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Hunter_INT
27.10.2005, 14:53
Original geschrieben von Hörbird
Gegenfrage: Wie hast Du es beschrieben? Und warum ?

Also ich habe es so beschrieben:

Das Pfortadersystem führt das Nährstoffreiche Blut der Bauchorgane zur Leber wo es sich in Kapillaren aufteilt und sich mit dem Ateriellen Blut der Leberarterien vermischt. Es passieren einige Chemische Prozesse und anschließend sammelt sich das Blut in der Lebervene V. Hepatica und geht dann durch die V. Cava inferior zum Atrium Dextrum!!

wie warum??? *am kopf kratz*

Hörbird
27.10.2005, 15:02
Original geschrieben von Hunter_INT
Also ich habe es so beschrieben:

Das Pfortadersystem führt das Nährstoffreiche Blut der Bauchorgane zur Leber wo es sich in Kapillaren aufteilt und sich mit dem Ateriellen Blut der Leberarterien vermischt. Es passieren einige Chemische Prozesse und anschließend sammelt sich das Blut in der Lebervene V. Hepatica und geht dann durch die V. Cava inferior zum Atrium Dextrum!!

wie warum??? *am kopf kratz*

O.k. Begründung hast Du schon drinnen...

Also, hab auch erstmal überlegen müssen, Pfortadersdystem kommt in meinem Examens-Lernplan erst in ein paar Tagen....

Soweit richtig, aber Du hättest noch etwas ins Detail gehen können.

Welche Bauchorgane sind es denn? Paarige oder unpaarige?
Chemische Prozesse Hättest Du definieren sollen, denn dadurch erfährt man erst warum das Blut den Umweg über die Leber nimmt.

Hunter_INT
27.10.2005, 15:04
Original geschrieben von Hörbird
O.k. Begründung hast Du schon drinnen...

Also, hab auch erstmal überlegen müssen, Pfortadersdystem kommt in meinem Examens-Lernplan erst in ein paar Tagen....

Soweit richtig, aber Du hättest noch etwas ins Detail gehen können.

Welche Bauchorgane sind es denn? Paarige oder unpaarige?
Chemische Prozesse Hättest Du definieren sollen, denn dadurch erfährt man erst warum das Blut den Umweg über die Leber nimmt.

Deswegen! Also das hatten wir nicht! nur die allgemeine Funktion! Aber das ist doch dann so ganz unspeziell richtig oder???

Weil die Bauchorgane fangen wa am Mittwoch am Studientag an!

Jetzt gehts in die Praxis!!

Hörbird
27.10.2005, 15:10
Original geschrieben von Hunter_INT
Deswegen! Also das hatten wir nicht! nur die allgemeine Funktion! Aber das ist doch dann so ganz unspeziell richtig oder???

Weil die Bauchorgane fangen wa am Mittwoch am Studientag an!

Jetzt gehts in die Praxis!!
In der Leber werden die Nährstoffe verstoffwechselt: Eiweiß wird umgebaut etc....

Und es ist das Blut der unpaarigen Bauchorgane: Also Darm, Milz etc...

Erster Einsatzort?

Hunter_INT
27.10.2005, 15:13
Original geschrieben von Hörbird
In der Leber werden die Nährstoffe verstoffwechselt: Eiweiß wird umgebaut etc....

Und es ist das Blut der unpaarigen Bauchorgane: Also Darm, Milz etc...

Erster Einsatzort?

Innere Med. Onklogie,Hämatologie,kardiologie alles auf einer Station! War ja am Dienstag zum Schnuppertag da! Super Dienstzeiten für die ersten 2 Wochen und alle sehr nett, soweit!

Okergirl
08.11.2005, 17:50
Hi ihr lieben, brauch mal eure Hilfe. Haben so ein Kreuzworträtsel bekommen zum Thema Wirbelsäule.
Zwei begriffe fehlen mir noch:bewegliche Verbinung zwischen Kreuz-und Darmbein
_ _ _ _ S A_ _ _L _ _ _ E_ _

und dann nochFachbegriff für die knöchern verwachsenen Sakralwirbel
_ S _ _ _ R _ _

Habt ihr Ideen???

lg
sarah

Rettershrek
08.11.2005, 18:08
Original geschrieben von Okergirl
bewegliche Verbinung zwischen Kreuz-und Darmbein
_ _ _ _ S A_ _ _L _ _ _ E_ _
Fachbegriff für die knöchern verwachsenen Sakralwirbel
_ S _ _ _ R _ _
Habt ihr Ideen???
Meine Idee wäre:
Ileosakralgelenk

und

Os sacrum

RS-USER-Claudi
09.11.2005, 13:20
Original geschrieben von Okergirl


Habt ihr Ideen???



