Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Pflegemanagement Studium
KofferschleppEngelchen
04.03.2004, 10:04
Hey ihrz....
Macht einer von euch vielleicht schon zufällig dieses Studium?
Hab mich nämlich jetzt schon so mehr oder weniger dazu entschlossen nach m Abi (in 3 monaten *juchuuuu*) ne Krankenschwesterausbildung zu machen und danach das Studium "Pflegemanagement".
Habe mich gestern mal im Internet kundig gemacht, was da so alles verlangt wird und so. Unteranderem schrieben sie auf manchen seiten, dass das Studium nur 6 Semester dauert, auf anderen wiederum soll es 8 dauern. Also das was das so alles stand und was die da von mir wissen wollen, u.a. VWL und BWL, was ja so nun gar nicht meine Sache ist, macht mir ja jetzt schon so richtig Angst sowas anzufangen. Klingt nach knallhartem Studium ohne wenn und aber.
Nur andererseits hat mir gestern auch nen Bekannter erzählt, dass ne Freundin von ihm auch sowas studiert und die Leute da wohl nur am chillen und feiern sind, also dass es im prinzip alles so locker vom Hocker abgeht....
Wie ist es denn nun wirklich? Hat man trotzdem ne Chance, auch wenn man sich nicht so wirklich für das ganze Wirtschaftssystem und BWL mit den ganzen Kalkulationen, interessiert bzw. da nie so wirklich durchsteigt??
Naja, vielleicht kommt das noch in den nächsten 3-4 jahren bis zum Studium.... ich wills hoffen....
Nun erzählt mal was ihr so darüber wisst bzw selber erfahren habt! Das würde mich echt ne ganze Ecke weiter bringen.....
Schanke Dön schon mal im Voraus!
RS-USER-Hoffi
04.03.2004, 10:08
naja zum studium allgemein kann ich nur sagen, das es immer eine partyfraktion gibt, deren noten dann auch dem entsprechend sind, dann die fraktion die nur hart lernt, und dann jene die einen mittelweg finden.
ein studium hat, wenn man es ernsthaft betreibt immer was mit harter lernarbeit zu tun. und auch damit, dass man in bereiche vordringt die einen nicht unbedingt interessieren. aber da muss man durch, später wird man froh sein, das eine oder andere "neben der spur" gelernt zu haben.
RS-USER-Nufragnich
04.03.2004, 10:25
Original geschrieben von KofferschleppEngelchen
Hey ihrz....
Also das was das so alles stand und was die da von mir wissen wollen, u.a. VWL und BWL, was ja so nun gar nicht meine Sache ist, macht mir ja jetzt schon so richtig Angst sowas anzufangen. Klingt nach knallhartem Studium ohne wenn und aber.
Moin!
Es gibt ja auch noch andere Studiengänge im Bereich der Pflege:
Pflegewissenschaft und Pflegepädagogik. In beiden Fällen kommst Du wohl ohne BWL aus. Wenn Du Dich aber für die Managementebene interessierst, gehören betriebswirtschaftliche Kenntnisse einfach dazu. Wenn da eher nicht so Dein Ding ist (wäre meines auch nicht :o ) dann solltest Du eher einen anderen Studiengang wählen. Und dann gibt es ja auch immer noch die "grundständischen" Pflegestudiengänge. Die kannst Du studieren, ohne vorher eine Ausbildung in diesem Bereich gemacht zu haben.
Aber wie schon gesagt, eine Partyfraktion wird du in jedem Studiengang finden...:-p
KofferschleppEngelchen
07.03.2004, 12:51
Hmmm.... also eigendlich wollte ich ja schon gerne direkt das Management machen. Hatte mir ja vorher eigendlich gesagt ich will keine Büroarbeit machen, aber denke, dass man da später vielleicht doch n bisschen besser verdienen könnte. Und wenn mir der Bürokram dann irgendwann zu trocken ist, stell ich mir eben nen zweiten Manager ein und gehe wieder zeitweise in die praktische Pflege über, so wie ich es ursprünglich immer wollte.
Meint ihr man kann, wenn man das Management Studium angefangen hat und bei der BWL und VWL Sache zu scheitern droht, in die Pedagogik oder woanders hin wechseln? Oder müsste man da noch mal komplett von vorne anfangen?? Wär ja echt scheiße, wenn man schon 2 Jahre hinter sich hat und dann alles für die Katz' war....
