Die Grenzen der Aufnahmefähigkeit setzt sicher nicht die Neurophysiologie, eher die Lernpsychologie. Psychologen sind die Fachleute fürs große Thema lernen.
Guten Tag,
ich versuche mich mal kurz zu halten und lasse dabei sicher einiges aus, was für Fachleute haarsträubend ist.
In der Tat ist Ihre Frage erstmal nicht leicht zu beantworten, allerdings vollkommen berechtigt, finde ich.
Wenn Sie soviel wie möglich behalten wollen, ist es sicher vorteilhaft, die Gesamtheit hinter dem Konzept einmal zu verstehen, das kann dauern, aber bleibt dann auch hängen (so entstehen ganz metaphorisch ausgedrückt "Karten" oder "Wissennetze" in unserem Kopf). Die neurologische Seite schließt meines erachtens die subjektiven Empfindungen mit ein - also das Eine geht nicht ohne das Andere.
Ihr Gedächtnis scheint doch gut zu funktionieren, wenn Sie sich noch an das Getränk beim ersten Besuch Ihrer Freundin vor 13 Jahren erinnern können.
Mit dem Wissen, das Sie im IT-Bereich mit Netzwerken angehäuft haben, werden Sie den Umstieg auf Datenbanken ganz gut gemeistert bekommen, da ja auch hier viel mit Netzwerken gearbeitet wird, haben Sie immer schon etwas zum Vergleichen. Zum Lernen (ob Medizin oder Ornithologie) ist es nie zu spät! Sie können vielleicht keinen Nobelpreis mehr in Physik bekommen, weil man dazu wirklich schnell schalten können muss, aber ansonsten steht Ihnen fast jede "Lernwelt" offen ... Wenn Sie sagen, dass es "zu spät" ist bleibt die Frage, was Sie mit dem Wissen machen wollen, wollen Sie lernen um Wissen anzuhäufen oder geht es Ihnen nur um die Scheine etc.?
Zu den Fremdsprachen kann ich nicht viel sagen, da ich nicht weiß, wie Ihre Vorkenntnisse sind - wer schon 4 Fremdsprachen kann, der hat dann auch keine Probleme mehr die 5, 6 usw. zu erlernen. Ob man das dann gleichzeitig macht, liegt wohl im eigenen Ermessen, der Zeit die man aufbringen kann und der Motivation die man hat.
Wie Sie am besten lernen werden Sie merken, aber vielleicht versuchen Sie nicht, den alten Kram "rausplumsen" zu lassen, sondern gerade dieses Vorwissen zu nutzen um die neuen Sachen daran anzubinden. Verbindungen entstehen dadurch, dass sie häufig genutzt werden, Sie können häufig dasselbe nutzen, wenn es Ihnen Spaß macht und nicht langweilig wird.
Wenn Sie 15 Stunden am Tag lernen und wenigstens 6 Stunden Schlaf brauchen, dann bleibt für Erholung, Haushalt und Hygiene, Nahrungsaufnahme, Familie und Freunde wohl nicht mehr viel Zeit, oder? - Wenn Sie die Motivation auf diese Art aufrechterhalten können - Hut ab! - Respekt! - Ich würde das nicht gerade Empfehlen, aber wenn Sie wirklich Spaß dabei haben, ist es absolut OK, denn dann brauchen Sie keine Pause oder Urlaub.
Tipp: umgeben Sie sich mit dem was Sie lernen wollen. Sagen Sie Freunden und Familie was Sie vorhaben und bitten Sie sie, dass sie Sie dabei unterstützen. So können Sie in kurzer Zeit den gewünschten "Expertenmodus" auf lange Sicht erreichen.
Von Vokabelpauken (Pauken im Allgemeinen) halte ich nicht besonders viel (s. u.), die Methode wurde von Möchen erfunden, damit sie missionieren können, ihr Leben hing davon ab, ob sie die Sprache verstanden, die Zeit war anders, die Motivation in diesem Fall ungleich anders und vor allem: unser Gehirn arbeitet so nicht (es gibt kein Wort, in keiner Sprache der Welt das "tischtable" heißt und genau so speichern und rufen wir gepaukte Vokabeln ab - dass das nicht richtig sein kann, brauche ich wohl nicht weiter zu erläutern).
