Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rettungsdienstroman 2 - Durch die Nacht
RDPfleger
07.05.2009, 23:14
Endlich eine Fortsetzung. Vielen Dank.
Einen Logikfehler habe ich bisher noch nicht bemerkt. Hast Du ihn durch den letzten Abschnitt korrigieren können oder stehe ich auf dem Schlauch, dass ich ihn bisher nicht erkenne bzw. erkannt habe?
Den Fehler war im neuen Abschnitt und ich musste ihn vor dem posten ja noch ausbessern, deshalb hat es ja so lange gedauert...
LG Andi
RS-USER-Küchenhexe
08.05.2009, 12:10
Oh, gut - das heißt ja, daß die nächste Fortsetzung schon bald kommt, richtig? :)
RDPfleger
08.05.2009, 16:43
Oh, gut - das heißt ja, daß die nächste Fortsetzung schon bald kommt, richtig? :)
Diese Aussage unterschreibe ich einfach mal mit. :jump: Neue Folge, neue Folge :jump:
Verena Pichler lag zur Seite gedreht in ihrem Bett und sah beim Fenster hinaus. Der Ausblick, der sich ihr bot, war wenig berauschend. Ein Hinterhof, wie tausend andere auch. Über dem Dach des gegenüberliegenden Hauses blitzte ein kleiner Streifen Himmel auf, der der langsam begann, dunkler zu werden. Sie kannte längst jedes Detail dieser Aussicht und um genau zu sein, waren es schon längst keine bewussten Blicke mehr, die sie aus dem Fenster warf sondern ein gedankenleeres Starren ohne Ziel und Absicht. Durch den Spalt des gekippten Fensters zog die kühle Abendluft ins Zimmer und sorgte so dafür dass sich der abgestandene Geruch des Zimmers an den Verena Pichler sich längst gewöhnt hatte immer wieder zumindest für einige Sekunden verflüchtigte. Sie genoss die Stille, die im gerade im Zimmer herrschte. Wenn es nach ihr ginge, hätte es viel öfter so still sein können. Leider waren diese Momente, in denen sie nichts hörte außer dem Luftzug der hereinströmenden Frischluft, selten. Sehr selten. Sie drehte sich auf den Rücken und warf einen Blick auf die schmucklose Wanduhr, die über der Tür befestigt war. Zwanzig Minuten vor acht. Jetzt würde es wohl bald wieder vorbei sein mit der Stille, die bereits ungewöhnlich lang dauerte. Verena Pichler schloss die Augen und hielt den Atem an. Sie wollte versuchen, diese Stille festhalten. Zu speichern, aufzunehmen wie mit einer Kamera. Warum konnte man den ganzen Lärm der Welt mit Mikrofonen und Bändern aufzeichnen und immer und immer wieder aufs neue Abrufen und die Stille war, einmal zu Ende für immer verloren. Solange nichts in der Form erfunden war, musste Verena Pichler wohl ihr eigenes Aufnahmegerät sein.
Mit einem Krachen öffnete sich die Zimmertüre. Die Türschnalle schlug gegen die Wand und Luisa stürmte in das Zimmer. Verena hatte sich schon oft gefragt und für welche Sünde sie wohl damit bestraft wurde, dass sie ausgerechnet mit dieser unsäglichen Person, dieser Luisa Winter, das Zimmer teilen musste. Für eine kurze Zeitspanne wäre diese Person ja zu ertragen gewesen, aber das für Verena Pichler so entsetzliche war der Umstand, dass keine Verbesserung in Sicht war. Keine von beiden würde dieses Zimmer auf Dauer lebend verlassen. Luisa hatte einen Hirntumor, das wusste Verena aus den Gesprächen der Ärzte. Ihre Bettnachbarin selbst hatte noch nie ein Wort darüber verloren, warum sie hier war. Und das war, so fand Verena Pichler, vor allem insofern bemerkenswert, als Luisa ansonsten gesprächig war, wie ein Wasserfall. Sie selbst litt unter einer seltenen Form von Leukämie. Als die Krankheit erkannt wurde, war es nach Meinung der Ärzte bereits zu spät für eine Heilung. „Allenfalls noch Palliativtherapie, ein paar Monate hinauszögern“, hatte der Arzt nach der Diagnosestellung gesagt. Verena wusste, dass sie selbst die Schuld dafür trug, dass die Krankheit erst so spät festgestellt wurde. Nicht, dass sie die Symptome nicht wahrgenommen hätte, sie hatte sie nur grundlegend falsch gedeutet. Natürlich konnte sie das darauf schieben, was gewesen war, aber sie hätte eben auch früher den Mut aufbringen können um…
„Ich bring sie um!“ Luisa sprach leise und drohend.
Verena schwieg.
