RS-USER-Elektro-Dengel
05.09.2010, 15:53
Interessanter Fall! Danke hierfür mister_m!
Dissektionen sind aufgrund der oft unspezifischen Symptomatik ein klassischer Fallstrick in der Notfallmedizin. Muss man also immer im Hinterkopf behalten, bei sonst nicht erklärbaren Kardia-Beschwerden. Auch wenn es ein Krankheitsbild ist, bei dem man leider zu oft machtlos ist, so ist es doch ein Notfallbild, in dem man als Rettungsdienst Leben retten kann, wenn man die richtige VErdachtsdiagnose stellt und schleunigst in ein Haus mit Gefäß (bzw. THorax) Chirurgie zu fahren. Anderswo is sowas nämlich schlecht aufgehoben.
Das mit dem Marfan, fand ich nen sehr guten Einwand! Da wär ich jetzt von selber nicht drauf gekommen!
Ich würd an beide Zugänge Flüssigkeit im Schuss anhängen...wer mag, darf auch gerne HAES nehmen, und dann mit Blau in die Klinik.
Bei solchen Einsätzen fänd ich ein mobiles Sonogerät nicht schlecht. Ichwill ein Echo und zwar schnell ;)
Das hier seh ich allerdings anders. Aggressive Volumentherapie kann den RR soweit steigern, dass eine evtl. noch gedeckte Perforation aufgeht. Von der Gerinnung ganz zu schweigen. Solange die Pat. bei Bewusstsein ist, würde ich den Druck so akzeptieren, wie er is! Wenns während dem Transport aufgeht, is eh schicht, egal wieviel Volumen ich (um Vorsprung zu haben) vorher reingeschüttet hab. NaCl transportiert nunmal keinen Sauerstoff (und gerinnen kanns auch nicht).
Auch des Sono seh ich etwas kritisch. Es ändert ja nix an deiner präklinischen Therapie. Wir gehen ja eh vom schlimmsten aus. Kostet also nur Zeit, zumal der im sonografieren unerfahrene womögl. eh keine sicher Diagnose stellen kann.
Hat vll. jemand von euch Erfahrung mit präklin. Sono?
Dissektionen sind aufgrund der oft unspezifischen Symptomatik ein klassischer Fallstrick in der Notfallmedizin. Muss man also immer im Hinterkopf behalten, bei sonst nicht erklärbaren Kardia-Beschwerden. Auch wenn es ein Krankheitsbild ist, bei dem man leider zu oft machtlos ist, so ist es doch ein Notfallbild, in dem man als Rettungsdienst Leben retten kann, wenn man die richtige VErdachtsdiagnose stellt und schleunigst in ein Haus mit Gefäß (bzw. THorax) Chirurgie zu fahren. Anderswo is sowas nämlich schlecht aufgehoben.
Das mit dem Marfan, fand ich nen sehr guten Einwand! Da wär ich jetzt von selber nicht drauf gekommen!
Ich würd an beide Zugänge Flüssigkeit im Schuss anhängen...wer mag, darf auch gerne HAES nehmen, und dann mit Blau in die Klinik.
Bei solchen Einsätzen fänd ich ein mobiles Sonogerät nicht schlecht. Ichwill ein Echo und zwar schnell ;)
Das hier seh ich allerdings anders. Aggressive Volumentherapie kann den RR soweit steigern, dass eine evtl. noch gedeckte Perforation aufgeht. Von der Gerinnung ganz zu schweigen. Solange die Pat. bei Bewusstsein ist, würde ich den Druck so akzeptieren, wie er is! Wenns während dem Transport aufgeht, is eh schicht, egal wieviel Volumen ich (um Vorsprung zu haben) vorher reingeschüttet hab. NaCl transportiert nunmal keinen Sauerstoff (und gerinnen kanns auch nicht).
Auch des Sono seh ich etwas kritisch. Es ändert ja nix an deiner präklinischen Therapie. Wir gehen ja eh vom schlimmsten aus. Kostet also nur Zeit, zumal der im sonografieren unerfahrene womögl. eh keine sicher Diagnose stellen kann.
Hat vll. jemand von euch Erfahrung mit präklin. Sono?