Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Todesspritze
ooooookay, kann mir jemand die Logik schnell erklären?
Ich habe kein Relaxans mehr und deshalb gebe ich nur noch das Barbiturat, ohne Opiat???
ooooookay, kann mir jemand die Logik schnell erklären?
Hallllooooo? Wir sprechen von den geistigen Tieffliegern aus den großartigen US of A!!! Und Du kommst mit Logik um die Ecke??? :-)) :-))
Ich habe kein Relaxans mehr und deshalb gebe ich nur noch das Barbiturat, ohne Opiat???
Das nennt man Improvisation! Ich habe nicht mehr alle Mittelchen, die ich für eine "ordentliche" Hinrichtung eigentlich brauche. Hmmm. Was habe ich denn noch da? Ahh. Das Barbiturat. Das macht zwar "nur" eine tiefe Bewußtlosigkeit, aber mal sehen, das wird schon klappen. Dann einfach hoch dosiert rein damit und abwarten, bis der Mensch über die Hypoxie verstirbt! Ist doch "human", oder? Naja, zumindest genauso "human" wie die anderen Methoden dieser Barbaren!
ooooookay, kann mir jemand die Logik schnell erklären?
Ich habe kein Relaxans mehr und deshalb gebe ich nur noch das Barbiturat, ohne Opiat???
Das ist völlig folgerichtig.
Meines Wissens wirken an den Hinrichtungen keine Ärzte mit. Es ist zwar einer anwesend, aber nur, um anschließend den Tod festzustellen. Mit der eigentlichen Exekution hat der Arzt nichts zu tun.
Und soweit ich das verstehe, werden daher auch die Entscheidungen über Art, Dosis und Verabreichungsweg der Pharmaka von Menschen getroffen, die einfach nicht wissen, was sie tun.
Dass dabei nur Blödsinn rauskommen kann, ist doch klar.
In einigen wenigen Staaten ist die Teilnahme für Ärzte oder medizinisches Personal verboten (e.g. Kentucky), in fast der Hälfte in irgendeiner Form Pflicht (e.g. Kalifornien). Je nach Arzt gehört dazu auch erheblich mehr als Vitalzeichen gucken und Tod feststellen, z.B. das Assistieren beim Legen oder das Legen selbst eines peripheren oder zentralen Zugangs und Anweisungen zur Applikation. Die AMA und einige weitere Organisationen untersagen ihren Mitgliedern die Teilnahme zwar explizit, üblicherweise wird den teilnehmenden Ärzten staatlicherseits aber Immunität oder Anonymität gewährleistet.
Bei der allgemeinen Entscheidung über die injizierte Mische haben selbstverständlich Ärzte mitgemischt, im speziellen Fall ist es dann Entscheidung des beiwohnenden Arztes, dazu beizutragen oder eben nicht.
üblicherweise wird den teilnehmenden Ärzten staatlicherseits aber Immunität oder Anonymität gewährleistet.
Eigentlich hätte man es sich denken können. Danke für die Aufklärung.
okay, die Logik wird dabei wohl tatsächlich ausgehebelt...
Nur mal so: Was würde passieren, wenn der anwesende Arzt nach Verabreichung der Medikamente die Vitalzeichen checkt, einen Herzkreislaufstillstand feststellt, sich plötzlich an die ärztliche Ethik erinnert und umgehend mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnt? Die Vorstellung hat schon was...
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