„Ich bring ihn auch um!“ Sie lief im Zimmer auf und ab. Verena fühlte sich unweigerlich an ein wildes Tier erinnert, dem der Auslauf in seinem Käfig nicht ausreichte.
„Ich bring sie alle um!“
„Reg dich nicht auf, sonst…“
„Sag du mir nicht, was ich tun soll!“
„Ich mein doch nur…“
„Weißt du was, vielleicht bringe ich mich auch um!“ Luisas Stimme wurde ganz leise. Sie ging zum Fenster. Verena sah sie still an.
„Jetzt kann er sich seinen Schwanz selber lutschen!“ Luisa öffnete das Fenster.
„Was hast du vor?“
„Wonach sieht es denn aus?“ Sie kletterte auf das Fensterbrett.
Verena stockte der Atem. Was, wenn Luisa tatsächlich springen wollte. Was wenn das kein Theater war. „Tu’s nicht!“
„Und warum? Hast du vielleicht Angst um mich? Um mein Leben? Ich verrate dir was: Während wir hier in diesem Zimmer verwesen, geht das Leben da draußen weiter. Und wie es weitergeht! Und ich sag dir was. Ich will mir dieses leben nicht von meinem beschissenen Krebs stellen lassen. Mein Leben gehört mir. Ich entscheide, wann es vorbei ist. Ich ganz alleine!“
Verena tastete mit der Hand nach dem Knopf, mit dem Sie eine Schwester ins Zimmer rufen konnte.
„Drück da nicht drauf! Wenn du drückst, bin ich schon unten, bevor du überhaupt wieder losgelassen hast.“ Luisa schrie förmlich.
Was jetzt? Würde Verena die Schwester rufen, würde Luisa springen. Würde Luisa weitertoben, würde sie einen ihrer Anfälle bekommen und abstürzen. Hilflos entschloss sich Verena zu einem letzten Versuch.
„Wenn du springst, ist dein Leben aber auch vorbei…“
„Erzähl mir was Neues.“ Luisa lacht gekünstelt auf. „Das ist ja gerade der Witz. Ich mache mit meinem Leben das, was ich will. Nicht das, was der Krebs will.“
„Aber bist du nicht dankbar dafür, dass du überhaupt noch am Leben bist?“ Verena flehte mehr, als sie fragte.
„Dankbar. Wofür? Dafür, dass ich hier vermodere? Dafür, dass mich alle in einer Tour nerven? Dafür dass mein Freund damit, meine sogenannte beste Freundin zu bumsen, nicht einmal warten kann, bis unter der Erde bin? Sag mir, wofür soll ich dankbar sein?“
„Ich wollte doch nur…“
Luisa hielt inne. „Aber ich sag dir eines. Ich zeig’s ihnen allen. Niemand nimmt mir mein Leben. Außer mir!“ Sie drehte der anderen den Rücken zu. Verena schloss die Augen und wartete. Auf das Geräusch des Fensterbretts, wenn Luisa sprang. Vielleicht auf einen Schrei, während sie fiel. Auf den dumpfen Aufprall, wenn ihr Körper auf dem Betonboden aufschlug. Auf die Entsetzensschreie der Augenzeugen. Die Stille war wieder da. Aber diesmal konnte Verena Pichler sie nicht genießen.
... und jetzt geh ich auf Urlaub
RS-USER-Küchenhexe
19.05.2009, 19:39
... und jetzt geh ich auf Urlaub
Das ist gemein!
Einfach so, während wir alle an der Wand kratzen und wissen wollen, wie's weitergeht...:grins:
RDPfleger
19.05.2009, 23:05
... und jetzt geh ich auf Urlaub
Das ist gemein!
Einfach so, während wir alle an der Wand kratzen und wissen wollen, wie's weitergeht...:grins:
Genau und wir fast selber schon im Zimmer liegen und überlegen wie wir unbemerkt den Knopf drücken könnten oder hoffen dass uns doch noch das umstimmende Argument einfällt!!!! Natürlich mit zugekniffenen Augen in Kauerstellung abwartend!
Ich wünsche Dir trotzdem einen schönen Urlaub.
Auch in der Hoffnung, das im oder spätestens nach dem Urlaub die Textzeilen nur so sprudeln. Ich weiß es ist sicher nicht so einfach so einen Roman zu verfassen, aber ich wünsche es mir trotzdem.
RS-USER-Katrina
20.05.2009, 07:12
"...schmucklose Wanduhr..." - einfach genial, oder?
Urlaub, na toll!!!
Das kann doch wohl nicht wahr sein! Und das Mädel soll die ganze Zeit da auf der Fensterbank hocken bleiben?!
Das genießt Du wohl, Anditi - diese Macht, die Du über Deine Leser hast...
PFUI!
Ich gebe zu, die Pause war ein bisschen lang. Und ich war Romantechnich leider nicht mal besonders produktiv. Aber ich gelobe Besserung. Zumindest werde ichs versuchen.
