Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bezahlung Pflegepraktikum
DerSalamander
06.10.2011, 09:41
Ich habe mal gehört, der größte Fehler sei es, den Schwestern zu erzählen man seie Medizinstudent, oder habe vor Medizin zu studieren....
war bei mir auf einer Station tatsächlich so.
Auf der anderen hat man die ganze Zeit Witze drüber gemacht, wie ich irgendwann als Arzt dann mal die Schwestern scheuche :D
So unterschiedlich kann das ablaufen...
Bin eigentlich sowieso nur einmal angepampt worden. Hab dann zurückgemotzt und die Sache war erledigt ^^
Das ist glaub ich das Hauptproblem.
Also, das war zumindest meins.
So frisch von der Schule aus behütetem Hause musste man scih nie vorher gegen solche Angriffe und manchmal auch derartige Ungerechtigkeiten wirklich allein behaupten.
Im Nachhinein würde ich jetzt, über 5 jahre später doch deutlich anders auf vieles reagieren.
Aber ich muss auch immer noch mal betonen.
Die bösen Drachen sind zwar die, die uns am meisten im Gedächtnis bleiben.
Aber viele Schwestern sind auch ganz tolle liebe Menschen die einen guten Job machen. Die Station aus meinem zweiten KPP besuche ich heute noch gerne, hab da in meiner ersten Famulatur regelmäßig die Mittagspause verbracht und schreibe den Lieben dort auch jetzt noch Urlaubskarten =)
Melina93
06.10.2011, 16:40
Aber ich muss auch immer noch mal betonen.
Die bösen Drachen sind zwar die, die uns am meisten im Gedächtnis bleiben.
Aber viele Schwestern sind auch ganz tolle liebe Menschen die einen guten Job machen. Die Station aus meinem zweiten KPP besuche ich heute noch gerne, hab da in meiner ersten Famulatur regelmäßig die Mittagspause verbracht und schreibe den Lieben dort auch jetzt noch Urlaubskarten =)
Wie süß :-))
Wie süß :-))
hihi
war ne dialyse-station mit nur 5 schwestern.
das war wie in einer blase der glückseeligkeit in diesem kkh!
Mr. Pink online
08.10.2011, 07:44
Warum findest Du eine Bezahlung nicht angemessen? Das was betrieben wird ist doch einfach nur Lohndumping. In den Semesterferien die Studenten, in dem Rest vom Jahr Pflegeschüler/Altenpfleger/Jahrespraktikanten, die sich auf einer Umschulung befinden und teilweise Unterstützung vom Amt bekommen.
Ich denke es geht niemandem um ein Vermögen, aber eine gerechte Aufwandsentschädigung ist definitiv erstrebenswert.
Lohndumping wird es doch erst dadurch, dass Medizinstudenten gezwungen sind 3 Monate KPP zu machen. Im ersten Monat wäre eine Bezahlung unangemessen, weil man noch sehr viel zu lernen hat und sich Fähigkeiten aneignet (wofür bezahlte Schwestern ihre Arbeitszeit opfern). Eben wie in einem "echten Praktikum". Ab dem zweiten Monat ist man dann allerdings eine funktionierende Hilfskraft, die nicht bezahlt werden muss: das ist die eigtl. Frechheit. Wenn das KPP mehr von einem Praktikum und weniger von 3 Monaten Hilfsarbeit hätte, wäre eine Bezahlung völlig unangemessen und damit wäre ich völlig einverstanden! ;-)
Vllt ändert sich das bald mal, wäre zu begrüßen...
zu Sait's Frage:
Mit dem Erzählen is das so ne Sache... als KPPler kannst du wohl kaum abstreiten, dass du es fürs Studium machst, es sei denn du belügst die Schwestern. Aber die Frage, wofür du das Praktikum machst kommt so oder so. Im schlimmsten Fall musst du dir danach noch paar dämliche Fragen anhören oder stupide Aussagen über Akademiker, die man genausogut auf dem Bau zu hören kriegt, und dann ist auch gut. Schlechter behandelt wird man wegen der Tatsache dass man Med. studiert bestimmt nicht. Mein drittes KPP hab ich gemacht als ich schon 1 Jahr studiert hab. das hat denen auch nix ausgemacht.
Ich hab allerdings gehört, dass man sich als Pflegeschüler/in sich das besser verkneifen sollte.
DerSalamander
08.10.2011, 08:03
Schlechter behandelt wird man wegen der Tatsache dass man Med. studiert bestimmt nicht.
So sollte es sein, aber es passiert eben doch.
Klar, ich weiß nicht inwieweit das verbreitet ist, aber mir ist es auf einer Station passiert, dass ich, als sich auf Station rumgesprochen hat, dass ich Medizin studieren möchte (hatte damals noch keinen Platz), auf einmal die ganze Station gegen mich hatte. Bei jeder kleinen Sache, die ich auf Anhieb nicht so gemacht hab, wie die das wollten, gabs Anranzer und das auch noch auf einer sehr persönlichen Ebene.
Auf ner anderen Station beschränkte sich das dann auf 2 von 10 Schwestern.
