Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Karriere oder Familie
Original geschrieben von hamtaro
AAAAAAAlso, wenn wir mehr CheärztINNEN hätten, wäre das Problem vielleicht geringer. Also Mädels strengt euch an. :-top Ich werd auch mein Bestes tun.
Wieso?
Pünktchen
01.05.2003, 16:36
Warum soll es besser werden???
Meinste die haben nicht die gleichen Aufgaben und nur weil sie Frauen sind brauchen sie weniger arbeiten????
Vielleicht gibts dann noch weniger Kinder :-D oder noch mehr zu tun für Sozialarbeiter und Sozialpädagogen und Erzieher, weil die Mütter keinerlei Zeit für die Erziehung ihrer Kinder haben :-notify
Arztberuf und Familie funktioniert schon an der Grenze bei zwei Berufstätigen mit Kindern...
Genau ich wünsch mir eine chefärztin...kinderlos, geschieden...die sich für meine Probleme als Mutter interessiert :-D
wer will meine chefin werden ;-)
agouti_lilac
01.05.2003, 17:03
Ich glaube, hamtaro meinte es gaaaanz anders...
...wenn es mehr Chefärztinnen geben würde, wären mehr potenzielle Mütter in Führungsebenen, wo u. a. auch entschieden wird, wie die Kinderbetreuung geregelt wird....
...so verstehe ich das zumindest...
lieben gruß, miriam :-music
Original geschrieben von Pünktchen
sich zwischen Familie und Karriere entscheiden
Hm...hat man nicht im Leben bereits eine ganze Menge erreicht, wenn man schon soweit ist, überhaupt vor dieser Entscheidung zu stehen?
airmaria
01.05.2003, 18:52
Habe da mal eine andere Frage zu diesem Thema:
Wird die Bevölkerung in Zukunft immer dümmer, weil vor allem die Akademikerinnen keine Kinder bekommen?
"Mary" airmaria
Pünktchen
01.05.2003, 20:59
@airmaria
Ganz bestimmt nicht....denn zähl doch mal die "wenigen" Akademikerinnen zusammen....und von denen sind 40 % kinderlos!!! aber wenn alle Frauen nun meinen och Karriere is wichtiger dann wirds wohl in tausend jahren in Deutschland keine geburten mehr geben :-)) :-)) :-))
In welcher Bevölkerungsschicht in Deutschland haben die Frauen denn die meisten Kinder???? :-D
Original geschrieben von Pünktchen
Genau ich wünsch mir eine chefärztin...kinderlos, geschieden...die sich für meine Probleme als Mutter interessiert :-D
wer will meine chefin werden ;-)
Ganz genau. Das meine ich doch auch.
Also es würde theoretisch vielleicht wirklich besser, wenn es denn Chefärztinnnen wären, die auch wirklich Kinder haben.
Aber es ist ja im Prinzip gar nicht an den Chefärzten über Arbeitsbedingungen zu befinden. Daher fällt das mal wieder weg.
Medimarinka
28.05.2003, 13:56
Warum muß man denn,wenn man eine Frau ist, unbedingt Kinder oder überhaupt einen Kinderwunsch haben??Man ist doch immernoch eine richtige Frau,auch wenn man nicht bestrebt ist irgendwann Mal eine Familie mit vielen süßen Babys zu haben.
Da ich auf keinen Fall mir ein Kind wünsche(auch nicht in der Zukunft),wurde ich von vielen(auch Männern)als herzlos,kalt und karrieregeil abgestempelt..
Das hat nämlich nicht das Geringste mit der Karriere zu tun...Wenn man keinen Kinderwunsch hat, so konzentriert man sich halt auf andere Dinge...wie Freunde,Familie und ebend Arbeit.
:-meinung
p.s. und den Quatsch mit der biologischen Uhr kann mir keiner einreden
Original geschrieben von Medimarinka
Warum muß man denn,wenn man eine Frau ist, unbedingt Kinder oder überhaupt einen Kinderwunsch haben??Man ist doch immernoch eine richtige Frau,auch wenn man nicht bestrebt ist irgendwann Mal eine Familie mit vielen süßen Babys zu haben.