LG Anditi.
3.
Männer. Männer in Uniform. Es gab nichts Besseres. Sie seufzte lustvoll auf. Bei Männern in Uniform konnte Daniela Walther einfach nicht widerstehen. Wer der Uniformträger war, wie er aussah, wie roch, ob er groß oder klein war, das alles spielte keine Rolle. Ob er verheiratet, geschieden, verlobt oder vielleicht sogar schwul war, war egal. olange, ja, solange er bloß eine Uniform trug. Wie oft hatte sie schon versucht, sich zu beherrschen, ihren Trieben Einhalt zu gebieten. Erfolglos. Sie konnte nicht anders und im Grunde ihres Herzens wollte sie auch nicht anders. Sie begab sich in Gefahr, immer wieder aufs Neue, es war ein Spiel mit dem Feuer. Und sie liebte dieses Spiel mit dem Feuer. Ein Spiel bei dem sie sich nur allzu leicht die Finger verbrennen konnte. Mit Sicherheit gab es auch noch andere Gründe, aus denen Daniela Walther zur Polizei gegangen war. Aber zumindest für sie selbst stand außer Streit, dass ihre Leidenschaft für Uniformen jeder Art eine wichtige Triebfeder für ihre Bewerbung gewesen war. Nicht selten wurde sie von Zweifeln beschlichen, ob ihr Tun und das hemmungslose Ausleben ihrer Leidenschaft nicht verwerflich waren. Meistens kamen ihr diese Zweifel kurz bevor bei ihrem jeweiligen Opfer, ja sie betrachtete die Kollegen, die sie an ihrer Leidenschaft teilhaben ließ, durchaus als ihre Opfer, die absolute Dienstunfähigkeit in Form eines Orgasmus eintrat. Was würde passieren, sollte der Notruf genau in diesem Augenblick läuten, sollte jemand dringend ihre Hilfe brauchen. Sie wusste, dass es fahrlässig war. Sie wusste, dass sie Schwierigkeiten bekommen würden. Große Schwierigkeiten. Aber sie wusste auch, dass die Schuldfrage in einem solchen Fall klar auf der Hand lag. Niemand würde daran zweifeln, wenn sie zu Protokoll geben würde, dass die Initiative nicht von ihr ausgegangen war. Dass sie bloß eine schwache Polizistin, gemeinsam im Dienst mit einem triebgesteuerten Kollegen war, dessen Drängen und Bitten sie bloß aus Gründen des Arbeitsklimas und der Kollegialität erhört hatte. Sie wusste genau, dass jeder ihrer Version der Geschehnisse Glauben schenken würde, dass niemand auch nur ein Wort des Kollegen für bare Münze nehmen würde. Bislang hatte diese Beruhigungspille stets gewirkt, wenn die Zweifel gekommen waren. Außerdem hatte der Notruf noch nie geläutet. Weder davor, noch währenddessen und auch noch nie direkt danach. Und auch erst einmal war es vorgekommen, dass sie ausrücken mussten bevor ihr Opfer wieder gänzlich Herr seiner Sinne gewesen war. Und für die mittlerweile über drei Jahre, die Daniela Walther nun schon bei der Polizei diente, war dies fast schon beunruhigend wenig. Hin und wieder, wenn die Zweifel kamen, beschlich sie die Angst, dass es dieses Mal soweit sein würde. Sie stöhnte erneut auf. Stefan Glock hatte soeben ihren Gürtel geöffnet und war mit der flachen Hand unter ihren Hosenbund gefahren. Dass Stefan gut war, wusste sie bereits. Es war ja nicht ihr erster gemeinsamer Dienst. Und der Umstand, dass er zurzeit ledig war machte ihn zu einem willigen Opfer. Außerdem wusste sie, dass er für weibliche Reize äußerst empfänglich war. Sie hatte bereits mehrmals leichtes Spiel mit ihm gehabt. Manchmal fragte sie sich, ob nicht irgendwann eines ihrer Opfer dahinter kommen würde, dass sie sie einfach nur ausnützte. Bei Stefan Glock bestand da keine Gefahr. Er war willig. Und er war gut. Sehr gut sogar. Sie schloss die Augen. Etwas, das sie äußerst selten tat. Denn wenn sie die Augen schloss, dann wurde aus dem, dem sie sich gerade hingab ein ganz normaler Kerl, so wie alle anderen Scheißkerle auch. Dann war es vorbei mit der Anziehungskraft der Uniform. Dann konnte sie förmlich spüren, wie der Ekel in ihr hochkochte. Sie schloss die Augen nur, wenn sie bereits wusste, was kommen würde. Bei Stefan Glock wusste sie, dass er sein Gesicht gleich in ihrem Busen vergraben würde um daran wie ein kleines Kind zu saugen.
Der Schmerz kam gänzlich unerwartet.