Wenn Sie mehrere Sprachen gleichzeitig lernen wollen / können, versuchen Sie beim Lernen im Hintergrund z. B. die jeweilige Musik des Landes laufen zu lassen.
Ich persönlich arbeite z. B. auch gerne mit Farben, habe aber bisher noch keine Studien darüber gefunden (aber auch nicht gesucht) ob so etwas diesbezüglich wirkt / hilft.
Ich habe im Laufe meines Studiums verschiedene vertretbare Ansätze zu dem Thema gehört / erlebt. So heißt es in Seminaren von von Fr. Birkenbihl ("Einige Denkanstöße zum Thema: Erfolgspsychologie") z. B., dass wenn man ein neues Instrument lernt, man in kleinen (Zeitlupe) Etappen von Anfangs 10 Min. lernen soll, da das Gehrin im Unterbewusstsein ca. 7 Minuten "nachlernt" ohne, dass man dafür etwas machen braucht (das bekommt man quasi geschenkt); wohingegen Herr Prof. Dr. Dr. Spitzer in seinem Vortrag (Bsp. "Entwicklungsneurobiologie") davon redet, dass man das Lernen auch negativ beeinflussen kann, wenn man etwas Lernt und dann gleich wieder etwas anderes lernt, damit bekommt man dann lt. Spitzer, keine klaren "Karten" vom Lernstoff.
Vor allem ist ja Schlaf wichtig und dabei ist der Vergleich mit einem RAM-Speicher (Hippocampus) schon ganz hilfreich, wie ich finde. Wenn wir uns also vorstellen können, dass das Gelernte über viele Nächte (natürliche Schlafphasen sind hier wichtig - also bitte keinen Alkohol, Schlafmittel o. ä. Substanzen) vom Hippocampus ("Kurzzeitspeicher" sprich "RAM-Speicher") auf die Großhirnrinde (Langzeitspeicher - hier im Vergleich mal die Festplatte) geschossen wird, ist das sehr nützlich und es wird klar, wie wichtig die Schlafphasen sind, da in diesen genau das gemacht wird: wiederholt, konsolidiert etc., mit anderen Worten ganz heftig gelernt.
Weiters kann man in einem (wirklich kleinen) Crash-Kurs sagen: Spaß ist wichtig. Wir lernen tatsächlich nicht wie ein Computer, eine Festplatte, ein Videorecorder o. ä.; unser Gehirn ist auch nicht dazu da "Einzelnes" zu merken*, also ist z. B. Vokabelpauken erstmal eher schlecht für das Gehirn, hier wäre z. B. die Birkenbihl-Methode für Fremdsprachen wirklich sinnvoller. Um bei der Sache zu bleiben: Unser Gehirn schüttet bestimmte Neurotransmitter aus, darunter Dopamin, was uns befähigt, verschiedene Aufgaben schnell und gut zu erledigen / lernen (ich fasse mich mal sehr sehr kurz). Ein Teil des Dopamins wird in einem Teil des Gehirns (Nucleus accumbens) in endogene (körpereigene) Opioide (opiumähnliche) umgewandelt und dann in den Orbito (über dem Auge liegenden) frontalen (also vorne) Cortex geschossen, was passiert, wenn das Geschieht? - Es macht Spaß. Hier findet jetzt das Lernen statt - es macht einfach nur Spaß. Mit anderen Worten, wenn wir etwas lernen wollen und uns dieses System dabei helfen soll, müssen wir zum Einen eine angenehme Atmosphere und Grundstimmung schaffen und weiters sollte der gelernte Stoff und alles drumherum besser als erwartet sein.
Mir persönlich hilft beim Lernen das Vergleichende, so gebe ich mich z. B. nicht mit dem "Hacke" zufrieden sondern ziehe auch den "Mumenthaler" (Duden 7, Etymologie und andere Fachliteratur etc.) zum Vergleich heran, es macht mir Spaß und ich merke wie sich die Welt der Neurologie um mich erschließt. Kurz: mit meiner vergleichenden Lernweise unterstütze ich den o. g. Spaßfaktor und kann dadurch die (hier im Forum schon genannten) Wiederholprozesse günstig beeinflussen, denn mit Langeweile würde ich nicht viel lernen können.
Die Punkte Ernährung und Stress lasse ich mal weg, ich hoffe, dass jedem klar ist, dass man, gerade im Studium, mehr auf gute Ernährung und so wenig Stress (dabei werden sogar Gehirnzellen "getötet") wie möglich achten sollte.
