Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Alltäglicher Wahnsinn auf Deutschen Straßen
rettungsküken
09.06.2005, 22:19
uuuuuuuuuuuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii tooooooooooooooooooooll
Original geschrieben von rettungsküken
uuuuuuuuuuuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii tooooooooooooooooooooll
Hä ????:confused:
RS-USER-Rettungshund
10.06.2005, 12:53
Original geschrieben von Hörbird
Hä ????:confused:
Die antwort auf meinen Beitrag den ich gelöscht hab ;)
rettungsküken
10.06.2005, 17:13
Ich hab eben erstmals richtig im stau gestanden auf der a44. Grade erst losgefahren und schon steht der ganze scheiss.
Aber zum glück hat mein corsaleinchen extra einen zacken zugelegt und wir konnten auf der a5 richtig durchstarten, frei nach dem Motto: Die linke spur gehört uns!!
Die Gegenrichtung der a5 hats allerdings hart getroffen... ich glaub die stehen jetzt noch...:rolleyes:
MatthiasKlemens
10.06.2005, 19:00
Original geschrieben von MatthiasKlemens
.....
4. der frau, die auf der bundesstraße (120 freigegeben) bremst und aus dem auto aussteigt, um dann auf der straße beinahe 3 mal anfahren wird, WEIL SIE EIN EICHHÖRNCHEN ÜBERFAHREN HAT!....
Tja, da haben wir es wieder......
Bild schrieb:
.....
Ihre Tierliebe brachte ihr den Tod
München – Es ist ein schreckliches Unglück. Schauspielerin Julia Palmer-Stoll (21), Star aus der ARD-Serie „Marienhof“, ist tot! Sie wurde überfahren, weil sie einen kleinen, süßen Igel von der Straße retten wollte.
Die junge Frau liebte Tiere über alles. Als sie den kleinen Igel auf der Straße sah, konnte sie nicht anders. Sie stieg aus, um ihn zu retten – und wurde selber totgefahren.
Julia Palmer-Stoll war eine talentierte Schauspielerin. Als Krankenschwester Simone überzeugte sie in der ARD-Vorabendserie „Marienhof“. Sie spielte Rollen in den Serien wie „Im Namen des Gesetzes“ (RTL), „Klinikum Berlin-Mitte“ (SAT1) und „Tatort“ (ARD). Ihr tragischer Unfalltod schockiert Kollegen und Fans.
Die Schauspielerin besuchte abends ihr Pferd in Dachau (Bayern). Es war 22.30 Uhr, als sie sich in ihrem Renault Clio auf den Rückweg nach München machte. Sie sah auf der Gegenspur einen kleinen Igel, parkte ihren Wagen am Straßenrand, huschte über die Straße, kniete sich hin.
Achtete sie nicht auf den Verkehr? Sah sie den Lichtkegel des entgegenkommenden Autos nicht? Als sie den Igel in die Hände nahm, wurde Julia von einem Opel Corsa erfaßt!
Fahrer Horst W. (41) schleifte die Schauspielerin 30 Meter unterm Auto mit. Schwer verletzt wurde der „Marienhof“-Star ins Krankenhaus gebracht, starb wenige Stunden später auf der Intensivstation.
Mutter Alisa, selber Schauspielerin (und Synchronstimme von Penélope Cruz): „Es ist einfach nicht vorstellbar, wie es ist, eine Tochter zu verlieren.“ Sie bemüht sich um Fassung, erzählt, wie sehr sich ihre Tochter für Tiere engagierte. „Im Spanien-Urlaub lief ihr ein kranker Hund über den Weg. Julia nahm ihn mit nach Deutschland und suchte ein neues Herrchen für das Tier.“
Frank Ruttloff (33) war ihr Kollege im „Marienhof“. „Julia war so lebensfroh und hatte noch so viele Ziele und Träume. Ich bin völlig fassungslos und zutiefst erschüttert.“
Produzentin Bea Schmidt (48): „Als Schauspielerin und als Persönlichkeit war sie eine große Bereicherung für den „Marienhof“. Eine unserer beliebtesten Darstellerinnen. Wir sind zutiefst erschüttert.“
Quelle: www.bild.de
So böse das von mir jetzt klingt, aber ich finde man sollte sie für den Darwin Award vorschlagen.
