden die Leute entlassen, ordnungshalber vom Staatsanwalt angezählt und per Spiegel-Artikel gelobt, weil sie ja "menschlich so wertvoll und toll" waren.
Medizinische Leistungen zählen zu dem Zeitpunkt nicht mehr, der Chef der Abteilung muss seinen eigenen Ar$ch retten und sagt dazu nur "mir ist das nicht aufgefallen, er/sie war den Patienten immer toll zugewandt, es müsste mehr Ärzte wie ihn/sie geben".
Ein oder zwei Patientenangehörige sagen "das war ein toller Arzt, mir wurde immer zugehört" (kein Wunder, wenn man nix kann, kann man wenigstens zuhören) und am Ende bleibt der fade mediale Beigeschmack, dass das gesamte Studium eigentlich Quatsch ist.
Und das nutzen dann die nächsten schlechten Abiturienten um das total ungerechtfertigte System, was am Ende (*schluck*) Leistung mit Studienplätzen belohnt, anzuklagen.

medi93
31.07.2011, 11:16
Weniger plappern.

Studieren und studieren lassen?

Wollt ich dir schon immer mal mitteilen Kackbratze. :-wow

bobbit
31.07.2011, 11:32
Wollt ich dir schon immer mal mitteilen Kackbratze. :-wow

Dann sei der Plapperkampf hiermit eröffnet :-dance

Kackbratze
31.07.2011, 12:28
Weniger plappern.

Studieren und studieren lassen?

Wollt ich dir schon immer mal mitteilen Kackbratze. :-wow

Jetzt hast Du in deiner unendlichen Weisheit übersehen, dass es in diesem Thread gerade um das nicht-studieren geht.
Ausserdem scheine ich zu viele Worte in meinen Postings zu verwenden, weswegen Du sie nicht komplett liest, geschweige denn verstehst, aber was weiss ich denn von solchen Problemen, ich studiere ja nochnichtmal.