Er hatte sie gebissen. Sie riss die Augen auf und schlug auf ihn ein. Im gleichen Augenblick verstand sie, warum er sie gebissen hatte. Das schrille Heulen des Notrufs erfüllte den ganzen Raum. Laut und hässlich. Es war tatsächlich passiert. Daniela Walther wusste nicht, was sie mehr schmerzte. Ihre Brust oder der Umstand, dass das gänzlich unerwartete, das unmögliche tatsächlich passiert war.
Der Lautsprecher, über den sie über den Einsatz informiert wurden, begann zu rauschen.
„Einsatz für die Streife Klosterneuburg 2, Einsatz für die streife Klosterneuburg 2, Einsatzort Krankenhaus Klosterneuburg beim Portier. Weitere Informationen folgen. Ich wiederhole: Einsatz für die Streife Klosterneuburg 2, Einsatzort Krankenhaus Klosterneuburg beim Portier!“
Daniela Walther zog ihre Hand aus Stefan Glocks Hose und begann hastig ihren BH zurechtzurücken und die Knöpfe der Uniformbluse zu schließen.
„Das hier ist nie passiert!“ zischte sie während sie die Bluse nervös in den Hosenbund stopfte und den Gürtel festzog.
„Natürlich ist nichts passiert.“ Stefan Glock verstand, was sie meinte. „Fahren wir!“
Sie griff in ihre Hosentasche, zögerte einen Augenblick, versuchte es in der anderen Tasche. Der Autoschlüssel blieb verschwunden. „Hast du den Schlüssel?“
„Welchen Schlüssel?“
„Den Autoschlüssel!“
„Wieso soll ich den Autoschlüssel haben?“
„Aus dem einfache Grund, weil ich ihn nicht habe.“ Sie fühlte, wie sie nervös wurde. Tief in ihrem inneren hatte sie das Gefühl, dass dieser Einsatz dringend war. Äußerst dringend. Dass es um Leben und Tod ging. „Scheiß auf die Spielchen, gib den Schlüssel her!“ Sie schrie ihn an.
„Ich habe den verdammten Schlüssel nicht. Du hast ihn doch eingesteckt als wir vom Tanken zurückgekommen sind.“ Sie schluckte. Er hatte recht. Sie hatte den Schlüssel in ihre Gesäßtasche gesteckt. Aber genau dort war er nicht mehr. Es gab nur eine Möglichkeit. Er musste ihr aus der Tasche gefallen sein. Sie starrte auf das Sofa, auf dem sie sich vor wenigen Augenblicken noch vergnügt hatten. Die Sitzfläche war leer. Entweder irrte sie sich oder der Schlüssel war in eine der Spalten zwischen der Polsterung gerutscht. Daniela Walther spürte, dass sie zu schwitzen begann. Morgen würde sie aufhören. Aufhören damit jeder Uniformhose nachzulaufen. Sie würde die eine Therapie beginnen, vielleicht sogar den Dienst quittieren. Wenn sie dafür nur den verdammten Schlüssel finden würde. Sie versuche mit den Fingern so tief wie möglich in den Spalt zwischen den einzelnen Polstern einzudringen. Verdammter Schlüssel.
Stefan Glocks Handy begann zu läuten. Es war ein lautes und penetrantes Klingeln und während sie verzweifelt versuchte, den Schlüssel zu ertasten kam es ihr wie eine halbe Ewigkeit vor, bis er endlich abgehoben hatte.
„Glock?“ Der Anrufer sprach laut. Aber nicht laut genug, dass Daniela Walther verstehen konnte, was er sagte.
„Wir haben noch ein Problem mit dem Wagen.“ Die Einsatzzentrale schien wissen zu wollen, warum sie noch nicht unterwegs waren.
„Mach weiter“ zischte er seiner Kollegin zu, während er die Hand über das Mikrofon hielt. „Wir sind so gut wie unterwegs!“ Er hielt einen Moment inne. „Natürlich. Machen wir.“ Er legte auf.
„Was machen wir?“ Daniela Walther hatte sich gerade niedergekniet um unter dem Sofa weiterzusuchen.
„Wir sollen versuchen, den Günther zu erreichen. Irgendwie kriegen sie keine Verbindung mit ihm.“
„Den Günther? Verdammte Scheiße, worum geht es denn da?“ Sie fühlte etwas Metallenes. „Ich hab ihn.“
Stefan Glock sah auf die Uhr. Sie hatten wertvolle Minuten vergeudet. Wenn es stimmte, was ihm am Telefon gesagt worden war, dann konnte jede Minute entscheidend sein. „Los, komm jetzt.“
„Warum den Günther?“
„Weil er der Chef hier ist. Und weil das ganze wohl eine Chefsache werden wird.“
„Glauben die, dass wir damit nicht fertig werden?“ Sie umklammerte den Schlüssel wie einen wertvollen Schatz. Stefan Glock antwortete nicht mehr. Er hatte das Zimmer bereits verlassen. „Alles Scheißkerle!“ murmelte sie in sich hinein und schickte sich an, ihm zu folgen. Im Türrahmen hielt sie inne und sah sich um. Auf dem Tisch lag seine. Waffe. Er hatte sie abgelegt, bevor sie ihn auf das Sofa geworfen hatte. „So ein Trottel!“ dachte sie und griff nach der Waffe um sie mitzunehmen.