Zum Lernen im Alter könnte ich auch noch einiges sagen, allerdings reicht es vielleicht erstmal (ich will mich ja kurz fassen), wenn ich sage, dass wir im höheren Alter anders lernen und langsamer lernen (müssen), als im jungen Alter. Im höheren Alter können wir an bereits Gelerntes anknüpfen und so sollten wir auch lernen (Bsp. Eselsbrücken, Sprichworte, vor allem immer: metaphorisches / bildliches denken).
Zur Frage, was man pro Tag lernen kann: unendlich viel. Also unser Gehirn lässt uns schon wissen, wenn es sich langweilt oder wenn was gar nicht (mehr) geht, dann haben wir eben auch keinen Spaß mehr daran, dass wäre dann vielleicht der Zeitpunkt für eine Pause etc. Da wir ca. 100 Millionenmilliarden Gehrinzellen haben und ein gesunder Hippocampus (eigentlich haben wir ja 2 davon also: Hippocampi) weitere Neuronen bilden kann, die dann "programmiert" werden können, brauchen wir also nicht auf eine "Lernbremse" zu treten und uns evtl. noch Nervenzellen für das Alter aufzubewahren - das ist Quatsch!
Wann bilden sich Nervenzellen im Hippocampus besonders gut? - Antwort: z. B. nach dem Sport. Hierbei braucht man sich nicht zu verausgaben, vielmehr sollte man eine bestimmte Pulsfrequenz über wenigstens 30 Min. einhalten. Frische Luft und gute Laune sind natürlich immer so wichtig wie eine gute Versorgung mit Vitaminen etc. also Nahrungsmitteln.
Also "Zeitlupelernen" (gerade bei Neuem: laut und langsam lesen, mitschreiben, in eigene Worte fassen), kurze Etappen, gesunder Schlaf, Spaß, die "Gesamtheit" dahinter verstehen / lernen, besser als erwartet (Dopamin-System nutzen), Stress reduzieren, vergleichen, wiederholen, gesunde Ernährung und Lebensweise (Bsp. Sport), Eselsbrücken, Metaphern, Wissensnetze aufbauen (wo viel drin ist, geht auch mehr / leichter was rein - paradoxer Schuhkarton), sofort lernen (wenn nicht jetzt, wann dann?), ausreichende Nährstoffzufur sind schonmal einige Faktoren die für ein gutes Lernen wichtig sind.
Natürlich resultiert vieles des Gesagten aus Statistiken, aber ich denke, nach dem was ich bisher hier im Forum gelesen habe, könnte meine Antwort auch für andere Studenten hilfreich sein?
Da ich hier ziemlich frei geschrieben habe und die Infos aus vielen Büchern und Vorlesungen, Seminaren etc. zusammengetragen habe, habe ich erstmal auf genauere Quellenangaben verzichtet.
* Ausnahmen gibt es natürlich und sind ebenso wichtig wie alles an unserem Gehirn. Man denke z. B. an den 11. September 2001 zwischen 15 und 16 Uhr. Da wissen die meisten von uns, was sie gerade gemacht haben, aber wie sieht es z. B. mit dem 15. Sept. 2003 zwischen 12 und 13 Uhr aus? - Wahrscheinlich ist da dann bei den meisten nicht viel in Erinnerung. Wie Sie sich an das Getränk beim Besuch Ihrer Freundin vor 13 Jahren erinnern usw. "[...] Anders gesagt, wenn wir uns jede Tomate merken würden, die uns in unserem Leben begegnet ist, wäre unser Kopf voller Tomaten (es gibt eine Krankheit bei der das so ist ...) [...]"
Coxy-Baby
24.06.2011, 12:53
Das der hippocampus der kurzzeitspeicher ist hatte ich noch nie gehört wo findet man diese Information? ich dachte immer der Hippocampus ist (eingebettet in einen Neuronenkreis) eine Struktur die Informationen vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis überführt......
Ps: Könnten sie das mit der Neuronenneubildung und "Programmierung" etwas genauer ausführen?
Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Antwort!
Ich muss gleich weg und vorher noch ein Brot backen, also versuche ich mich kurz zu fassen ...
