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RS-USER-Rettungsziege
18.07.2006, 23:57
Und heute mal eine eigene Weisheit, welche ich bei manchen Diensten
(Maifeuer, Konzerte, Karneval) erlangt habe.

Kotzende Köpfe sind schwer!

strawinskid
19.07.2006, 06:26
Hab noch einen:

Fighting for peace is like f***ing for virginity;) :D
:peace:

Rmi_RS
24.07.2006, 07:07
hier noch mal was von mir:

Realität ist etwas für Leute die mit Drogen nicht klar kommen...

lach

schönen Tag noch ;-)

RS-USER-Küchenhexe
24.07.2006, 18:02
Synonym:

Realität ist eine Illusion, entstanden durch einen Mangel an Alkohol

RS-USER-Küchenhexe
27.07.2006, 21:51
Die Liebe ist einäugig, aber Hass gänzlich blind.
(Berthold Auerbach)

Henk from Hell
11.09.2006, 22:00
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!

-Michail Gorbatschow


Führe ein geregeltes und ordentliches leben,
damit du in deinem Werk leidenschaftlich und originell sein kannst.

-Gustave Flaubert

Information ist nicht Wissen, Wissen ist nicht Weisheit, Weisheit ist nicht Wahrheit,
Wahrheit ist nicht Schönheit, Schönheit ist nicht Liebe, Liebe ist nicht Musik.
Musik ist das Beste.

Frank Zappa

Engelchen1980
11.09.2006, 22:09
Na mir fallen da auch noch welche ein...

- Früher waren wir eingebildet, heute wissen wir dass wir schön sind...

- Früher waren wir jung und knackig, heute sind wir nur noch und....

- Wenn´s vorne juckt und hinten Beißt nimm Klosterfrau Melissengeist..

RS-USER-Möhre
12.09.2006, 02:37
wir haben keine probleme mit alkohol, nur ohne ....

RS-USER-Küchenhexe
12.09.2006, 05:37
And in the end it's not the years in your life that count. It's the life in your years.

(Abraham Lincoln)

MatthiasKlemens
12.09.2006, 08:18
gestern standen wir an einem tiefen abgrund, heute sind wir schon einen schritt weiter.... :grins:

Ruediger
12.09.2006, 09:47
Ist zwar mehr eine weise Geschichte denn ein Weiser Spruch,
hat mich aber tief berührt als ich gestern Abend bei einer
Veranstaltung des Kinderschutzbundes zum ersten mal gelesen habe.

=============================================


Jetzt werde ich eine kleine Geschichte erzählen.
Ich hörte sie selbst vor langer Zeit,
eine alte Dame erzählte sie mir,
und ich habe sie niemals vergessen.

Sie ging so - wenn ich mich recht erinnere:

"Ich war jung zu jener Zeit, als fast alle Kinder oft geschlagen wurden.
Man hielt es für nötig, sie zu schlagen, denn sie sollten artig und
gehorsam werden. Alle Mütter und Väter sollten ihre Kinder schlagen,
sobald sie etwas getan hatten, von dem Mütter und Väter meinten, daß
Kinder es nicht tun sollten. Mein kleiner Junge, Johan, war ein artiger
und fröhlicher kleiner Kerl, und ich wollte ihn nicht schlagen. Aber eines
Tages kam die Nachbarin zu mir herein und sagte, Johan sei in ihrem
Erdbeerbeet gewesen und habe Erdbeeren geklaut, und bekäme er jetzt nicht
seine Schläge, würde er wohl ein Dieb bleiben, sein Leben lang.

Mit Müttern ist es nun einmal so, daß ihnen angst und bange wird, wenn
jemand kommt und sich über ihre Kinder beschwert. Und ich dachte:
Vielleicht hat sie recht, jetzt muß ich Johan wohl ein Tracht Prügel
verpassen.

Johan saß da und spielte mit seinen Bausteinen - er war ja damals erst
fünf Jahre alt -, als ich kam und sagte, daß er nun Prügel bekäme und daß
er selbst hinausgehen solle, um eine Rute abzuschneiden. Johan weinte, als
er ging. Ich saß in der Küche und wartete.

Es dauerte lange, bis er kam, und weinen tat er noch immer, als er zur Tür
hereinschlich. Aber Rute hatte er keine bei sich. ,Mama", sagte er
schluchzend, ich konnte keine Rute finden, aber hier hast du einen Stein,
den du auf mich werfen kannst!" Er reichte mir einen Stein, den größten,
der in seiner kleinen Hand Platz fand.

