Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Miniumfrage: Studienplatzklagen
Mr. Pink online
28.07.2011, 22:32
naja ... ich kenn bei uns keinen eingeklagten, der mit der uni mütterlicher/väterlicherseits was zu tun hätte. Die meisten haben halt dutzende Unis verklagt und sind letztendlich dann hier im Süden gelandet.
Ich geb dir prinzipiell aber recht, wenn die Uni keine Lust auf die Klagerei hätte, könnte sie dem ganzen von heute auf morgen nen Riegel vorschieben. Warums nicht passiert?! kein plan
Ich geb dir prinzipiell aber recht, wenn die Uni keine Lust auf die Klagerei hätte, könnte sie dem ganzen von heute auf morgen nen Riegel vorschieben. Warums nicht passiert?! kein plan
Vermutlich, weil die Anwaltskosten für die Uni immer noch billiger sind als die Studienplätze.
Christian22
06.08.2011, 08:33
die unis berechnen teils, aus welchen gründen auch immer, die kapazitäten falsch, vielleicht weil sie nicht mehr studis haben wollen/können? wie auch immer, ich finds ok und das argument, von wegen nur wohlhabende können sichs leisten zeugt eher von unwissenheit, wir wollen jetzt mal keine insidertipps preisgeben, aber bitte, um fachgerecht eine diskussion führen zu können muß man sich genau mit der materie auseinandersetzen. sicherlich muß man eine gewisse teilsumme aufbringen, aber das ist nicht so viel, als das man sich diese mit einem 8 wöchigen sommerjob z.b. als sanitäter verdienen könnte. zumind. war es zu meiner zeit so, als ich mich mit dem thema beschäftigt habe.
was natürlich nicht geht, wenn sich der kommilitone dann natürlich als kläger profiliert, was mir aber bis dato bei noch niemanden unter gekommen ist.
In meinen Augen ist Einklagen asozial den regulären Studenten gegebüber. Kapazitätsberechnungen hin oder her, die Studienbedingungen werden einfach schlechter. Zumal die Klagen dann oft sowieso nur wegen Pseudokapazitäten durch gehen die eigentlich gar nicht bestehen.
Bei mir war es in der Vorklinik z.B. so, dass noch ca. 1/5 Einkläger zu den regulären Studenten oben drauf kamen. Fazit war dann, dass die Seminargruppen entsprechend größer waren man bei bestimmten Praktika in 3er statt 2er Gruppen arbeiten musste, dass man bestimmte Praktika bis Freitag Abend statt Mittwoch Nachmittag hatte und das alles der "lieben" Einkläger wegen. Das einzig positive an der Sache war, dass sich das nach 1-2 Semestern etwas gelegt hatte, da die meisten dieser Leute dann eben doch durch Klausuren gefallen sind und deswegen Semester verloren haben. War bei den meisten irgendwie doch mehr Schein als Sein.
Ich finde das Einklagen vom Prinzip her schon einfach falsch. Wenn es tatsächlich noch Kapazitäten geben sollte die nicht ausgeschöpft wurden dann kann man die noch auch mit den Leuten besetzen die nach dem AdH als nächstes an der Reihe gewesen wären.
Christian22
06.08.2011, 12:31
also ich fühlte mich nicht beengt, oder schlechter ausgebildet nur weil ein oder 2 mehr am tisch standen oder in der sminargruppe sind. wenn es überhaupt probleme gibt, dann in der klinik, aber die klin. ausbildung ist teils so schlecht, wie ich sie bis dato erfahren habe, da stört es auch nicht, ob ein paar mehr mit rumsitzen oder auch nicht. wie gesagt ich fühlte, also eine subjektive wahrnehmung. natürlich vertrteten die unis die gleichen ansichten von wegen weniger kapaität usw., da gibt entsrp. artikel im deutschen ärzteblatt etc.....und asozial ist eine wirklich unfeine veruteilung, von einem angehenden arzt erwartet man unvoreingenommenheit, also bitte auch den kollegen gegenüber, die im rahmen der rechtssprechung einen platz bekommen haben. und bitte vergeßt nicht die, die nach österreich oder ungarn gehen, sind die dann auch alle asozial, nur weil sie dort die vorklinik machen und dann anch deutschland wechseln? und in ungarn auch geld bezahlen fürs studieren und sich so auch vor dem NC herumschlingeln? wenn einer asozial ist, dann die, die keine toleranz zeigen können. wie meinte einst mein biochemieprof: sie werden noch oft ihre meinung überdenken und oft zu ein und dem selben sachverhalt ändern. warte ab, bis du vielleicht mal kinder hast, und du dann vor solch einer entscheidung stehst und dir überlegen wirst, wie du dem wunschen gerecht wirst?