Ach mannooo... wieso ist das alles so kompliziert.... Aber sowas will ich (zumindest momentan) auf jeden Fall machen, denn in der Pflegebranche hat men Zukunft, bei den demographischen Bewegungen momentan. Naja... aber mal schaun,... vielleicht geht mein Interesse in 3 Jahren nach meiner Schwesternausbildung in ne andere Richtung und/oder ich werde doch Hebamme oder so... :)
Intensivling
07.03.2004, 14:55
Original geschrieben von KofferschleppEngelchen
Hmmm.... also eigendlich wollte ich ja schon gerne direkt das Management machen. Hatte mir ja vorher eigendlich gesagt ich will keine Büroarbeit machen, aber denke, dass man da später vielleicht doch n bisschen besser verdienen könnte. Und wenn mir der Bürokram dann irgendwann zu trocken ist, stell ich mir eben nen zweiten Manager ein und gehe wieder zeitweise in die praktische Pflege über, so wie ich es ursprünglich immer wollte.
Meint ihr man kann, wenn man das Management Studium angefangen hat und bei der BWL und VWL Sache zu scheitern droht, in die Pedagogik oder woanders hin wechseln?
Also ich möchte dir deinen Ehrgeiz nicht nehmen und ich finde es Klasse das du etwas pflegetechnisches studieren magst, ABER es wird sicher sehr schwer fallen von dem Manager wieder zurück in die praktische Pflege zu kommen, denn wie du sicherlich weißt ist es schnell passiert das man ausm Büro nicht mehr mitbekommt was auf den Stationen läuft und was sich alles ändert.
Aus dem Grund hält es mich auch weiter davon ab irgendwas in Richtung Pflege zu studieren, weil ich nicht den Bezug verlieren mag und ich viel nachholen müsste um wieder praktisch am Pat. arbeiten zu können.
Also bleib ich weiter auf Station und soooo schlecht verdient man da ja auch nicht ... nun ja als PDL und dergleichen sicher mehr, aber das ist ne andere Geschichte :D
KofferschleppEngelchen
07.03.2004, 16:50
Hmmm.... naja... ich spinne mir ja momentan so einigen Kram zusammen, wie das später alles laufen wird.
Meine Gedankenkette wäre bis jetzt: FSJ-- Krankenschwester-- Pflegemanagement-- 2-3 Jahre Berufserfahrung-- mit 30 dann nen Pflege-/Altenheim oder betreutes Wohnen aufmachen. Allerdings etwas kleiner, dafür aber mit mehr Möglichkeiten intensiver auf die Patienten und "Insassen" einzugehen..... Klingt ja alles so einfach und rosarot, aber ich weiß, dass es warscheinlich nicht so laufen wird... aber schön wärs schon...
Und dann hätte ich mir auch vorgenommen von Anfang an mich neben der Büroarbeit auch selbst um die Patienten zu kümmern. Dann muss ich eben nen zweiten oder dritten Bürofutzi einstellen der mich etwas entlastet, damit ich die Nähe, Kontakt und Beziehung zu meinen Leuten nicht verliere....
Klingt das alles zu sehr abgehoben oder wäre das irgendwie zu schaffen, wenn auch mit viel Grück?? Vielleicht hab ich das ja...:) *hoff*
SchwesterA
07.03.2004, 20:50
Also, ein Kollege von mir studiert Pflegemanagement an der Fachhochschule in Freiburg. Das, was die dort anbieten ist ein sog. berufsbegleitender Studiengang und man muss meines Wissens mind. 50% in ner Pflegeeinrichting arbeiten. Mein Kollege z. B. arbeitet mit 64% und findet das eigentlich gut. Er hat teilw. Studienwochen, wo er ganz in FR ist und vor kurzem war er weg zu nem Praktikum bei ner Pflegedienstleitung von nem grösseren Haus. Ausserdem schaut er sich grad nach ner anderen Teilzeitstelle um im Bereich Verwaltung oder so, demnach denke ich, muss man, vor allem speziell in dem Studiengang, doch wohl nicht zwingend in der Pflege arbeiten. Aber das kann ich ihn auch noch mal frage, wenn ich wieder arbeite und ihn zufällig in diesen letzten 6 Wochen noch seh..... ;)
Ich selbst bin am Studiengang Pflegepädagogik interessiert und da finde ich es äussert wichtig, den Praxisbezug durch "gleichzeitiges" Arbeiten nicht zu verlieren. Naja, das wird sich jetzt alles um ein par Jährchen verschieben, wer mich hier kennt, weiss ja, dass ich grad mehr mit Familienplanung beschäftigt bin... ;)
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