Der Hippocampus kann unter anderem als eine Art "Zwischenspeicher" angesehen werden. Das kann man z. B. aus Studien an Tieren oder auch an Menschen bei denen der Hippocampus auf beiden Seiten entfernt wurde schließen. Diese Menschen (oder Tiere) können sich zwar an Dinge in weiterer Vergangenheit (vor einem oder 2 Jahren) gut erinnern, der Behandelnde Arzt z. B. muss sich aber immer wieder neu vorstellen. Schlimm wird es, wenn diese Menschen umziehen, da sie nicht mehr in der Lage sind, sich die neue Umgebung zu merken.
Ihre Ausführung "[...] eine Struktur die Informationen vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis überführt [...]" ist also absolut richtig. Eine (sehr gute, da auch für Laien sehr gut verständliche) Informationsquelle ist die "Geist & Gehirn - Lernen im Schlaf", eine weitere Informationsquelle bzgl. des Hippocampus ist z. B. das Buch von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Medizin für die Bildung - ein Weg aus der Krise, 2010, Spektrum Akademischer Verlag, ISBN 978-3-8274-2677-2, S. 63 ff.
Zu Ihrem Post scriptum: Zum Thema Neurogenese, Neuroplastizität (d. h. die neuronalen Veränderungen die bei Lernvorgängen stattfinden) bzw. dem Nachwachsen von Gehirnzellen.
Wie eine Studie von 1997 erstmals zeigte (damals an Gehirnen von Labortieren) werden im Hippocampus (ja: und wieder der Hippocampus ;-)) Neuronen gebildet sofern sich das Tier nicht langweilt, also wenn richtig was los ist in der Umgebung. Wichtig dabei ist der Stimulus. 1998 wurde das dann auch bei Menschen bewiesen.
Es gibt in dem Zusammenhang auch noch Studien an Zebrafinken (Quelle: Nervensachen - Geschichten vom Gehirn, M. S., Suhrkamp, 2005, ISBN 3-518-45697-0, S. 40 ff.) in denen der Existenzbeweis gezeigt ist und dass Neuronen wachsen.
Ich habe in der Vorbereitungsphase auf mein Studium zum ersten Mal von Norman Doidge (Quelle: Norman Doidge, Neustart im Kopf - Wie sich unser Gehirn selbst repariert, Campus Verlag, 2008, ISBN 9783593385341) davon gehört und war hellauf begeistert. Man kann heute z. B. mittels transkranieller Magnetstimulation Formen des Schlaganfalls innerhalb weniger Sitzungen sehr günstig beeinflussen, aber das wird jetzt vielleicht wieder zu viel und gehört wahrscheinlich unter einen anderen Thread.
Weiter weiß man, dass z. B. ein Antidepressivum den Körper erst anschwemmen muss und sich später neue Neuronen bilden, die aber quasi noch keiner Funktion zugehören. Diese Neuronen müssen erst durch richtig gute Thearapie (also wieder: intensives Lernen) "Programmiert" werden um die Krankheit mit Erfolg in den Griff zu bekommen. Aber auch damit möchte ich an dieser Stelle nicht in eine neue Diskussion einsteigen.
Ich hoffe, dass ich Ihre Frage damit schonmal ansatzweise beantworten konnte. Leider muss ich jetzt los, sonst würde ich gerne noch näher auf Ihren Wunsch auf nähere Ausführung noch mehr eingehen.
Ich wünsche allen ein schönes, erholsames Wochenende
bis bald
Richy
Dr. Nasenbär
24.06.2011, 14:38
Wenn du wirklich denkst dass ein Gehirn wie ein RAM Funktioniert dann kann man dir schlicht und ergreifend nicht helfen, da basale Kenntnisse fehlen, ein Neuron ist ja auch kein Transistor..... Niemand kann aktuell Eine Zahl angeben, wieviele Items in die einzelnen Gedächtnissarten überführt werden kann, damit musst du einfach leben.
Dann fehlen Dir eben elektronische Kenntnisse, denn Du kennst offenbar die Funktionsweise von binärem Speicher auch nicht ;)
"Schlichte Frage" -> Schlichte Antwort (die ist wirklich schlicht): Nein!
Wunderbar! Mehr wollte ich auch gar nicht wissen ;)
@Richy: Vielen Dank für die vielen Informationen, das ist sicher alles sehr interessant.