Da ich auf keinen Fall mir ein Kind wünsche(auch nicht in der Zukunft),wurde ich von vielen(auch Männern)als herzlos,kalt und karrieregeil abgestempelt..
Das hat nämlich nicht das Geringste mit der Karriere zu tun...Wenn man keinen Kinderwunsch hat, so konzentriert man sich halt auf andere Dinge...wie Freunde,Familie und ebend Arbeit.
:-meinung
p.s. und den Quatsch mit der biologischen Uhr kann mir keiner einreden
Auf jeden Fall fällst du mit dieser Einstellung aus der Norm. Es ist ein wahres Glück, dass sich diese Ansicht noch nicht vollends durchgesetzt hat; bedeutet sie doch das Ende der Verbreitung zumindest deiner Gene (mal ganz biologisch gesehen).
Ein weiteres Problem ist natürlich, dass du diese Frage vielleicht doch noch nicht definitiv beantworten kannst. Und ich halte es für ein Problem, wenn zunehmend viele Frauen mit 38 herausfinden, dass sie doch Kinderwunsch haben und dann unter Biegen und Brechen eine Schwangerschaft hervorgezaubert werden muss. Dies allein schon aus der Häufung der medizinischen Komplikationen, jedoch auch deshalb, weil es nicht besonders lustig ist, als Kind einer alten Mutter aufzuwachsen.
Selbstverständlich annerkenne ich auch die Entscheidung ledig und kinderlos durchs Leben zu gehen. Es ist einfach festzustellen, dass ein solcher Entscheid nicht immer freiwillig und nicht immer den Wunschweg darstellt - vielmehr schicksalhaft ist.
Bei der Priorisierung des Lebens auf die Arbeit, möchte ich dir wohlmeinend ans Herz legen, dass es nicht nur geschätzt wird, wenn sich jemand 250%-ig für seinen Arbeitsplatz einsetzt. Und Dank oder Annerkennung darfst du auch nicht erwarten. Jeder Arbeitnehmer ist ersetzbar. Als Familienersatz eignet sich Arbeit nicht.
Medimarinka
28.05.2003, 15:45
Natürlich ist mein Wunsch freiwillig und umso weniger würde ich mich von meinem Partner beeinflussen lassen.Und an meiner Fruchtbarkeit zweifele ich nicht..
Um sich ganz auf die Arbeit konzentrieren zu können braucht man nicht unbedingt Anerkennung,wenn man den Job liebt.
Wenn es Mal ungewollt passieren sollte,dann würde ich meine Entscheidung vielleicht überdenken..
aber eine Schwangerschaft ab Mitte 30ig kommt eh nicht in Frage,da es natürlich risikoreich ist.Leider ist eine Schwangerschaft bis 30 für mich auch nicht möglich, da man sich erst mit dem Studium schlagen muß und sich dann in dem Beruf etabliert.
Um Enttäuschungen zu vermeiden,wenn es in den "möglichen" 5 Jahren nicht passiert...lebe ich besser mit dem Gedanken,keine Kinder haben zu müssen.
Und meine Gene sind doch nicht perfekt genug um sie weitergeben zu müssen.... :-))
MfG
;-)
MissRaffaello
28.05.2003, 21:24
Familie hin oder her... Keine Ahnung, ob ich mir mal Kinder antun will, die Geburten, die ich bislang gesehen habe, haben mich nicht allzu sehr begeistert, also weiß ich nicht, ob ich mir das mal antun will.
Dennoch möchte ich später mal wenn möglich halbtags arbeiten und eine "flexible Arbeitsstelle" haben. Deshalb werde ich mich auch für einen Facharzt entscheiden, mit dem ich entweder in einer Klinik oder in einer Praxis (ob alleine oder angestellt) arbeiten kann. Falls es doch mal Kinder gibt, erleichtert das sicher einiges. Vielleicht ist dann auch die Oma in der Nähe zum Aufpassen...
