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Abendstern
13.02.2004, 07:13
Original geschrieben von Rippenspreizer
Als Arzt muss ich tragischerweise auch Verantwortung in deren Bereichen übernehmen - das gilt umgekehrt zB. nicht wirklich...
Naja - et klappt ja irjendwie, wa?
Gruss und gute Nacht,
Daniel
Wenn Du meinst :rolleyes: .................wie schon erwähnt --> Durchführungsverantwortung.................
Intensivling
13.02.2004, 19:04
Original geschrieben von Rippenspreizer
Ich lese so oft: "Seid nett zu uns, ohne uns (Plege) wird´s schwer für euch" - Schonmal andersrum gedacht? ?
Daniel
Ja, ein Traumleben auf Station .... aber mal ehrlich... du hast schon recht... wobei ich glaube 1 TZag ohne Arzt lässt sich einfacher kompensieren als 1 Tag ohne die Pflege !
RS-USER-Hoffi
13.02.2004, 19:12
und was ist mit den patienten? wenn ihr die einfach mal weglässt?
silver tabby
14.02.2004, 14:08
Original geschrieben von Hoffi
und was ist mit den patienten? wenn ihr die einfach mal weglässt?
Das nenn ich mal ne gute Idee!Allerdings wirds einem schnell langweilid, so ganz ohne Action etc... Meint ihr nicht?
DerBlinde
17.02.2004, 16:47
Wieso? Dann habe ich endlich mal genügend Zeit für meine Forschung und Karriere ;)
RS-USER-schmoelzi
17.02.2004, 17:22
Original geschrieben von silver tabby
Das nenn ich mal ne gute Idee!Allerdings wirds einem schnell langweilid, so ganz ohne Action etc... Meint ihr nicht?
Das finde ich nicht. Wenn ich mich an meine Zeit im Krankenrevier zurück erinnere, war es ohne Pat. am schönsten. War dort zwar als RS hatte eigentlich nur Pflegende aufgaben. Vorallem bei Diensten am WE war ich froh, wenn sich kein Pat. hat blicken lassen.
silver tabby
17.02.2004, 20:26
@Blinder: ok, was forschung angeht, stören patienten und stationsarbeit sicher häufig. und mir macht grundlagenforschung auch spass, aber dann brauch ich nicht medizin studiéren, sondern sollte lieber bio oder so was machen
@schmoelzi: naja, in der pflege kann ich es auch gut verstehen... ich bin auch immer froh, wenn ich der schwester sagen kann, sie möge den patienten erst mal unter die dusche schieben...
DerBlinde
17.02.2004, 20:53
Achwas, da stören Patienten nicht. Das ist ja alles "afterworks"... Da störrt nur das "Arbeitszeitgesetz" ;)
silver tabby
17.02.2004, 22:19
Original geschrieben von DerBlinde
Achwas, da stören Patienten nicht. Das ist ja alles "afterworks"... Da störrt nur das "Arbeitszeitgesetz" ;)
Gibts sowas etwa in USA??? *GRINS*
DerBlinde
18.02.2004, 06:52
Ich bin schon wieder in Good Old Germany ;)
Original geschrieben von Rippenspreizer
Wieso? Frauen studieren doch nur Medizin, damit sie hinterher ihre Männer besser verstehen :-p
Ich lese so oft: "Seid nett zu uns, ohne uns (Plege) wird´s schwer für euch" - Schonmal andersrum gedacht? Ich denke, das sollte Hand in Hand gehen. Und genauso, wie es doofe Ärzte gibt, laufen auch eine ganze Menge dummer Pfleger/Schwestern da draussen rum. Als Arzt muss ich tragischerweise auch Verantwortung in deren Bereichen übernehmen - das gilt umgekehrt zB. nicht wirklich...
Naja - et klappt ja irjendwie, wa?
Gruss und gute Nacht,
Daniel
Also... mit gegenseitigem Respekt seh ich da gar kein Problem drin :-)
Was mich in der Klinik störte, sind AiPler, die einen wirklich als Dienstbote behandelt haben; und Stationsdocs, die einen auf "bester Freund" machen (wobei ich generell skeptisch bin, wenn das ganze Team auf "große Familie und alle befreundet" macht...).
