Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welche Versicherung brauch ich denn wirklich?
Ah danke, ich dachte, das sei immer gekoppelt.
solang man in der gkv ist, ist es auch immer gekoppelt.
Hab gerade mal recherchiert und es stimmt tatsächlich. Man hat quasi Pech gehabt, wenn der Schadensgegner nicht versichert ist. Der Zusatz in der eigenen Privathaftpflicht, den Relaxometrie angesprochen hat, nennt sich Forderungsausfalldeckung. Die Versicherer zahlen aber wohl erst ab einer Schadenssumme von ca. 2500€, da man geringere finanzielle Belastungen wohl noch als zumutbar ansieht. Tja...
Edit: Alles ohne Gewähr!
Warum brauche ich dann überhaupt eine Haftpflicht? Wäre ja überflüssig, müsste nur einfach sagen: Für den entstandenen Schaden habe ich leider nicht ausreichend viel Vermögen auf der Seite, also Pech gehabt für den anderen? Wahrscheinlich ist aber der Knackpunkt, dass so gut wie niemand, der arbeitsfähig ist, als mittellos zählt, notfalls hätte er eben ein Leben lang Schulden. Insofern halte ich den Fall "mittellos" für denkbar unwahrscheinlich.
Eine Kombination halte ich auch für sinnvoll; Ärzteversicherung ist aber etwas teuer(oder empfielt sich die bei der Haftpflicht tatsächlich sehr deutlich?) , so dass ich nach Alternativen suche; allerdings finde ich in keinem der Rechner Angaben zu eventuellen späteren Preissteigerungen. Angeblich soll man, wie bei der BU-Versicherung auf die Brutto/Nettodifferenz achten.
Oder sind die zu erwartenden Beitragssteigerungen eher ein Marktwert , und der Unterschied zwischen den Einzelanbietern gar nicht so groß?
Wahrscheinlich ist aber der Knackpunkt, dass so gut wie niemand, der arbeitsfähig ist, als mittellos zählt, notfalls hätte er eben ein Leben lang Schulden. Insofern halte ich den Fall "mittellos" für denkbar unwahrscheinlich.
Du bist so süß naiv manchmal... schon mal was von Privatinsolvenz gehört?
Lass doch mal einen Schaden von z.B. 2 Mio passieren. Wer ist denn in so einem Fall bitte solvent genug..?! Betrifft dann nicht nur den 1-Euro-Jobber, sondern sprengt sicher auch problemlos fast jedes Budget. Außer man achtet darauf, dass der der einen schädigt, hoffentlich Millionär ist.
Es entstehen schnell hohe Summen! Es ist vollkommen in Ordnung, wenn man eine Beteiligung von 150 Euro oder so vereinbart. Wenn einem die Digicam vom Nachbar ins Planschbecken fällt, bekommt man das auch selbst bezahlt. Aber wirkliche Schäden, die man zum Beispiel als Mieter verursacht und größere Sanierungsmaßnahme erfordern, sollten abgesichert sein.
sollte man jetzt eine bu extra zum versorgungswerk haben oder nicht? ich bin verunsichert...
ChillenMitBazillen
26.08.2012, 11:55
Da gibt es keine ja- oder nein-Antwort drauf. Fakt ist, dass wir durch die Versorgungswerke besser abgesichert sind als die meisten anderen. Was die Versorgungswerke als Berufsunfähigkeit definieren (die Unfähigkeit, irgendeiner ärztlichen Tätigkeit nachzugehen), ist allerdings eigentlich eher eine Erwerbsunfähigkeit, denn selbst blind und mit einem Arm könntest du ja noch telefonische Beratungen zu Gesundheitsfragen geben.
Also: Wenn es dir reicht, in den schlimmsten Fällen abgesichert zu sein, und sonst ggf. deine ärztliche Tätigkeit zu wechseln und bspw. statt in der Chirurgie dann beim MDK zu arbeiten, dann bist du gut abgesichert. Wenn du abgesichert sein möchtest für den Fall, dass du deine spezielle ärztliche Tätigkeit nicht mehr ausüben kannst, brauchst du eine separate BU.
Wenn du dich für eine separate BU entscheidest, macht es Sinn, sie vor der Facharztprüfung abzuschließen, dann sind die Beiträge dauerhaft niedriger. Lass dir keine Kombination mit einer Altersvorsorge andrehen.