Außerdem möchte ich mich nicht für die Arbeit und den Arztberuf "opfern", obwohl dies scheinbar von den Gesundheitspolitikern gefordert wird....
Also: Ob Familie oder Karriere? Was ist mit Freizeit und "Leben"?
Alles eine Sache der Organisation
Gruß MissR
Original geschrieben von hobbes
Selbstverständlich annerkenne ich auch die Entscheidung ledig und kinderlos durchs Leben zu gehen. Es ist einfach festzustellen, dass ein solcher Entscheid nicht immer freiwillig und nicht immer den Wunschweg darstellt - vielmehr schicksalhaft ist.
Mein Reden! Ich denke (wie ich schon hier (http://www.medi-foren.de/showthread.php?s=&threadid=7048&perpage=5&pagenumber=5) zum Ausdruck bringen wollte), es gibt genügend Menschen, denen die Möglichkeit, eine Familie zu gründen, schicksalhafter und mehr oder weniger zufälliger Weise verwehrt bleibt.
Und trotzdem: jedem das Seine. Niemand muss oder sollte Kinder bekommen; gesellschaftliche Pflichten gibt es in diesem Zusammenhang nicht! Das wär ja auch noch schöner. Wer keine Kinder will, bekommt möglichst keine. Und das ist auch besser so. Denn wer will schon als ungewolltes Kind nachwuchsablehnender Eltern aufwachsen?!
Ich finde auch, dass das jeder für sich selbst entscheiden muss. Für mich kämen Kinder auch frühestens in 10 Jahren in Frage, dann wäre ich 32. Und ich habe persönlich nichts gegen alte Eltern, mir sind soche lieber als 23jährige, die mit ihrem eigenen Leben im Unreinen sind und das an den Kindern auslassen (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel)!
Leider ist es nun mal so, dass man sich irgendwann entscheiden muss, da mit Kindern die Karriere nun mal schlechter läuft.
Aber was ist so falsch daran, im Job und seinen Interessen aufzugehen? Wahrscheinlich heißt das aber auch auf eine Partnerschaft zu verzichten denn solche sind bestimmt schwer zu finden. Irgendwann wünscht sich einer von beiden Kinder.
Ich kann mir zur Zeit nicht vorstellen ein Jahr oder länger Haushalt und Kinder zu betreuen, ich wäre total unglücklich.
Vielleicht kommt das ja noch, die Wege des Herrn sind ja bekanntlich unergründlich.
wow, hobbes, ich finde man merkt, dass sich bei dir auch jemand (noch?) kinderloses mal fundierte gedanken macht - mehr solche medis !! :-top
naja, ich vetrete ja nach längerem gleichberechtigten medizinerdasein mit baby (beide studiert und versucht den kleinen zu jonglieren ohne dass einer sein semester verloren hätte ...) mittlerweile eher die ansicht der zeitweise klassischen rollenverteilung - weils nicht anders geht (männchen ist jetzt aip), aber auch weils mir gut tut mich mal "nur" auf haus und kind -organisation zu stürzen und dem ganzen wenigstens inhaltlich gerecht zu werden.
naja, baby no. 2 ist ja auch erst 4 wochen alt, aber baby no.1 mit seinen 4 jahren will echt input und lebensfragen beantwortet haben - da ist nix mit abschieben in kita den ganzen tag.
will nur sagen, dass ich für mich so weit bin mich gerne dieser wichtigen kleinkinderphase voll und ganz zu widmen und meine uni sehr zu reduzieren (wenige kurse belegen, kein grosses examen planen ...) - diese ersten jahre sind nicht unwichtig und wenn der grundstein für ein stabiles kinderleben (in einer beziehung, die auch noch raum hat, wo man sich gegenseitig arbeit wirklich abnimmt anstatt ständig zu diskutieren wer wie oft den müll runtergebracht hat etc.) erst mal gelegt ist fällt mir meine medizinerkarriere (wenns dann noch eine "karriere" wird *gg) wieder leichter.
