Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ein bis´l zum nachdenken....
RS-USER-schmoelzi
10.10.2003, 14:47
Die Diskussion das die heutige Jugend so schlimm ist gibt es ja schon seit beginn der Menschheit.
Von den Möglichkeiten die sich einem bieten, denke ich, geht es uns auf jedenfall besser als früheren Generationen. Aber auch das ist seit Menschenbeginn immer schon so gewesen, denn ständig wird neues entwickelt, verbessert verändert um sich das Leben leichter zu machen.
Warum auch nicht. Alle die jammern das das Leben der heutigen Jungen um soviel leichter ist als das ihre, haben es doch mit Sicherheit auch leichter gehabt als ihre Eltern.
RS-USER-fruehgriller
10.10.2003, 14:48
Ach Gott bin ich da falsch verstanden worden, SORRY!!!
Wie sags nur, wie es gemeint war??
Gemeint wars als Lob, als bestätigung dafür, das nur weil immer wieder neue Gedanken zur Lösung alter probleme beitragen. Um bei dem Beispiel Kino zu bleiben:
Irgendwann hat doch bestimmt jemand, der als Kind immer hinter einem Großen Menschen saß die Idee gehabt, und Kinoreihen ansteigend gemacht. Aber eben als er alt genug, bzw Erwachsen war. Das meinte ich mit dem enstehen von Fortschritt. Deswegen dürfen die jungen aber trotzdem in den ansteigenden Sitzreihen platz nehmen, ohne Kritik zu ernten.
Was manche Auswüchse dieser jetzigen Geneartion angeht, gebe ich euch recht.
Es fällt einem als Elternteil wirklich schwer, seinen Kindern die richtigen Werte zu vermiteln, und den Kinder (meine sind 4 & 6 J) fällt es schon schwer, diese im täglichen Leben zu befolgen oder umzusetzen, weil sie evtl die einzigen sind, die dies tun wollen.
Und sei es nur so einfache Sachen wie Grüßen und respekt gegenüber Älteren, Gerechtigkeit, Fairness usw.
Aber deswgen die heutige Jugend zu verdammen finde ich nicht richtig.
Schon Plato hat IMHO über die Verweichlichung der Jugend gejammert. (Nein, Plato ist nicht der Grieche um die Ecke;) )
Auch hier findet mann jugendliche, die verantwortungsbewußt, sozial angagiert und Fair sind.
Ich hoffe, ich hab damit richtigstellen können, was ich meinte.
Grüße
RS-USER-schmoelzi
10.10.2003, 14:54
Jetzt hab ich, was du meintest und stimme deinem letzte n Post vollkommen zu.
11/32-Klatscher
10.10.2003, 15:00
Original geschrieben von schmoelzi
Jetzt hab ich, was du meintest und stimme deinem letzte n Post vollkommen zu.
Ich auch..grins...
Und finde..allein diese Diskusion ...war es schon wert den beitrag hier rein zu setzen..
sicherlich ist der Brief/Mail ein wenig überspitzt provokant...
aber vielleicht sogar beabsichtigt...:-p
Schön aber , das so regsam daran diskutiert wird..finde ich gut:peace:
RS-USER-schmoelzi
10.10.2003, 15:10
Ja, manchmal wird hier auch ernsthaft diskutiert! :D:D:D:D
Kontrolletti
10.10.2003, 15:16
Zum Thema "Erziehung" möchte ich noch anmerken, dass nicht an allem stets die Eltern schuld sind, die schlechte Kindheit, die falsche Erziehung. Irgendwann ist man erwachsen und muss sein Leben selbst in die Hand nehmen. Mit einem bißchen gesunden Menschenverstand kann ich Dinge selbst beurteilen.
RS-USER-schmoelzi
10.10.2003, 15:22
Natürlich sind nicht an allem die Eltern schuld. Aber sie prägen durch einen Teil genauso wie Schule, Freude, Umfeld, usw. Klar muss man selbst entscheiden ob das der richtige Weg für einen ist, nur fällt es in bestimmten Situationen entscheidungsunfreudigen, eher nicht nachdenkenden Menschen leichter vorgezeigte Verhaltensmuster zu übernehem anstatt sich zu fragen ob das auch wirklich das wahre ist.
RS-USER-Claudi
21.08.2004, 15:46
ich weiß - ein Uralt-Thread. Eigentlich wollte ich was in ein anderes schreiben, das besser gepasst hätte, aber ich kann den thread, den ich meine nicht mehr wieder finden.
Also - als alter Geschichtsfan habe ich kürzlich ein Buch über das Leben im Mittelalter gelesen. Folgende Aussage fiel mir auf:
Dass auch das Mittelalter Mühe mit den Jugendlichen haben konnte, darf unterstrichen werden.
"Der Bub hält es nirgends aus, er wechselt die Lehrstellen, heute in der Buchhaltung, morgen im Schreinerhandwerk, ein frecher, trutziger, bockiger Bursch, das sind die Prädikate, mit denen das väterliche Tagebuch ihn unter anderem belegt."
(Quelle: Alltagsleben im Mittelalter von Otto Borst)
Das ganze stammt aus dem 15. Jahrhundert. :-p
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