Für ihre Famile tuts mir leid - aber das ist dämlich nachts ohne Sicherung auf einer Straße zu stehen !
RS-USER-apoplex
11.06.2005, 15:21
Original geschrieben von Hörbird
Für ihre Famile tuts mir leid - aber das ist dämlich nachts ohne Sicherung auf einer Straße zu stehen !
Lt. Bildzeitungsartikel hat sie ja noch nicht einmal gestanden, sondern gekniet, also noch dummer.
Da sind uns viele andere europäische Länder (Portugal, Italien, Österreich.... ) einiges vor, dort wird eine Warnweste zwingend in jedem KFZ vorgeschrieben und auch das Anlegen dieser ist beim Ausstieg Pflicht. (EN 471, Kl. 2)
Ich wage mal zu behaupten, dass eine Warnweste unter jedem Autositz mehr Leben retten würden als die vorgeschriebene Schwimmweste unter jedem Flugzeugsitz.
Von den Kosten her sind die Teile ja echt billig (einfache Modelle ca. 5 Euro, besser genähte und verschließbare Modelle ca. 10 Euro), von daher also kein Argument dagegen.
Hoffentlich kann sich die deutsche Regierung auch dazu durchringen, so etwas zu beschließen.
Ich selbst habe eine Warnjacke im KFZ (so Typ Bauarbeiter, auch EN 471 Kl. 2, mal bei eBay geschossen, etwa für 13 Euro bekommen, bietet neben gute Sicht noch Wetter- und Dreckschutz, was beim Reifenwechsel im Regen auch nicht zu verachten ist) und eine Warnweste in der Notfalltasche, falls diese in anderen Fahrzeugen mitgenommen wird.
Nach meinen Erlebnissen hab ich nun zwei von diesen Warnwesten in meinem Auto.
RS-USER-Sani
11.06.2005, 18:16
Hab die Warnwesten-Diskussion mal hierhin (http://www.rippenspreizer.com/forum/showthread.php?s=&threadid=4778) verschoben
Neuste Erlebnisse auf der B27 von mir:
Regen, Nebel, Dunkelheit auf der B27.
Mittendrauf Ich und mein Ford Fiesta.
Und hinter mir: ein Opel Vectra: es ist klar, was kommen muß, ich werde natürlich trotz hohen Tempos überholt. Kurz darauf ein weißer Kleinlieferwagen der DPD (Was sonst!), fährt dicht auf, Lichthupe - und überholt! Und dann gehts los - die beiden gehören offentsichtlich zusammen, denn sie liefern sich ab nu ein Rennen, Fahren dicht auf, Lichthupe - das volle Programm.
Und das alles bei strömenden Regen, Nebel und Nacht.
Wahsinn Deutsche Straße - hier zeigt er sich mal wieder von der besten Seite!
saddamski
04.10.2005, 19:40
17:46 in Deutschland ;)
Ich mache feierabend, schnapp meinen kram und verlasse das Büro.
Gemütliche fahre ich über die Landstraße nach Hause. Ich habe 4 Autos vor mir und ganz and der Spitze einen LKW. Aber gut..ich schlummer da meistens eh gemütlich mit 70 her. Gibt eh nur 2 kurze Abschnitte wo man 100 fahren darf und überholen darf.
2 von den 4 Autos überholen natürlich kurz vor einer Kurve, mit einem kleinen Hügel(Das passiert da ständig. Ich warte schon seit 10 Jahren auf den Tag, wo es da mal knallt).
Nun ja...ein Auto überholt wenigstens da..wo es übersichtlich ist. Das letzte Auto hat es, so wie ich, auch nicht eilig.
Ich tucker gemütlich hinter dem LKW her...und achte ab und zu an den Straßenrand um zu gucken, ob dort ein neues Kreuz steht.
Gerade komm ich an einer Teilstrecke vorbei, wo sich ein Baum befindet. Die Rinde ist total kapott. Hab schon 6 Autos gesehen die sich um den Baum gewickelt haben.
