Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Nachteilsausgleich" - Frust&Diskussion
->Sandman
24.09.2011, 13:48
Wie wäre es wenn ihr es den Leuten, die es mit dem Ausgleich gerade so geschafft haben gönnt ?
...
Du beschwerst dich gegen eine Regelung, die vielen positiv entgegengekommen ist.
du lieber himmel, wenns hier darum ginge, wem ich was gönne, dann würde wohl keiner, der es ernsthaft versucht, durchs physikum fallen. was für ein blödsinn.
das einzige, woran ich mich störe, ist diese zusätzliche rouletterunde mit "extrapunkten". meiner meinung nach ist es gleichwertig, eine der nicht gewerteten aufgaben richtig zu haben (die teilweise verschiedenen antwortmöglichkeiten sind ja objektiv richtig!) oder eine normal gewertete. de fakto ist es aber besser, nur nicht gewertete richtig zu haben (wenn man davon ausgeht dass studenten auf gleichem leistungsniveau gleich gut kreuzen, und das ist doch der sinn des physikums!).
nochmal: eine faire bewertung heist, gleiche leistung gleich zu benoten. das passiert durch die bestehende regelung nicht. punkt.
ich bin der meinung, man könnte eine gerechtere lösung finden.
nochmal: eine faire bewertung heist, gleiche leistung gleich zu benoten. das passiert durch die bestehende regelung nicht. punkt.
gleiche Leistung ?
X hat 200 Punkte richtig , dabei alle 7 Fragen falsch
Y hat 200 Fragen richtig , dabei alle 7 Fragen richtig
Es wäre ein Trugschluss jetzt zu behaupten, hier wäre die gleiche Leistung erbracht, weil Y 7 Fragen richtig hatte, bei denen es 2 Antwortmöglichkeiten gab. Gleichzeitig kann sich X beschweren, da ja vorher angegeben war, dass es immer nur 1 Antwort gibt und er deshalb bei den betroffenen Aufgaben verwirrt wurde.
Deshalb ist die Umsetzung mit dem Ausgleich gerecht.
X hat eine minimal bessere Leistung erbracht und wird daher mit minimal höheren Punkten als Y belohnt.
du lieber himmel, wenns hier darum ginge, wem ich was gönne, dann würde wohl keiner, der es ernsthaft versucht, durchs physikum fallen.
Das glaube ich kaum, da deine Beschwerde darauf abzielt den Ausgleich abzuschaffen, was bedeuten würde einigen Leuten (die "es ernsthaft versucht" haben) die Punkte zu nehmen, mit denen sie gerade noch bestanden haben?
ich bin der meinung, man könnte eine gerechtere lösung finden.
Wenn du schon dabei bist, könntest du dir bitte auch ein System überlegen, um den NC zu senken/abzuschaffen?
->Sandman
24.09.2011, 21:33
gleiche Leistung ?
X hat 200 Punkte richtig , dabei alle 7 Fragen falsch
Y hat 200 Fragen richtig , dabei alle 7 Fragen richtig
Es wäre ein Trugschluss jetzt zu behaupten, hier wäre die gleiche Leistung erbracht, weil Y 7 Fragen richtig hatte, bei denen es 2 Antwortmöglichkeiten gab. Gleichzeitig kann sich X beschweren, da ja vorher angegeben war, dass es immer nur 1 Antwort gibt und er deshalb bei den betroffenen Aufgaben verwirrt wurde.
das ist unsinn. alle haben die gleichen aufgaben bearbeitet. wenn die 7 leichter waren (weil es 2/5 richtige möglichkeiten gab), dann waren sie für alle teilnehmer leichter. wenn sie schwieriger waren ("verwirrend") etc. dann trifft das auch für alle teilnehmer zu. niemand weiß im voraus, welche aufgaben gewertet werden.
Das glaube ich kaum, da deine Beschwerde darauf abzielt den Ausgleich abzuschaffen, was bedeuten würde einigen Leuten (die "es ernsthaft versucht" haben) die Punkte zu nehmen, mit denen sie gerade noch bestanden haben?
nein, das hast du komplett falsch verstanden und ich habe das auch nirgendwo geschrieben. ich wünsche mir eine faire regelung. eine regelung zum beispiel, in der auch ein prüfling mit 191/320 punkten besteht, wenn er alle nicht gewerteten aufgaben richtig hat.
eine regelung zum beispiel, in der auch ein prüfling mit 191/320 punkten besteht, wenn er alle nicht gewerteten aufgaben richtig hat.
wie soll man denn mit 191 von 320 bestehen, wenn die Grenze bei 192 liegt??? das wäre doch nicht fair, sondern einfach nur... eine andere Notengrenze
das ist unsinn. alle haben die gleichen aufgaben bearbeitet. wenn die 7 leichter waren (weil es 2/5 richtige möglichkeiten gab), dann waren sie für alle teilnehmer leichter. wenn sie schwieriger waren ("verwirrend") etc. dann trifft das auch für alle teilnehmer zu. niemand weiß im voraus, welche aufgaben gewertet werden.
