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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lebenserhaltungskosten Deutschland während dem Studium



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John-Doe
27.01.2012, 13:07
Hi!

Ich würde euch bitten, Stadt + durchschnittliche Lebenserhaltungskosten pro Monat hineinzuschreiben. Insbesondere interessieren mich die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern.

Zusätzliche Informationen wie Kosten für Bücher etc. sind natürlich auch gerne gesehen.

lg Johnny

epeline
27.01.2012, 13:16
"Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" ;-)

Ich glaube, dazu gibt es Tabellen.... Waren die nicht sogar in dem ML-Studienführer abgedruckt?
In wie weit hast du dich denn schon selbst informiert?

Was Bayern angeht, dürfte wohl München das teuerste Pflaster sein.

Durchschnittliche Mietpreise kann man googeln.

DIe Lebenshaltungskosten treffen ja nicht nur Stundenten und sind auch abhängig vom jeweiligen Standard, den man für sich haben möchte. ZB WG vs. Ein- (oder Mehr-) Zimmerwohnung, Auto?, Ernährung, Ausgeh-frequenz, Studiengebühren, Semesterbeiträge etc...

Was stellst du dir genau vor?

Wenn ich dir jetzt sage : Gießen - ca 800€ bringt dir das ja nicht viel. Du weißt nichts darüber, wie ich lebe, woher mein Geld kommt, wofür ich es ausgebe.

John-Doe
27.01.2012, 13:45
Hey!

Du hast natürlich Recht, dass Rahmenbedingungen hilfreich wären. Ich wollte erstmal ein paar Erfahrungsberichte. Z.b. kann ich mir vorstellen in Ulm, Regensburg oder München zu studieren.

Ich stelle mir eine 2er oder 3er-WG vor, wobei diese rund 60 bzw. 80 m² haben sollte. Ausgaben seien Studium und eine "gewöhnliche" Freizeit, d.h. ab und an mal Essen gehen sollte schon drin sein, aber mit Maß und Ziel.

Ich habe den Themenstart überarbeitet, er ist jetzt vielleicht brauchbarer.

Miss_H
27.01.2012, 14:01
Ich weiß nicht so recht was du hören möchtest. Es hängt alles von der Person ab.
1. Wohnung:
Auch in München kann man Glück haben und ein "günstiges" Zimmer finden. Da kann es dann auch sein, dass es weniger kostet als in Ulm. Durchschnittlich natürlich nicht, aber da ist ja jeder ein Einzelfall.
2. Lebenshaltungskosten:
Essen: Auch in München kann man für 10 Euro essen gehen. Und in Regensburg findest du bestimmt auch etwas wo du unter 30 Euro nicht wieder rausgehst.
Freitzeitangebote: Vielleicht gefällt dir der Unisport, ist in jeder Stadt günstig. Soll es das Fitnessstudio sein wird es in jeder Stadt teurer.
Man kann also nicht von anderen Leuten auf sich übertragen. Ein guter Hinweis was man so zum Leben braucht ist der Bafög-Satz. Liegt im Moment glaube ich bei ungefähr 670 Euro. So viel wird man im Monat ungefähr brauchen. Wenn du irgendwelchen Luxus haben möchtest, dann auch mehr. Vielleicht bist du an anderen Stellen sparsamer, sodass du mit 600 Euro hinkommst.
Da die Miete einen großen Anteil ausmachen kann, ist wohl München am teuersten. Aber auch hier gibt es WGs vom Studentenwerk.
Falls du irgendwie konkretere Fragen hast, dann nur raus damit. Aber so pauschal kann man es einfach nicht sagen.

epeline
27.01.2012, 14:02
probiers doch mal bei wg-gesucht oder immobilienscout oder so. da siehst du anzeigen für wg-zimmer und kannst dir einen groben überblick über die mietkosten machen.
außerdem würde ich noch mal bei den studentenwerken der entsprechenden unis nachschauen, was die so für wohnheimsangebote haben (auch hier gibt es wg-wohnungen).

konstantin
28.01.2012, 11:04
Lebenserhaltungskosten :peace:

Trianna
28.01.2012, 14:55
Ja finde ich auch köstlich ^^

kra-
28.01.2012, 15:39
Schön, dass hier immer gleich auf Neuen rumgehackt wird. Natürlich kann man alles googeln, aber dann kann man sich so ein Forum auch sparen.

