Rettungstiger
16.03.2004, 18:07
Also, der Patient wird nochmals kurz durchgecheckt. Außer einer leichten Abschürfung am Bauch, vermutlich durch Gurt, scheint der Patient ansonsten unverletzt. Die Wunde wird mit einem Verbandstuch steril abgedeck und der Patient auf Trage in den RTW verbracht, wo er auch noch ein Stiffneck und 4l sauren Stoff über Nasenbrille erhält. Mittlerweile ist der Notarzt ebenfalls da.
Der Patient kann zum Unfallhergang keine Angaben machen. Er gibt an einen kompletten Filmriss zu haben und sich gar nicht daran erinnern zu können wie er zu dem Bauernhof gekommen ist. Er weiß nur noch, dass das Auto von der Straße abgekommen ist und dann kann er sich nur noch dran erinnern stark am Hals geblutet zu haben und da er wusste, dass da irgendwo ein Weiler ist, hat er sich einfach selbständig auf den Weg gemacht. Zeitlich ist er überhaupt nicht orientiert, also er weiss nicht wie lange der Unfall her ist und was für ein Tag ist. zur Person ist er orientiert.
Da meldet sich aber auch schon die Leitstelle und berichtet von einem VU in der Nähe und fragt ob unser Einsatz was damit zu tun hat, was wir bejahen. Die RLST hat Meldung über einen VU, etwa 1,5KM entfernt von unserer Einsatzstelle, mit mehreren Verletzten, einmal eingeklemmt. Alarmiert werden: ELRD, zwei weitere RTW, first Responder aus näher liegender Gemeinde und unser NEF, nachdem dies als abkömmlich gemledet wurde
Der NA gibt folgende Anweisung an uns:
- Zwei großlumige Zugänge mit Kristalloider Lösung
- Paspertin i.v. gegen die mittlerweile vom Patienten geäußerte Übelkeit
- Dormicum (genaue Dossierung der Medis ist mir jetzt leider nicht mehr bekannt)
RR auf 140 Palp, SpO2 98%
NA verabschiedet sich und fährt weiter.
Wir führen Behandlung fort, ein Zugang 2,1mm, einer 1,3 in Handrücken und Unterarm, Blutabnahme, Medis.
Mitlerweile geht vom alarmierten first responder und dem Nef folgende Meldung aus: Einmal Polytrauma eingeklemmt, zweimal leicht mit Prellungen und HWS.
Wir bieten uns an noch einen der leicht Verletzten aufzunehmen und fahren die Unfallstelle an.
Ein PKW ist in einer linkskurve von der Fahrbahn abgekommen und mit der rechtenseite gegen einen Baum geknallt (unser Pat saß hinten rechts).
Es ergibt sich folgende Situation:
unser Pat. 1:männlich, 17 Jahre, Klaffende tiefe Halsschnittwunde, verd. SHT I°
eingekl. Pat.2(vorne rechts) : männlich, 16 Jahre, verd. SHT I°, verd. HWS, Thoraxtrauma, verd. Abdominaltrauma.
(Pat. hat übrigens überlebt, Diagnosen im KH: Commotio, Schleudertrauma, Rippenserienfraktur rechts, Pneumothorax rechts, Leberruptur, Schlüsselbeinfraktur rechts, Handgelenksfraktur rechts)
Pat. 3: männlich 17 Jahre, verd. Knieprellung rechts, verd. HWS Schleudertrauma (bei uns im RTW, bekommt noch Stiffneck und Kältekompresse)
Pat. 4: männlich 16 Jahre, verd. HWS Schleudertrauma, leichte Schmerzen BWS, verd. Thoraxprellung --> von first responder betreut wartet auf dritten RTW.
So, was fällt auf???
Der Patient kann zum Unfallhergang keine Angaben machen. Er gibt an einen kompletten Filmriss zu haben und sich gar nicht daran erinnern zu können wie er zu dem Bauernhof gekommen ist. Er weiß nur noch, dass das Auto von der Straße abgekommen ist und dann kann er sich nur noch dran erinnern stark am Hals geblutet zu haben und da er wusste, dass da irgendwo ein Weiler ist, hat er sich einfach selbständig auf den Weg gemacht. Zeitlich ist er überhaupt nicht orientiert, also er weiss nicht wie lange der Unfall her ist und was für ein Tag ist. zur Person ist er orientiert.
Da meldet sich aber auch schon die Leitstelle und berichtet von einem VU in der Nähe und fragt ob unser Einsatz was damit zu tun hat, was wir bejahen. Die RLST hat Meldung über einen VU, etwa 1,5KM entfernt von unserer Einsatzstelle, mit mehreren Verletzten, einmal eingeklemmt. Alarmiert werden: ELRD, zwei weitere RTW, first Responder aus näher liegender Gemeinde und unser NEF, nachdem dies als abkömmlich gemledet wurde
Der NA gibt folgende Anweisung an uns:
- Zwei großlumige Zugänge mit Kristalloider Lösung
- Paspertin i.v. gegen die mittlerweile vom Patienten geäußerte Übelkeit
- Dormicum (genaue Dossierung der Medis ist mir jetzt leider nicht mehr bekannt)
RR auf 140 Palp, SpO2 98%
NA verabschiedet sich und fährt weiter.
Wir führen Behandlung fort, ein Zugang 2,1mm, einer 1,3 in Handrücken und Unterarm, Blutabnahme, Medis.
Mitlerweile geht vom alarmierten first responder und dem Nef folgende Meldung aus: Einmal Polytrauma eingeklemmt, zweimal leicht mit Prellungen und HWS.
Wir bieten uns an noch einen der leicht Verletzten aufzunehmen und fahren die Unfallstelle an.
Ein PKW ist in einer linkskurve von der Fahrbahn abgekommen und mit der rechtenseite gegen einen Baum geknallt (unser Pat saß hinten rechts).
Es ergibt sich folgende Situation:
unser Pat. 1:männlich, 17 Jahre, Klaffende tiefe Halsschnittwunde, verd. SHT I°
eingekl. Pat.2(vorne rechts) : männlich, 16 Jahre, verd. SHT I°, verd. HWS, Thoraxtrauma, verd. Abdominaltrauma.
(Pat. hat übrigens überlebt, Diagnosen im KH: Commotio, Schleudertrauma, Rippenserienfraktur rechts, Pneumothorax rechts, Leberruptur, Schlüsselbeinfraktur rechts, Handgelenksfraktur rechts)
Pat. 3: männlich 17 Jahre, verd. Knieprellung rechts, verd. HWS Schleudertrauma (bei uns im RTW, bekommt noch Stiffneck und Kältekompresse)
Pat. 4: männlich 16 Jahre, verd. HWS Schleudertrauma, leichte Schmerzen BWS, verd. Thoraxprellung --> von first responder betreut wartet auf dritten RTW.
So, was fällt auf???