Ja sie waren für alle Teilnehmer leichter, aber am Ende zählt das Ergebnis: jemand hatte 200 Fragen + eine schwere Frage, der andere 200 Fragen + eine leichtere. Vom Ergebnis hat der erstere eine größere Leistung erbracht. Nur weil er die leichteren falsch hat, senkt das nicht seine Leistung.
nein, das hast du komplett falsch verstanden und ich habe das auch nirgendwo geschrieben. ich wünsche mir eine faire regelung. eine regelung zum beispiel, in der auch ein prüfling mit 191/320 punkten besteht, wenn er alle nicht gewerteten aufgaben richtig hat.
Bei 320 Fragen hast du aber eben eine Grenze von 192, die durch eine vorgeschriebene Gleichung entstanden ist. Wenn nunmal 60% als Grenze festgesetzt wurden, kannst du diese Grenze nicht individuell variieren. Bei dir wäre die Grenze dann bei 59,6%. Jemand mit 187 Punkten (alle 7 Fragen falsch) könnte sich zurecht beschweren, da er sogar mehr % richtig hat als du und trotzdem nicht besteht.
->Sandman
25.09.2011, 13:51
Ja sie waren für alle Teilnehmer leichter, aber am Ende zählt das Ergebnis: jemand hatte 200 Fragen + eine schwere Frage, der andere 200 Fragen + eine leichtere. Vom Ergebnis hat der erstere eine größere Leistung erbracht. Nur weil er die leichteren falsch hat, senkt das nicht seine Leistung.
das ist ein denkfehler. du sagst, eine "leichtere" aufgabe sei weniger wert als eine "schwere". davor hast du noch vermutet, man könnte ja verwirrt gewesen sein von den 2 richtigen antwortmöglichkeiten. erstens lässt sich hinterher kaum feststellen, was zutrifft - zweitens ist das prinzip der schriftlichen prüfung nunmal, dass alle aufgaben GLEICH VIEL ZÄHLEN! (auch wenn einige definitiv leichter sind als andere!) sonst müsste es an den aufgaben stehen: diese aufgabe ist leichter und zählt weniger. was passiert ist: NACH der prüfung sagt das IMPP: ätsch, die und die aufgaben zählen übrigens weniger - pech gehabt!
Bei 320 Fragen hast du aber eben eine Grenze von 192, die durch eine vorgeschriebene Gleichung entstanden ist. Wenn nunmal 60% als Grenze festgesetzt wurden, kannst du diese Grenze nicht individuell variieren. Bei dir wäre die Grenze dann bei 59,6%. Jemand mit 187 Punkten (alle 7 Fragen falsch) könnte sich zurecht beschweren, da er sogar mehr % richtig hat als du und trotzdem nicht besteht.
du stimmst mir doch zu, dass es schwieriger ist, 60% von 320 zu erreichen als 60% von 313 (in der gleichen zeit)? DAS ist nämlich der punkt. das IMPP hat 7 fragen nicht korrekt gestellt. für alle, die sie falsch hatten, sinkt die absolute bestehens- und notengrenze, für alle, die sie richtig hatten, ändert sich GAR NICHTS.
eine ganz, ganz simple möglichkeit wäre zum beispiel, die punkte zu belassen und einfach die bestehensgrenze entsprechend zu senken. dann hätte man mit 188 p automatisch bestanden. würde dazu führen, dass der notenschnitt wohl nen ganzen tacken besser würde. wär imo aber fairer, da so alle von den fehlern des impp profitieren. solln die sich halt mal ein bißchen anstrengen. ich behaupte jetz nich, dass das die superlösung wär, aber fairer als die jetzige finde ich das allemal.
für alle, die sie falsch hatten, sinkt die absolute bestehens- und notengrenze, für alle, die sie richtig hatten, ändert sich GAR NICHTS.
Das stimmt nicht. Die Fragen gelten zuerst mal für alle als nicht gestellt. D.h. für alle wird von 313 gestellten Fragen ausgegangen.