RDPfleger
05.07.2009, 21:54
Juhu es geht weiter.
Ich bin gespannt wie die später alle zusammenlaufen....
Mann ist das spannend. Ich dachte das mit dem KTW-Transport für den "Epilepsie-Beiß-Unfall" ist schon gut (wie geht der wohl weiter)....
Aber das hier. Noch besser. Allein das mit der Waffe lässt viel Spielraum....
Irgendwie werde ich langsam süchtig nach den Fortsetzungen, je mehr sich die Storys steigern und steigern.
Notarztindikation
06.07.2009, 17:15
Super, das Warten ist es wert!
Dass Glock und Walther für einen Ex-Zivi Begriffe sind...:grins:
RS-USER-Siebenschläfer
06.07.2009, 21:12
Der ist ja diesmal sehr bissig, der Roman...
Weiter so, sehr spannend!
:love:
cappuccinomum
02.08.2009, 22:35
Wow ich bin erst jetzt mit lesen "eingestiegen" und TOTAL fasziniert!! :jump::jump::jump:
Weiterschreiben büddeeeeeeeeeeeeeeee :)
Wieder ein kleines Stück, leider geht es momentan nicht schneller...
LG Andi
Die Fahrt war ohne Zwischenfälle verlaufen. Und obwohl er mit Blaulicht und Sirene unterwegs war, hatte es der Verkehr zugelassen, dass er mehr seinen Gedanken nachgehangen war als sich auf die anderen Verkehrsteilnehmer zu konzentrieren. Seit mehr als sieben Jahren war er nun schon im Rettungsdienst tätig und manchmal beschlich ihn das Gefühl, die Erfahrungen, die er in dieser Zeit gesammelt hatte, würden locker für weitere sieben Jahre ausreichen. Aber so sehr er sich auch bemühte, er konnte sich an keine Situation, keine Verletzung, keine Erkrankung erinnern, die ähnlich kurios war, wie jene, mit der er es bei dieser Fahrt zu tun hatte. Bereits mehrmals hatte er abgetrennte Gliedmaßen oder andere schmerzhafte und blutige Verletzungen versorgen müssen. Auch die merkwürdigsten Begleitumstände hatte er schon erlebt. Aber dieser Transport war die Krönung, das Tüpfelchen auf dem i sozusagen. Ein abgebissener Penis. Noch immer war Max bemüht, vor lauter Erheiterung über so viel Ungeschick nicht einfach laut aufzulachen denn er fürchtete, dass dieses Lachen so laut sein würde, dass es die, ganz offensichtlich ahnungslose, Begleitperson, die Freundin seines Fahrgastes hören könnte. Und es würde noch schwer genug für sie werden, wenn herauskam, wie sehr und auf welche Weise sich ihr Freund verletzt hatte. Max forschte in seiner Erinnerung, doch so sehr er sich auch bemühte, es fiel im kein Patient ein, der es in Sachen Außergewöhnlichkeit mit diesem hier aufnehmen konnte. Am ehesten noch jener Geschäftsmann, der aus Schrecken über das plötzliche Auftauchen seiner Gattin einen Herzinfarkt erlitten hatte. Ob es wirklich nur am äußeren Erscheinungsbild dieser Dame gelegen hatte, dass ihm bei ihrem Anblick im sprichwörtlichen Sinne das Herz stehen blieb oder auch an dem nicht unbedeutenden Umstand, dass er genau in diesem Moment nackt unter seiner ebenfalls nur spärlich bekleideten Sekretärin lag, konnte und wollte Max nicht beurteilen. Der Patient selber hatte es ebenfalls unterlassen. Es war ihnen damals nicht gelungen, ihn wiederzubeleben.
