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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Euthanasie kleiner Nager



Anoulie
27.08.2011, 00:45
Eine etwas absonderliche Frage:

Wenn meine Katze mir Mäuse mitbringt, die mehr tot als lebendig sind und es offensichtlich nicht mehr lange machen - wie töte ich die am schnellsten und schmerzfreiesten? Drauftreten mag ich irgendwie nicht :-nix

Stephan0815
27.08.2011, 01:03
Kopf ab.

Rico
27.08.2011, 01:26
Drauftreten mag ich irgendwie nicht :-nixWelche Tötungsformen kommen denn für Dich in Frage?
Wenn man das eher qualvolle Ersticken und Ersäufen ausschließt und vergiften wegen des mangelnden Zugangswegs und der fehlenden Verfügbarkeit eine schnell wirksamen Gifts ausscheidet, dann bleibt ja nur das Zufügen einer physisch tödlichen Verletzung (i.e. Kopf ab u.ä.), oder?

Anoulie
27.08.2011, 01:35
Hach ja, wenn ich eine Kältekammer mit -193° C hätte... erfrieren soll ja ein netter Tod sein :-peng

Bleibt also Kopf ab/mit dem Spaten drauf/der Katze wieder zum Spielen überlassen (so sie sich noch dafür interessiert).

Mystic
27.08.2011, 04:51
Flüssiger Stickstoff, Thermit oder Sprengstoff :-))

Spaß beiseite: Wenn dir die direkten Tötungen mit Messer oder Fuß zu brachial sind, wirf die Maus einfach nach draußen und überlass sie deiner Katze und/oder die Reste den Vögeln. Aus den Augen aus dem Sinn und ist auch nicht so ne große Sauerei ;-)

LieberInvasiv
27.08.2011, 11:08
Ich hab auch ne Katze und sehe das so:
So lange wie die Katze sich noch mit der Maus beschäftigt ist das zwar doof für die Maus, aber ein natürlicher Lebensweg. Da kann und will ich nicht eingreifen.
Verliert die Katze allerdings (kurzfristig) die Lust an der Maus und ich merke, dass sie noch lebt, dann leiste ich gerne Sterbehilfe. Muss sich ja nicht unnötig quälen das Tier um dann hinterher so oder so gefressen zu werden.
Möglich sind dann:
- Genick brechen mit den Händen (geht ganz gut, kostet aber sehr viel Überwindung)
- Kopf abtrennen (ein beherzter Schlag mit Spaten oder passendem Messer)
Grundsätzlich ist auch ein stumpfes HWS-Trauma eine Option, aber da muss man zum einen Übung haben und zum anderen kann das auch mal "nur" betäubend wirken. Mache ich daher nicht und überlasse das erfahrenen Jägern, etc.

Leicht fällt es mir nicht, aber irgendwann bekommt man ein bißchen Routine - außerdem sag ich mir immer, dem Tier erspart es Qualen... also hab ich keine AUsrede mich davor zu drücken...

PS: Bei Vögeln:Hals rumdrehen...

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27.08.2011, 12:09
Der gute alte geschärfte Klappspaten hat schon Großvater hervorragende Dienste damals in Stalingrad und auf kaukasischen Dorfplätzen geleistet... ;-)




Im Ernst:
Bei mir tut es die Hecke/Busch. Natur halt...

chil-i
27.08.2011, 12:28
Mir flog mal ein Vogel gegen die Scheibe, lag im Garten und hat noch gezuckt.
hab ne zeitung drübergelegt(als Spritzschutz) und mit Schaufel...

Elite RDH
30.08.2011, 09:22
Also so ganz Tierschutzkonform ist es aber nicht:


TierSchG § 4
(1) Ein Wirbeltier darf nur unter Betäubung oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Ist die Tötung eines Wirbeltieres ohne Betäubung im Rahmen weidgerechter Ausübung der Jagd oder auf Grund anderer Rechtsvorschriften zulässig oder erfolgt sie im Rahmen zulässiger Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen, so darf die Tötung nur vorgenommen werden, wenn hierbei nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen. Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat....




TierSchG § 18 (1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
...
5.entgegen § 4 Abs. 1 ein Wirbeltier tötet,
...
in den übrigen Fällen mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro geahndet werden


Also Vorsicht, wenn ihr einen pensionierten Oberstudienrat/Studiendirektor in der Nachbarschaft habt, der euch nicht leiden kann... ;-)