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Abendstern
05.09.2003, 23:49
War Mittwoch auf ner Abschiedsfeier von einer alten Kollegin....es ist auch eine Mutterschafturlauberin gekommen.Ihr Kind ist jetzt 10 Monate , kann sich danke ihres Tragetuches, was sie IMMER nutzt nicht mal vom Bauch auf den Rücken drehen.Das Kindel durfte nicht auf der Wiese krabbeln , da es sich dabei evtl. die Hose beschmutzen könnte................DAS wird mal ein Muttersöhnchen 1.Güte.......der Kleine darf nix. Es könnten ja Dreckflecken óder (Gott behüte dieses Kind) ein blauer Fleck oder ein anderes Aua entstehen..........
Und der Kleine hat den ganzen lieben langen tag die selbe Aussicht......Mutters Brust. DAS prägt fürs Leben ;)

DerBlinde
06.09.2003, 00:12
Original geschrieben von Abendstern
...Und der Kleine hat den ganzen lieben langen tag die selbe Aussicht......Mutters Brust. ...

Ich find's gut! :D

Abendstern
06.09.2003, 00:35
Das war klar........aber ob Du auch DIESE Aussicht genießen würdest, das ist eher fragwürdig....... ;) :D

Abendstern
06.09.2003, 00:37
Original geschrieben von DerBlinde
Ich find's gut! :D

und bei Deiner Körpergröße und Deinem Gewicht müsste man erst mal die "Mutter" finden , die Dich den ganzen Tag an der Brust im Tragetuch schleppen könnte ;) :-p

DerBlinde
06.09.2003, 03:54
Original geschrieben von Abendstern
und bei Deiner Körpergröße und Deinem Gewicht müsste man erst mal die "Mutter" finden , die Dich den ganzen Tag an der Brust im Tragetuch schleppen könnte ;) :-p

Uärgs... klingt nach irgendwelchen schrägen Woody-Filmen, Riesentitten, etc... :o :rolleyes:

Abendstern
06.09.2003, 05:33
Original geschrieben von DerBlinde
Uärgs... klingt nach irgendwelchen schrägen Woody-Filmen, Riesentitten, etc... :o :rolleyes:
......sehe ich mir eher selten an .................:-p ;)..aber du anscheinend ! ;)

RS-USER-Alter Schwede
06.09.2003, 07:02
Original geschrieben von Abendstern
......sehe ich mir eher selten an .................:-p ;)..aber du anscheinend ! ;)
wieso - einmal ansehen reicht doch und man weiß, woran man ist. ;)
Ich kann mich an die 70er Jahre erinnern. Da wurden die Säuglinge gestillt, selbst wenn sie schon Zähne hatten und manche Mütter haben auch damals schon ihre Kinder am Körper getragen und keine Sekunde aus den Augen gelassen. Vermutlich wird es manche Geschichten in jeder Generation geben.
Auch wenn ich mir die neue mit gemischten Gefühlen anschaue. Jedoch haben sich unsere Großeltern unsere auch mit Argwohn angesehen. Nein - früher hätte es das nicht gegeben. Früher sind wir noch barfuss 10 km jeden morgen zur Schule gegangen, nachdem wir die Kühe gemolken und den Stall ausgemistet hatten.... :rolleyes: :-p

Klinikpförtner
07.09.2003, 00:30
Das ganze nennt man auch "Muttersyndrom"
So sind Mütter nun mal.
Kaum ist das Kind da,verändern sie sich schlagartig.
Wenn es ginge würden sie ihre Kinder steril verpacken.
Solchen Müttern sollte man "Kinderkriegen " verbieten.

DerBlinde
07.09.2003, 00:36
Nur weiss man das meist nicht vorher... ;)

Abendstern
07.09.2003, 01:50
ohhh.......da hatten wir so unsere Suspekte.......;)

