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Absolute Arrhythmie
19.09.2011, 09:55
Leute erzaehlen einem allen moeglichen Mist:

- sie seien so gut, ohne lernen zu muessen
- sie wuerden nicht mehr schlafen, weil sie lernen
- ohne Einser kann man sich eine Laufbahn an einer Uniklinik abschminken..


Am besten sind die, die nach einer Prüfung rumweinen sie wären bestimmt durchgefallen, und dann nachher mit ner 1,0 dastehen. Oder die nach Bekanntgabe von Noten direkt verkünden sie hätten ja gaaaaar nix gelernt, obwohl man die besagten Leute drei Wochen vord er Prüfung im Wohnheim nur noch über Büchern hockend im Zimmer angetroffen hat. Jaja, laber rhabarber!
Da muss man sich frühzeitig im Leben von distanzieren. Nicht nur in Hinblick aufs Studium, sondern fürs ganze (Berufs-)leben.

medi93
20.09.2011, 11:47
das einzig gute Mittel gegen "ich hab nix gelernt sager - obwohl ich seit 5 wochen nix andres mach und trotzdem behaupte ich werd durchfallen und dann mit ner 1 dasteh weil ich alle andern runterziehen will und selbst keine klöten in der Hose habe" ist selbst zu einem zu werden. Und zwar in gaz privaten Vorstellungen für jene Person...

Peter_1
20.09.2011, 13:25
@nepo:
Wenn Du der deutschen Sprache mächtig bist und irgendwie das Studium geschafft hast, dann kriegste auch nen Job. Worum geht es Dir denn? Weshalb willst Du denn unbedingt an eine Uniklinik? Denkst Du, dass man nur dort zu nem guten Mediziner ausgebildet werden kann, oder geht es Dir um Forschung? Wenn es Dir um Forschung geht, dann mach ne interessante Doktorarbeit, die Studiendauer ist so egal wie nur irgendwas (wenn nicht gerade 20 Semester überschritten werden).Wenn es nicht um Forschung geht, dann ist eine gute klinische Facharztweiterbildung auch in einem nichtuniversitären Haus zu bekommen. An Deiner Stelle würde ich mir mal überlegen ob Deine Ansprüche an Dich auch auf Dauer so gesund sind. Leg Dir selber doch mal die Latte niedriger, oft ist die Sprunghöhe trotzdem genauso hoch, manchmal sogar höher. Am wichtigsten aber: wofür machst Du denn den ganzen Kram? Für Dich selber hoffe ich, dann kann es Dir doch sch...egal sein wie andere dieses Studium meistern, oder nicht? Fazit: locker machen und mal Urlaub von den anderen eifrigen Medistudenten nehmen. Es gibt ja auch nette, lockere Menschen die nicht Medizin studieren, man kann sich sogar mit denen anfreunden.

Rico
20.09.2011, 22:04
Wie schlimm ist es, wenn man die Regelstudienzeit aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen mit 2 Semestern überschritten hat?Kritisch wird es erst nach so ca. 48 Semestern (http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,787449,00.html). :-party

Brutus
20.09.2011, 22:56
Kritisch wird es erst nach so ca. 48 Semestern (http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,787449,00.html). :-party

Och, 48 ist doch noch Kindergeburtstag. Dieser Onkel (http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,784016,00.html) hat doch alles richtig gemacht. Abitur - Studium - und nahtloser Übergang in die Rente... :-))
Und selbst nach den 108 Semestern kann man ihn aufgrund einer Gesetzeslücke nicht zwangsexmatrikulieren. Vll. geht der ja auch nicht in Rente sondern stirbt irgendwann in der Pharmavorlesung...

Rico
21.09.2011, 09:37
Och, 48 ist doch noch Kindergeburtstag. Dieser Onkel (http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,784016,00.html) hat doch alles richtig gemacht. Abitur - Studium - und nahtloser Übergang in die Rente... :-))
Und selbst nach den 108 Semestern kann man ihn aufgrund einer Gesetzeslücke nicht zwangsexmatrikulieren. Vll. geht der ja auch nicht in Rente sondern stirbt irgendwann in der Pharmavorlesung...Dahilft nur noch die progressive Studiengebühr berechnet nach der Formel 500€xSemesterzahl, dann ist der ganz schnell freiwillig exmatrikuliert.

ehemaliger User_13052016-1
04.10.2011, 16:56
Also ich wollte nicht persönlich angegriffen werden, sondern nur fragen, wie es überhaupt ausschaut mit so einer studienverzögerung...kann zwar nichts dafür, wäre aber schade, wenn ich dadurch später keinen job kriege...und nach so viel mühe und hindernissen, persönlicher und gesundheitlicher natur...
bitte nur ernstgemeinte antworten erwünscht!

netfinder
04.10.2011, 17:24
Erstens wurdest du kaum persoenlich angegriffen und zweitens hat man dir doch nun schon duetlich gesagt, wie dus besser machen kannst.
Deine Chancen wurden auch schon besprochen.

Was also sollen wir nun noch besprechen?

Kackbratze
04.10.2011, 17:31
Vielleicht die unbekannten Probleme, die zu dieser schicksalsverändernden Verzögerung geführt haben?

Coxy-Baby
04.10.2011, 17:41
...soll ich mal für uns alle 'nen Mate-Tee aufsetzen und die Räucherstäbchen anzünden?

