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Lava
30.04.2003, 16:42
Also, man könnte sich bei dem ein oder anderen Vortrag reinhägen (15 Punkte sind da immer noch am einfachsten möglich!), für die Klausuren mal zwei tage eher mit dem Lernen anfangen :-) und.... hm... in welchen Fächern hast du denn die meisten Probleme?

die_Taube
30.04.2003, 16:57
Original geschrieben von Janine
Also, man könnte sich bei dem ein oder anderen Vortrag reinhägen (15 Punkte sind da immer noch am einfachsten möglich!), für die Klausuren mal zwei tage eher mit dem Lernen anfangen :-) und.... hm... in welchen Fächern hast du denn die meisten Probleme?

also in der Hinsicht hab ich mir schon alle Weichen gestellt, hab minimale Stundenzahl belegt und dazu 2 so komische Fächer die ich als Ersatz für andere anrechnen kann (alles etwas kompliziert)
komm damit auf 32 stunden/woche

und zu Vorträgen, die müssen wir sogar machen statt ner Klausur, aber davor hab ich keine Angst eigentlich bin da normal gut


die Fächer mit den meisten Problemen wähl ich ab (waren Französisch und ... Musik *brrr* :-/ ), der Rest geht alles, hängt meistens vorallem am Lehrer, wie gut ich dann letzlich bin

Alien-Fli
01.05.2003, 10:20
Na ja also ich bin von deiner Idee die Schule bzw das Bundesland zu wechseln um ein leichteres Abi zu machen, ziemlich überrascht.

Ich halte diese Idee nicht für das Patentrezept einen besseren Abischnitt zu bekommen. Du musst bedenken dass du in ein völlig neues System wechselst, dann der Ortswechsel, alte Freunde zurücklassen etc etc. Das stresst schon mehr oder weniger und ob du dann wirklich ein besseres Abi schaffst, ist halt die große Frage.
Mag sein dass ihr ein paar alte Klausuren aus anderen Bundesländern mal geschrieben habt, aber deswegen kann man doch nicht verallgemeinern, dass man dort selber dann ein super Abi hinlegen würde.
Der Nachteil vom dezentralen Abi ist ganz klar, dass man dort der Willkür des Lehrers unterworfen ist. Was wenn du mit einigen nicht klarkommst ?!
Sicher ich als BWlerin hab auch über unser Zentrales Abi gemeckert, aber ich glaube dass man durchaus auch Schwierigkeiten haben kann, wenn man, nur um ein leichteres Abi zu schreiben und sich einen besseren Schnitt zu erhoffen, gleich das Bundesland wechselt.

Verbesser mich wenn ich falsch liege, aber für mich hört sich das irgendwie so nach dem Motte " Das BW Abi ist nicht nach meiner Schnauze, das ist schuld wenn ich schlecht bin....ich mach's woanders und dann bin ich viiieel besser."

Ich kann deine Sorgen verstehen, aber vielleicht dürfte ich dich auch darauf hinweisen, dass die ZVS Verträge mit den Bundesländern eh 2005 auslaufen und die Unis ab da mind. 50% ihrer Studenten selbst aussuchen. Von daher ist der Abischnitt eh primär nicht mehr das wichtigste Kriterium!! Die Unis achten auf ganz andere Dinge, wie z.B. soziales Engagement!

Stress dich nicht so, mach dein Abi im guten alten Ländle und häng dich eben rein. Je früher du weißt, dass du Medizin machen willst, desto mehr kannst du ja was für deinen Schnitt tun.
Ich hab den Fehler gemacht, dass ich die Schule recht locker genommen hab. Wollte zu dem Zeitpunkt nicht Medizin studieren, sondern hab mich für Sportwissenschaft eingeschrieben. Nach 2 Semestern hab ich aber abgebrochen, weil ich gemerkt hab, irgendwie werd ich damit nicht hundertprozentig glücklich.
Jetzt beiß ich mir in den Arsch, weil ich derzeit eben mit einem 2,3 Schnitt nicht wirklich viel zu lachen hab. Bleibt mir eben nur die Wartezeit irgendwie sinnvoll zu überbrücken (Rettungssanitäter) und zu jedem Semester hoffen, dass ich doch einen Platz bekomme.......