SchwesterA
07.09.2003, 11:20
Also, ich muss sagen, dass ich trotz aller anderen Probleme mit meiner Mutter (die in ihrer Beziehung zu meinem saufenden Stiefvater liegen) eine sehr lockere und tolerante Erziehung hatte... Manches war vielleicht nicht so ganz der Hit, eine dreijährige nachts um 2 in der Kneipe oder ne vierjährige,die das Bauprinzip eines Joints kennt (ich kann´s nimmer!!!) sind schon etwas heftig, aber ich wage von mir zu behaupten, dass ich keine bleibenden Schäden davongetragen habe! Aber ich hatte in fast allem, was ich getan hab, die Unterstützung meiner Mutter, ich durfte fast alles ausprobieren (sie hätte ja soooo gerne nen Joint mit mir geraucht als ich 16 war.... ;) ) Ich musste nie fragen, wann ich zu Hause sein muss, sondern hab ihr gesagt, ich hab vor, dann und dann zu kommen und meist war das okay. Und ich war meistens pünktlich! Dadurch, dass sie schon früh wieder arbeiten gegangen ist als ich klein war, hab ich schnelll gelernt, mein Leben selbst in die Hand zu nehmen - und genau das ist was, was vielen Jugendlichen heutzutage abgeht.

In meinem Umkreis gibt es derzeit viele mit kleinen Kindern und ich finde es furchtbar, dass der häufigste Satz, den diese Mütter zu ihren Kindern sagen "Lass das, das tut weh" ist.... Mir gehts wie Feuerblick, ich hoffe, dass ich das anders mache! Und dass ich jemanden finde, der mir dabei auf die Finger klopft!

Eine Freundin von mir hat 4 Söhne zwischen 9 und 16, die erziehen sich teilweise echt gegenseitig - und sie lässt sie, auch wenn sie sich mal prügeln oder streiten. Sie sagt immer, auch die Kleinen müssen lernen, mit den Konsequenzen zu leben, und wenn das halt ne Ohrfeige vom Grossen ist, dann ist es das halt. Aber es funktioniert dann auch. Bei anderen Freunden von un, wo sich die Mutter in jeden Streit einmischt, kriegt die kleine Schwester (9Jahre) von ihrem grossen Bruder (11 Jahre) dann halt heimlich eine auf´s Maul und wenn sie sih beschwert, grad noch mal.... :(

Naja, wir haben das Kinder kriegen in Planung und ich hoffe echt, dass ich das alles so mache, wie ich mir das vornehm, wissen tut man´s nämlich erst hinterher..... :rolleyes:

DerBlinde
07.09.2003, 11:29
Ich habe es gehaßt, immer für den Scheißdreck meiner Geschwister verantwortlich zu sein.
Das gegenseitige Erziehen kann auch Nachteile haben.

(Aber egal, ich glaube, die haben schlimmer gelitten ;) :D)

SchwesterA
07.09.2003, 12:00
DAS Problem hatte ich nie.... :(

RS-USER-rettungshamster
07.09.2003, 12:18
Da hier Kindheitserinnunerungen gefragt sind...fang ich mal an in meinem Gedächtnis zu kramen.
Nun, prägend für mich war gewesen, das ich immer Haustiere hatte. Gespielt habe ich mit meiner Schwester im Garten, dort gab es einen Geräteschuppen, der zum Hasenstall umfunktioniert wurde. Dort beherbergten wir an die 23 Hasen, die wir bei schönem Wetter immer auf der Wiese haben hoppeln lassen. Das einfangen hinterher gestaltete sich immer als sehr zeitaufwendig ;) .
Ansonsten hab ich an meine Kindheit keinerlei guten Erinnerungen. Meine Eltern nahmen sich nie die Zeit für uns beide, die wir gebraucht hätten. Die einzige Art von Zuwendung bestand bei meinem Vater darin mich körperlich zu züchtigen...Details erspare ich mir und euch an dieser Stelle. Meine Schwester war in unserer Familie der auserkorene Liebling. Was klar war, weil sie stets den Weg des geringen Wiederstandes gegangen ist und immer zu allem Ja und Amen gesagt hat. Das gefiel meinem Vater, der in regelmäßigen Abständen von meiner Schwester Honig ums Maul geschmiert bekam. Wenn mir das dann zuviel wurde, bekam sie von mir ein paar auf´s Maul. ;) Von den Charaktären sind wir so unterschiedlich wie man es als Menschen nur sein kann. Das ich nicht den Weg der "schiefen Bahn" gegangen bin, wundert mich bis heute noch.
In der pubertierenden Zeit trennten sich dann unsere Wege. Sie kam zu meiner Stiefmutter und ich in ein Kinderheim. Dort hatte man nicht viel Zeit für uns Jugendliche, weil die Gruppe aus überwiegend Kleinkindern bestand, die die ganze Aufmerksamkeit der Erzieher forderten. Unsere Freizeitgestaltung bestand darin nach der Schule vor dem Gymnasium auf deren Schülern aufzulauern um diese zu verprügeln, Saufgelage im Stadtpark und noch so vieles mehr, was in der Gesellschaft nicht gerade angesehen war.
Was Heimintern abgegangen war, führte bestimmt auch zu einem Teil dazu bei, dass ich damals enz aggressiv war. Dieses Problem löste sich aber dann als ich mit 17 von dort ausgezogen bin.