Ideen? Ne. Gibt nur eine richtige Lösung und die hat Rettershrek schon genannt. :-p

Okergirl
09.11.2005, 15:51
danke schön *schnell mal reinkritzel* so fertig *abgeben kann*

lg
sarah, mit ner dicken beule am schädel

Hunter_INT
16.11.2005, 15:38
Ach ja nur als Info! die beschreibung des Pfortadersystems war in der Klausur genauso wie hier und hatte volle Punktzahl gebracht! nur zur Info!

MfG der Hunter!!

Hörbird
16.11.2005, 15:43
Original geschrieben von Hunter_INT
Ach ja nur als Info! die beschreibung des Pfortadersystems war in der Klausur genauso wie hier und hatte volle Punktzahl gebracht! nur zur Info!

MfG der Hunter!!

Na, dann ist doch spitze - uns macht man gerade Angst, weil wir wohl jedes kleine Detail im Examen nenen müssen!

Hunter_INT
17.11.2005, 14:13
Original geschrieben von Hörbird
Na, dann ist doch spitze - uns macht man gerade Angst, weil wir wohl jedes kleine Detail im Examen nenen müssen!

häftig, aber das schaffst du, hast doch wie man hier sieht ne menge auf dem kasten!

Ach ja am 14. Dezember kommt die nächste Klausur!

RS-USER-Sanitoeter
07.08.2006, 22:54
Hmmmm jetzt ist man schonmal ausgelernt und dann ist hier alles eingeschlafen *grummel*


AUFWACHEN ;)

deAnNy
13.08.2006, 19:23
Ich bin Schülerin und werde mir extra für dich eine Frage überlegen ^^ :cool: :cool: :D ;)

RS-USER-Blaumeise
16.09.2006, 10:22
Ich hätte da einmal eine allg. Frage auf Lager:

Es kommt vor, dass es Personen mit Verletzungen wie z. B. Knie angestossen, Finger eingeklemmt, Fuss "vertrampelt"... kurze Zeit später plötzlich ziemlich schwindlich,schwarz vor den Augen, schlecht und unwohl wird.

meine Frage:Wieso/ Was genau läuft da im Körper ab, resp. was ist die Ursache (der Sz?). Zudem scheint wir, dass nicht alle Leute gleich reagieren (?)

Ich könnte mir gut vorstellen, dass der BD seine Finger im Spiel hat, aber warum?resp. was bringts?.
*Wie gesagt, es geht um "unblutige" Verletzungen, also nix mit Hypovolämie +Co *


lg Bm

RS-USER-apoplex
16.09.2006, 17:38
Bei diesen Zuständen hat tatsächlich der Blutdruck seine Finger im Spiel.
Zumeist handelt es sich um Fehlregulationen im vegetativen Nervensystem, kann z.B. durch Ekel, Schmerz .... ausgelöst werden.
Durch dias VNS werden (neben vielen anderen Dingen) auch die Gefäßweiten und der Herzschlag reguliert. Überwiegt der Parasympathikus, erweitern sich die Gefäße (Blut "versackt", der Blutdruck fällt) und das Herz schlägt langsamer (geringeres HZV), hierdurch entsteht eine Sauerstoffunterversorgung (zuerst im Gehirn), die dann Schwindel, Sehstörungen bis hin zur kurzzeitigen Bewusstlosigkeit ("Ohnmachtsanfall") auslösen kann.
Therapie ist meist hinlegen, kurz die Beine anheben, normalisiert sich normalerweise innerhalb weniger Sekunden. Falls die Lage nicht geändert werden kann (z.B. wegen laufender Behandlung) kann man medikamentös mit einem Vasopressor (z.B. Akrinor (R)) und ggfl. mit einem Parasympatholytikum (Atropin) gegensteuern.

