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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tablet PC für die Uni?



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fatali
12.07.2011, 22:12
das ipad ist aber glaube ich immer noch die beste entscheidung für dieses vorhaben.

das hat einmal den grund, dass bildschirm größer ist - und zum anderen, dass man sich schneller durch große ebooks bewegen kann. es gibt nix nervigeres, als warten zu müssen, nur weil man mal kurz ins verzeichnis gehen will um dann ein gesuchtes kapitel danach aufzuschlagen.
da die seitenanzahl auch nicht mit der pdf anzahl übereinstimmt meistens, muss man eh dann noch ein bisschen suchen, bis man am ziel ist. dafür braucht man rechenleistung, die man in der unteren preisklasse nicht findet.

Sebastian1
13.07.2011, 00:28
Mir fehlt für jegliche Pads, Slates, Tablets immer noch komplett die Anwendungsmöglichkeit, die ich nicht mit anderen Plattformen komfortabler erledige. Und ich bin ausgesprochen Technikverliebt.
Tippen? Kann ich auf jeder Tastatur schneller. Auch mit der Hand schneller. Auch schneller und übersichtlicher als mit teuren Lösungen a la Grafiktabletts plus Laptop plus OneNote.
Apps? Brauche ich in einer Vorlesung nicht. Ausserhalb einer Vorlesung habe ich Smartphone, Netbook und PC zur Verfügung.
Social Networks? Hey, mein Studium ist tatsächlich schon wenige Jahre vorbei, aber ich hab mich in den Pausen mit den ganzen Social's *schluck* unterhalten!

Nein, ganz im Ernst: Für jede Anwendungsmöglichkeit, die auf iPad, Xoom und Konsorten existiert, habe ich bisher analoge oder digitale Alternativen gehabt (und damit meine ich wirklich zur Verfügung gehabt, nicht eine Speziallösung für jeglichen Zweck), die angenehmer waren.

Bevor das iPad rauskam haben im Übrigen diverse Firmen versucht, solche Formate zu pushen und sind alle gescheitert.

Und selbst beim Ebook - da gewinnt die Nostalgie über dioe Platzersparnis. Ich habe tausendmal lieber ein Buch in der Hand und hunderte davon im Regal stehen als 1000 auf einem Flash-Speicher....

prot
13.07.2011, 01:23
Gibt es denn überhaupt alle Bücher, die man während des Studiums braucht, als E-Books? Ich kanns mir nicht vorstellen...

Und wenn man schon unbedingt was nachschlagen will, dann reicht doch das normale Handy mit Internet vollkommen aus. Über google findet man die gewünschten Informationen wahrscheinlich eh schneller.

Bei uns im Semester haben einige so ein Teil, und jedesmal wenn die in der Vorlesung vor mir sitzen, seh ich die nur rumspielen auf dem Ding.

Und außerdem: So flexibel wie Stift und Papier kann kein technisches Gerät sein.

:-meinung

Strodti
13.07.2011, 06:54
In Vorlesungen brauche ich irgendwie keinen Computer, egal in welcher Form... Würde mich eher ablenken als helfen.

In der Bibliothek habe ich mich mal mit eBooks versucht, bin aber mit denen nicht warm geworden. Ich blätter schneller in Büchern, ich mache mir Notizen, klebe bunte Marker an die Seite, lege Notizzettel oder Vorlesungsnotizen zwischen die Seiten und finde langes lesen eines eBook irgendwie anstrengender als ein Buch.

Ich hätte gern ein TabletPC, vor allem zum surfen, wenn ich auf dem Sofa rumlümmel, aber für die Uni brauche ich es nicht.

Rico
13.07.2011, 08:10
In Vorlesungen brauche ich irgendwie keinen Computer, egal in welcher Form... Würde mich eher ablenken als helfen.Ganz zu schweigen davon, dass es mich vermutlich latent stören würde, wenn ich im abgedunkelten Hörsaal in der Radiologie oder Pathovorlesung sitze und versuche vorne Details auf einem Röntgenbild oder einem Histoschnitt anzuschauen und links und rechts und vorne und überall glühen die iPads und erleuchten den Saal. :-))

Strodti
13.07.2011, 09:37
Genau. Man muss den Pads aber zugute halten, dass die beim Tippen nicht so laut klackern wie Notebooktastaturen.

Für die dezente Ablenkung in schlechten Vorlesungen empfehle ich einen Sudoku-Block oder die Klassiker "Schiffe versenken", "Käsekästchen" oder Tic-Tac-Toe/Drei-gewinnt. Oder man geht doch einfach einen Kaffee trinken :-party

Laelya
13.07.2011, 10:48
ich nutze momentan zum nachschlagen noch das iphone, ebenfalls mit den ebooks...macht sicher gerade mit dem app von thieme für die checkliste sehr gut
aber auch zahlreiche andere apps haben uns schon oft die diagnose gesichert und bücher schleppe ich seit dem nicht mehr mit

will mir aber auch das ipad zulegen...hatten es mal testweise hier und bin davon begeistert...

also ich finde es ist eine enorme erleichterung, zumal ich auch das internet nutzen kann :D

Kackbratze
13.07.2011, 10:54
aber auch zahlreiche andere apps haben uns schon oft die diagnose gesichert

Hä?
Diagnosesicherung macht man per Diagnostik und nicht per App. Zumindest im realen Leben. ;-)

netfinder
13.07.2011, 10:56
Bratze kann ich da nur noch zustimmen; Diagnosesicherung per App? Na, wers braucht...

