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RS-USER-Hoffi
28.03.2005, 10:24
volle zustimmung.

ich finde auch die leute schön die bei freigegebener autobahn und freier rechter spur mit 140 auf der linken fahren und selten platz machen, dich dann aber in der baustelle mit mindestens 30 zu schnell überholen.

genausowenig mag ich leute die mir im kofferraum hängen oder rechts überholen. oder die leute deren autos keinen blinker haben.

RS-USER-opus
28.03.2005, 11:09
Original geschrieben von Xaxis1
Ich glaub, daß bei keinem von uns der Schalter "ich rase in der Stadt" auf "on" steht...
Und "Geschwindigkeitsrausch" kenn ich nur von der Ducati, frühstmorgens auf der leeren Autobahn - sicher, wenn was passiert wär, hätt der RD mich von der Straße kratzen können aber nunja.... besser mich, als Zuschauer oder Passanten !

Andere gefährden kommt nicht in Frage für mich, weil cih fuchsteufelswild werd, wenn mich jmd nötigt (okay, auch wenn mich jmd nötigt mit 60 auf der schnurgeraden B8 zu fahren obwohl 100 erlaubt sind !) oder durch die Stadt/Ortschaft heizt....

Ich wollte auch niemanden zu nahe treten, mir fällt nur auf, daß Geschwindigkeit doch eine gewisse Faszination ausstrahlt. Und das trotz der unweigerlich damit verbundenen Gefahren (oh, mein ökologisches Gewissen steht ja auch immer noch auf 'stumm').

Würde man in D das allgemeine Tempolimit ausrufen, die Reaktionen wären etwa so, als wenn man den Amis ihre Waffen wegnehmen würde.

RS-USER-Hoffi
28.03.2005, 11:12
wie war, wie war.

deutschland ist halt immer noch das einzige land der welt, wo man so schnell fahren darf, wie es die verkehrslage erlaubt.


wie wäre es wenn wir nicht nur bei der dienstleistung, sondern auch im verkehr das herkunftslandprinzip einführen? mit 200 durch die schweiz oder frankreich, während die bei uns braf 120/130 fahren müssen.

RS-USER-Sani
28.03.2005, 11:34
Sobald ich jemanden "an Bord" habe, sei es Freunde, Kollegen oder Patienten, fahre ich so, dass sich diejenigen wohlfühlen. Grade auch im Einsatz, was bringt es denn, wenn ich versuche 1 min früher am Einsatzort zu sein, aber deswegen einen Unfall baue, wo nicht nur mein Leben, sondern auch das meiner Mitfahrer (und der Insassen in einem Fremdfahrzeug) geschädigt wird ?

Ausserdem ist das auch bei privaten Fahrten recht heikel, was die Haftung angeht. Es wird durch Gutachter geklärt, ob ein Unfall auch einem "Idealfahrer" passiert wäre. Ich möchte nicht bis ans Ende meines Lebens damit leben müssen, dass ich jemanden zum Krüppel oder gar tot gefahren habe und ewig dafür zahlen muss. Ich hab jetzt grade keine Lust, nach dem dementsprechenden Paragraphen zu suchen.

Ich fahre auf der Autobahn meist mit 130-140 km/h (von einigen Überholmanövern mal abgesehen), und zwischendurch (bei freier Bahn) geb ich auch mal Gas, das halte ich dann wenige Minuten und fahre dann wieder "normal". Man ist nicht wirklich vile schneller und es strengt ungemein an, mit hoher Geschwindigkeit zu fahren (okay, auch das ist natürlich abhängig vom Fahrzeug, aber auf Dauer isses wirklich kraftraubend)

Bei langen Strecken plane ich genug Zeit für Pausen (und Staus) mit ein, so dass ich selten in Zeitnot gerate. Und selbst wenn, ändern kann ichs auch nicht, dass sich ein Stau entwicklet, weil weiter vorne entweder eine Baustelle ist oder zwei (oder mehr) Autos miteinander knutschen mussten)

So, mal wieder ne Menge Text...

saddamski
28.03.2005, 12:07
Ich fahr eigentlich immer so schnell, wie es erlaubt ist.
Auch schon mal 10 km/h mehr...wenn ich es eilig habe auch schon mal 20 :D

Ob ich nun alleine fahre oder mit Freunden ist eigentlich egal. Ich halte mich ans vorgeschriebene Tempo oder passe das so an, wie es die Verhältnisse gerade erlauben.