Rico
01.05.2003, 11:43
Original geschrieben von Pünktchen
Naja ich finds gut, daß es so was gibt, aber trotzdem hätte es freiwillig bleiben können und nicht als Zugangsvoraussetzung für die Oberstufe... da man in anderen Bundesländern am Gymnasium nicht geprüft wird und einfach mit der Versetzung in die 11.Klasse einen Realschulabschluss hat :-??? Also zumindest in BaWü müssen alle Schüler auf dem Gymnasium in Deutsch, Mathe und ihrer 1. Fremdsprache in der 10. Klasse eine "zentrale Klassenarbeit" schreiben, die wie das Abi landesweit einheitlich am gleichen Tag geschrieben wird und als doppelte Klassenarbeit in die Jahresnote einfließt... das ist sozusagen unsere "mittlere Reife"-Prüfung.
So eine zentrale Prüfung finde ich aus den gleichen Gründen gut wie ein zentrales Abi, eben weil der Lehrer seine Schüler auf ein einheitliches Niveau bringen muß. Außerdem habe die Abgänger dann eine wenigstens halbwegs äquivalente Prüfung gehabt, wie die Realschüler.

Alien-Fli
01.05.2003, 13:59
Jo da schließe ich mich dir an, Rico.
Ich hab 2 Semester in Hessen studiert und was ich da im Mathe Kurs erlebt hab, hat mir fast die Sprache verschlagen:
Wir hatten so einen Vorkurs, bei dem im Schnelldurchgang eben alle relevanten Themen nochmal angesprochen und erklärt werden. Neben mir saßen zig Sportwissenschaftler und E - Techniker....als die Dozentin dann mit dem Thema Kurvendiskussion anfing, ging ein Raunen durch die Reihe, was denn um alles in der Welt Kurvendiskussion sei.
Ich dachte echt, ich bin im falschen Film. Ich hab dann gemeint, dass das doch Abistoff sei, worauf mich zig Leute empört anschauten und meinten, dass sie das weder im Unterricht besprochen hätten, noch hätten sie Mathe im Abi gehabt!

Tjaa...ich als BaWü - Abiturientin bin sprachlos dagegessen. Man sieht halt doch einige Unterschiede zwischen dem Zentralen Abi und dem dezentralen. In der anschließenden Diskussion "Zentrales Abi pro - contra", war die Mehrheit für ein Dezentrales, da die meisten Lehrer die Prüfungen dem Niveau der Schüler angepasst hätten und die Prüfungsvorbereitungen eben auch dementsprechend abgelaufen wären.

Da frag ich mich allen ernstes, wie man dann noch auf ein angeblich gutes Abi stolz sein kann.....wenn's nach mir ginge, gäbe es in Deutschland schon längst einheitliche Strukturen in Sachen Bildungspolitik und zwar nicht nur was die Schule betrifft, sondern auch die Unis!

die_Taube
01.05.2003, 14:29
Original geschrieben von Alien-Fli

Verbesser mich wenn ich falsch liege, aber für mich hört sich das irgendwie so nach dem Motte " Das BW Abi ist nicht nach meiner Schnauze, das ist schuld wenn ich schlecht bin....ich mach's woanders und dann bin ich viiieel besser."



naja ... im Kern stimmt dass schon, aber ich würde eher sagen:

"In BW kann ich ein gutes Abi machen wenn ich mich anstrenge, woanders kann ich ein besseres Abi machen wenn ich mich anstrenge"

da ich mir aber nicht sicher bin ob dass wirklich so ist, tendiere ich momentan eher dazu hierzubleiben


der Punkt mit den Freunden ist auch so ne Sache ... die raten mir allesamt zu bleiben bzw eben auf die Tour
"machs wenn du denkst es bringt etwas, aber ich würde es nicht machen"
aber eigentlich sind mir meine Freunde schon wichtig, ich würde dann wohl öfters am Wochende wieder zurückfahren


zu deinen Mitstudenten ... Kurvendiskussion haben ja sogar wir schon gemacht ! :-)
eigentlich nix anderes die ganze 11te Klasse über in Mathe bisher, was haben die denn dann stattdessen gelernt ?!?

Lava
01.05.2003, 15:26
Nun tut mal noch so, als ob alle Schüler, die ein dezentrales Abi machen, nicht wissen, was eine Kurvendiskussion ist! Ich habe weder Zantralabi noch Matheabi noch Mathe LK gemacht und habe unendlich viele Kurvendiskussionen durchführen müssen... aber bei dem Thema geht mir ja regelmäßig die Hutschnur hoch. OK.... 1, 2, 3, 4, 5,... es geht wieder...

