Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Notfall in Privatklinik
RS-USER-Katja
19.02.2008, 20:55
... und ist bei dem CT irendwas rausgekommen? Oder ist unser Patient nur im Entzug, weil ihm wer Narcanti gespritzt hat (das macht auch Bauchgrummeln...)?
Back to life machine
20.02.2008, 18:11
Original geschrieben von emergency doc
Darf ich den in meine Liste der völlig sinnlosen, unbegründbaren aber immer wahren medizinischen Weisheiten aufnehmen? :)
Also wenn ich für jede hypertensive Entgeisung, Delir bis zum Stupor, SVT oder andere komplexe Rhythmusstörung, die sich weder durch kiloweise Antihypertensiva, Sedative in hypnotischer Dosierung oder gesammelter kardiologischer Expertise einer Uniklinik nicht therepieren ließen und sich dann als Harnverhalt herausgestellt haben einen Euro hätte, wäre ich hier schon längst Deluxe-Mitglied. ;)
Und bei Spinalkanalstenose + Opiat....
Gehts noch weiter? Fand das Fallbeispiel bisher echt suppi und - zumindest für mich - auch wissenserweiternd! :jump:
Mehr davon plz!
RS-USER-Brutus
25.02.2008, 20:12
Original geschrieben von Katja
... und ist bei dem CT irendwas rausgekommen? Oder ist unser Patient nur im Entzug, weil ihm wer Narcanti gespritzt hat (das macht auch Bauchgrummeln...)?
Naja, vielleicht Entzug, aber...:
Ein Fentanyl-Pflaster hat er ja nicht umsonst. Und wenn ich mir vorstelle, dass irgendein Depp mir als Schmerzpatient mit einem Mal meine Schmerzmedikamente wegnimmt / antagonisiert, bräuchte man wahrscheinlich auch mehrere Schwestern um mich im Bett zu halten. ;-)
Wenn es nach dem Aufrichten besser wird:
Was sagt denn die Auskultation der Lunge? Lungenödem?
Oder doch nur Schmerzen?
RS-USER-Schädelspalter
26.02.2008, 08:48
Original geschrieben von Pr0st
Gehts noch weiter? Fand das Fallbeispiel bisher echt suppi und - zumindest für mich - auch wissenserweiternd! :jump:
Mehr davon plz!
Verfolgen Sie dieses Fallbeispiel weiter und erfahren Sie die schockierende Lösung (sobald der DerDings wieder Zeit hat):
- Hat der Stationsarzt etwas damit zu tun?
- Was ist das eigentlich für eine Privatklinik?
- Hat der Patient tatsächlich einen Harnverhalt?
- ist die Ursache der Beschwerden zerebral, kardial oder irgendwo anders?
- Ist das Backhendl inzwischen trocken und ungenießbar?
- Werden wir die Frittatensuppe wiedersehen?
;)
Original geschrieben von Schädelspalter
- Werden wir die Frittatensuppe wiedersehen?
--> http://www.rippenspreizer.de/forum/showthread.php?threadid=8121
:grins:
RS-USER-DerDings
27.02.2008, 14:53
sry, hab morgen prüfung, war abgelenkt ;)
im grunde war es das:
Original geschrieben von Brutus
Ein Fentanyl-Pflaster hat er ja nicht umsonst. Und wenn ich mir vorstelle, dass irgendein Depp mir als Schmerzpatient mit einem Mal meine Schmerzmedikamente wegnimmt / antagonisiert, bräuchte man wahrscheinlich auch mehrere Schwestern um mich im Bett zu halten. ;-)
und das:
Original geschrieben von Schädelspalter
wenn sich der ärztliche Kollege alles aus der Nase ziehen läßt, greife ich halt zur Krankenakte :rolleyes:
schon.
mit narcanti haben "sie" den pat wieder an seinen kaputten rücken erinnert und gleich auch noch einen schönen entzug beschert was ihm beides gar nicht gefallen hat, genausowenig wie die rückenlage die ihm aufgezungen wurde als er sich aufrichten wollte - um ihn zu beruhigen (was könnte denn nur los sein?) gabs dann diazepam incl. paradoxer reaktion (D'oh!)...
ich war an dem tag als anhängsel auf'm nef unterwegs. hätte ich mir nicht irgendwann aus "langeweile" den überweisungsschein angesehen (während rtw + nä versuchten aus dem kh arzt was rauszukitzeln) auf dem das naloxon vermerkt war, würden wir vielleicht noch heute dortstehen.
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