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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Medizinstudium als Zahnarzt



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sodbrennen
21.09.2011, 11:10
Ok, dann war es eben im vorletzten. Da war die Grenze 11, d.h. man war sicher nur mit 12 Punkten drinnen. Für MKG-Begründung gibt's 9 Punkte, hab grad nachgeschaut, d.h. man war nicht sicher drin, weil man ja noch 3 Punkte gebraucht hatte, um sicher drin zus ein, also zumindest eine mittelmäßige Note haben musste.

Cohen
21.09.2011, 13:14
ah ok vielen Dank für die Erklärungen. Ich werde mir das gleich nochmal auf der Seite von Hochschulstart zu Gemüte führen. So wie es sich anhört, bekommt man aber auch noch Punkte, wenn man ein gutes Staatsexamen hat oder?!
Muss man dann eigentlich das Physikum nach 4 Semestern machen? Oder kann man wenn man die Scheine schon hat, es früher machen?

SuperSonic
21.09.2011, 23:00
ah ok vielen Dank für die Erklärungen. Ich werde mir das gleich nochmal auf der Seite von Hochschulstart zu Gemüte führen. So wie es sich anhört, bekommt man aber auch noch Punkte, wenn man ein gutes Staatsexamen hat oder?!
Die Messzahl setzt sich zusammen aus einem Punktwert für die Abschlussnote des Erststudiums und einem Punktwert für die Begründung des Zweitstudienwunsches. Details siehe Merkblatt für Zweitstudienbewerber.


Muss man dann eigentlich das Physikum nach 4 Semestern machen? Oder kann man wenn man die Scheine schon hat, es früher machen?
Das Physikum kann frühestens nach 4 Fachsemestern abgelegt werden (siehe ÄAppO), dazu werden aber auch angerechnete FS gezählt. Wenn du dir also drei große oder je zwei große und kleine Scheine anerkennen lassen kannst, könntest du unter Umständen ein Semester "sparen" (wenn du die fehlenden Scheine vom Stundenplan her tatsächlich in nur 3 Semestern nachholen kannst, was leider nicht an allen Unis möglich ist).

Recall8
23.09.2011, 00:22
Das Physikum kann frühestens nach 4 Fachsemestern abgelegt werden (siehe ÄAppO)

Dieser Passus ist für die Füße. . .

Es geht definitiv nach 2 Semestern, habs ja auch so hingedreht bekommen :-D

Wo eine Wille, da ein Weg.

SuperSonic
23.09.2011, 08:42
Du hast dir dann wohl 2 FS aus dem ZM-Studium anrechnen lassen... womit das nicht im Widerspruch zum Gesagten steht.

fiden
26.09.2011, 18:52
...MKG ist nun wirklich nicht der Bereich, in welchem man zur Zeit und in den nächsten Jahren die besten Jobaussichten hat...

:-)):-)):-)):-top:-lesen

Danke für den Lacher, den du mir auf die Lippen gezaubert hast.
Aktuell hat der Beruf noch immer zu wenig "Nachwuchs". Du kannst dir quasi aussuchen wo du arbeitest. Das ist in sofern kein Argument MKG zu werden, da es auch zB bei Zahnärzten ähnlich ist. In jeder Stadt gibt es unzähliche Beschäftigungsmöglichkeiten.

Gelbes U....was machst du eigentlich...Student...Arzt...Zahnarzt?




So, nun zu dem wie ich es derzeit erlebe:

Der Studienplatz sollte an sich kein Problem sein, zumindest aktuell.
Für die Bewerbung bei hss reicht im Grunde ein Einzeiler. Da es aber auch nett klingen soll, darf man mehrere Sätze schreiben. Die Punkte sind durch das Zahnmedizinstudium sicher.

Physikum ist sogar nach einem Semester möglich (3 angerechnet), bei so viel Stoff lass aber auch ich mir 2 Semester dafür Zeit. Allerdings habe ich schon als Zahni die HM Scheine gemacht. Bei dir ist es erst mal entscheidend wieviele Semester als "Äquivalent" von DEINEN Profs bestätigt werden.
Deine Scheine schickst du mit den Äquivalenzbescheinigungen zum LPA und die rechnen es an (bei mir problemlos...entscheidend waren die Äquivalenzbescheinigungen).

Seminare musst du leider nachholen sofern du sie nicht zusätzlich freiwillig gemacht hast bzw nicht mitmachen durftest.