Pünktchen
01.05.2003, 16:17
Also um das mal klar zu stellen....ich bin für ein zentrales abi, weil man dann den Leistungsstand gut kontrollieren kann...alle lernen das gleiche....alle haben die gleichen Prüfungsaufgaben und keiner kann sich über die Schwere beschweren, da alle (eigentlich) den gleichen Lehrplan haben und der muss schließlich erfüllt werden....:-)

Somit weiß ich zum Beipiel wieviel mein Abi wert ist, wenn ich mit Thüringern meines Jahrganges vergleiche....:-)

In punktum Realschulabschluss bleib ich bei der Meinung, daß man es nicht als Pflicht machen muss....aber nicht nur in Ba-Wü ist das wohl so, sondern auch in Brandenburg schon seit Jahren....noch ein Bundesland mit Zentralabi...:-)

Lava
01.05.2003, 16:40
Also in Brandenburg gibt es KEIN Zentralabi und zu meiner Zeit hatten wir auch keinen Abschluss nach der 10. Klasse. Nach uns haben sie Prüfungen eingeführt, aber die zählen nur 1/6 der Note. Nicht der Rede wert also... ob sie dadurch einen Abschluss haben, weiß ich nicht.

Alien-Fli
01.05.2003, 16:54
Ich verurteile nicht alle, die ein dezentrales Abi gemacht haben.....nur hat mich eben diese Erfahrung wirklich total überrascht. Und da das eben nicht nur eine Person war, sondern gleich mehrere, die noch dazu aus verschiedenen Teilen Hessens kamen, hat mich das eben nachdenklich gestimmt.

Aber zurück zum eigentlichen Post: Ich denke, dass es eben auch ein Irrglaube ist, dass man woanders ein besseres Abi machen kann. Beim dezentralen kann es einen im Grunde noch schimmer erwischen als im zentralen, da man wie schon erwäähnt, der Willkür des Lehrers ausgesetzt ist.

Pünktchen
01.05.2003, 17:04
Original geschrieben von Janine
Also in Brandenburg gibt es KEIN Zentralabi und zu meiner Zeit hatten wir auch keinen Abschluss nach der 10. Klasse. Nach uns haben sie Prüfungen eingeführt, aber die zählen nur 1/6 der Note. Nicht der Rede wert also... ob sie dadurch einen Abschluss haben, weiß ich nicht.

Also ich hab mich gestern mit einer aus meinem Semester unterhalten und deswegen dachte ich das wäre aktuell...aber ich hab grade mal wieder nach gelesen, daß das ZentralAbitur auch in Brandenburg erst ab dem Schuljahr 04/05 eingeführt wird...

Man man man...wenn man nicht alles selbst nachliest :-blush

Rico
01.05.2003, 19:21
Original geschrieben von Alien-Fli
Ich denke, dass es eben auch ein Irrglaube ist, dass man woanders ein besseres Abi machen kann. Stimmt genau. Die Fähigkeit, ein gutes Abi zu schreiben folgt in BaWü wie überall sonst einer Normalverteilung. Ergo wird man sich in einem anderen Bundesland an exakt der gleichen Stelle mit x% besseren und 100-x% schlechteren wieder einreihen.
Das sieht man auch an den NCs:
In BaWü und Bayern hagelt es dank auf die Abithemen eingeschossener Lehrer und nicht grade variablen Prüfungsaufgaben 1,x Abis (allein in meinem Jahrgang von 49 Leuten dreimal 1,0 und insgesamt 21 mal eine eins vor'm Komma). Da brauch sich auch keiner mehr wundern, daß der NC bei 1,irgendwas liegt. In NRW oder Berlin (dezentrales Abi) gibt es viel seltener 1,x Abis, die 1,0 ist dort eine Rarität. Ergo befindet sich der NC dort auch eher im zweier Bereich.

Drum ist es ein Trugschluß, zu sagen, daß jemand, der in BaWü auf 2,0 steht und den BaWü NC von 1,5 nicht schafft dann in NRW den NC von 2,3 schafft, da er ja dort der "strenger" bewertet wird.

Klar ist es super, wenn der BW-Abiturient Kurvendiskussion kann, aber wenn er halt im NRW-Abi da drin nicht geprüft wird, dann kann er sich auch nichts davon kaufen.
Außerdem muß er ja andere Fächer aufholen, die es in BaWü gar nicht gibt.
und zuletzt nützt der Wissenschvorsprung von vor der Oberstufe wenig, wenn dannach 2 Jahre im dezentralen Bundesland folgen, denn die Zentralabiländer sind (laut Pisa) den dezentralen zwar vorraus, aber nicht um 2 Jahre...