Wohne jetzt nicht in München oder Hamburg sondern in einer gemütlichen 120.000EW-Stadt und zahle für meine 30qm-Bude warm 340€. Inklusive Miete, Smartphone, Ausgehen etc... brauche ich ohne Auto knapp 800€/m. Es geht aber auch deutlich günstiger, kommt immer ganz auf die eigenen Ansprüche an.

DaJosh
28.01.2012, 17:23
Stuttgart
~500.000 Einwohner

Miete: 3er WG = ~ 350€ (+-50€)
+
individuelle Lebensunterhaltungskosten
in meinen Fall: ~400€. (inkl. Lebensmittel, Verträge (Handy, Fitness), Freizeit)

Stuttgart ist ne ziemlich versnobbte Stadt. Essengehen kann man trotzdem für ab 6€. Stugge bietet definitiv reichlich Möglichkeiten, um für Kleinigkeiten ordentlich Knete rauszuhauen, aber sparsam leben ist trotzdem möglich.

Absolute Arrhythmie
28.01.2012, 18:55
Lebenserhaltungskosten :peace:

In manchen Städten ist das Leben eben härter als in anderen :D

dreamchaser
28.01.2012, 19:03
Ich denke mal, du solltest dir die Mieten der einzelnen Städte anschauen und dir überlegen, wieviel Geld zu maximal zur Verfügung hast. Je nach Stadt und eigenen Ansprüchen (und auch, was du alles finanzieren musst) wirst du so auf Summen zwischen 600 und 900 Euro pro Monat kommen.
Ich hatte verschiedene Verteilungen:
Italien: 400 Euro Miete, 140 Euro Krankenversicherung, damit blieben noch 260 Euro für Essen und Benzinkosten.
In Deutschland habe ich etwas weniger Geld für Miete ausgeben müssen, dafür hatte ich eben mehr Geld für Essen. Das Geld, das ich zur Verfügung hatte blieb immer gleich.

papiertiger
28.01.2012, 19:04
Trotz sicherlich vorhandener Unterschiede in den Lebenshaltungskosten in unterschiedlichen Städten kommt es meiner persönlichen Meinung nach allerdings primär auf die eigenen Ansprüche an.

Auch in Hamburg kann man mit ~ 500/Monat ohne zu Hungern oder unter der Brücke zu schlafen über die Runden kommen (habe ich selbst 3 Jahre lang ausprobiert ;) ). Beim Ausgehen habe ich eigentlich bislang keine wesentlichen Unterschiede zwischen verschieden großen Städten bemerkt - es kommt da doch eher darauf an, wo man hingeht. Teure und weniger teure Möglichkeiten der Freizeitgestaltung finden sich überall. Aber für das gleiche Geld, für das man anderswo vllt. eine großzügig geschnittene Wohnung mit Balkon und Badewanne und ganz für sich alleine haben könnte haust man dann eben im Regelfall eher in einem mickrigen WG Zimmer unterm Dach, usw.

Wenn man es sich aussuchen kann muss man halt überlegen, wo da die eigenen Prioritäten sind.

Günstiger wird es übrigens fast immer, wenn man nicht direkt in der Unistadt wohnt sondern etwas außerhalb - sobald man dabei allerdings dann zumindest zeitweise auf ein Auto angewiesen ist, muss man natürlich die Kosten für selbiges wieder in die Rechnung mit einfließen lassen (was den Kostenvorteil tendentiell eher zunichte macht.)

um nochmal direkt auf die Frage einzugehen - Heidelberg: sehr nett, aber eher teuer (v.a. wegen Wohnungsknappheit, soweit ich informiert bin), Mannheim - Wohnraum wesentlich günstiger als ihn Heidelberg (damals zu zweit etwa 500 warm für 65 m² mit großem Balkon, Badewanne etc. ;-) ), dafür aber deutlich weniger studentische Prägung und auch etwas weniger hübsch. Würzburg - nett, studentisch, relativ günstig. Von der Einwohnerzahl her eher ein Kaff, wirkt aber (weil Bahnknotenpunkt, kulturelles Zentrum einer Region etc.) nicht übermäßig provinziell. Andere Bayrisch-Badenserisch-Württembergische Städte kenne ich von der Wohnsituation her nicht aus eigener Anschauung.

