PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : IMPP - Einreichen von Beschwerden



Seiten : 1 [2] 3

Keenacat
21.04.2012, 12:04
gab auch tag1 a17... da gings um GN und zwar membranös vs minimal change... der 16 jährige mit nephrotischem syndrom... und die frage finde ich nicht eindeutig zu beantworten...
wobei am ende des tages die minimal change auch bei den 16 jährigen noch recht häufig sein wird und ich die frage falsch gekreuzt hab. ^^

Ach Gott, du hast natürlich recht. Ich dämliche Kuh. Das liegt nur daran, dass der Diskussionsthread zur Frage mit dem Urinbefund fälschlicherweise mit "Glomerulonephritis" tituliert ist.
:-?

amygdala1985
21.04.2012, 17:07
Hallo,
wie steht ihr denn zu Frage A63 vom 3. Tag. Ich habe mich gegen Antwort A, also Aortendissektion entschieden, weil in der Frage Nr. 62 stand: "Welche der folgenden Optionen gehört neben der Einleitung einer oralen Antikoagulationstherapie am wahrscheinlichsten zu den weiteren langfristigen Therapiemaßnahmen bei Herrn K.?". Ich hielt es für wahrscheinlicher einer Aortendissektion zu bekommen als einen embolischen Schlafanfall/systemische Embolie unter Marcumar. Was sagt ihr dazu?

Nemesisthe2nd
21.04.2012, 17:20
nein aortendissektion ist unwahrscheinlich da der typ ohne medis schon normotensiv ist... sein dcm-herz ist schon so im eimer dass es nichtmal ne hypertonie zu stande bekommt. Und dissektion ist ne folge von hypertonie und arteriosklerose...

ah262
21.04.2012, 18:00
Hallo, habt Ihr bereits eine Übersicht über alle Fragen, welche potentiell herausgenommen werden könnten? Muß man Beweise beifügen und welcher Evidenz? Ich denke da an Fragen wie: 1) Myalgien bei Rifampicin und Pyrazinamid, 2) Quarantäne bei Masern, 3) Hyperurikämie und Plasmozytom als KI für KonMi, 4) NYHA, 5) "kurzfristig" bei der Isotret-Frage, 6) will man wirklich beim Immunsuppremierten das Gelenk punktieren zum Nachweis der Gicht, oder macht man erstmal Labor zur Feststellung des Harnsäurespiegels?, 7) die Kopfschmerzfrage, soll das ein Spannungskopfschmerz oder Medi-induzierter KS sein (danach entscheidet sich die Therapie)?, 8) wird wirklich ein vorderseitiges Othämatom von retroaurikulär inzidiert?, 9) Xerostomie oder Gastritis/Sialadenitis nach SD-Therapie?
Und des Weiteren sind sehr schwierig derlei Dinge wie die Tamoxifen-Frage und die Sildenafil-Frage bzgl. Erstattung durch die Kassen.

Meint Ihr es macht Sinn einige davon einzureichen?

Keenacat
21.04.2012, 18:11
Meint Ihr es macht Sinn einige davon einzureichen?

Einige ja, die sind ja schon ausgiebig diskutiert worden. Aber du kannst Fragen nicht deshalb einreichen, weil sie schwierig sind (Paraneoplastische zerebelläre Degeneration, Silver-Russell-Syndrom, Amyloidose) oder viele sie nicht gewusst haben (Sildenafil, Tamoxifen) oder viele nicht richtig gelesen haben (Isotretionin, UAW bei Radiojod). Diese Fragen sind nämlich unstrittig beantwortbar.

Fragen zum Einreichen müssen z.B. mehrere richtige Antworten haben, unklar oder unbeantwortbar sein, gute Aussichten haben denk ich z.B. die UAW der TBC-Medis, NYHA, IVP, Masern.

kckirsche
21.04.2012, 18:13
Meint Ihr es macht Sinn einige davon einzureichen?

Ich sage JA! Denn ob es nun 2er Kandidaten sind, die dann eventuelle eine 1 bekommen oder Kandidaten die durchgefallen sind, die dann doch noch bestehen! Es ist einfach nur fair, es nicht unversucht zu lassen!

ah262
21.04.2012, 18:26
Okay, bei mir wärs nur eine Sache der Note, aber es hilft ja auch den Leuten bei denen es knapp ist!
Also faxen und mit Quellen belegen warum es anzuzweifeln ist?

Und dann schrieb jemand etwas von der Frage bzgl. Sitagliptin als Diabetes-Monotherapie.
http://www.ema.europa.eu/ema/index.jsp?curl=pages/medicines/human/medicines/000722/human_med_000865.jsp&jsenabled=true

Das wäre das Original, ja?

ah262
21.04.2012, 22:47
http://books.google.de/books?id=UkDi4f8QMY0C&pg=PA27&lpg=PA27&dq=chronisches+oth%C3%A4matom&source=bl&ots=QY7uv4EAJh&sig=0YdNmK_FQwa6unI2WeXBBe9YpHM&hl=de&sa=X&ei=HSmTT4PhEM3GtAb3ktSmBA&ved=0CCAQ6AEwAA#v=onepage&q=chronisches%20oth%C3%A4matom&f=false

Meint Ihr, dass viell doch das Ausräumen des Hämatoms mit anschliessender Fibrinkleberapplikation im akuten Fall richtig sein könnte???
Da hätten sich die Experten dann vertan. Es geht nämlch um ein frisches Hämatom. Das chronische wird von retroaurikulät inzidiert...

kckirsche
22.04.2012, 07:11
So, mein Brief ist abgeschickt!

sonnewonne81
22.04.2012, 09:27
Hallo Kirsche,

welche Fragen hast du denn eingereicht, wenn ich fragen darf?
Wollte heute nämlich meinen Brief fertig machen und faxen.