Lava
02.05.2003, 18:46
Bei mir gab es von 100 Leute je einmal 1,0 1,1 1,3 und 1,4.... was danach kam, weiß ich nicht. Erstmal lange gar nichts, denke ich. Und dann ein paar mit 1,8. Übrigens nur zwei männliche Kandidaten mit 1,x!

die_Taube
03.05.2003, 00:19
Original geschrieben von Rico
Stimmt genau. Die Fähigkeit, ein gutes Abi zu schreiben folgt in BaWü wie überall sonst einer Normalverteilung. Ergo wird man sich in einem anderen Bundesland an exakt der gleichen Stelle mit x% besseren und 100-x% schlechteren wieder einreihen.
Das sieht man auch an den NCs:


klingt auf den ersten Blick einleuchtend, habe mir aber einige Gedanken dazu gemacht ...

sicherlich wird ein Schüler der mit Dezentralem Abi nen 1,x Schnitt hat dass fast ueberall sonst auch hinkriegen

allerdings habe ich von einer Bekannten gehört, dass bei ihr an der Schule (NRW) nicht "gesiebt" wird in der 11ten, so wie dass bei uns der Fall ist (sehr viele bleiben auf der Strecke in dieser Stufe, mehr als in irgendeiner sonst in BaWü, dass soll nach meinen Quellen wie gesagt andernorts nicht so extrem sein)
wenn also nicht gesiebt wird, ist die "Notenbandbreite" anders, damit will ich sagen ein Lehrer gibt am liebsten alle Noten von 1-5 ... und wenn nicht gesiebt wird, gibt es dementsprechend "schlechtere schlechte" als wenn gesiebt wird

wenn man davon ausgeht wäre ein 12t klässler dessen Stufe "gesiebt" wurde, in einer Klasse in der dies nicht passierte, potentiell besser, bzw einfach höher im Klassendurchschnitt angesiedelt

aber alles nur reine theorie :-/ wie gesagt die %-Theorie von dir klingt durchaus logisch für mich

dass mit der Notenbandbreite habe ich übrigens auch durch eigene Erfahrungen feststellen können, oder kennt irgendjemand hier eine Klasse in der einfach alle gut sind/waren ?!? sowas müsste es ja theoretisch geben, gibt ja auch dass entsprechende Gegenteil



Original geschrieben von Janine
Bei mir gab es von 100 Leute je einmal 1,0 1,1 1,3 und 1,4.... was danach kam, weiß ich nicht. Erstmal lange gar nichts, denke ich. Und dann ein paar mit 1,8. Übrigens nur zwei männliche Kandidaten mit 1,x!

dass deckt sich aber nicht mit meinen Erfahrungen, die besten Schüler die ich kenne sind allesamt männlich bis auf eine Ausnahme :-)
wobei die grosse Masse an lediglich guten Schülern tatsächlich weiblich ist in meinem Bekanntenkreis,
ich denke dass kann man nicht verallgemeinern

Rico
03.05.2003, 00:53
Original geschrieben von die_Taube
allerdings habe ich von einer Bekannten gehört, dass bei ihr an der Schule (NRW) nicht "gesiebt" wird in der 11ten, so wie dass bei uns der Fall ist (sehr viele bleiben auf der Strecke in dieser Stufe, mehr als in irgendeiner sonst in BaWü, dass soll nach meinen Quellen wie gesagt andernorts nicht so extrem sein)
wenn also nicht gesiebt wird, ist die "Notenbandbreite" anders, damit will ich sagen ein Lehrer gibt am liebsten alle Noten von 1-5 ... und wenn nicht gesiebt wird, gibt es dementsprechend "schlechtere schlechte" als wenn gesiebt wird

wenn man davon ausgeht wäre ein 12t klässler dessen Stufe "gesiebt" wurde, in einer Klasse in der dies nicht passierte, potentiell besser, bzw einfach höher im Klassendurchschnitt angesiedelt Es ist aber für den NC völlig unerheblich, was sich im unteren Drittel der Notenskala abspielt. Wenn es 1000 Studienplätze zu vergeben hat und die besten 1000 haben Abis bis 2,0 dann ist es Wurscht, wieviele 3,nochwas Abiturienten sich dank mangelnden Siebens noch durchs Abi gekämpft haben, weil die so oder so nicht reinspielen (sie erhöhen nur die Bewerber pro Studienplatz-Quote).
Daß der dezentrale NC leichter zu knacken ist als der zentrale, weil er in absoluten Zahlen ausgedrückt nieederiger ist, das ist der Trugschluß, denn hüben wie drüben bekommen eben die besten meinetwegen 1000 den Studienplatz.
Und da die dezentralen Abiturienten ja nicht allesamt ratzedoof sind und ein schlechteres Abi (= schlechterer Schnitt = niederigerer NC) machen, sondern normalverteilt genauso klever wie die zentralen Abiturienten sind, ist es dort auch nicht schwieriger oder leichter einen Studienplatz zu ergattern.

