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RS-USER-Hoffi
05.08.2004, 12:18
Original geschrieben von schmoelzi
So ungelegen kam den D der Krieg ja gar nicht und der Ö Kaiser wollte ja eigentlich eh nicht so recht, wenn ich mich da richtig an meinen Geschichtsunterricht erinnere.

der krieg kam iemanden ungelegen, selbst die engländer und franzosen sind mit begeisterung in den krieg gezogen

David Seemayer
06.08.2004, 09:47
@ Gonzo

Klar, es sind in der Vergangenheit schreckliche Dinge passiert, doch müssen sich das spätere Generationen noch hinhalten lassen? Außerdem kann man sich zum Positiven ändern und darf auch andere auf ihre Fehler hinweisen!

@ Hoffi

Deine Shift-Taste klemmt!

RS-USER-gonzo
06.08.2004, 23:50
Original geschrieben von David Seemayer
@ Gonzo

Klar, es sind in der Vergangenheit schreckliche Dinge passiert, doch müssen sich das spätere Generationen noch hinhalten lassen? Außerdem kann man sich zum Positiven ändern und darf auch andere auf ihre Fehler hinweisen!


ne das ist klar!!!

ich fühle mich auch nicht schuldig was damals passierte, und klar haben die anderen länder auch fehler begangen, ich meinte nur das ich das verstehe.

RS-USER-Bärentöter
07.08.2004, 10:43
komplexes Thema; meines Erachtens haben sich die Deutschen (nicht "die Nazis", alle haben ihre Rolle als Rädchen gespielt) sich den Haß ihrer Nachbarn redlich verdient. Nennenswerten Widerstand gegen Hitler gab es nie, wenn überhaupt erst dann, als sie gesehen haben, daß es den Graben runtergeht. Also ist jeder, der nicht konkret Widerstand geleistet hat, mitverantwortlich für alle Schandtataen des Hitler-Regimes. Nennt es von mir aus Kollektivschuld.... Und sagen sie mir nicht, sie hätten nichts gewußt, "Mein Kampf" hatte eine Auflage von 50 Mio. Und diese Verantwortung mußten sie dann tragen, sei es mit der Vertreibung oder mit den Bombennächten. Natürlich gab es Menschenrechtsverletzungen auf allen Seiten, die benes-Dekrete sind auch völkerrechtlich nicht in Ordnung, aber ich habe ein gewisses Verständnis für die Tschechen, die das selbsternannte Herrenvolk aus ihrem Territorium vertrieben haben. Und jetzige Grenzen sollte man nicht in Frage stellen. Welcher Altsudete würde da noch etwas aufbauen wollen. "Entschädigt" sind sie schon von unserer Regierung worden.
Und auch wir jüngeren müssen uns der Geschichte bewußt sein, die Mechanismen die Hitler damals an die Macht gebracht haben, funktionieren auch heute noch.

RS-USER-schmoelzi
07.08.2004, 11:02
Original geschrieben von Bärentöter
Nennenswerten Widerstand gegen Hitler gab es nie, wenn überhaupt erst dann, als sie gesehen haben, daß es den Graben runtergeht.
Den gab es durchaus, Anschläge wurden laufend geplant, nur das von Staufenberg ist den meisten bekannt.
Außerdem muss man ja mal sehen, wie die Leute in die Partei geholt wurden. Ersten es gab nach dem Krieg wieder Arbeit, in den Vereinen wurde auch vorgegaukelt, dass alles besser wird und nicht zu vergessen die Propaganda, die in unheimlichen Ausmaß funktioniert hat. Mal ehrlich, wieviel Normalbürger wussten von den KZ.

Original geschrieben von Bärentöter
Und auch wir jüngeren müssen uns der Geschichte bewußt sein, die Mechanismen die Hitler damals an die Macht gebracht haben, funktionieren auch heute noch.
Das wag ich zu bezweifeln, sollte nciht eine so verhernde Wirtschaftskrise stattfinden wie damals. Auch denke ich, dass das Demokratiebewusstein doch etwas ausgeprägter ist, als damals, war man doch die Monarchie "gewöhnt" und wusste mit der Freiheit Demokratie nicht allzuviel anzufangen. Lässt sich doch bemerken, dass Faschistoide Partein damals überall überhand nahmen.

MatthiasKlemens
07.08.2004, 11:27
Original geschrieben von Rettungshund
Wie wärs mit nem Treffen in Essen? Das ist ja mittig.

D:-)

also da hab ich auch noch nen wörtchen mitzureden......essen ist ganz und garnicht mittig......

<-----------wohnt ganz genau in der mitte, und weiss das daher....

:cool:

RS-USER-Bärentöter
07.08.2004, 11:42
Original geschrieben von schmoelzi
Den gab es durchaus, Anschläge wurden laufend geplant, nur das von Staufenberg ist den meisten bekannt.
Außerdem muss man ja mal sehen, wie die Leute in die Partei geholt wurden. Ersten es gab nach dem Krieg wieder Arbeit, in den Vereinen wurde auch vorgegaukelt, dass alles besser wird und nicht zu vergessen die Propaganda, die in unheimlichen Ausmaß funktioniert hat. Mal ehrlich, wieviel Normalbürger wussten von den KZ.