schon ein 4 jähriger steht woanders als ein baby und lässt einem wieder mehr eigenleben (und findet es auch gut dass mama auch an die uni geht)...man schafft sogar ein physikum mit nem 4 jährigen.. wenn auch nur knapp *gg
will sagen, dass auch, wenn ich es ganz anders gedacht habe (nix uni zeitweise aufgeben und nur hausfrau und mutter sein) - habe ich gerade das glück auf erden: einen süssen mann, der zufrieden von der arbeit kommt und noch ne runde mit dem grossen fussball spielt, sich über gebügelte hemden freut als hätte ich ihm ein 5 gänge menü bereitet, den kleinen beschmust, weil er seinen duft bei dem ganzen klinikmief so sehr vermisst hat, mich am wochenende bekocht, weil er es sonst nicht muss - süsse und zufriedene jungs, die wirkliche familie haben und für mich die innere zufriedenheit, das alles als "meins" geschafft zu haben, mich zuhause und geborgen zu fühlen ...
und einen "job" im hintergrund, der mir zu gegebener zeit auch wieder andere inhalte bietet, weil er mir nicht wegläuft (will ja nicht 10 jahre aussetzten...)
ich kann es mir ohne meine süssen nicht vorstellen.
so, dass war jetzt etwas wirr und soll auch nicht heissen, dass hausfrau-dasein immer nur so rosig ist,
aber manchmal ist das leben einfach anders als geplant und trotzdem das glück ganz gross ...
cosma
Original geschrieben von Cosma
und einen "job" im hintergrund, der mir zu gegebener zeit auch wieder andere inhalte bietet, weil er mir nicht wegläuft (will ja nicht 10 jahre aussetzten...)
Das möchte ich sehr unterstützen. Es stellt sich die Frage, was eher davonläuft: Job oder Kinder-haben. Die Antwort liegt wohl auf der Hand.
Also ich denke, dass man beides vereinen sollte. Ich wäre nicht glücklich, wenn ich mein Abitur hätte und es nicht nutzen würde, sondern "nur" Zuhause den Haushalt machen und sich um die Kinder kümmern würde.
Ich finde, man sollte als Frau auf alle Fälle auch einen Job haben, mit dem man sich notfalls, falls der Mann dich sitzen lässt unterhalten kann. Außerdem sollte man seinen Job nicht nach kurzen Arbeitszeiten etc auswählen. Ich denke es ist einfacher später halbtags oder evt eine Zeit lang gar nicht zu arbeiten und sich voll um die Kinder zu kümmern als sich von Anfang an nur um die Kinder zu kümmern und dann irgendwann anfangen zu studieren. Wenn andere Frauen als Hausfrau glücklich sein können finde ich das scjön, aber ich könnte das nie!!!
Huhu :-)
Mich würde einmal interessieren, warum sich man sich zwischen Familie und Karriere entscheiden muss...und wofür würdet ihr euch entscheiden?
:-? Eine Frau die Karriere machen will, kann schon mal das Kinderkriegen auf unbekannte Zeit verschieben, denn welcher Chef nimmt einen schon, wenn man entweder schon Kinder hat bzw gerne in nächster Zeit welche haben möchte??? Das sind Ausfallzeiten wegen Krankheit der Kinder, Erziehungsurlaub...
Männer können derzeit noch höhere Positionen begleiten und mehr Geld verdienen und wenn nur einer in der Familie arbeiten kann, dann wohl derjenige der mehr verdient???
Kinder brauchen Zuwendung, sie brauchen eine Mutter und einen Vater...aber Überstunden und Geschäftsreisen lassen das kaum zu... :-dagegen
Also muss man sich entscheiden zwischen Karriere oder Familie...
Gruß
pünktchen :-)
Der Mann macht Karriere und ich will ne Familie :-love Wenn die Kiddis dann in den Kindergarten dürfen und die Oma mithilft, dann kommt die Karriere.
Ich möchte nicht irgendwann mal 50 sein und merken, dass ich keine Kinder kriegen kann und ich doch gerne welche gehabt hätte. Ausserdem will ich ne große Familie mit mindestens 3 Kindern und Opa und Oma sollen dann auch mitleben :-))
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