RS-USER-Blaumeise
30.10.2006, 18:20
Kaum frisst mein Computer die angebotenen Cookies wieder, habe ich auch schon wieder eine Frage. Also, wer weiss was, hat Nerv und Zeit zu antworten:

Hatten kürzlich in der Nacht einen Pat. mit V.a. auf Lungenödem auf Station. Im Gespräch am Morgen sagt meine Kollegin mitten im Stess:"... sicher gab ich dem in dem Zustand nicht auch noch was zum Inhalieren (Ventolin+Atrovent)...bla bla bla..." Habe dann nachgefragt, weshalb und warum- es folgte schnell noch irgendwas von "schäumen wie Brausetablette und Salz"- und weg war sie -- Aha, alles klar......

:confused: kann mir das jemand in einer langsameren Version nochmals erklären...?

Lg Bm

RS-USER-apoplex
30.10.2006, 20:28
Original geschrieben von Blaumeise
Kaum frisst mein Computer die angebotenen Cookies wieder, habe ich auch schon wieder eine Frage. Also, wer weiss was, hat Nerv und Zeit zu antworten:

Hatten kürzlich in der Nacht einen Pat. mit V.a. auf Lungenödem auf Station. Im Gespräch am Morgen sagt meine Kollegin mitten im Stess:"... sicher gab ich dem in dem Zustand nicht auch noch was zum Inhalieren (Ventolin+Atrovent)...bla bla bla..." Habe dann nachgefragt, weshalb und warum- es folgte schnell noch irgendwas von "schäumen wie Brausetablette und Salz"- und weg war sie -- Aha, alles klar......

:confused: kann mir das jemand in einer langsameren Version nochmals erklären...?

Lg Bm
Ventolin hat den Wirkstoff Salbutamol, Atrovent Ipratropiumbromid, diese beiden Medikamente sind typische Medikamente zur Bronchodilatation, wie es bei obstruktiven Atemwegserkrankungen sinnvoll ist, um verengte Bronchien zu weiten und so das Ausatmen zu verbessern.
Bei einem Lungenödem liegt das Problem anderswo, dabei entsteht das LÖ zumeinst aufgrund von einer Linksherzinsuffizienz, es staut sich Blut in den Lungengefäßen zurück, Flüssigkeit tritt in das Lungengewebe. Aber auch Rauchgase und andere Gifte können durch eine Veränderung (erhöhte Durchlässigkeit) des Gewebes ein LÖ verursachen.
Aufgrund des völlig anderen Mechanismus ist die Therapie auch anders, "Asthmamedikamente" helfen nicht, stattdessen wird die Atmung mittels Sauerstoffinhalation (erhöhter Sauerstoffanteil, größeres Diffusionsgefälle), ggfl. unter Überdruck (CPAP) und, falls man damit nicht auskommt durch künstliche Beatmung nach Intubation aufrechterhalten, beim cardialen LÖ wird Flüssigkeit aus dem Körper ausgeschwemmt (Diuretika, z.B. Furosemid), die Herzkraft gestärkt (Katecholamine) und Nitrate zur Entlastung des Herzens gegeben.

RS-USER-Blaumeise
30.10.2006, 20:45
so wie ich das damals verstanden habe, gäbe es irgendeine Reaktion in der Lunge durch die Inhalationsmedi (u.a ist das Wort "Salz" gefallen...)wodurch sich SCHAUM in der Lunge bildet- natürlich sehr zum Nachteil des Patienten(!)...:( Habe ich das da was falsch verstanden oder geträumt? Die Kollegin sagte das ganze nämlich so in einen Ton von wegen" Weiss doch jedes Kind, dass man Pat. mit Lungenödem kein Inhalieren geben darf..."

lg Bm

RS-USER-Blaumeise
23.12.2006, 15:27
Nächste Frage:

Sie wird meistens heiss geliebt von den Patienten - die abendliche Thromboseprophylaxe (mit Fragmin (R)(Dalteparin), Fraxiparin (R) (Nadroparin) oder was auch immer...)

Was würde passieren, wenn sie nicht s.c, sodern i.v. verabreicht werden würde? - also "zufällig" ein Gefäss angezapft werden würde...

lg Bm