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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : A96/B59 - 1. Tag - Histopräparate Leber



Vika86
19.04.2012, 20:24
Hallo,

mein Einwand kommt vielleicht ein wenig spät... ;-)

Mir ist nicht klar, warum die Aussage, dass in einer 10-fach höheren Vergrößerung bei einem Patienten mit chronisch-aktiver Hepatitis B sog. Milchglashepatozyten zu erwarten sind, falsch sein sollte.

Im Gegenteil: Die als richtig deklarierte Lösung ließe sich mit folgendem Zitat aus dem Lehrbuch "Pathologie der Leber und Gallenwege, Band 10, 2. Auflage" von Doerr, Seifert und Uehlinger, erschienen im Springer Verlag, sogar widerlegen:

Perisinusoidale Fibrosen sind zum einen charakteristisch für Durchblutungsstörungen, insbesondere bei Blutstauung vor dem rechten Herzen oder bei stenosierenden Prozessen im Bereich der Lebervenen (Budd-Chiari). [...] Klassisch sind sinusoidale Fibrosen beim chronischen Alkoholschaden mit dem sehr charakteristischen Befund der Maschendrahtfibrose (Dinges et al. 1992), ...

Abgesehen davon finde ich, dass die Fibrose in beiden Präparaten eher portal konfiguriert ist, was auch eher typisch für die chronische Virushepatitis wäre.

Über Feedback würde ich mich sehr freuen! :-)

Keenacat
19.04.2012, 20:26
Mir ist nicht klar, warum die Aussage, dass in einer 10-fach höheren Vergrößerung bei einem Patienten mit chronisch-aktiver Hepatitis B sog. Milchglashepatozyten zu erwarten sind, falsch sein sollte.[...]

Abgesehen davon finde ich, dass die Fibrose in beiden Präparaten eher portal konfiguriert ist, was auch eher typisch für chronische Virushepatitis wäre.


Finden wir auch, deshalb gibts dazu schon einen Thread. ;-)
http://www.medi-learn.de/foren/showthread.php?t=77686