Heute bin ich stolz darauf um die Dinge die ich für mich selbst erreicht habe....ob beruflich oder privat.
Betrachte ich heute meine Schwester....26 Jahre alt, keinerlei Ausbildung (auch nicht die Absicht eine zu machen), sie hat einen überaus cholerischen Lebensgefährten und seit Anfang diesen Jahres ein Kind.

Retrospektiv betrachtet, war mein Leben alles andere als angenehm. Aber das hat mich nicht davon abgehalten etwas daraus zu machen, auch wenn es einige Jahre in Anspruch genommen hat.
Ich bin sicher nicht stolz auf das was ich getan habe, aber im nachhinein, bin ich dankbar für jeden einzelnen Tag an dem ich diese Erfahrungen gesammelt habe...heute weiß ich das ich auf dem richtigen Weg bin.

SchwesterA
08.09.2003, 10:38
Ja, so ähnlich geht´s mir auch. Ich hab zwar selbst nie Prügel bekommen, aber dafür seit meinem 5. Lebensjahr mitbekommen wie meine Mutter von meinem Stiefvater geschlagen wurde - und trotzdem war und ist er der Grösste für sie. Ich kann und will das nicht verstehen und daraus resultierend hab ich mittlerweile sehr wenig Kontakt zu meinen Eltern. Ich habe immer gedacht, ich muss alles geheim halten, damit andere mich nicht verurteilen für das, was bei meinen Eltern abgeht. Erst als ich meinen jetzigen Mann kennengelernt habe, habe ich gelernt, dass das eine wenig mit dem anderen zu tun hat. So schlimm diese Erfahrungen für mich waren (dass ich sehr viel durfte war wohl so ne Art Entschuldigung seitens meiner Eltern - oder aber ne Art Gleichültigkeit, ich weiss es nicht), so denke ich mittlerweile trotzdem, dass sie wichtig für mich waren, denn nur dadurch bin ich der Mensch geworden, der ich bin. Ich habe irgendwann mein Leben selbst in die Hand genommen anstatt mich, wie meine Mutter, darauf zu verlassen, dass schon irgendwer kommt und mich aus der Schei55e wieder rauszieht. (Sie ist übrigens immer noch mit meinem Stiefvater zusammen, angeblich ist er trocken und schlägt sie nicht mehr, aber seit ich ausgezogen bin, erzählen die mir noch mehr Mist als früher...)

Ich hätte nur gerne nen grossen Bruder gehabt....

DerBlinde
08.09.2003, 13:11
Ist schon merkwürdig....
Jetzt fange ich einen Thread darüber an, wie gut, cool und einfach klasse es früher war und insbesondere natürlich wir selber (:D) und was passiert?
Hier werden irgendwelche Horrorgeschichten aus Kindertagen zum Besten gegeben.
Witzige Kehrwendung... ;)

Die Führungsnull
08.09.2003, 14:27
Was schon komisch ist. Normalerweise erinnert man sich eher an die glücklichen Momente und auch das schrecklichste Erlebnis verliert etwas von seinem Schrecken.

Mir fällt auf jeden Fall kein ereignis aus meiner Kindheit ein, das ich als Horror bezeichnen würde. Höchstens meine ersten tanzversuche. Und die auf einer Bühne vor 400 Gästen bei einem Schützenball.

RS-USER-rettungshamster
08.09.2003, 14:40
Hier werden irgendwelche Horrorgeschichten aus Kindertagen zum Besten gegeben.


Wie das Leben so spielt ;) :-p

der Irritator
08.09.2003, 14:48
von der furchtbaren Kindheit zu erzählen, scheint z. Zt. überall "in" zu sein. Wenn einer anfängt, weiß plötzlich jeder was noch schlimmeres zu erzählen. ;)

RS-USER-rettungshamster
08.09.2003, 14:52
Hab es nicht nötig mit meiner Biographie Maulaffen feil zu halten...diese Version ist immer noch die humanste. Aber wie soll ich was positives berichten wenn es nichts gab ??? ;) :)


Schwamm drüber....;)