luckyblue
03.05.2003, 10:55
Gesiebt wird eh immer. Der Rattenschwanz an Abschusskandidaten bleibt in Scholst (Schleswig-Holstein - in Anlehnung an McPomm;-)) in der achten oder neunten Stufe hängen. Ist auch gut so, da wird er gar nicht erst in die Oberstufe mitgeschleift, sondern kann auf einer Realschule sein Glück versuchen. Dann gibt es noch diejenigen, die sich bis in die Elfte mit Kulleraugen und Strecktitties hochgeschl...eimt haben. Die Sorte verdorrt meist an der ersten LK-Klausur. Bis zum Abi ist dann erst mal Ruhe im Karton. Eine Handvoll Nieten rasselt dann noch durchs Schriftliche. Danach ist eigentlich alles gelaufen.

Das mit der Normalverteilung haut schon prinzipiell so hin. Allerdings ist zwischen einer guten Zwei und einer nicht mehr so guten Zwei mehr Platz, als sich in der Nachkommastelle ausdrücken lässt. Und vor allem mehr Platz als zwischen Zwei und Eins. Insofern ist es in Schleswig-Holstein nicht so schwer, einen guten Zweier-Schnitt gebacken zu bekommen.

Rico
06.05.2003, 09:54
Original geschrieben von luckyblue
Allerdings ist zwischen einer guten Zwei und einer nicht mehr so guten Zwei mehr Platz, als sich in der Nachkommastelle ausdrücken lässt. Deshalb schreibt man ja auf seinen ZVS-Bogen auch noch die Punktzahl drauf, die man für seine Abinote erreicht hat.
Das sind (in BaWü) glaub ich ca. 30 Punkte, die eine Nachkommastelle ausmachen und ich könnte mir vorstellen, daß bei Gleichheit der Note die Punktzahl entscheidet (wozu sollte man sie sonst auf den blöden Bogen schreiben?).

Alien-Fli
10.05.2003, 00:49
Bei all der Diskussion um ein gutes oder schlechtes Abi stellt sich mir die Frage: Was ist denn eigentlich ein gutes Abi??

Also ich hab in BaWü das Gefühl, dass man mit einem 2,3 Schnitt schon als schlecht angesehen wird. Im Grunde ist das doch eigentlich gar nicht übel, natürlich ist es nicht so exzellent wie ein 1,0 Abi, aber irgendwie kommt es mir so vor, als müste man sich mit einem 2,x Abi schon hinterm Busch verstecken.

So nach dem Motto: Der hat nur n 2,x Abi.....mann ist der doof!

Was meint ihr denn dazu?

laura_unentschlossen
23.10.2003, 17:38
hallo!
Ich habe eure Berichte zu dem Thema ein Bundesland für das Abi zu wechseln interessiert gelesen. Die Meinungen scheinen ja auseinanderzugehen.
Meine Frage an euch: Ich überlege, ob ich nach Hessen wechseln soll ( auch aus familiären Gründen) und bin mir nicht sicher, ob dieser Schulwechsel positiv oder eher negativ ist. Hat von euch jemand einen Tipp (speziell B -> H )?

laura

die_Taube
23.10.2003, 20:29
ich würde sagen die Unterschiede sind verschwindend gering ...
und es kommt vorallem mal auf deine Klassenstufe an

(aus dem Gedächtnis) ich glaube mich zu erinnern, dass die Hessische Oberstufe gerade auch reformiert wird/wurde, also auch keine Lk`s mehr dort sondern irgendsowas reformiertes

benutz doch einfach mal google und Vergleich das dortige Schulsystem mit dem von Bayern, ich würde jetzt aber mal so aus dem Bauch heraus sagen das es wirklich keinen Unterschied machen würde wo du dein Abi letzlich machst im Fall Bayern -> Hessen


zu mir selber kann ich übrigens sagen, das ich mich letzlich nach wiederholtem überdenken doch dagegen entschieden habe den Wechsel zu machen ... war aber ne sehr knappe Sache, letzlich gab halt der Private Bereich den Ausschlag :-/

dazu aber noch eins : Hessen wäre näher gewesen, da wollt ich aber net hin :-)
sah mir zu sehr nach "vom Regen in die Traufe" aus so rein vom oberflächlichen vergleichen der Schulsysteme her