Am liebsten arbeite ich in interdisziplinären Teams; in denen sich jeder ensptr. Fachwissen/Erfahrung (v.a. bei "älteren" Pflegekräften hakts oft daran, daß die ihrer "das war schon immer so"- Einstellung mehr vertrauen als den studierten Jungspunden) einbringen kann und eben der gegenseitige Respekt vorhanden ist. Gemeinsam fürn Patienten! DEM gehts nämlich schlecht, sonst wär er (zumindest so zu 90%) nicht hier "bei uns" !
Allerdings gibts da für ALLE Menschen so ein klasse Mittel dagegen, wenn man mal was in den falschen Hals bekommt oder mit jmd net so "gut kann":
Miteinander reden :)
Es is noch keinem ein Zacken aus der Krone gebrochen, wenn ne Mißstimmung angesprochen wurde !;)
Was mich in dem Rahmen mal interessiert:
Gibt im Medizinstudium eigentlich Kommunikationsseminare ?
Sprich, bringt den werdenden Ärzten mal jmd Schulz von Thun nahe, Kommunikationsmodelle usw ?
RS-USER-Hoffi
18.02.2004, 08:15
Original geschrieben von Xaxis
mal jmd Schulz von Thun nahe, Kommunikationsmodelle usw ?
*arghh* ich kann den namen nimmer hören
silver tabby
18.02.2004, 08:18
@Blinder: Oh, nicht mehr in Amiland? Hast du dich denn schon wieder eingelebt oder trauerst du noch um die alte Zeit?
@Xaxis: nein, bislang ist Kommunikation absolutes Brachland. Es gibt so was wie Ethik in der Medizin, aber Kommunikation gibt es nur sehr wenig und in ausgewählten bereichen. Die Pädiatrie hat ein Seminar "Giving bad news- Überbringen von Hiobsbotschaften" eingeführt... einen halben Tag lang, mehr geht net...
@ silver tabby:
Deckt sich mit dem, was mir "vor langer Zeit" fertig gewordene Docs sagen - is doch eigentlich ein absoluter Fehler, oder net ?
Zumindest wenns klar ist, daß man am "lebenden Objekt" arbeiten möcht, und net in die Pathologie geht - da gehört sowas dazu
findet das Xax
Original geschrieben von Hoffi
*arghh* ich kann den namen nimmer hören
Ähm ? :confused:
silver tabby
18.02.2004, 08:31
Original geschrieben von Xaxis
@ silver tabby:
Deckt sich mit dem, was mir "vor langer Zeit" fertig gewordene Docs sagen - is doch eigentlich ein absoluter Fehler, oder net ?
Zumindest wenns klar ist, daß man am "lebenden Objekt" arbeiten möcht, und net in die Pathologie geht - da gehört sowas dazu
findet das Xax
Eigentlich schon... Ich meine, ich bin eigentlich ein sehr offener Mensch, der gut mit den meisten auskommt. Aber manchmal stehst du einfach wie Ochs vorm Berg und weisst einfach nicht mehr, was du noch sagen sollst... Und ich denke, ich bin noch halbwegs einfühlsam. Andere, die ich so erlebt habe, sind da noch mehr überfordert und das macht es nicht leichter...
Und einige, die überhaupt keine Menschenkenntnis bzw. Einfühlungsvermöge haben, haben aber (Gott sei Dank) schon gesagt, dass sie lieber in die Patho wollen...
RS-USER-Hoffi
18.02.2004, 08:50
Original geschrieben von Xaxis
Ähm ? :confused:
och ich dachte anfang letzten semesters mal ich tu mir rethorik an, als vorlesung, und nach dem jedes zweite wort des vortragenden von thun war hat es mir gereicht... :-p
ich hab aus trotz auch keines der bücher angerührt
Original geschrieben von Hoffi
och ich dachte anfang letzten semesters mal ich tu mir rethorik an, als vorlesung, und nach dem jedes zweite wort des vortragenden von thun war hat es mir gereicht... :-p
ich hab aus trotz auch keines der bücher angerührt
Hm, also die Miteinander reden Trilogie für Rhetorik zu verbraten ist in meinen Augen ein Armutszeugnis :-((
Ich bin absoluter Fan von der "Anatomie der Nachricht" :)
Hat mir damals einen sehr sehr guten Denk- und Entwicklungsanstoß gegeben...
kann Dir - wanns Di intressiert - a paar Sachan dazua mailn, ohne THUN ;-)
RS-USER-Hoffi
18.02.2004, 08:58
das wär cool
RS-USER-Kräuterhexe
18.02.2004, 09:35
Hat man deshalb so wenig in der letzten Zeit von Dir gelesen?:)
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