Er erinnerte sich noch genau, dass ihn Klara, mit der er damals erst seit wenigen Monaten zusammen war, noch geraume Zeit damit aufgezogen hatte, dass er die Sekretärin, die bei ihrem Eintreffen immer noch fast nackt war, nicht sofort dazu aufgefordert hatte, sich anzuziehen. Ob sie sich wirklich nur einen Spaß aus diesem Vorwurf machte oder ob sie insgeheim nicht doch ein wenig eifersüchtig war, weil er während der Wiederbelebungsmaßnahmen den einen oder anderen verstohlenen Blick in Richtung der Sekretärin geworfen hatte, während sich Klare zur selben Zeit um die völlig entnervte Gattin des Patienten hatte sorgen müssen, hatte er nie herausgefunden. Im Grunde war es auch egal. Er und Klara waren immer noch ein Paar. Seit mittlerweile fünfeinhalb Jahren. Und trotzdem waren sie erst vor einigen Monaten zusammengezogen. Immer wenn er daran dachte, spürte Max, wie das Unverständnis für die empörte Reaktionen seiner Eltern in ihm hochkochte. Es schien ihm, dass es für sie unverständlich war, dass man zusammenziehen konnte, ohne verheiratet zu sein, ja nicht einmal die Absicht zu haben, in näherer Zeit zu heiraten. Natürlich wollte er Klara irgendwann heiraten. Aber für eine definitive Festlegung war es ihm noch zu früh. Er fühlte sich noch nicht sicher genug, um zu seiner Entscheidung zu stehen. Noch nicht alt genug, um sicher zu sein, dass er sich für sein ganzes Leben binden wollte. Immerhin war er erst fünfundzwanzig. Es blieb ihm also noch Zeit genug. Jetzt wollte er einmal ausprobieren, ob er und Klara es überhaupt aushielten, einander andauern so nahe zu sein.
Er warf einen Blick in den Rückspiegel und betrachtete die den jungen Mann und seine Freundin für einen Augenblick. Wenn diese beiden schon zusammen wohnten, dann war es unwahrscheinlich, dass dies noch lange so sein würde. Aber sie schienen ihm ohnehin noch zu jung dafür zu sein, eine eigene Wohnung zu haben.
Er betätigte den Blinker und steuerte seinen Wagen in den Tunnel, durch den man kreuzungsfrei bis zur Notfallvorfahrt des Wiener AKH gelangt. Dabei dachte er mit Schaudern an den bürokratischen Spießrutenlauf, der vor ihm lag. Gleichzeitig gab er sich insgeheim der wahrscheinlich vollkommen unrealistischen Hoffnung hin, dass es diesmal anders kommen würde.
Kaum hatte er angehalten, riss Emanuel die Schiebetür aus, sprang aus dem Auto und rannte zur Heckklappe um diese ebenfalls aufzureißen.
„Geht’s dir noch gut!“ Max sah den Kollegen verständnislos an. Wenn er nicht von vornherein komplett durchgedreht war, dann hatte er scheinbar jetzt seinen letzten Funken Verstand verloren.
„Ich halt die Tussi nicht mehr aus! Die ganze Zeit quetscht sie mich aus, was ihrem lieben Markus, denn eigentlich fehlt. Ich kann ihr das nicht sagen. Ich bin doch kein Psychologe oder so.“
„Dann hast du hoffentlich gar nichts gesagt oder?“
„Nachdem sie es nicht war und er selbst es wahrscheinlich auch nicht war, hab‘ ich mir gedacht, das es wohl eine andere war. Und da hab ich dann lieber die Klappe gehalten.“
„Oder ein anderer. Und jetzt hilf mir!“ entgegnete Max trocken. Er löste die Verankerung der Trage und zog sie aus dem Fahrzeug. Dann griff er nach der Mappe mit den Transportberichten und dem Kuvert mit dem Arztbrief. Es war geöffnet und leer.
„Hast du…?“ Weiter kam er nicht.
Die Freundin des Patienten, die eben noch leise schluchzend im Wagen gesessen war, warf ihm den zusammengeknüllten Arztbrief vor die Füße. Dann stürzte sie auf die Fahrtrage zu und begann, ihren darauf liegenden Freund mit beiden Fäusten ins Gesicht zu schlagen. Dazu schrie sie auf ihn ein und beschimpfte ihn. Emanuel reagiert zuerst. Er versuchte die junge Frau zu umfassen und von der Trage wegzuzerren. Sein Vorhaben misslang und führte zunächst dazu, dass er ebenfalls Bekanntschaft mit ihren Fäusten machte und danach, als er, seine blutende Nase halten, am Boden lag dazu, dass die schwer Enttäuschte das Zielgebiet ihrer Angriffe änderte und wahllos aus den gesamten Körper des jungen Mannes einschlug. Max half Emanuel wieder auf die Beine und gemeinsam unternahmen sie einen weiteren Anlauf, die Tobende von ihrem Opfer zu trennen. Zwei Justizwachebeamte, die gerade einen Häftling vom Gefängnis ins Krankenhaus überstellt hatten und auf dem Weg zurück zu ihrem Fahrzeug waren, eilten ihnen zu Hilfe. Mit vereinten Kräften gelang es ihnen, die junge Frau auf den Boden zu drücken. Mit einem Mal war ihr Widerstand gebrochen. Sie schluchzte. Max konnte hören, dass sie etwas flüsterte.