Gruss

theAnatomie
22.04.2012, 10:27
Der EMA Artikel in deutsch (last update vom 18.04 :-)) ,wenn das mal nicht ne aktuelle Frage war)

http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000762/WC500057864.pdf

kckirsche
22.04.2012, 11:47
Ich habe eingereicht: NYHA, KI der IVP, Tbc Meldung, Masern Vorgehen und Bezahlung von Sildenafil. Letzteres ist eine korrekte Antwort, aber ich frage mich, ob die zukünftigen HEX-Schreiber jetzt auch das SGB V lesen sollen. So wie ich das mitbekommen habe, reichen andere noch die Othämathom-, Glom.Nephr.- und die Frage zu der Abbildung bei Heberden Arthrose ein. Hoffentlich bewirkt es irgend etwas. Achso: ich habe es jetzt per FAX geschickt.

tbmeggirl
22.04.2012, 12:35
Ich habe eingereicht: NYHA, KI der IVP, Tbc Meldung, Masern Vorgehen und Bezahlung von Sildenafil. Letzteres ist eine korrekte Antwort, aber ich frage mich, ob die zukünftigen HEX-Schreiber jetzt auch das SGB V lesen sollen. So wie ich das mitbekommen habe, reichen andere noch die Othämathom-, Glom.Nephr.- und die Frage zu der Abbildung bei Heberden Arthrose ein. Hoffentlich bewirkt es irgend etwas. Achso: ich habe es jetzt per FAX geschickt.

gut gemacht

Ulle
22.04.2012, 14:44
Bezahlung von Sildenafil.
Ich habe die Frage auch falsch, aber ich denke schon, dass ein Arzt seinem Patienten sagen können sollte, was er von der Kasse bezahlt bekommt und was nicht. Sehe da keine Chance.

kckirsche
22.04.2012, 15:12
Ulle, da hast Du recht, aber das lerne ich doch in der Zeit meiner Facharztausbildung. Mir geht es doch nicht darum, den Inhalt der Frage anzuzweifeln, denn später sollte man das wissen, spätestens wenn man es verschreibt. Ich finde nur, dass jetzt zu wissen, als frischer HEXler ist echt zu viel! Außer man hatte Uro als Wahlfach. Aber das hatten wohl die wenigsten.

THawk
22.04.2012, 15:25
Dass du meinst, es sei "zu viel" verlangt, interessiert nur keinen bei IMPP / LPA etc. und ist einfach keine Begründung eine Frage zu rügen. Der Gegenstandskatalog gibt die Themen vor, wenn du dort mal reinschaust wirst du keine Begrenzung der "Fragentiefe" entdecken. Die Frage ist vom GK gedeckt und damit kann man sich die Zeit sparen sie zu rügen.

Eine Rüge ist nur bei Fragen erfolgversprechend, bei denen nach aktuellem Stand der wissenschaftlichen Forschung keine oder mehrere Antwortmöglichkeiten als richtig zu werten sind.

wjsl
22.04.2012, 15:30
Was haltet ihr denn von der periportalen Fibrose vs zu erwartenden Milchglashepatozyten? Was spräche denn gegen die Möglichkeit des Vorkommens letzterer? Schließlich sind diese doch auch mit Viren assoziiert...

Ulle
22.04.2012, 18:44
Ehrlich gesagt gehe ich immer noch davon aus, dass hier die Milchglashepatozyten richtig sind und die periportale Fibrose falsch - also das eher ein Fehler bei der Medilearn-Auswertung vorliegt.

Kackbratze
22.04.2012, 18:54
Was euch nicht gefällt, könnt ihr anzweifeln! Es geht ja nicht darum, dass die ML-Experten allwissend und unfehlbar sind, sondern um Fehler IM Examen. Das ist wesentlich entscheidender.
Bei histologischen Präparaten sollte man IMHO ein bekanntes histologisches Präparat von BEIDEN Möglichkeiten vorlegen können, die so ähnlich sind, dass beide Antwortmöglichkeiten als korrekt gewertet werden können und die Frage dann erfolgreich gestrichen/anders gewertet werden kann.
Sich bloss auf ML zu beziehen ist definitiv nicht ausreichend.

Wie schon oben gesagt:

Eine Rüge ist nur bei Fragen erfolgversprechend, bei denen nach aktuellem Stand der wissenschaftlichen Forschung keine oder mehrere Antwortmöglichkeiten als richtig zu werten sind.

Gracias THawk

wjsl
25.04.2012, 21:54
Ja, bei der Hochrechnung hier ist mir auch einiges suspekt; beispielsweise steigt doch der Insulinbedarf bei Fieber durchaus, und warum Tolvaptan besser sein soll als a-Methyldopa sehe ich auch nicht ganz ein. Meiner Meinung nach ist letzteres durchaus eine Option, insbesondere wegen der zentralen Wirkung, die eine überschießende Gegenregulation vermeidet.

Das mit der Deadline von einer Woche finde ich aber unangemessen, eigentlich sollte ein Widerspruchsrecht auch dann noch bestehen, wenn die Lösungen bekanntgegeben sind. Man weiß ja gar nicht, ob man mit seinem Widerspruch so nicht eher kontraproduktive Ergebnisse erreicht.