Ich bin wirklich kein empfindlicher Mensch oder hab mich irgendwie faul und desinteressiert gegeben, aber so ein paar Sachen laufen eben nach 2 Tagen nicht so wie bei jemandem, der den Pflegealltag schon jahrelang mitmacht.
Gott sei Dank, hatte ich auf der dritten Station mehr Glück. So nen netten und fröhlichen Haufen Schwestern (trotz widrigen Umständen und undankbarer Station) hab ich selten gesehen.
Aber ich gebe Mr. Pink recht, man kann nicht verheimlichen, dass man das Praktikum fürs Studium braucht, deswegen muss man einfach abwarten, wie die Station drauf reagiert.
birdy1986
08.10.2011, 12:22
Lohndumping wird es doch erst dadurch, dass Medizinstudenten gezwungen sind 3 Monate KPP zu machen. Im ersten Monat wäre eine Bezahlung unangemessen, weil man noch sehr viel zu lernen hat und sich Fähigkeiten aneignet (wofür bezahlte Schwestern ihre Arbeitszeit opfern). Eben wie in einem "echten Praktikum". Ab dem zweiten Monat ist man dann allerdings eine funktionierende Hilfskraft, die nicht bezahlt werden muss: das ist die eigtl. Frechheit. Wenn das KPP mehr von einem Praktikum und weniger von 3 Monaten Hilfsarbeit hätte, wäre eine Bezahlung völlig unangemessen und damit wäre ich völlig einverstanden! ;-)
Da gebe ich Dir recht, vor allem in dem Punkt, dass man in dem KH wo ich gewesen bin ab der 2. Wochen Pflegeassistenen "ersetzt" und nicht zusätzlich vorhanden ist. Kleines KH, Wochenendregelbesetzung:
1 Examinierte/r +1 Pflegeassisten
wird ummodelliert zu:
1 examinierter/m +1 Praktikant.
Das Regelpersonal hat freie Wochenenden, die Praktikanten arbeiten 12 Tage am Stück, dann gibt es 2 Tage frei.
Unter diesen Bedingungen, vor allem wenn man mal den Dienstplan betrachtet hat das nicht mehr viel mit einem "echten" Praktikum gemeinsam.....Und entweder ich lerne etwas dazu, dann gerne auch unendgeldlich, oder ich bin eine Arbeitskraft, dann aber mit Sicherheit nicht für Lau.
So sollte es sein, aber es passiert eben doch.
Klar, ich weiß nicht inwieweit das verbreitet ist, aber mir ist es auf einer Station passiert, dass ich, als sich auf Station rumgesprochen hat, dass ich Medizin studieren möchte (hatte damals noch keinen Platz), auf einmal die ganze Station gegen mich hatte. Bei jeder kleinen Sache, die ich auf Anhieb nicht so gemacht hab, wie die das wollten, gabs Anranzer und das auch noch auf einer sehr persönlichen Ebene.
Auf ner anderen Station beschränkte sich das dann auf 2 von 10 Schwestern.
Ich bin wirklich kein empfindlicher Mensch oder hab mich irgendwie faul und desinteressiert gegeben, aber so ein paar Sachen laufen eben nach 2 Tagen nicht so wie bei jemandem, der den Pflegealltag schon jahrelang mitmacht.
Gott sei Dank, hatte ich auf der dritten Station mehr Glück. So nen netten und fröhlichen Haufen Schwestern (trotz widrigen Umständen und undankbarer Station) hab ich selten gesehen.
Aber ich gebe Mr. Pink recht, man kann nicht verheimlichen, dass man das Praktikum fürs Studium braucht, deswegen muss man einfach abwarten, wie die Station drauf reagiert.
Wort. Kann dem nur zustimmen. Habe genau die selbe Erfahrung gemacht.
So sollte es sein, aber es passiert eben doch.
Klar, ich weiß nicht inwieweit das verbreitet ist, aber mir ist es auf einer Station passiert, dass ich, als sich auf Station rumgesprochen hat, dass ich Medizin studieren möchte (hatte damals noch keinen Platz), auf einmal die ganze Station gegen mich hatte. Bei jeder kleinen Sache, die ich auf Anhieb nicht so gemacht hab, wie die das wollten, gabs Anranzer und das auch noch auf einer sehr persönlichen Ebene.
Auf ner anderen Station beschränkte sich das dann auf 2 von 10 Schwestern.
Ich bin wirklich kein empfindlicher Mensch oder hab mich irgendwie faul und desinteressiert gegeben, aber so ein paar Sachen laufen eben nach 2 Tagen nicht so wie bei jemandem, der den Pflegealltag schon jahrelang mitmacht.
Gott sei Dank, hatte ich auf der dritten Station mehr Glück. So nen netten und fröhlichen Haufen Schwestern (trotz widrigen Umständen und undankbarer Station) hab ich selten gesehen.
Aber ich gebe Mr. Pink recht, man kann nicht verheimlichen, dass man das Praktikum fürs Studium braucht, deswegen muss man einfach abwarten, wie die Station drauf reagiert.
weisste was ich dann gemacht hätte? Garnix mehr ^^ Wer mich grundlos anmeckert kann seinen Scheiss alleine machen. Aber das sind wohl Dinge, die man erst im Laufe der Jahre lernt.