„Und mir hat er gesagt, dass er sich von ihr getrennt hat. Dass es längst aus ist…“
Max stand auf. „Ich geh‘ mit dem da vor. Wenn wir im Schockraum sind, kannst du nach komme. So einen Auftritt riskier ich nicht noch einmal.“
Dann bedankte er sich bei den beiden Beamten und schob die Trage in Richtung Notaufnahme. Emanuel blieb bei der immer noch Schluchzenden zurück und das letzte, was Max erkennen konnte, bevor sich die Schiebetüren hinter ihm schlossen war sein etwas unbeholfener Versuch, ihr ein Taschentuch anzubieten.
Er trat an den Schalter.
„Vom Krankenhaus Klosterneuburg. Markus Premminger. Wir werden vom diensthabenden Urologen erwartet.“
„Waren Sie schon bei der Erstuntersuchung?“ Die Frau hinter dem Schalter hatte ihren Blick nicht einmal gehoben.
„Ich glaube nicht, dass das notwendig ist. Wir werden bereits erwartet. Das ist dringend.“
„Bei uns ist alles dringend, junger Mann. Da hinten ist die Erstuntersuchung.“ Sie machte eine Handbewegung in Richtung der Koje zur Triageuntersuchung, in der alle Patienten begutachtet wurden, die ohne ärztliche Einweisung oder Zuweisung aus einem anderen Krankenhaus in die Notaufnahme kamen.
„Ich geh jetzt sicher nicht zum Fiebermessen, rufen sie endlich den Urologen an.“
„Wenn’s heißt Erstbegutachtung, dann heißt das Erstbegutachtung!“ Ein Sanitäter der Wiener Berufsrettung mischte sich ein.
Max spürte, dass er im Begriff war, einen veritablen Wutanfall zu bekommen. „Halt dich raus, du Trampel!“ brüllte er den Sanitäter an.
„Reißen Sie sich zusammen!“ Die Sekretärin fuhr ihn empört an.
„Leck mich!“ knurrte Max und schob die Trage in Richtung der Untersuchungskoje. Eine junge Krankenschwester saß an kleinen Schreibtisch und griff bereits zum Fiebermesser, als Max den Raum betrat. Ohne ein Wort zu sagen, warf er zunächst den immer noch zusammengeknüllten Arztbrief auf den Tisch und hob danach wortlos die Decke an, so dass die Schwester einen Blick auf die in Klosterneuburg nur notdürftig verbundene Verletzung werfen konnte. Die Farbe wich aus ihrem Gesicht. „Da sind sie bei mir ja völlig falsch.“ Damit müssen sie zum Urologen.“
„Erklären Sie das ihrer Kollegin am Schalter“ Max bemühte sich, so freundlich wie möglich zu klingen.
„Sie griff zum Hörer. „Ich ruf den Dr. Franke am besten gleich an. Warten sie einen Augenblick. Sie drückte einige Tasten und hielt inne.
„Herr Dr. Franke? Schwester Fanny, aus der Erstuntersuchung. Ich habe hier etwas, dass sie sich unbedingt gleich ansehen sollten.“ Max konnte die Antwort des Arztes nicht hören.
„Woher kommen sie?“ fragte ihn Schwester Fanny.
„Klosterneuburg. Wir sind angemeldet.“
„Er kommt sofort.“ Sie legte auf.
Der Arzt ließ tatsächlich nicht lange auf sich warten und bat Max auch sofort, ihm mit der Trage in den Schockraum zu folgen. Die Übergabe erfolgte rasch und unkompliziert. Max berichtete dem Arzt, alles was er wusste und wies auf die möglichen zusätzlichen Verletzungen hin, die durch die Prügel in der Rettungsvorfahrt entstanden sein konnten. Auch der Mediziner konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, als Max ihm den komplett zerknüllten Arztbrief in die Hand drückte. Dieser Fall war einfach zu kurios.
Als Max den Schockraum wieder verließ, wartete Emanuel bereits in der Notaufnahme auf ihn. Alleine.
„Wo ist sie?“
„Weg?“ Emanuel zuckte mit den Schultern.
„Was heißt weg?“
„Davon gerannt, kurz nachdem ihr hineingegangen seid.“
„Verletzt war sie ja nicht, oder?“
„Wär‘ mir nicht aufgefallen“
„Dann lassen wir’s gut sein.“ Max machte eine wegwerfende Handbewegung und wandte sich zum Gehen.
„Hast du gestempelt?“ Emanuel wies auf die Mappe mit den Transportberichten.
