alias87
14.08.2011, 19:57
Ich war mir schon immer sicher: Zahnmedizin isses! Dafür nehme ich auch 10 WS in Kauf.
Ich hätte nie geglaubt, dass ich irgendwann einmal plötzlich umschwenke und was anderes mache. Immerhin hab ich extra deswegen eine Zahntechniker-Ausbildung gemacht.
Seit kurzem aber beschleicht mich der Verdacht, dass sich das alles einfach nicht rechnet. Ich will den Beruf nicht nur ausüben, weil er mir Spaß macht. Ich möchte später finanziell gut dastehen. Wie soll das aber gehen, wenn man keine Zahnärzte als Eltern hat? Ich muss ja einen hohen Kredit für eine Praxis aufnehmen, ob nun neu oder gebraucht. Wenn ich mir mal die Gebührenordnung der Zahnärzte angucke und das in Verhältnis zur Praxisanschaffung, Personalkosten, Material-/Gerätekosten setze.. Wie soll man da noch gut leben können, wenn man ein ehrlicher Zahnarzt sein will und die Patienten nicht ausnimmt? Dazu kommt dann irgendwann noch vielleicht ein Kredit für Haus, sowas ist ja als Lebensziel auch nicht gerade ungewöhnlich. Schon hat man 2 Kredite an der Backe.
Löst sich das ganze Problem wenn man sich eine Praxis teilt?
Ich habe mittlerweile schon einen anderen Studienplatz angenommen (naturwissenschaftliches Ingenieursstudium) aber Zahnmedizin ist und bleibt für mich das was ich machen möchte. Nur bringt mir die Leidenschaft nichts, wenn am Ende für mich geldtechnisch nicht das rauskommt, was ich mir für einen Zahnarzt vorstelle.
Ich hätte nie geglaubt, dass ich irgendwann einmal plötzlich umschwenke und was anderes mache. Immerhin hab ich extra deswegen eine Zahntechniker-Ausbildung gemacht.
Seit kurzem aber beschleicht mich der Verdacht, dass sich das alles einfach nicht rechnet. Ich will den Beruf nicht nur ausüben, weil er mir Spaß macht. Ich möchte später finanziell gut dastehen. Wie soll das aber gehen, wenn man keine Zahnärzte als Eltern hat? Ich muss ja einen hohen Kredit für eine Praxis aufnehmen, ob nun neu oder gebraucht. Wenn ich mir mal die Gebührenordnung der Zahnärzte angucke und das in Verhältnis zur Praxisanschaffung, Personalkosten, Material-/Gerätekosten setze.. Wie soll man da noch gut leben können, wenn man ein ehrlicher Zahnarzt sein will und die Patienten nicht ausnimmt? Dazu kommt dann irgendwann noch vielleicht ein Kredit für Haus, sowas ist ja als Lebensziel auch nicht gerade ungewöhnlich. Schon hat man 2 Kredite an der Backe.
Löst sich das ganze Problem wenn man sich eine Praxis teilt?
Ich habe mittlerweile schon einen anderen Studienplatz angenommen (naturwissenschaftliches Ingenieursstudium) aber Zahnmedizin ist und bleibt für mich das was ich machen möchte. Nur bringt mir die Leidenschaft nichts, wenn am Ende für mich geldtechnisch nicht das rauskommt, was ich mir für einen Zahnarzt vorstelle.