Nur in dem Fall, dass man durch die gestrichenen Fragen bestanden oder eine bessere Note bekommen hätte, werden diese Punkte mitgerechnet und die individuelle Notengrenze angewendet. Weil es ja ansonsten ein Nachteil wäre, wenn diese Leute die Fragen richtig beantwortet haben, die aufgrund eines Fehlers des IMPP nun als nicht gestellt gelten.
->Sandman
26.09.2011, 10:33
Das stimmt nicht. Die Fragen gelten zuerst mal für alle als nicht gestellt. D.h. für alle wird von 313 gestellten Fragen ausgegangen.
Nur in dem Fall, dass man durch die gestrichenen Fragen bestanden oder eine bessere Note bekommen hätte, werden diese Punkte mitgerechnet und die individuelle Notengrenze angewendet. Weil es ja ansonsten ein Nachteil wäre, wenn diese Leute die Fragen richtig beantwortet haben, die aufgrund eines Fehlers des IMPP nun als nicht gestellt gelten.
das ist doch genau das, was ich schreibe. wenn du die fragen alle richtig hast, ist dein (für die benotung relevantes) ergebnis x / 320 richtige und nicht x-7 / 313 . ergo: du brauchst 60% von 320 zum bestehen. wenn du die mit den 7 nicht erreichst, langt es ja ohne die 7 auf keinen fall.
das ist ein denkfehler. du sagst, eine "leichtere" aufgabe sei weniger wert als eine "schwere". davor hast du noch vermutet, man könnte ja verwirrt gewesen sein von den 2 richtigen antwortmöglichkeiten. erstens lässt sich hinterher kaum feststellen, was zutrifft - zweitens ist das prinzip der schriftlichen prüfung nunmal, dass alle aufgaben GLEICH VIEL ZÄHLEN! (auch wenn einige definitiv leichter sind als andere!) sonst müsste es an den aufgaben stehen: diese aufgabe ist leichter und zählt weniger. was passiert ist: NACH der prüfung sagt das IMPP: ätsch, die und die aufgaben zählen übrigens weniger - pech gehabt!
Klar gibt es in jeder Klausur leichtere und schwerere Aufgaben. Sie zählen alle einen Punkt. Das Problem bei diesen Fragen ist nämlich, dass sie subjektiv schwerer bzw leichter sind ,d.h. selbst wenn die Mehrheit meint, dass Frage X leichter als Y war, fanden sicher einige Frage Y leichter. So einigt man sich, dass es für jede Frage einen Punkt gibt.
Bei den 7 Fragen ist dies anders. Hier sind nämlich 2 Antwortmöglichkeiten richtig gewesen. D.h. selbst ohne zu wissen, dass 2 Antworten richtig sind, hat man eine höhere Chance das richtige Ergebnis zu erkennen (2/5 statt 1/5). Die Frage ist also somit objektiv leichter, man kann es mathematisch einfach begründen.
eine ganz, ganz simple möglichkeit wäre zum beispiel, die punkte zu belassen und einfach die bestehensgrenze entsprechend zu senken. dann hätte man mit 188 p automatisch bestanden. würde dazu führen, dass der notenschnitt wohl nen ganzen tacken besser würde. wär imo aber fairer, da so alle von den fehlern des impp profitieren. solln die sich halt mal ein bißchen anstrengen. ich behaupte jetz nich, dass das die superlösung wär, aber fairer als die jetzige finde ich das allemal.
Ich fände die Lösung zwar toll, aber wenn die Grenze nunmal bei 60% liegt, können sie die nicht einfach runtersetzen. Es gäbe dann nur die Lösung, dass man sagt: Für alle gibt es 320 Punkte und die, die die 7 Aufgaben nicht richtig haben, bekommen einfach diese Punkte nicht. Ob das gerecht ist... Um diesen Leuten entgegenzukommen wird nun die individuelle Grenze variiert.