„Nein.“ Er drückte Emanuel die Mappe in die Hand. „Geh du besser. Die Dame hinter dem Schalter und ich, wir hatten da vorhin eine kleine Meinungsverschiedenheit.“
„Von mir aus.“
Max konnte am Tonfall, in dem die Sekretärin mit seinem Kollegen sprach, erkennen, dass diese immer noch echauffiert über sein Verhalten war. Dass es neben den vielen Pseudonotfällen, mit denen die Mitarbeiter der Notaufnahme jeden Tag konfrontiert waren, auch Situationen gab, in denen wirklich Eile geboten war, schien ihr nicht bewusst zu sein. Max verspürte das dringende Bedürfnis, doch noch einmal ans den Schalter zu treten und ihr seine Meinung zu sagen. Er hielt sich zurück. Emanuel schlug die Mappe zu und verabschiedete sich.
„Die ist ziemlich heiß auf dich“, sagte er als er neben Max die Notaufnahme verließ
„Mir egal. Schauen wir lieber, dass wir Land gewinnen!“ erwiderte er und betätigte den Türöffner.
Eilig wechselten Sie die Bettwäsche und das Leintuch der Trage und verluden diese im Rettungswagen. Dann meldete Max durch das Drücken einer Tastenkombination auf dem Funkgerät, dass sie den Einsatz beendet hatten. Anschließend machten sie sich auf den Weg.
Der Verkehr war noch mehr abgeflaut und als Max einen Blick auf die Uhr warf, stellte er fest, dass es wenige Minuten vor neun Uhr war. Wenn sie auf der Dienststelle zurück waren würden Sie sich etwas zu Essen bestellen. Oder sie würden auf dem Rückweg bei McDonalds vorbeifahren und sich einen oder zwei Burger zum Mitnehmen bestellen.
„Was essen wir denn dann?“
„Weiß nicht, schlag was vor.“
„Pizza oder McDonalds?“
„Pizza hatte ich schon zum Mittagessen.“
„Also Burger“, nickte Max.
Das Funkgerät rauschte. Sie konnten hören, dass der Notarztwagen ausrückte. Wohin er fuhr, war dem Funkspruch nicht zu entnehmen.
„Wenigstens haben die auch keine Ruhe.“ Max lachte. Dann drehte er das Radio auf und schweigend fuhren sie in Richtung Klosterneuburg um wenige Meter vor der Dienststelle zur McDonalds-Filiale abzubiegen, und den Rettungswagen quer über drei Parkplätze des fast leeren Parkplatzes abzustellen. Sie stiegen aus.
„Kannst du mir was borgen?“ Emanuel deutete mit den Fingern an, dass er kein Geld eingesteckt hat. Noch bevor Max ihm antworten konnte, läutete sein Handy. Die Nummer des Anrufers war unterdrückt. Er hob ab.
„Ja?“
„Max, ich bin’s Christa.“ Christa Wagner klang verzweifelt.
„Christa? Reicht es dir nicht, wenn ich dir Arbeit bringe? Hast du solche Sehnsucht nach mir. Die Klara ist da sehr eifersüchtig.“
„Es geht um den jungen Mann, den ihr gerade geführt habt.“
„Markus Premminger? Der mit dem…“
Sie unterbrach ihn. „Ja der.“
„Was ist mit ihm?“ Er wurde neugierig.
„Am besten du kommst her. Gleich!“
„Wir wollten uns gerade was zum Essen holen.“
„Kann das warten?“
„Natürlich. Wenn es dringend ist.“
„Es ist dringend.“
„Wir sind gleich da.“
„Danke.“ Er legte auf.
„Das Essen muss warten.“
„Warum muss ich hungern, wenn du lieber flirten willst.“ Emanuel war hörbar unzufrieden mit der Entscheidung seines Kollegen das Abendessen zu verschieben.
Er öffnete die Wagentüre. Das Autoradio lief noch immer. Sie hatten vergessen, es auszuschalten. Gerade in dem Moment, als der Nachrichtensprecher verkündete, dass es soeben einundzwanzig Uhr geworden war, beschlich Max das Gefühl, dass der Hunger an diesem Abend wohl noch länger ihr Begleiter sein würde.
RS-USER-Medi-Fischi
24.08.2009, 09:40
Weiter!!!!!!!!!!!!!!
RDPfleger
25.08.2009, 09:59
mehr. mehr. mehr.
Immer genau dann aufhören wenn es wieder spannend wird. Richtig gut,..... aber gemein.
Das ist das "Problem" an Folgeromanen, dass man nicht einfach umblättern und doch weiterlesen kann.
Drum hab ich auch bis jetzt noch nix gelesen, sondern warte sehnsüchtig auf die "Fertig!"-Meldung. Auch wenn's schwer ist.
burning horse
25.08.2009, 15:16
Meeeeeeeehhhhhhhhhhhhhrrrrrrrrrrrrrrrrr!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!
Einfach super Klasse deine beiden Romane.
BTW: Was ist eigentlich aus dem Buchprojekt geworden? Hat sich da mal was ergeben?
RS-USER-Saphira
11.12.2009, 16:47
*mal vorsichtig nachfrag ob es mal weiter geht*
seehr neugierig bin.......
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