DerSalamander
08.10.2011, 13:54
Musste nach ner anderthalben Woche sowieso ins KH wegen Verdacht auf Meningitis und dann hab ich danach die Sache gleich sein lassen :D
Ist ja auch nicht so, als wär man auf den Mund gefallen, aber manchmal macht jedes Gegenwort die Sache einfach nur noch schlimmer. Außerdem ist man ja mehr oder weniger auf die Stelle angewiesen, denn gerade, wenn man schon 10 Tage oder so hat, fällt es schwer, die einfach so sausen zu lassen, um dann in nem anderen KH wieder neu anzufangen.
Zum Thema Bezahlung: Ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass ich mir die Arbeitskleidung selbst kaufen musste und mich noch gegen Hepatitis impfen sollte und keinen Cent gesehen hab als Gegenleistung. Zudem kam noch dass ich den Zivi und die Pflegeassistentin ersetzt hab und wirklich fast wie ein Azubi im ersten Jahr mitgearbeitet habe. Ist ja schön und gut, wenn die Station einem dafür dankbar ist und dir dann 20 Euro in die Hand drückt, aber das hat schon einen kleinen bitteren Beigeschmack.
Mr. Pink online
08.10.2011, 14:46
okay, um ehrlich zu sein... wurde jetzt auch nicht immer so toll behandelt. aber ich hatte halt nicht das gefühl, dass es wegen dem medizinstudium is, sondern eher, weil manche von den schwestern es einfach genossen haben, noch jemanden unter sich zu haben. aber das waren eher ausnahmen, insgesamt gings immer irgendwie. war natürlich trotzdem hilfsarbeit^^
weisste was ich dann gemacht hätte? Garnix mehr ^^ Wer mich grundlos anmeckert kann seinen Scheiss alleine machen. Aber das sind wohl Dinge, die man erst im Laufe der Jahre lernt.
Garnichts mehr machen und einen ganzen Monat Psychoterror durchmachen. Das macht depressiv. Auf die Variante habe ich es nämlich auch versucht. Ging schief.
Mr. Pink online
08.10.2011, 17:20
krass was ihr schon erlebt habt .. scheint wohl gar nicht soo selten zu sein
Rettungsmausi
08.10.2011, 18:32
mein ganz persönlicher Eindruck von meinen Klinikpraktika:
Pflegeschüler sind immer irgendwie was besseres als alle anderen Azubis/Praktikanten die sonst noch so in der Klinik rumlaufen...
Interessante Ausnahme: im OP (Anästhesie).
DerSalamander
08.10.2011, 18:39
Naja, ich kann ja schon verstehen, dass den Schülern der Vorzug gegeben wird, ich mein, die sollen ja den Beruf auch erlernen.
Rettungsmausi
08.10.2011, 18:53
naja es sind ja alle im Krankenhaus um was zu lernen. Von daher ists schon nen bischen blöd wenn den Pflegeschülern alles dreimal und ganz genau erklärt wird und sie zu allem interessanten mitgenommen werden und der Rest irgendwie sehen kann wo er bleibt.
medizininteressiert
08.10.2011, 19:23
naja es sind ja alle im Krankenhaus um was zu lernen. Von daher ists schon nen bischen blöd wenn den Pflegeschülern alles dreimal und ganz genau erklärt wird und sie zu allem interessanten mitgenommen werden und der Rest irgendwie sehen kann wo er bleibt.
wobei es schon ein Unterschied ist, ob derjenige danach/ unmittelbar professionell das umsetzen soll oder lediglich 3 Monate reinschnuppert. Für den Pflegeschüler ist es sehr wichtig, dass er es verstanden hat. Der Praktikant wird es nach den 3 Monaten nicht direkt anwenden müssen. Prüfung gegen reines Interesse. In anderen Bereichen verhält es sich nicht anders.
Rettungsmausi
09.10.2011, 09:29
ich glaube ich hab mich nen bischen missverständlich ausgedrückt: mit alle anderen Azubis/Praktikanten meine ich nicht nur Medizinstudenten, sondern auch angehende RA, MTAs usw, halt alles was nicht Pflege lernt. Denen gehts nämlich nicht viel besser, aber diese Leute sind sehr wohl in der Klinik weil sie das alles später mal wissen müssen und es auch prüfungsrelevant ist. Wann sollte man denn z.B. lernen wie man Zugänge legt wenn man nicht in der Notaufnahme jeden Tag 10 Stück legen darf? "Draußen" muss man es dann können... Nur mal so als Beispiel...
Wie gesagt ist das mein ganz persönlicher Eindruck von einem bestimmten Krankenhaus, nicht zwingend übertragbar.
Angeletta
09.10.2011, 14:15
Habe Mikrobenkuscheltiere in der Petrischale bekommen :-)
http://www.riesenmikroben.de/products/husten
ehemaliger User_25062015
09.10.2011, 14:58
Habe Mikrobenkuscheltiere in der Petrischale bekommen :-)
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xD
Können die husten oder so?^^
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