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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fachrichtung - eine Frage der Vernunft?



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Kackbratze
27.02.2012, 15:10
wollt ihr also sagen, dass innere und chirurgie familienfreundliche fächer sind, auch wenn man nicht an häusern mit luxus-personalsituation, an denen ihr anscheinend tätig seid, anfängt? ich habe bis jetzt gehört, dass solche häuser, die ihr ja hier als maßstäbe setzt, eher ausnahme, als regel sind.

Nur als Beispiel:
Ich bin offiziell schon vor 15min nach Hause gefahren. Hier sitze ich nur, weil ich noch auf einen Kollegen zum mitnehmen warte....

Zwirne
27.02.2012, 16:11
Haus ist auch nicht gleich Haus. Man kann ein Krankenhaus der Regelversorgung auch nicht mit einem Maximalversorger oder einer Uniklinik über einen Kamm scheren. Deshalb ist es aus meiner Sicht wenig sinnvoll, das Fach als größten Maßstab für Familienfreundlichkeit zu sehen...

dreamchaser
27.02.2012, 16:19
Die Arbeitsbedingungen sind unabhängig von Regelversorgung, Maximalversorgung oder Uniklinik. Das ist schonmal überhaupt kein Indiz für die Arbeitsbedingungen.
Die Arbeitsbedingungen an der Uniklinik können durchaus familienfreundlicher sein, als in einer kleinen Klinik der Regelversorgung mit vielen Diensten.

LasseReinböng
27.02.2012, 17:35
Haus ist auch nicht gleich Haus. Man kann ein Krankenhaus der Regelversorgung auch nicht mit einem Maximalversorger oder einer Uniklinik über einen Kamm scheren. Deshalb ist es aus meiner Sicht wenig sinnvoll, das Fach als größten Maßstab für Familienfreundlichkeit zu sehen...

Ich habe noch nie gehört, daß jemand wegen der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. dem hohen Freizeitwert extra in die Innere oder Chirurgie gewechselt ist.

Daß Leute aber aus besagten Gründen in die Anästhesie, Radiologie, Allgemeinmedizin usw. wechseln - ja, davon habe ich gehört bzw. solche auch kennengelernt.

Es gibt Tendenzen und die sind doch kaum zu leugnen. Die Neuaufnahme kurz vor Dienstschluss wird man nun mal in der Nuklearmedizin nicht so häufig haben, In der Inneren kann einem das immer blühen.

snowfairy
27.02.2012, 17:56
Ähh, ich bin in der Chirurgie an einer Uniklinik und heute mal wieder schön brav um 17 Uhr raus (von wegen schlechte Arbeitszeiten...)

Kackbratze
27.02.2012, 22:35
Aus Dir wird nix... ;-)

wjsl
27.02.2012, 23:26
Wieso muss man was werden? Ich dachte zum Chirurgen wird man GEBOREN?

snowfairy
28.02.2012, 18:18
Aus Dir wird nix... ;-)

Muhaha...dann werden die anderen in meiner Klinik erst recht nix, und somit werd ich dann Chef (weil ich ja am längsten geblieben bin)....:-)) (naja, fehlt noch die passende Kaffeetasse).

Kackbratze
28.02.2012, 19:24
Also doch dafür geboren! Ein Leader! *freu*

WackenDoc
28.02.2012, 19:39
@wjsl- du hast das System immer noch nicht verstanden, oder?
Dabei hat unser Bratze genug Hinweise gegeben, wie es funktioniert.

wjsl
28.02.2012, 21:45
Verstehen ist nie gut, wenn etwas entstehen soll. Wie zum Beispiel ein bisschen mehr Vernunft, egal worin. Verstehen ist das Gegenteil von Entstehen.

Und ein System, das keinen Raum für Weiterentwicklung bietet, darf man nicht verstehen, sonst könnte man es am Ende ja noch gutheißen, und das wäre dann wirklich schlimm...

Außerdem scheinen mir die meisten Kommentare eher Verweise als Hinweise zu sein. Ist aber auch verständlich, wenn man sich so aus dem Fenster lehnt...ich kann manchmal nur nicht anders...nichts für ungut...

Feuerblick
28.02.2012, 21:59
Äääh ja...

Um mal wieder zur Ursprungsfrage zurückzukehren: Ich glaube nicht, dass die Fachwahl alleine vernunftgesteuert sein sollte. Sicher, man sollte wissen, was man in Zukunft vorhat und ob man sich eher mit Familie zuhause oder irgendwo auf einer Chefposition sieht. Aber mit einer allein aus Vernunft gewählten Fachrichtung wird man auf Dauer nicht glücklich, glaube ich... :-meinung

Alvorada
29.02.2012, 07:23
Ich finde, ein Fach kann zunächst sehr gut vernunft-bedingt gewählt sein - schließlich sollte man nicht unbedingt nur Fächer wählen oder ausprobieren, die absolut nicht auf einen selbst/Familie/Ort usw. zugeschnitten sind, das geht in den seltensten Fällen gut aus (ich lasse mal dahin gestellt ob für die Fachrichtung oder Familie^^). Aber hat ja genug Zeit, die Dinge auszuprobieren. Und spätestens in Famulaturen, PJ, Diss, oder dem ersten Arbeitsjahr! sollte halt der Funke überspringen, ansonsten ist man in einem "nur-aus-vernunft-gewählten" Fach sicher auf kurz oder lang unglücklich, denke ich. Ohne Leidenschaft ist man in meinen AUgen in den meisten Fachrichtungen schlecht aufgehoben (aber das gilt ja eigentlich überall, oder?).

LasseReinböng
29.02.2012, 11:34
Reine Vernunftsentscheidungen führen weder bei der Partner- noch bei der Berufswahl zum Glück.

Oft schwankt man aber zwischen mehreren Optionen bzw. Fachrichtungen und dann kann die Vernunft schon einen Stellenwert haben. Wenn Uro und Chirurgie ungefähr gleich toll sind, man aber definitiv nicht ewig in der Klinik arbeiten will....you get the point.

Es hat alles Vor- und Nachteile, ich habe noch kein Fach gefunden, wo alles ( für einen selber) super ist....

snowfairy
01.03.2012, 19:32
Die Frage ist ja aber auch, ob man 2 Fächer gleich toll findet. Naja, bei mir war die Sache eh relativ klar (auch wenn Kardio zwar auch interessant ist, aber ich brauche OPs).:-))

epeline
05.03.2012, 15:57
ich wünschte ja, mir würde einf ach zusagen, was bessere stellenaussichten hat als mein wunschfach...