Meine Intention war ja nur, die physiologische Grenze zu erfahren, bzw. ob sie existiert. Das der Lernprozeß selbst von x anderen Faktoren abhängt ist klar, die kommen ja aber erst zum Tragen, wenn nicht schon davor ein natürlicher Trichter die Aufnahmefähigkeit beschränkt. Insofern finde ich die Frage auch nicht wirklich so lächerlich, wie sie von einigen hier durch den Kakao gezogen wird.
Man stelle sich vor, das Gehirn ist einer natürlichen Grenze unterworfen. Im Gegensatz zu einem Computer oder Rechenschieber kann eine Information ja nicht sofort durch umlegen eines Schalters gespeichert werden, es müssen sich organische Verbindungen bilden. Wenn der Körper aber pro Zeiteinheit nur x neue Verbindungen bilden kann, dann nutzt es auch nichts über den Rest zu diskutieren, denn egal mit welcher Lernmethode, man wird eben nie mehr behalten können.
Wer die Frage stellt "Wieviele Kinder kann eine Frau in ihrem Leben gebären?", dann ist es müssig darüber zu diskutieren, was die Lieblingsstellung des Ehemannes ist, wie lange die Kinder gestillt werden oder ob genügend Kindergartenplätze vorhanden sind. Eine Schwangerschaft dauert ca. 260 Tage, das ist eine feste natürliche Grenze. Es ist also unabhängig von der Potenz des Mannes und der Breite des Bettes nun mal unmöglich, daß die Dame ihren Nachwuchs wie ein Maschinengewehr unten rausballert. 10 Monate = natürliche Grenze.
roger rekless
24.06.2011, 16:12
Dann fehlen Dir eben elektronische Kenntnisse )
Und dir die medizinischen... zuviel PM gelesen?
Wer die Frage stellt "Wieviele Kinder kann eine Frau in ihrem Leben gebären?", dann ist es müssig darüber zu diskutieren, was die Lieblingsstellung des Ehemannes ist, wie lange die Kinder gestillt werden oder ob genügend Kindergartenplätze vorhanden sind. Eine Schwangerschaft dauert ca. 260 Tage, das ist eine feste natürliche Grenze. Es ist also unabhängig von der Potenz des Mannes und der Breite des Bettes nun mal unmöglich, daß die Dame ihren Nachwuchs wie ein Maschinengewehr unten rausballert. 10 Monate = natürliche Grenze.
Tut es sehr weh?
Michael72
24.06.2011, 17:22
10 Monate = natürliche Grenze.
Übrigens erreichen nur 19% der Frauen innerhalb von 6 Monaten nach Geburt wieder die volle Fruchtbarkeit, wobei der frühestmögliche Zeitpunkt vom Stillen abhängt und bei etwa 14 Wochen liegt. Das bedeutet zweierlei: 1. die natürliche Grenze liegt eher bei 15 Monaten und 2. Du hast halt einfach keine Ahnung, weder von Fruchtbarkeit, noch von Neurologie oder Neurophysiologie, was jede weitere Diskussion sinnlos macht.
Coxy-Baby
24.06.2011, 19:23
Meine Intention war ja nur, die physiologische Grenze zu erfahren, bzw. ob sie existiert.
Natürlich existiert eine Grenze nur wo sie liegt wird dir aktuell NIEMAND!!!! sagen können,
Aber da du dich damit nicht zufrieden stellen lässt antworte ich mal mit: 42!
PS: Passt dieser Thread nicht vieeelllll besser ins OT?
Dr. Nasenbär
24.06.2011, 21:31
Nö, er passt eher in die Kategorie "Wieder eine Internet-Kommunity mehr, in dem die Mitglieder sich für den Mittelpunkt des Universums halten und für sich allein die einzige Allwissenheit und Vernunft beanspruchen. Deshalb will man auch Kontra nicht verstehen sondern sucht verbissen nach Argumenten um den anderen als blöd hinzustellen. Bei Juristen ist man das gewöhnt, aber bei Medizinern...
Hoffen wir daß das mit der Ärzteschwemme wirklich stimmt, dann wird so manches durch natürliche Selektion erledigt.
Und jetzt könnt ihr mich kreuzweise, die Proktologen finden vielleicht sogar den Weg. Dankeschön
Coxy-Baby
24.06.2011, 21:33
Bei dir musste man jetzt aber auch nicht wirklich suchen. Schönes Leben noch!
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