wie wäre es denn, wenn die studiengebühren oder heißt die semestergebühren? wir im osten haben keine, der uni zu geführt würde und die uni mehr geld bekommen würde, dann wäre die ausbildung verbessert und wir könnten mehr studenten besser ausbilden. wieviele kläger haben wir denn bundesweit? es gibt und wird keine offizielle statisitk darüber geben. uni a 10, uni b 30 leute pro jahr, was für mengen, die werden deine ausbildung ja so dermaßen verschlechtern, dann du ganz bestimmt ein unfähiger arzt wirst.
Ich geb dir prinzipiell aber recht, wenn die Uni keine Lust auf die Klagerei hätte, könnte sie dem ganzen von heute auf morgen nen Riegel vorschieben. Warums nicht passiert?! kein planDie Kapazitätsberechnungen sind halt hochkomplex und teilweise sind die zugrundeligenden Vorschriften auch Auslegungssache.
So wie vor ein paar Jahren in Ulm (http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,316381,00.html), als ein zusätzlicher Kurs mit studentischen Tutoren neu geschaffen wurde. Da die Uni ja kein zusätzliches Lehrpersonal eingestellt hatte oder andere lehrveranstaltungen gestrichen hatte, dachte sie, das hätte keinen Einfluss auf die Kapazitäten, das Gericht hat dann erstinstanzlich vorgerechnet, dass durch die studentischen Tutoren die eigentlichen Lehrkräfte entlastet werden und die dadurch mehr Kapazitäten hätte und plötzlich hatte die Uni 74 Plätze mehr (bei eigentlich 320).
Ich denke deshalb, dass ist kein böser Wille oder Unfähigkeit der Unis, sondern schlicht so undurchsichtig, dass entweder das kapazitätsberechnungsverfahren vereinfacht werden müsste oder die Kapazitätsberechnung VOR der ZVS-Vergabe richterlich abgesegnet werden müsste und die Plätze dann regulär vergeben werden müssen. :-dafür
Was ich nicht verstehe, ist, warum anscheinend jedes Jahr andere Kapazitäten an ein und derselben Uni vorliegen. Die wechseln doch nicht im (Halb-)Jahrestakt ihr Personal und ihre Gerätschaften :-nix
Was ich nicht verstehe, ist, warum anscheinend jedes Jahr andere Kapazitäten an ein und derselben Uni vorliegen. Die wechseln doch nicht im (Halb-)Jahrestakt ihr Personal und ihre Gerätschaften :-nixDa reicht ja schon ein einziger Kurs (siehe Ulm), der neu angeboten wird. Außerdem schwankt das Lehrpersonal doch beträchtig: Es geht doch ständig irgendwo einer in Rente oder irgendwer habilitiert sich.
Allein in meienr Abteilung haben sich im letzten Jahr fünf Leute habilitiert, in Rente gegangen ist keiner - der Anwalt wittert da schon wieder Kapazitäten.
Außerdem war die Boom-Zeit der Klagen (als öfters mal hoch zweistellige Platzkontingente "entdeckt" wurden) ja die Zeit als die neue AO eingeführt wurde und die ganze Lehre umgekrempelt wurde - mit viel Interpretationsspielraum für die Berechnungen.
Und wenn ein neuer Anatomiedozent da ist, können gleich 20 Studenten mehr aufgenommen werden? Dass sich in der Physio und Biochemie nichts ändert, ist dann egal? Naja, können die Kläger halt Anatomie machen und warten, bis in drei Jahren ein neuer Physioprof kommt :-keks Und was hat Deine klinische Abteilung mit den Vorklinikszulassungen zu tun? Ich verstehe dieses System nicht.
Gast09012019
09.08.2011, 11:21
Ich verstehe dieses System nicht.
Deshalb studierst du auch Medizin und nicht Jura :-D
konstantin
09.08.2011, 12:01
Da gibt es nicht viel zu verstehen. Das ist bürokratischer Irrsinn live.
Deshalb studierst du auch Medizin und nicht Jura :-D
Tu ich doch gar nicht :-D
Deshalb studierst du auch Medizin und nicht Jura :-D
Tu ich doch gar nicht :-D
Sie ist die Kleine die den anderen in die Augen schaut :-))
Pffff, Herr Ex-Nachbar, klein bin ich nun wahrlich nicht! :-D
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