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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kinder- und Jugendpsychiatrie



Rumkugel
21.08.2011, 15:01
Hallo!

Ich befinde mich gerade in meinem PJ und bin mir noch nicht ganz schlüssig, was danach kommen soll. Deswegen hoffe ich, dass mir hier vielleicht jemand helfen kann.

Ich schwanke sehr stark zwischen Pädiatrie und KJP.
Am Anfang war mir klar, dass ich unbedingt in die KJP will, habe fast alle Famulaturen da gemacht und bin auch mit meiner Doktorarbeit da.
Im PJ-Tertial mache ich gerade Pädiatrie und tendiere jetzt nach 10 Wochen interessensmäßig wieder eher zur KJP.
Was mich dazu interessieren würde von Assistenten, die in der KJP sind, wie empfindet ihr die psychische Belastung in der KJP? Stresst euch die Arbeit sehr? Was sind nach eurer Ansicht die Voraussetzungen um dort zu arbeiten?
Wie macht ihr das mit der Therapieausbildung? Musstet ihr von Anfang an Therapien durchführen?Auf welchen Stationen wart ihr am Anfang eingesetzt und wann musstet ihr die ersten Dienste machen?

Ich würde mich über Antworten sehr freuen,
bis bald,
Rumkugel

P.S. Hab das aus Versehen ins Facharzt-Forum geschrieben. Könnte das ein Moderator in das Übersichtsforum stellen?

Muriel
21.08.2011, 18:51
Habe es mal in den Assibereich verschoben :-)

stennadolny
21.08.2011, 20:42
Kinder-Jugendpsychatrie= Sonderpädagogik. Den med.-neurolog. Teil davon muß eigentlich der Pädiater ohnehin draufhaben.

So what ? Dazu braucht man eigentlich kein Medizinstudium.

Pädiatrie scheint mir weitaus spannender, vielseitiger und medizinischer. Wenn man unbedingt Therapeut werden möchte, okay. Da ist das Feld aber mit entsprechenden Sonderqualis (nichtärztlich), die auch psychotherapeutisch tätig sein dürfen, schon recht gut abgedeckt.

Oder aber man macht Erwachsenenpsychiatrie, kann sich davon ein Jahr KiJu anrechnen lassen und sattelt den Kinder-, Jugendpsychiater obendrauf. Da hat man etwas in der Hand und sieht ja, ob man weitermachen möchte.

Andere Variante: Auf KiJu ist in der Regel ein Jahr Pädiatrie (jedenfalls in Bayern) anrechenbar. Man könnte also mit Päd beginnen, sieht dann, wie es einem zusagt und wechselt im Falle nach einem Jahr oder so in die KiJu.

Kleiner Tipp: In Südbayern sucht derzeit die KiJu in Niederbayern händeringend so ziemlich alles. Da sollte man sehr vorsichtig sein.:-top