Auch wenn das meinen Freunden schon mal nicht passt :D

Aber lieber schlecht gefahren als gut gelaufen ;)

Ausserdem hab ich immer viel Zeit und stress mich net D:-)

RS-USER-Rippenspreizer
28.03.2005, 13:07
Ich glaube einfach schon zu viele Unfälle gesehen/erlebt zu haben um mich noch mit Geschwindigkeiten oberhalb von 180 bewegen zu wollen. Mir ist natürlich auch klar, dass es bei einem Unfall keinen Unterschied macht, ob ich 140, 180 oder 230 fahre. Trotzdem; meine Schmerzgrenze ist 180 und ich halte es für wichtig, diese Selbsteinschätzung zu akzeptieren.
Einen "Kick" hat mir hohe Geschwindigkeit übrigens noch nie gegeben...

Die Diskussion "Als Beifahrer im NEF" habe ich hierher (http://www.rippenspreizer.com/forum/showthread.php?s=&postid=253052#post253052) verschoben...

adrenalinchen
28.03.2005, 14:31
stellenweise muss ich Hoffi recht geben - und ich bin dankbar, dass langsam links fahren zunehmend auch als "Verkehrsbehinderung" und "-gefährdung" ganhndet wird...... soweit.
Grundsätzlich ist sicher die Geschwindigkeit dem Verkehrsaufkommen anzupassen......... und meiner persönlichen Fitness.
Anderseits machts durchaus Spaß mal die Grenzen zu suchen... ob mit 4 oder 2 Rädern. Je nach Auto sind 220 km/h manchmal gut zu machen, bei 120 schlaf ich eher ein......
Mit dem Bike...... wird´s jenseits der 200 so unruhig um den Kopf... *g* - allerdings sind die Beschleunigungszeiten und Kurvenlage schon ..... viel lustiger - auch ohne 200 :cool:
Mit 2 fahre ich seit ein paar Jahren mind. 1 x jährlich am Ring.... aber auch dort gibt es Regeln - von wegen "schneiden" oder so dämlich Dinge :mad: .... Ist nur ein Fahrtraining mit und ohne Instruktoren....
Grundsätzlich denke ich, dass jeder das Besteben hat, sicher ans Ziel zu kommen und ich dem anderen nicht ständig vorzuschreiben habe, was er/sie wie zu tun hat und was so vernünftig und sinnvoll wäre......

oder??

Xaxis1
28.03.2005, 18:20
Original geschrieben von opus
Ich wollte auch niemanden zu nahe treten, mir fällt nur auf, daß Geschwindigkeit doch eine gewisse Faszination ausstrahlt. Und das trotz der unweigerlich damit verbundenen Gefahren (oh, mein ökologisches Gewissen steht ja auch immer noch auf 'stumm').

Würde man in D das allgemeine Tempolimit ausrufen, die Reaktionen wären etwa so, als wenn man den Amis ihre Waffen wegnehmen würde.

Also: Nachdem ich fast ein Jahr zwischen Regensburg und Stuttgart gependelt bin, weiß ich Geschwindigkeit zu schätzen !
Außerdem hab ich - teilw wg 2,5 h (!!) :-( - einen einfachen Arbeitsweg von gut 30 km... seit da auf 120 bzw 80 beschränkt ist, bin ich min 8 Minuten länger unterwegs, am Tag ne Viertelstunde... und ja, diese 8-10 Min entscheiden durchaus über das Geschau der Kindergärtnerin, wenn ich meine Kleine abhole :-(

Und was ökologisches Gewissen angeht:
Mir tut jeder unnnötige Brems- und Beschleunigungsvorgang weh... ich fahr sehr niedrige Drehzahlen, schalte zum Beschleunigen zurück... fahr meinen Astra Kombi 1,6 16 V mit Sommerbereifung im Stadt/Autobahnverkehr (ca halbe halbe) mit 6 Litern..