Strodti
13.07.2011, 13:38
Das sind ja 2 Paar Schuhe... in der Klinik haben ja auch viele Arzneimittelpocket oder Checkliste in der Kitteltasche. Wer da mit dem Telefon genau so schnell ist, soll das für Famu, PJ oder Berufstätigkeit gerne nutzen.
In der Uni (Vorlesungen, Seminare, Praktika) will man das alles doch lernen, oder? Da nutzt mit punktuelles Wissen aus der Checkliste auch nicht viel.

Oder lernst du mit dem Telefon für Klausuren??? Das stelle ich mir noch unhandlicher vor, ein großes Lehrbuch für Innere oder Chirurgie auf einem 3,5'' Bildschirm...

Rico
13.07.2011, 15:46
Hä?
Diagnosesicherung macht man per Diagnostik und nicht per App. Zumindest im realen Leben. ;-)"Also, Herr Müller - wir warten für die endgültige Diagnose die CT-Ergebnisse noch ab, aber mein Handy sagt, Sie haben Krebs." :-oopss

Kackbratze
13.07.2011, 18:35
Durch punktuelles Lesen lernt man nicht, da Zusammenhänge und Pathogenese eher selten in den Apps erklärt werden, geschweige denn vernünftig gelesen werden können.

Laelya
13.07.2011, 21:39
whoa ich glaube ihr habt mich falsch verstanden (wahrscheinlich habe ich mich in der eile auch mal wieder falsch ausgedrückt)

ich meinte, dass ich bisher die checklisten in der gruppe gut nutzen konnten, wenn wir gerade mal wieder im UaK waren. patienten gesehen und untersucht, bei der diagnose geschwankt und diskutiert...dann nachgelesen (via app) und uns schlau gemacht, danach mit arzt/dozent besprochen und diskutiert.

mir persönlich hilft es. und nein, natürlich lerne ich nicht auf dem iPhone...aber ich hab das iPad zum Bsp auch für Paper genutzt :D
fand ich sehr nützlich...

aber das muss ja jeder für sich selbst wissen...
ich wollte hier nicht den falschen eindruckt vermitteln, sry dafür

fatali
15.07.2011, 00:29
ja es gibt alle lehrbücher der medizin auch als pdf. wie gesagt ^^

Die Niere
15.07.2011, 08:10
Man kann es sicher so zusammenfassen, dass das iPad ein witziges Spielzeug ist..


(via Terminal lässt sich sogar mit einer Befehlszeile eine externe Festplatte mounten)...obwohl ich bei solchen Aussagen von Applejüngern immer lachen muss (mein Netbook und TabletPC kann das mit Hilfe eines eingestecken USB-Kabels automatisch :-D).

Für die Vorlesung ist das sicher nichts. Dort geht es darum zuzuhören (wenn es eine gute Vorlesung ist) und dementsprechend schnell mitzuschreiben oder wichtige Dinge zu notieren (da hilft das iPad nicht). Wenn es eine schlechte Vorlesung ist, solltest du überlegen, warum du überhaupt drin sitzt.

Beim Lernen in der Bibliothek kann es eine Erleichterung sein ein paar Fachbücher (cave: Viele Fachbücher gibt es nicht legal als PDF!!!) immer dabei zu haben, jedoch wird man mit der Zeit merken, dass das "Herausschreiben" von Wissen aus Fachbüchern irgendwann nicht mehr praktikabel ist und man dann auf Textmarkern ausweichen muss (Vorteile des iPad zu einem Buch nihilieren sich dann sofort).

Aber als Technikspielzeug ist es sicher sehr witzig, auch wenn es in meinen Augen (die Applejünger werden wieder mit den Augen rollen ;-)) bessere Alternativen gibt.

gruesse, die niere

Die Niere
15.07.2011, 08:14
Ein Lehrbuch in die Vorlesung zu schleppen (und sei es in digitalisierter Form) ist ja ungefähr so sinnvoll wie den Roman zum Film mit ins Kino zu nehmen... :-meinungFür mich der Spruch des Tages :-D

Evil
15.07.2011, 10:42
Ein Lehrbuch in die Vorlesung zu schleppen (und sei es in digitalisierter Form) ist ja ungefähr so sinnvoll wie den Roman zum Film mit ins Kino zu nehmen... :-meinung
Bei Kurzlehrbüchern seh ich das anders. Ich hab in den Vorlesungen meist nix mitgeschrieben, sondern parallel dazu das Kurzlehrbuch offen gehabt und nur das dazugeschrieben, was nicht drinstand.

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15.07.2011, 11:00
@ Topic:
Überflüssige Spielerei.

epeline
15.07.2011, 15:28
kann der computer, vor dem du gerade sitzt, denn keine pdf-dateien und ebooks öffnen?
ich finde ja persönlich einen einzigen computer sinnvoller eingesetzt.
für die ganzen referate, da mal ne hausarbeit, powerpoints, altklausuren etc...

Laelya
15.07.2011, 17:02
ich nutz auch so nicht nur einen computer/laptop :-oopss

aber wie ich schon sagte, muss doch jeder selbst wissen :-dafür