->Sandman
02.10.2011, 18:36
Hier sind nämlich 2 Antwortmöglichkeiten richtig gewesen. D.h. selbst ohne zu wissen, dass 2 Antworten richtig sind, hat man eine höhere Chance das richtige Ergebnis zu erkennen (2/5 statt 1/5). Die Frage ist also somit objektiv leichter, man kann es mathematisch einfach begründen.
das stimmt nur, wenn man davon ausgeht, dass die studenten raten. das tun sie aber normalerweise nicht. daher gibt es ja auch aufgaben, die weit unter 10% aller prüflinge richtig beantworten, obwohl die statistische chance beim raten ja bei 20% liegt.
dazu kommt: auch wenn die chance rein statistisch bei den 2/5 aufgaben höher liegt, richtig zu kreuzen, dann ist die chance bei allen prüflingen trotzdem gleich. warum soll man nun die belohnen, die es "nicht mal geschafft haben, die leichten aufgaben richtig zu kreuzen"? (das soll nur zeigen, dass diese argumentation auf den holzweg führt)
Ich fände die Lösung zwar toll, aber wenn die Grenze nunmal bei 60% liegt, können sie die nicht einfach runtersetzen. Es gäbe dann nur die Lösung, dass man sagt: Für alle gibt es 320 Punkte und die, die die 7 Aufgaben nicht richtig haben, bekommen einfach diese Punkte nicht. Ob das gerecht ist... Um diesen Leuten entgegenzukommen wird nun die individuelle Grenze variiert.
die grenze ist ja nicht gottgegeben. natürlich kann man sie runtersetzen. man müsste das nur in die prüfungsordnung schreiben. :-) bei anwendung der gleitklausel (wie bei bisher fast allen physika) liegt sie ja auch nich bei 60%.
grüßle
->Sandman
09.10.2011, 15:01
"nehmen wir theoretisch mal an, 319 fragen würden aus der wertung genommen (NUR THEORETISCH). dann hätte man bestanden, sobald man nur eine (die gewertete frage) richtig hat. mit 191 punkten würde man aber durchfallen, wenn man die entsprechende frage falsch hat. wäre das fair? ich denke nicht. nach der bestehenden regelung wäre das aber vollkommen in ordnung. was all die jahre wieder passiert, ist nur eine abgeschwächte variante dieses beispiels!"
EDIT: das beispiel von mir ist falsch, natürlich hat man mit 191 punkten auch bestanden. man hätte aber mit 1 punkt die gleiche note wie mit 320, was, nun ja, auch nicht ganz fair wäre.
die 319 fragen interessieren dann ja aber auch (erstmal) keinen... du hast dann eben 0 von 1 frage richtig... also 0%... nötig sind aber noch immer 60%... oder eben weniger... mit der gleitklausel... hm, wer weiß, je nach referenzgruppe hätten dann ja vielleicht doch alle bestanden... ;)
Hoffen wir einfach, dass das IMPP es irgendwann mal schafft, alle Fragen und Antworten so zu formulieren, dass gar keine Fragen mehr aus der Wertung genommen werden... dann hat diese Diskussion auch endlich ein Ende. :)
dann hat diese Diskussion auch endlich ein Ende. :)
eben nicht... denn dann würde das forum überflutet mit sätzen wie
"SKANDAL... brutaler nachteil für mich, weil früher hatte man ja den vorteil, weil fragen rausgenommen wurden und das ist sau unfair, weil bei uns keine rausgenommen wurden und ich so mit 150 punkten keine chance mehr hatte zu bestehen"
leofgyth77
10.10.2011, 15:05
:-top
mir ist ein noch schöneres, anschauliches beispiel eingefallen:
nehmen wir theoretisch mal an, 319 fragen würden aus der wertung genommen (NUR THEORETISCH). dann hätte man bestanden, sobald man nur eine (die gewertete frage) richtig hat. mit 191 punkten würde man aber durchfallen, wenn man die entsprechende frage falsch hat. wäre das fair? ich denke nicht. nach der bestehenden regelung wäre das aber vollkommen in ordnung. was all die jahre wieder passiert, ist nur eine abgeschwächte variante dieses beispiels!
Dein angeblich schöneres und anschauliches Beispiel ist - verzeih mir bitte die unfreundliche Wortwahl - hanebüchen, infantil und darüber hinaus auch noch absolut unzutreffend, weil du das Prinzip des NTA nicht verstanden hast und offenbar auch nicht verstehen willst.
Aber egal:
Wenn 319 Fragen eliminiert wurden, hätte derjenige, der exakt jene eine Frage richtig hat, selbstverständlich bestanden. Was denn auch sonst? Für ihn gilt nur die eine Frage als gestellt, also hat er (in seinem ganz kleinen, eigenen Examen) 100% richtig. Ist nach meinem Verständnis der ÄApprO eine flauschig warme, kuschelige Eins. (Ein dämlicher Knallkopf wäre er m.E. trotzdem, siehe übernächster Absatz)
Wer jetzt aber 191 richtig hat, aber die eine nicht-eliminierte Frage richtig, hat nicht 191 / 320, sondern 191 von 192. Die eliminierten, falsch beantworteten Fragen zählen ja nicht. Die eliminierten, aber richtig beantworteten Fragen zählen. Also 1 (die eine eindeutige Frage) plus 191 (die richtig beantworteten, eliminierten) = 192.