Da gibt es keine ja- oder nein-Antwort drauf. Fakt ist, dass wir durch die Versorgungswerke (http://www.pkvbeitrag.info) besser abgesichert (http://www.pkvbasistarif.info) sind als die meisten anderen. Was die Versorgungswerke (http://www.pkvtest.biz) als Berufsunfähigkeit definieren (die Unfähigkeit, irgendeiner ärztlichen Tätigkeit nachzugehen), ist allerdings eigentlich eher eine Erwerbsunfähigkeit (http://www.pkvwechsel.biz), denn selbst blind und mit einem Arm könntest du ja noch telefonische Beratungen zu Gesundheitsfragen (http://www.privatekrankenkassewechseln.net) geben.
Also: Wenn es dir reicht, in den schlimmsten Fällen abgesichert zu sein (http://www.privatkrankenversichern.org/), und sonst ggf. deine ärztliche Tätigkeit zu wechseln und bspw. statt in der Chirurgie dann beim MDK zu arbeiten, dann bist du gut abgesichert (http://www.privatkrankenversichert1a.net). Wenn du abgesichert sein (http://www.rechtsschutzversicherungohnewartezeit.info) möchtest für den Fall, dass du deine spezielle ärztliche Tätigkeit nicht mehr ausüben kannst, brauchst du eine separate BU.
Wenn du dich für eine separate BU entscheidest, macht es Sinn, sie vor der Facharztprüfung abzuschließen, dann sind die Beiträge dauerhaft niedriger. Lass dir keine Kombination mit einer Altersvorsorge andrehen.
Ich war vor einer Woche bei einer Beraterin in der Bank. Wir haben auch darüber gesprochen mich frühzeitig abzusichern. Da gings um Rentenversicherung, Altersvorsorge, Unfallversicherung, Rechtschutz und so weiter.
Ganz ehrlich, ich hab da nicht so den Plan, was ich alles abschließen soll. Ich bin noch recht jung und steh kurz vorm Studium. Nach meinem Studium könnte ich z.B. von einige Prämien von einigen Versicherungsoptionen nicht Gebrauch machen.
Oh man...:-(
Ich würde ganz ernsthaft sowas empfehlen:
Der Versicherungs-Ratgeber (Finanztest) (http://www.test.de/shop/altersvorsorge-rente/der-versicherungs-ratgeber-sp0336000/)
Die 17€ sind vermutlich gut angelegtes Geld. Eine Bank wird genau wie eine Versicherung tendenziell erst mal eher mehr verkaufen wollen, egal ob sinnvoll oder nicht.
Ich war vor einer Woche bei einer Beraterin in der Bank. Wir haben auch darüber gesprochen mich frühzeitig abzusichern. Da gings um Rentenversicherung, Altersvorsorge, Unfallversicherung, Rechtschutz und so weiter.
Ganz ehrlich, ich hab da nicht so den Plan, was ich alles abschließen soll. Ich bin noch recht jung und steh kurz vorm Studium. Nach meinem Studium könnte ich z.B. von einige Prämien von einigen Versicherungsoptionen nicht Gebrauch machen.
Oh man...:-(
Auch wenn auf der Visitenkarte bei der netten Dame von der Bank vermutlich tatsächlich "Beraterin" steht, wäre Verkäuferin vermutlich der richtige Ausdruck. Denn auch Banken leben i.d.R. nicht davon, dass Studenten in ein schcikes Büro gebeten werden, Kaffee trinken und viele bunte Bildchen und Tabellen über Altersvorsorge und Versicherungen ankucken sondern eben die Produkte dazu auch möglichst bald und in möglichst großer Zahl auch kaufen.
Die meisten Produkte die Du hier genannt hast braucht man meines erachtens niemals im Leben, und in Deinem offenbar ja noch jungen Alter und als Student schonmal gleich garnicht.
Im Prinzip wurde hier im Forum schon oft genug diskutiert, was man denn tatsächlich braucht, effektiv gesehen ist für dich eigentlich nur eine Haftpflichtversicherung notwendig.
Über eine BU als Student kann man streiten, zumal es hier extreme Fallstricke gibt, denn es ist relativ schwierig, als Student einen konkreten Beruf zu versichern, entsprechende Nachversicherungsgarantien ohne erneute Gesundheitsprüfung nach Studienabschluss mit in den Vertrag zu bekommen etc.
Ansonsten bringen dir die schönsten Prämien und Versicherungsoptionen für Studenten nix, wenn sie in ner Versicherung stecken, Du Du eigentlich nicht brauchts, die vielleicht anders zu teuer ist oder die zu wenig Rendite abwirft.
Sicherlich keine vollständige und in allen Punkten kompetente Vermögens und Versicherungsberatung, aber für den Einstieg und Überblick sehr sinnvoll, bieten kostenlos oder für wenige Euro auch die Verbraucherzentralen an.
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