Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Steroidglaukom bei gängigen Therapien mit Steroiden?
ER-Student
18.03.2012, 01:20
@Feuerblick
Die Rötung ist nur in einem Auge zu finden. Bis auf ein gelegentliches Brennen, was ich persönlich aber auf meine Allergie zurückführe, sind weitere Beschwerden nicht vorhanden. Aktuell tropfe ich aber noch das vom Augenarzt verschriebene Antibiotikum.
ER-Student
18.03.2012, 10:26
Noch eine ergänzende Festellung/Frage: Da ich ja jetzt schon zum zweiten Mal in kurzer Zeit Antibiotika tropfe, könnte dadurch nicht auch die Reizung des Auges entstehen? Längere Gabe von antibiotischen Tropfen kann doch, wenn ich mich an die Augenheilkunde Vorlesungen korrekt erinnere, augenreizend sein und eventuell auch das Hornhautepithel schädigen.
Kann eine Reizung durch mehrfaches Tropfen sein, kann sein, was Funkel beschrieb, kann eine Episkleritis sein, die keine Beschwerden macht außer rot zu sein und nach 2-3 Wochen auch so veschwindet, kann eine Menge sein. Rötung ohne das geringste Symptom, was letztendlich etwas zwingend Behandlungsbedürftiges gewesen wäre, habe ich noch nie gesehen, glaube ich.
Feuerblick
18.03.2012, 15:44
Wobei ich ehrlich gesagt die Tropfen als mögliche Ursache fast ausschließen würde... An etwas Bedrohliches glaube ich in der Tat auch nicht. :-nix
ER-Student
27.04.2012, 17:53
Nachdem ich das gerötete Auge über den einsetzenden Stress an der Uni letzten Monat total vergessen hatte, hat mein eigentlicher Augenarzt bei einer Routinekontrolle das Auge noch mal angeschaut und ein beginnendes Hordeolum als Ursache der Rötung festgestellt, wogegen er jetzt noch mal einen anderes Chinolon als Tropfen verschrieben hat.
Zwei kurze Frage an die freundlichen Opthalmologen im Forum:
Ist es irgendwie problematisch für das Auge, jetzt schon wieder antibiotische Tropfen zu nehmen? Hatte ja bereits im Februar/März bereits zweimal für 10 Tage ein anderes Antibiotikum (auch Chinolon) getropft.
Kann ein Hordeolum auch irgendwie als Folge einer allergischen Konjunktivitis entstehen? So richtige Symptome eines Gerstenkorns wie man sie so aus Vorlesungen kennt habe ich nämlich eigentlich nicht.
Ein Hordeolum, dass unverändert seit zwei Monaten besteht, finde ich eigenartig, kann ich mir nicht vorstellen. Zudem ist dies eine wirklich schnelle Blickdiagnose, die gerade bei Vorderabschnittsproblemen, mit denen Du Dich ja vorgestellt hattest, sicher erkannt werden sollte. Daher glaube ich nicht, dass dieses jetzt vorhandene Gerstenkorn das ursächliche Problem Deiner seit mehreren Monaten bestehenden Beschwerden ist. Prinzipiell ist es kein Problem, jetzt wieder ein Antibiotikum zu tropfen, sofern es indiziert ist (egal ob Floxal, Oftaquix, Vigamox...). Kleine Gesternkörner (es kann nur klein sein, sonst hättest Du es selber bemerkt vom Aussehen und von den Schmerzen, die so ein Teil machen kann) gehen aber auch ganz gut ohne alles oder mit Posiformin weg.
Zur zweiten Frage:
Indirekt kann es tatsächlich über diesen Weg zu Hordeola kommen. Nicht, weil die Allergene da selber etwas machten, sondern weil vermehrtes Reiben am Auge, was ja sehr häufig auch unbewusst bei juckenden, tränenden, brennenden Augen geschieht, eine erhöhte Hordeolainzidenz verursacht. So können häufige Blepharitiden/Hordeola etc. z.B. auch ein Hinweis darauf sein, dass man mal eine gescheite Refraktionskontrolle machen sollte, da sehr häufig, wenn die Brille nicht mehr stimmt, die Augen aufgerissen, gekniffen und gerieben werden, was entzündliche Reize fördert.
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