Abendstern
03.05.2005, 23:02
Viel schwere Unfälle im OP-Bereich sind auf eine unvollständige, unbequeme oder gar falsche Lagerung des schlummernde Anästhesisten an seinem Arbeitsplatz zurückzuführen.
Folgende Richtlinien sind unbedingt einzuhalten :
* Entschärfung aller potentieller gefährlichen Kanten und Ecken ,
insbesondere an alten Narkosegeräten, die noch nicht der
neuen Anästhesistenschutzgesetzgebung (ASGG) angepasst
sind
* Schaffung einer glatten Ablagefläche am Narosegerät
(Beispielhaft am "neuen" Narkosegerät "Cicero" )
die zumindest Kopf und einen Arm des Anästhesisten gefahrlos
aufnehmen kann ; Ausweichfläche für den Kopf kann auch der
OP-Tisch sein, allerdings Vorsicht bei mikrochirurgischen
Eingriffen, hier könnten geringe Tischbewegungen den
Operateur zu störenden Zwischenrufen stimulieren
* Polsterung empfindlicher Stellen (individuell unterschiedlich , z.B.
Sulcus N. ulnaris ) mit Lagerungswatte oder Gellagerungskissen
* Ausschließliche Verwendung von OP-Stühlen bzw. Hockern mit
weicher Polsterung (Hämorrhoiden!) und feststellbaren Rollen
(Rutschgefahr !)
* Beseitigung aller Stolperfallen (umherliegende EKG-Kabel ,
meterlange Kopfhörerkabel für Walkmänner usw. ),
die grade in der Aufwachphase dem noch nicht voll orientierten
Anästhesisten gefährlich werden könnten.
* Ausreichende Geräuschdämmung gegenüber dem OP-Feld
(dichte OP-Tücher , z.B: mit Filzbelag) verhindert sowohl
störende Einflüsse durch unerzogene Chirurgen einerseits als
auch Ausbreitung verräterrischer pharyngogener
Atemgeräusche in Richtung OP-Feld andererseits
Erhöhte Vorsicht ist bei bestimmten Operationsfächern angebracht (zb. Plastische Chirurgie, periphere Gefäßchirurgie), die von vorneherein mit einem erhöhten Somniferenzrisiko einhergehen
der Text soll wohl ursprünglich aus dem Klinikleitfaden Anästhesie von 1985 o.s. stammen
Gruß vom Stern
Folgende Richtlinien sind unbedingt einzuhalten :
* Entschärfung aller potentieller gefährlichen Kanten und Ecken ,
insbesondere an alten Narkosegeräten, die noch nicht der
neuen Anästhesistenschutzgesetzgebung (ASGG) angepasst
sind
* Schaffung einer glatten Ablagefläche am Narosegerät
(Beispielhaft am "neuen" Narkosegerät "Cicero" )
die zumindest Kopf und einen Arm des Anästhesisten gefahrlos
aufnehmen kann ; Ausweichfläche für den Kopf kann auch der
OP-Tisch sein, allerdings Vorsicht bei mikrochirurgischen
Eingriffen, hier könnten geringe Tischbewegungen den
Operateur zu störenden Zwischenrufen stimulieren
* Polsterung empfindlicher Stellen (individuell unterschiedlich , z.B.
Sulcus N. ulnaris ) mit Lagerungswatte oder Gellagerungskissen
* Ausschließliche Verwendung von OP-Stühlen bzw. Hockern mit
weicher Polsterung (Hämorrhoiden!) und feststellbaren Rollen
(Rutschgefahr !)
* Beseitigung aller Stolperfallen (umherliegende EKG-Kabel ,
meterlange Kopfhörerkabel für Walkmänner usw. ),
die grade in der Aufwachphase dem noch nicht voll orientierten
Anästhesisten gefährlich werden könnten.
* Ausreichende Geräuschdämmung gegenüber dem OP-Feld
(dichte OP-Tücher , z.B: mit Filzbelag) verhindert sowohl
störende Einflüsse durch unerzogene Chirurgen einerseits als
auch Ausbreitung verräterrischer pharyngogener
Atemgeräusche in Richtung OP-Feld andererseits
Erhöhte Vorsicht ist bei bestimmten Operationsfächern angebracht (zb. Plastische Chirurgie, periphere Gefäßchirurgie), die von vorneherein mit einem erhöhten Somniferenzrisiko einhergehen
der Text soll wohl ursprünglich aus dem Klinikleitfaden Anästhesie von 1985 o.s. stammen
Gruß vom Stern