Allgemein kann ich sagen, dass die Vorklinik ernüchternd ist...du lernst fürs Physikum Dinge die du schon mal gelernt hast :-oopss zzgl PsychSoz.
KPP musst du tatsächlich auch noch machen.

Ich empfehle dir übrigens Köln (aus eigener Erfahrung). Wenn dich das "warum Köln?" interessiert, schreib mir ne pm.

Muss nun raus, wenn du fragen hast...ich helf dir gern.

Recall8
03.10.2011, 09:08
Ich habe ja jetzt das Phyiskum gemachz und die Haupthürde ist das schriftliche. Aufgrund der Stoffmenge dissoziiert das Niveau in der Mündlichen schon beträchtlich. Die Stoffmenge ist insgesamt jedoch ein Brett, aber 10 Wochen sind großzügig berechnet.

Wegen der Anmedlung zum Physikum kann das LPA doch erhebliche Probleme bereiten, ich musste extra zur Hauptstelle und vobesprechen, erläutern und nachweisen, dass ich kein Wechsler von ZM zu HM bin usw. Da fragt man sich dann wozu, wenn du als fertiger Zahnarzt wie der letzte Vollpfosten behandelt willst, weil du halbwegs zügig durchkommen willst. Wenn ich das Physikum nach 1 Semester hätte machen können, hätte ich es getan!

Ich finde die ÄAppo sowieso für die Füße, wenn die Scheine vorliegen, muss eine Anmedlung möglich sein. Ich meine, ich befand mich zwar im 2.vorklinischen HM, aber insgesamt im 13. Hochschulsemester... diese Harrys.

Und den nächsten Stolperstein kann das Dekanat darstellen. Ich kenne 2 Leute, die ein Zwangs"urlaubs"semester einlegen musstebevor sie weiterstudieren druften. . .Selbst das Vorbesprechen eines Ordinarius hat da nichts geholfen.

Denn selbst, wenn du 2 Semester angerechnet bekommst und du nach 2.vorklinischen Sem Physikum machen würdest, dich die Uni aber nicht simultan höher stuft - was de facto sehr problematisch ist - , das LPA aber eine Anmeldung zum LPA zulässt, könnte dir die Uni einen Studienplatz im 1.klinischen verwehren, da du ja erst im "3. vorklinischen" wärst.

Das ist kein theoretisches Konstrukt,das passiert an einigen Unis tatsächlich.

Deshalb sind Bewerbungen über die ZVS totaler Müll (hab ich selbst gemacht), denn man sollte sich zudem auch direkt für ein höheres Semester bewerben - auch kein Erfolgsgarant, aber hin und wieder klappt es.

MKG ist einfach das beste Fach. Da führt kein Weg dran vorbei. :-D
Habe noch keine Uni erlebt, an der keine Leute gesucht werden. . .

Recall8
03.10.2011, 09:13
Du hast dir dann wohl 2 FS aus dem ZM-Studium anrechnen lassen...

Nein. Es gibt eben nur einen Weg: Brechstange.

Herzkasperl
05.10.2011, 11:49
Hab bei meiner damaligen Freundin den Unterschied von HM in Gießen zu ZM in München mitbekommen: ZM war deutlich nerviger, meinte sie, und die hatte vorher(!) HM gemacht. Konnte sich also in ZM einiges anerkennen lassen, aber die ganze Laborarbeit (auch daheim) ist halt dermaßen aufwendig.... Daher kann ich mir schon vorstellen, dass die umgekehrte Richtung eher Entspannung aufkeimen lässt - kommt halt auf die Unis und die Assistenten an. Pauschal lässt sich da sicher nix sagen, auch wegen der ganzen Schein-Krämerei.


Bei den Anwesenheitspflichten während des Semesters gibt es von Uni zu Uni mitunter gewaltige Unterschiede. An meiner Uni z. B. wird der Stoff der sechs klinischen Semester in fünf Semestern durchgejagt, um ein "Projektsemester" für wissenschaftliches Arbeiten freizuschaufeln.


Das hab ich auch bemerkt, Soll da die Dr.-Arbeit gemacht werden oder kann man sich da auch mal auf die faule Haut legen oder Scheinchen nachmachen oder wie ist das gedacht. Dr. brauch ich ja nun nicht mehr :-))