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RS-USER-Häuptling weiße Wolke
23.06.2009, 23:31
Diabetiker war er AFAIK nicht. Muss ich noch mal nach meiner Freiwoche nachforschen.

Nicht mal im 12-Kanal-EKG in der Klinik war das niedrige Kalium zu erkennen, da vor lauter VES und breiten Komplexen eh nix sicher zu sehen war.

RS-USER-Katrina
24.06.2009, 13:46
Hab nochmal nachgelesen, wegen der Kaliumgeschichte...:

Speziell der Kaliumverlust ist ein Problem bei Diuretika, ganz besonders bei Torasemid und anderen sog. Schleifendiuretika.
Bei angemessener Wasserausfuhr und ohne nennenswerte Ph-Verschiebung wird verhältnismässig zu viel K+ ausgeschieden und muss substituiert werden.

Es ist nicht einfach, einen älteren Menschen richtig zu ernähren, der womöglich nicht sprechen kann (Aphasie?), oft keinerlei Freude am Essen hat (Hemiplegie?) und überhaupt ein schweres Dasein führt. Appetit ist da oft kaum.
Mit normaler Ernährung kommt man dem nicht bei.
Sicher stellt man ihn anders ein im KH.

Wir haben staatlich geprüfte Ökotrophologen im Land.
In meiner Zeit als Pysiotherapeutin habe ich über 10 Jahre vorwiegend Hausbesuche gemacht. 80% davon neurologische "Fälle." Damals mein Steckenpferd. Die meisten älteren Menschen waren natürlich mehrfach krank und hatten 1. keinen Hunger und 2. eine stattliche Palette an Medikamenten. (Mit einem relativ jungen Mann - der allerdings starke Reize brauchte, um überhaupt irgendwas zu tun - habe ich die Medischachteln zum Türmchenbauen verwendet, statt Bauklötzchen. Man wird erfinderisch...)

Niemals ist auch nur einem dieser Menschen in diesen Jahren ein Ernährungsspezialist verordnet worden. Eine ganz normale Kassenleistung.
Ungenutzt. Nicht in der ärztlichen softwear enthalten...