Auf einmal macht es plötzlich "WWAAAAUUUUUUHHHHHHHRRRRRRR"...Porsche...tolles Auto.
Der dumme Sack merkt wohl, dass die Kurve doch zu eng ist. Aber Die durchgezogene Linie ist ja nur aus Spaß da. Vielleicht hat er auch doch noch rechtzeitig gemerkt, dass der LKW auf der Gegenspur stärker sein dürfte. Also schert er direkt vor mir ein...ich hab ja gute Bremsen..zum glück.
Tragischer weise muss der arme Kerl nun die vorgeschrieben 70 fahren...bis wieder eine gerade kommt, die man natürlich schlecht einsehen kann wegen kleinen "Hügeln".
Dort wird wieder kräftig überholt...wer Porsche hat, will ja auch fahren woll?
Ich erlebe es selber fast täglich 1-2 mal, dass auf der Strecke jemand fährt wie der letzte Mensch. Da wird überholt, wo man rein gar nichts sehen kann und und und.
Eigentlich ein Wunder dass die Leute so viel Glück haben. Ich würde auf ner 1000m Breiten Strecke den einzigen Baum treffen bei meinem Glück.
Das Glück ist halt doch mit den doofen....aber auch zum Glück.
Sonst sollte ich am besten mit nem RTW zum Büro fahren...und nicht mit meinem Auto :)
Tobias
RS-USER-Rettungshund
13.10.2005, 10:15
Aus dem Polizeibericht des Polizeipräsidiums Konstanz:
Kleine Amokfahrt
Engen Am Dienstagvormittag gg. 10.15 Uhr konnte ein stark schwankend gehender Mann auf dem Parkplatz eines Discountmarktes in der Ballenbergstraße gesehen werden. Kurz darauf wurde von dem Mann ein Opel-Kadett mit stark aufheulendem Motor gefahren. Weil der 42-jährige Mann dem Fahrbahnverlauf auf dem Parkplatz nicht folgen konnte, fuhr er geradeaus auf einen parkenden VW-Jetta. An diesem entstand ca. 1000 Euro Sachschaden.
Beim anschließenden Zurücksetzen wurde der Kadett rückwärts gegen einen geparkten Corsa gefahren (300 € Schaden). Ein Ausfahren auf die Ballenbergstraße gelang dem 42-Jährigen in der Folge nicht, sondern er fuhr neben der Ausfahrt auf einen freien Stellplatz. Eine 54-jährige Toyota-Fahrerin wollte den Fahrer stellen und stellte sich mit dem Toyota hinter die Parkbucht. Bei rückwärts Ausparken wurde der Toyota gerammt (500 € Schaden). Nachdem es dem 42-Jährigen nun gelungen war nach rechts auf die Ballenbergstraße auszufahren, kam er gleich nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr über den Bordstein und kollidierte auf dem Gehweg mit einer 26-jährigen Fußgängerin. Diese wurde gegen eine Gartenmauer geschleudert und hierbei schwer verletzt. Ohne sich um die Verletzte zu kümmern wurde die Fahrt in Richtung Briele fortgesetzt. Dort kam der Opel gleich wieder von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen geparkten Ford (Schaden ca. 2000 €). Die neben dem Ford stehende Besitzerin klopfte daraufhin an die Scheibe des Opels und forderte den Fahrer auf, stehen zu bleiben. Der Opel wurde jedoch weiter bis zu einem Parkplatz in der Alois-Bader-Straße gefahren und dort abgestellt. Der Fahrer flüchtete nun zu Fuß, konnte aber in der Wohnung einer Bekannten festgestellt werden. Der stark unter Alkohol stehende 42-Jährige konnte dort schlafend angetroffen werden. Er war erst nach starkem Rütteln und Schütteln wach zu bekommen und konnte sich kaum auf den Beinen halten. Von der vorangegangenen Fahrt wollte er nichts wissen. Nach einer Blutentnahme wurde der 42-Jährige in eine Spezialklinik eingewiesen.
Einfach nur Wahnsinn....
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