Das wag ich zu bezweifeln, sollte nciht eine so verhernde Wirtschaftskrise stattfinden wie damals. Auch denke ich, dass das Demokratiebewusstein doch etwas ausgeprägter ist, als damals, war man doch die Monarchie "gewöhnt" und wusste mit der Freiheit Demokratie nicht allzuviel anzufangen. Lässt sich doch bemerken, dass Faschistoide Partein damals überall überhand nahmen.


von den KZs wußten alle, aber die Wirklichkeit konnte oder wollte sich keiner vorstellen. Laß eine Wirtschaftskrise kommen und einen geschickten Demagogen, der sagt, die Ausländer (als Analogon zu den Juden) nehmen uns die Arbeit weg, dann halte ich das immer noch für möglich. Zwar haben wir jetzt relativ (!) freie Medien, aber die Masse liest und schaut doch nur Trash. Übrigens, wie Haßkampagnen auch heute noch funktionieren, sah man erst bei "Florida-Rolf"

RS-USER-schmoelzi
07.08.2004, 11:57
Original geschrieben von Bärentöter
Laß eine Wirtschaftskrise kommen und einen geschickten Demagogen
Lieber nicht, aber die hab ich ja angeführt als möglichen Grund.
Das verstärkt dann schon den wunsch nach einer starken Führungsperson, keine Frage. Ich drau mich deshalb auch die Behauptung aufstellen, je ärmer ein Land ist, desto glaubiger (egal welcher Weltreligon) sind dessen Einwohner.

RS-USER-DerDings
07.08.2004, 13:15
zum 1. WK - meines wissens wars so das Ö-U einfach mal schnell in serbien einmarschieren wollten - was den russen nicht gepaßt hat. als bündnisspartner deutschland dann mitgemischt hat, mußten die natürlich gleich auch noch engeland und frankreich den krieg erklären...

zum 2. WK - niemand der in/um einem KZ gewesen war hatte eine ahnung was dort von statten geht. mein, mittlerweile leider verstorbener großonkel, war eine weile lang als wehrmachtssoldat in Polen und wurde dann an die westfront verlegt - die hatten nicht mal den HAUCH einer ahnung...
das stichwort ist sicher "medien" - goebbels hatte es leicht, die bevölkerung zu verblenden - es gab ja tatsächlich NUR die NS Medien, wen wundert's da, dass ein SS Battalion REIN aus jugendlichen bestand, die alle, leut aussagen alliierter truppen, fanatisch gekämpft haben ?

das ganze funktioniert auch heute noch, meiner meinung nach wird es im großen stil besonders von den sog. "Linken" betrieben (und faßt mich jetzt bitte nicht als rechts auf, rechnete mich früher selbst zu den linken, mittlerweile krieg ich einen schreikrampf wenn ich diese parolen-skandierer höre Do you need a slogan to define whats on your mind?)
aktuelles beispiel: die filme von Michael Moore... ich fand "Bowling for columbine" auch spitze, seine bücher sind witzig und auch "Fahrenheit 9-11" werd' ich mir ansehen: aber das ist kein doukemtarfilm, sonder stilistisch schon eher als Propaganda zu betrachten...
auch beim thema "feindbild" können sie stolz auf sich sein... die wahlbeteiligung bei usneren präsidentschaftswahlen (Anm.: der BP wird in Ö vom volk gewählt) hat ein irrsins tief erreicht - während auf z.B. FM4 großartig immer wieder über amerikanische politik gelästert wird... klar - amerika ist dermaßen mächtig, das es uns irgendwie alles was angeht, aber erstmal sollte man vor der eigenen haustüre kämpfen.

anderes beispie: guantanamo sollte in Ö kein allzugroßes thema sein, solange es Traiskirchen gibt

menschen sind nunmal leicht zu beeinflußen, dass einzige mittel dagegen ist meiner meinung nach ein hohes maß an Bildung, insbesondere in geschichte, denn wie singt shirley bassey nochmal ? "It's all just a little bit of history repeating" - 's ist lange her, dass den menschen kulturell mal was neues eingefallen ist...

El Mosquito
07.08.2004, 19:22
@Hoffi
Fehler in deiner Logik endeckt:

Sieger schreiben Geschichte und machen die Regeln und nicht die Verlierer.

Ein paar andere Beispiele aus meinem Umfeld:
Es gibt keine Entschaedigung fuer die Sudamerkanischen Ureinwohner die im Spanischen Imperium umkamen oder versklavt wurden, ebenso haben die Nachfahren der "Grosgrundbesitzer" die bei Zusammenbruch des Imperiums ihre Laenderein verloren nichts bekommen. Spanien bekam nach dem WK II keine Hilfe aus dem Marshall-Plan (warum nicht ?).

Gibraltar ist immernoch Britisch, Perpignan Franzoesisch und das Baskenland auf 2 Staaten verteilt.

@DerDings
wie recht du hast: Wenn ich da an die lezten Wahlen in Spanien denke: Landeswahl: Hohe Beteilung (wegen der Anschlaege)
EU-Wahlen: was ist das
Prasidentschaftswahlen Real Madrid: Gehen wir lieber personlich hin fals das mit der Briefwahl nicht klappt, selbst das Mitglied Nr. 1 hat sich hinschleppen lassen.

Und wer die Medien kontrolliert kontroliert die Massen (oder wer liest schon die ganzen Richtigstellungen).

RS-USER-schmoelzi
07.08.2004, 21:15
Original geschrieben von El Mosquito
Und wer die Medien kontrolliert kontroliert die Massen (oder wer liest schon die ganzen Richtigstellungen).
Da fällt mir nur ein:

Alle Hirne stehen still, wenn Hansi Dichant es so will!
Die Hektiker (Ö Kabarettisten)

Jener Herr Dichant ist Herausgeber der Kronenzeitung, dem wohl Auflangenstärksten Blatt, das aber nicht durch objektivität und Qualität besticht. Di Ö Bildzeitung halt.

RS-USER-DerDings
10.08.2004, 14:18
Original geschrieben von schmoelzi
Di Ö Bildzeitung halt.
nur dicker :grins:

RS-USER-schmoelzi
10.08.2004, 15:20
Also mit noch mehr Platz für Schwachsinn halt.