Michael72
04.10.2011, 17:58
...soll ich mal für uns alle 'nen Mate-Tee aufsetzen und die Räucherstäbchen anzünden?

Hast Du Vanille-Stäbchen? Dann ja!

Kackbratze
04.10.2011, 23:17
Ich rühre gerade in meinem Ektoplasma, vielleicht kann das ja etwas zu dem Thema beitragen.
Meist rühre ich mein Ektoplasma etwas länger als die Regelrührzeit, aber es ist in den meisten Fällen genauso gut wie die Regelrührzeitproben.

emergency doc
04.10.2011, 23:28
Da Dich unsere Antworten verunsichern, nochmal zur Klarstellung für Langsammerker: Deine Verzögerung ist sowas von Sch***egal und wird selbst wenn noch 3, 4 oder so draufkommen wohl kaum dazu führen, daß Du keinen Job bekommst. Wenn Du nach 20 Semestern mit Hängen und Würgen und einer 4- bestehst mag es ein, daß Du keinen hochbegehrten Platz an einer ganz bestiommten Klinik bekommen kannst. Aber eine wirkliche "Pampa" gibt es in Deutschland eigentlich nicht. Du wirst Dir auch eine gute Facharztausbildung zimmern können, wenn Du kleinere Kliniken durchläufst.
Und nochmal: Glaub nicht jeden Sch***, den andere erzählen. Da ist oft viel Taktik und Schein dabei...

ehemaliger User_13052016-1
22.10.2011, 14:14
Also ich bin immer noch perplexed, positiv würde das auf keinen fall auffallen, aber so tragisch scheint es mir auch nicht zu sein, oder? :P
Mir fehlen trotzdem immer noch die aufmunternden Aussagen von Langzeitstudnenten, die dann doch am Ende Erfolg hatten :)

Danke für alle Antworten...

Peter_1
22.10.2011, 14:30
Also ich bin immer noch perplexed, positiv würde das auf keinen fall auffallen, aber so tragisch scheint es mir auch nicht zu sein, oder? :P
Mir fehlen trotzdem immer noch die aufmunternden Aussagen von Langzeitstudnenten, die dann doch am Ende Erfolg hatten :)
Danke für alle Antworten...

Hallo Nepo,
wer mit 2 Semestern plus meint er wäre ein Langzeitstudent, dessen Selbstwahrnehmung ist doch irgendwie schräg...
Jetzt die Aufmunterung: keiner (!) der mir bekannten Ex-Kommilitonen hat Probleme gehabt Arbeit nach dem Studium zu finden und da war noten-, semesterzahlmässig und Diss.mässig so ziemlich alles vertreten (Noten: 4-1, Semesterzahl: 13-19, Diss.: abgeschlossen- nie eine angefangen).
Die große Frage ist natürlich was für Dich "Erfolg" ist, das kannst Du aber nur mit Dir selber klären.

LolaBlau
23.10.2011, 09:42
Also ich hab nach dem Studium an dem Haus angefangen, an dem ich PJ gemacht habe. Ok, ich war in der Regelstudienzeit, aber es hat dort NIEMAND jemals mein Zeugnis gesehen geschweige denn danach gefragt. Zum offiziellen Vorstellungsgespräch war ich vor meiner mündlichen Prüfung, danach musste ich meine Approbation vorzeigen in der Verwaltung, aber es kennt dort wirklich NIEMAND meine Note. Und das ist nen Haus der Maximalversorgung im Ruhrgebiet, also keine kleine Klitsche. Nen Freund hat jetzt Examen gemacht mit einem Jahr Verspätung (es war die Biochemie...), der fängt an der Uniklinik an und hat auch dort ohne Probleme ne Stelle bekommen. Also keine Panik! Langzeitstudenten sind Leute die vier oder fünf Jahre in der Vorklinik verbracht haben oder so ähnlich (zumindest für mich...).
Die Leute die dich einstellen sind auch Mediziner und die wissen auch wie schnell man mal durch Biochemie (das hat zumindest meinen Freundeskreis auf mehrere Semester aufgeteilt) oder sonst was in der Vorklinik durchfällt und dann gleich nen Jahr dran hängen muss.

ehemaliger User_13052016-1
24.10.2011, 10:55
Bei mir wars leider keine Prüfung, sondern eher der Burnout...Hm, danke für die aufmunternden Antworten, ich hoffe ich kann das Beste aus der Situation machen...Am wichtigsten scheint mir, meine Gesundheit wieder zurückzugewinnen und langfristige Schutzmechanismen gegen eine Wiederholung zu entwickeln...
Aber der Gedanke, ich bleibe nicht arbeitslos, macht mir schon große Hoffnungen :) Und vielleicht habt ihr Recht, 2 Semester Urlaub ist ja nicht der Weltuntergang, oder?

emergency doc
25.10.2011, 10:35
Und vielleicht habt ihr Recht, 2 Semester Urlaub ist ja nicht der Weltuntergang, oder?

Nicht mal 4 oder 5!
Ich hab übrigens die Regelstudienzeit um 3 Semester überschritten. Ich bin arbeitgeberseits noch NIE darauf angesprochen worden.

ehemaliger User_13052016-1
25.10.2011, 12:16
Wie kommt das, interessiert sich keiner dafür oder sehen die es nicht einmal?;-)

emergency doc
25.10.2011, 13:02
Wahrscheinlich irgendwie beides....:-nix