Da begann auch ich zu weinen, denn ich verstand auf einmal, was er sich
gedacht hatte: Meine Mama will mir also weh tun, und das kann sie noch
besser mit einem Stein. Ich schämte mich. Und ich nahm ihn in die Arme,
wir weinten beide soviel wir konnten, und ich dachte bei mir, daß ich
niemals, niemals mein Kind schlagen würde.
Und damit ich es ja nicht vergessen würde, nahm ich den Stein und legte
ihn in ein Küchenregal, wo ich ihn jeden Tag sehen konnte, und da lag er so
lange, bis Johan groß war.

Dieb wurde keiner aus ihm. Das hätte ich gerne meiner Nachbarin erzählen
mögen, aber sie war schon lange fortgezogen."
Ja, so sprach die alte Dame, die mir dies alles erzählte, als ich noch
sehr jung war. Und ich weiß noch, daß ich mir dachte: Ich werde meine
Kinder auch nicht schlagen, sollte ich welche bekommen. Ich bekam zwei
Kinder und ich schlug sie niemals. Trotzdem wurden gute Menschen aus
ihnen. Und auch sie schlagen ihre Kinder nicht.
Warum erzähle ich das alles? Es sollte ja vom Frieden die Rede sein. Ich
glaube, das tut es auch. In gewisser Weise. Immer noch gibt es viele
Mütter und Väter auf der Welt, die ihre Kinder schlagen und glauben, das
sei gut.

Sie meinen, Kinder würden artig und gehorsam durch die Schläge. Aber statt
dessen werden sie zu solchen Menschen, die gerne selber andere schlagen
und weitermachen damit, wenn sie groß sind. Denn wie sollte einer, der
sich als Kind an die Gewalt gewöhnt hat, zu einem friedlichen Menschen
heranwachsen?

Und wie soll es Frieden geben in der Welt, wenn es keine friedfertigen
Menschen gibt? Zu Hause, in den Wohnungen, da muß der Friede beginnen. Ich
glaube, es wäre gut, wenn ein Stein in den Küchenregalen läge, fast
überall auf der Welt, als Erinnerung: Schluß mit der Gewalt!

Ich kenne eine Menge Staatsmänner und Politiker, die einen solchen Stein
auf dem Küchenregal haben sollten.
Aber dann würden sie vielleicht bloß die Steine nehmen und hinausgehen und
einander die Schädel damit einschlagen.
Denn glaubt man an Gewalt, dann handelt man auch so!





Link ins web dazu wo ich es gefunden habe:
--> http://www.maraba.de/Gedseite/ffrieden/gesldgrn.htm

:peace:

burning horse
12.09.2006, 09:56
Sehr, sehr schöne Geschichte :eek: :eek: :eek:

David Seemayer
12.09.2006, 12:33
@ Ruediger

Tolle Geschichte!:)


Lieber Gott, ich bitte dich ...

... gib mir die Weisheit meinen Chef zu begreifen.

... gib mir die Liebe ihm zu verzeihen.

... gib mir die Geduld seine Taten zu verstehen.

Aber lieber Gott schenk' mir keine Kraft!
Denn wenn du mir Kraft gibst, schlage ich ihm den Schädel ein.

MatthiasKlemens
12.09.2006, 14:54
Original geschrieben von David Seemayer
Lieber Gott, ich bitte dich ...

... gib mir die Weisheit meinen Chef zu begreifen.

... gib mir die Liebe ihm zu verzeihen.

... gib mir die Geduld seine Taten zu verstehen.

Aber lieber Gott schenk' mir keine Kraft!
Denn wenn du mir Kraft gibst, schlage ich ihm den Schädel ein.

ÖY, das war meiner! :o

man reiche mir einen stein! :D

ach nee, den müsste ich ja dann vor dem werfen noch verzollen. :grins: :grins:

RS-USER-rettungshamster
15.09.2006, 21:59
Lerne zu leiden - ohne zu klagen

MatthiasKlemens
15.09.2006, 22:25
Original geschrieben von rettungshamster
Lerne zu leiden...

ich glaube das kenn ich schon..... :o

RS-USER-rettungshamster
15.09.2006, 22:30
Ich glaube den kennt jeder...hat aber seine Berechtigung ;)

RS-USER-opus
15.09.2006, 23:13
War das nicht ?

Lerne klagen ohne zu leiden!

;)

RS-USER-Medi-Fischi
16.09.2006, 07:33
Nicht ganz weise:
Wer andren eine Bratwurst brät hat ein Bratwurstbratgerät!

lg

RS-USER-Möhre
16.09.2006, 11:12
Original geschrieben von rettungshamster
Lerne zu leiden - ohne zu klagen

nee, andersrum .... lerne klagen ohne zu leiden .... wozu bin ich advocat ????