Und 191 von 192 ist auch ne Eins.
Und zwar eine noch flauschigere, wärmere, kuscheligere als bei dem dämlichen Knallkopf aus deinem Beispiel, der bei 319 (!!!) Fragen doppelte Chancen hatte, wenigstens richtig zu raten.
Schließlich hatte er jeweils zwei mögliche richtige Antworten zur Auswahl. Selbst bei den dussligen IMPP-Fragen ist das kein Zufall mehr, das wäre wirklich wahre Blödheit. (Und m.E. müsste es selbst bei rechnerischen 100% richtig eindeutig zum Durchfallen qualifizieren, NTA hin oder her)
Mal was anderes.
Wenn ich deine Posts hier richtig verstanden habe, fehlen dir nach NTA ein oder zwei Punkte zum Bestehen. Dann kann ich absolut verstehen, dass du stinkwütend bist. Ehrlich. Wer sollte es dir verübeln, dass du dich aufregst?
Aber bitte hör auf, über ein System zu motzen, das du nicht verstanden hast und das sogar darauf ausgelegt ist, dir in Grenzfällen eventuell den einen Punkt zu bescheren, mit dem du gerade noch bestehst.
Es ist ätzend, frustrierend, enttäuschend, durchs Schriftliche zu rauschen.
Wenn ein Punkt zur Bestehensgrenze fehlt, ist es um so schlimmer.
Aber es ist eines in keinem Fall.
Es ist nicht unfair.
Unfair wäre es, wenn die Bestehensgrenze absolut wäre.
->Sandman
20.10.2011, 21:10
ok, das beispiel war nicht optimal, bereinigt. infantil ist übrigens ein schönes wort. man sollte nur aufpassen... oh, hier hast du 2 fehler gemacht:
Wer jetzt aber 191 richtig hat, aber die eine nicht-eliminierte Frage richtig, hat nicht 191 / 320, sondern 191 von 192.
1) in meinem beispiel ging es darum, was passiert, wenn man 191 fragen richtig hat, die eine nicht eliminierte aber NICHT richtig. schon gut, ich weiß ja was du meinst.
2) wer, wie du schreibst, 191 fragen inklusive der einen richtig hat, hat nicht 191/192 richtig sondern auch 1/1 denn: der NTA wird nur angewandt, wenn man dadurch eine bessere note bekäme als ohne. in dem fall also nicht.
du meintest natürlich das richtige, dass der 191 mann mit 191/192 auch seine 1 bekommt. ich versteh dich also korrekt, du findest es total tofte dass jemand der 190 punkte mehr hat als der volltrottel (das hast du ja scharfsinnig erkannt) mit einem punkt die selbe note bekommt? nur weil das IMPP grandios vesch1ssen hat? das kannst du zwar erzähln aber ich glaubs dir nicht, sorry.
achso und danke für die empathie aber ich hab das physikum bestanden. ich hab nur sowas wie eine abneigung gegen ungerechtigkeit. meine grundaussage bleibt: mit glück kann man eine bessere note bekommen als jemand, der in der ursprünglichen klausur besser gekreuzt hat. meines erachtens sollte ne prüfung aber so wenig wie möglich mit glück zu tun haben. (ja, ein bißchen glück ist immer dabei. es ist aber eben ein unterschied zwischen "mist, grade die seite hat im löffler gefehlt" und "mist, das IMPP hat gerade die fragen, die ich ausnahmsweise mal konnte verk4ckt").
cloud765
21.10.2011, 09:33
achso und danke für die empathie aber ich hab das physikum bestanden. ich hab nur sowas wie eine abneigung gegen ungerechtigkeit. meine grundaussage bleibt: mit glück kann man eine bessere note bekommen als jemand, der in der ursprünglichen klausur besser gekreuzt hat. meines erachtens sollte ne prüfung aber so wenig wie möglich mit glück zu tun haben. (ja, ein bißchen glück ist immer dabei. es ist aber eben ein unterschied zwischen "mist, grade die seite hat im löffler gefehlt" und "mist, das IMPP hat gerade die fragen, die ich ausnahmsweise mal konnte verk4ckt").
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