Ein allgemeines Tempolimit würde mich auch ärgern, weil ich nun Burgthann/Regensburg-Pendlerin bin und ungern "zuviel" Zeit auf der Autobahn verbringe (vor allem mit der Kleinen im Nacken *g). 160 tagsüber und 180 nachts bzw bei leerer Autobahn (sonntagmorgens um 6) ist für mich die optimale Reisegeschwindigkeit, auch wenn Emma dann 6,5 - 7l schluckt...

RS-USER-opus
28.03.2005, 21:25
Original geschrieben von adrenalinchen
stellenweise muss ich Hoffi recht geben - und ich bin dankbar, dass langsam links fahren zunehmend auch als "Verkehrsbehinderung" und "-gefährdung" ganhndet wird......

Obacht!
Verkehrsbehinderung ja, -gefährdung in aller Regel nein! Weil, das ist es nicht!
Dafür ist so ein Opa-Auto zu groß und von zu weit weg zu erkennen.

Wenn so jemand mit 120 einsam die linke Spur blockiert ist das zwar ärgerlich (ihr würdet euch wundern, was ich in solchen Situationen für Worte kenne....), jedoch wie derjenige, der mit 180 von hinten angeflogen kommt, zu reagieren hat, steht fest: Mit 120 hinterher mit 60m Abstand. Da so ein Auto, wie gesagt, von weitem zu sehen ist, ist das erforderliche Bremsmanöver ohne Gefahr zu bewältigen. Daher, keine Verkehrsgefährdung.
Kritisch werden solche Situationen meistens, wenn der nachfolgende Rennfahrer statt 60m 2m Sicherheitsabstand für angemessen hält, was man ja auch oft genug beobachten kann. Dann ist der Verkehrsgefährdende aber allein der Hintermann.

RS-USER-Hoffi
28.03.2005, 21:28
dito, der sicherheitsabstand muss sein.

Xaxis1
28.03.2005, 21:50
Original geschrieben von Rippenspreizer
Ich glaube einfach schon zu viele Unfälle gesehen/erlebt zu haben um mich noch mit Geschwindigkeiten oberhalb von 180 bewegen zu wollen. Mir ist natürlich auch klar, dass es bei einem Unfall keinen Unterschied macht, ob ich 140, 180 oder 230 fahre.

Ich dachte bisher schon, daß es da einen Unterschied gibt... grad zw 140 und 180... allein die Fliehkräfte und die ganzen Dinger die auf die Materialien im Auto wirken... denk schon, daß es was ausmacht am Ausmaß der Verletzungen und anderweitigen Schäden.

Rescuerambo
28.03.2005, 22:08
ich bin ganz ehrlich... ich fahre auch gerne schnell aber aus benzinpreistechnischen gründen fahre ich angepasst und sleten schneller als 140 :-p

RS-USER-opus
28.03.2005, 22:13
Original geschrieben von Xaxis1
Ich dachte bisher schon, daß es da einen Unterschied gibt... grad zw 140 und 180... allein die Fliehkräfte und die ganzen Dinger die auf die Materialien im Auto wirken... denk schon, daß es was ausmacht am Ausmaß der Verletzungen und anderweitigen Schäden.
Entscheidend ist die Geschwindigkeit beim Einschlag. Suchst du dir was hartes, stabiles aus, wie etwa Brückenpfeiler, oder so, sollte der Aufschlag je nach Fahrzeugtyp mit nicht viel mehr als 50 - 60Km/h erfolgen, wenn du noch gerettet und nicht nur geborgen werden willst. Je nach Entfernung von der Straße oder Anzahl der Schleudergänge, bremst du zwar noch ab, bei den genannten Geschwindigkeiten hast du da keine große Chance mehr, so oder so.

Je nach Unfallszenario kann aber alles passieren.

rettungsküken
03.05.2005, 13:53
ich glaub das schnellste was ich mittem corsa gefahren bin waren mal 180 auffer a3.
Aber wenn ich heim fahre, also dann meist auch autobahn fahr ich gut und gerne so 140kmh durchschnittlich, das ist noch ganz bequem und ich hab nich so mittem seitenwind und so zu kämpfen.