Herzkasperl
28.01.2012, 19:30
Nimm einfach das hier:

http://immobilienbewertung.immobilienscout24.de/karten/

reinzoomen, das ist richtig interessant.

Für München rechne einfach mal mit 13-15€/m2 kalt. Und Du entkommst diesen Preise in München auch nur mit >1h Fahrtzeit - das ist in Regensburg und Ulm ganz anders, siehe Karte, da geht es gar nicht so teuer und es wird auch rasant billiger, wenn man bereit ist, 2km von der Uni weg zu wohnen.

Erfahrungsgemäß sind die übrigen Lebenshaltungskosten (Essen...) auch günstiger, wenn die Mietpreise günstiger sind - natürlich nicht dein Handyvertrag, aber den wirst Du selber kennen :-)

stukkadentchen
28.01.2012, 22:40
Erfahrungsgemäß sind die übrigen Lebenshaltungskosten (Essen...) auch günstiger, wenn die Mietpreise günstiger sind
Nö. Ich sach dazu nur "Discounter" und im übrigen stimme ich papiertiger völlig zu: es kommt zuallererst auf die eigenen Ansprüche an. Mit Sparsamkeit (und Genügsamkeit) kommt man weit mit wenig Geld. Ist halt schwieriger, als jeden Tag essen zu gehen und zig kostenpflichtige Freizeitangebote zu nutzen, aber möglich allemal.
Wollte ich nur mal gesagt haben!
Manchmal trifft "Lebenserhaltungskosten" tatsächlich zu :-wow

Herzkasperl
29.01.2012, 22:26
Nö. Ich sach dazu nur "Discounter"

Gut, womit wir wieder beim Thema Lebensstil wären... Klar, da kann ich mich weitgehend von regionalen Besonderheiten abkoppeln. Bei der Miete wird das nur mit einem Zimmer im Studentenheim klappen.

Die meisten Studenten trinken (und essen) dann aber doch auch mal auswärts...

LotF
29.01.2012, 23:44
Frage mich gerade, ob "nicht Discounter", aber Handelsketten (Edeka, Rewe) eigentlich regionale Unterschiede haben. Fällt einem ja nicht unbedingt auf, wenn man nicht über eine längere Zeit einkauft.

Herzkasperl, ich glaube du kannst deinen Lebensstil nicht unbedingt auf den Durchschnittsstudenten übertragen. Man gewöhnt sich doch recht schnell daran ein wenig mehr Geld zu haben und nicht alles 2-3 mal durchzurechnen. Viele Studenten essen "auswärts" in der Mensa etc.

JJ*
30.01.2012, 10:36
Die Handelsketten werden als unabhängige Einzelgeschäfte geführt und weisen teilweise schon innerhalb ein und derselben Stadt deutliche Preisunterschiede auf. Ansonsten trifft dort meiner Erfahrung nach Herzkasperls Ausssage zu. Hamburg war schon teurer als das Rheinland. Nicht nur, was Wohnungen angeht.

LotF
30.01.2012, 11:29
Die Handelsketten werden als unabhängige Einzelgeschäfte geführt

das ist mir bewusst, daher ja auch mein Gedankengang. Mir ist es nur noch nie bewusst aufgefallen.

Muriel
30.01.2012, 18:58
Wobei ich bei den Discountern nur die gleichen Preise kenne, was bei den gleichen Prospekten auch sonst wenig Sinn machte ;-)

LotF
31.01.2012, 00:34
wobei man die Artikel aus dem Prospekt ja über den Angebotszeitraum zum selben Preis anbieten kann und außerhalb dessen eben nicht.