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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Anästhesie: Kasaktasche organisieren



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sauna2001
19.02.2012, 15:23
Die Organistation bei mir ist (Intensiv):

Links oben: Telefon, 1 blauer Kuli, 1 Eding(zum Einzeichnen der Anatomie beim ZVk etc. legen), 1 roter Stift zum Eintragen in die Kurve,

Links unten: Schlüsselbund, Moleskin (für Notizen)
Rechts unten: Abhorchgerät, Klebestreifen.

Insgesamt aber nicht "überladen".

Zählt aber wie oben beschrieben nur für die Intensiv.

Grüße
Sauna2001

ehemalige Userin 24092013
19.02.2012, 18:21
Oben Links: zwei Kugelschreiber (wobei einer als Lineal auf dem Narkoseprotokoll dienst) und ein Edding zum Beschriften meiner Medispritzen (Datum und Uhrzeit, ggf. Dosierung)
Unten Links: Stetoskop und Handy
Unten Rechts: schlaues Büchlein mit Telnummern oder sonstigem abteilungsspezifischen Kram ( das schwindet nach Erfahrung irgendwann mal), Kaugummis, Labello und Diensttelefon, wenn ich eins habe.
Hmmm auf meiner neuen Stelle werd ich primär kein Diensttel tragen, ausser ich bin Schichtverantwortlich....also wird wohl das Handy rüberwandern.

Physiologicus
19.02.2012, 20:22
Ich wundere mich über die vielen Handys, die man seit einiger Zeit überall im Krankenhaus antrifft und die auch hier sehr häufig genannt wurden. Zur Nutzung irgendwelcher Medi-Apps kann ich es noch nachvollziehen, obwohl es mir schon unbehaglich wäre, mein Privatgerät abends auf dem Sofa ans Ohr zu halten, nachdem sämtlicher (unsichtbarer) Krankenhausschmotter und Kitteltaschenflus dranklebt.

Ich sehne mich wirklich in die Zeiten zurück, in denen Handys im Krankenhaus noch verboten waren (Sinnhaftigkeit aus Strahlungsgründen natürlich zweifelhaft). Ständig klingelt es in irgendeiner Kitteltasche und wenn es der iphone Standardton ist, schaut erstmal jeder, ob es sein Prachtstück ist, das sich meldet. Dann werden auch im Patientenzimmer bei unterbrochener Visite/Untersuchung oder einfach nebenbei die ganzen Privatsachen ausgetauscht. Meines Erachtens hat das beim Arbeiten nichts zu suchen.
Wenn man selbst mal Patient war und sich das anwesende Fachpersonal angeregt über seinen privaten Mist austauscht, während nebenbei an einem herumgefummelt wird, ist es einfach nur unangenehm und man traut sich kaum, bei Unbehaglichkeiten diese Gespräche zu unterbrechen, um sich zu äußern. Es ist eine grobe Unhöflichkeit, zumal man auch nicht wissen möchte, ob die kleine Tochter von der Großnichte der Oberärztin schon rechnen kann oder ob die Cousine von Onkel Fridolin nach der Scheidung Antidepressiva nimmt.
Das bedeutet nicht, daß man mit seinen Kollegen nicht einen regen Austausch führen sollte, im Gegenteil ist eine solche Atmosphäre zum Arbeiten sogar ganz angenehm, vor dem Patienten allerdings absolut deplatziert.

Daher kann ich nur dazu aufrufen, die Freizeithandys zu Hause oder im Spind zu lassen, spart sogar Platz in der Kitteltasche.

Damit möchte ich natürlich nicht pauschal allen Handyträgern einen unmöglichen Umgang unterstellen, viele haben es lautlos dabei, um in der Pause kurz sms/anrufe zu checken. Das vollkommen schamlose öffentliche Handyverhalten ist jedoch mittlerweile im Krankenhaus sehr häufig geworden. Leider trifft das modifiziert auch auf die Handhabung des Diensttelefons zu, nur kann man das leider nicht so einfach abstellen...

ehemalige Userin 24092013
20.02.2012, 08:20
Also offiziell sind die Handy`s in dem KH in dem ich arbeite schon noch verboten, es hält sich nur niemand so wirklich dran.
Generell habe ich absolut nix dagegen vorrausgesetzt: man hats auf lautlos und es ist nicht direkt auf der Visite, vor dem Patienten, beim Prämedizieren, Narkoseeinleiten etc....
Ich packs Telefon auch mal während einer Narkose aus, wenn der Patient pennt und alles gut läuft. Allerdings packt mich dieses Gerät net so, dass ich darüber meine eigentliche Arbeit vernachlässige.

Gesehen hab ich da schon ganz andere Dinger wie: Narkoseschnallen, die erstmal ganz entspannt während einer NArkose auf ihrem iPhone zocken und sich net stören lassen, von steigendem etCO2, leeren Infusionen usw. - da entsprechende Narkoseschnallen aber Ärztinnin sind und beim Hüten auch die volle Verantwortung tragen, dürfen sie auch gern mit der Konsequenz leben, wenns mal wirklich in die Hose geht.
Selbiges gilt auch für Pflegekollegen, die in ihrem Saal stundenlang und ohne auf den Patienten zu achten im Internet surfen...usw.

Ich gehe aber stark davon aus, dass die meisten einen recht verantwortungsvollen Umgang mit ihren Handy`s haben und es auch nur dann aus der Tasche ziehen, wenns angebracht ist bzw. es auf der Visite auch gern professionell einsetzen (Nachschlagen etc..).
In dem Zusammenhang wäre ich übrigens für W-Lan in den Krankenhäusern. Die Häuser in denen ich bisher war haben keins. Wie siehts sonst damit aus?

Muriel
20.02.2012, 08:29
Ich habe jetzt mein Handy bei der Arbeit neben mir liegen, weil meine Tochter zu der Zeit bei der Tagesmutter ist und immer mal was sein könnte. Vorher habe ich nie mein Handy mitgehabt. Und wenn es (auf Vibrationsalarm) klingelt, so gehe ich nur dann ran, wenn kein Patient vor mir sitzt bzw. rufe zurück, wenn ich mit dem Patienten fertig bin.